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Hannover ist fahrradfreundlichste Kommune 2010

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Die Landeshauptstadt Hannover ist Gewinnerin des Landeswettbewerbs „Fahrradfreundliche Kommune 2010". Verkehrsminister Jörg Bode überreichte Vertretern der Landeshauptstadt heute bei einer Feierstunde in Hannover als Auszeichnung einen Scheck über 25.000 Euro.

„Die Landeshauptstadt hat den Fahrradverkehr in den vergangenen Jahren ganz besonders kontinuierlich weiter entwickelt und konnte der Jury ein durchweg überzeugendes Radverkehrskonzept mit ganz konkreten Zahlen und Handlungsschwerpunkten präsentieren. Hannover verfügt über eine hervorragende Infrastruktur für den Radverkehr und wirbt mit einer vielfältigen Öffentlichkeitsarbeit für die Nutzung des Fahrrades", sagte Bode.

Der diesjährige Wettbewerb wurde zum zweiten Mal unter den großen niedersächsischen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern ausgetragen. In der Endrunde setzte sich die Landeshauptstadt als fahrradfreundlichste Kommune gegen die Mitbewerber Emden, Lüneburg und Oldenburg durch.

Bei allen vier Endrundenteilnehmern hat die Jury vorbildliche und radfahrerfreundliche Lösungen angetroffen. Die Finalisten haben sich der Jury mit durchdachten Radverkehrskonzepten, sicheren Radwegen, praktischen Abstellanlagen, einer durchgängigen Wegweisung und ihren ganz spezifischen Stärken überzeugend präsentiert.

Die Jury aus Verkehrsexperten, Vertretern von Kommunalverbänden, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sowie den Landtagsabgeordneten Karsten Heineking (CDU), Gabriela König (FDP), Gerd Ludwig Will (SPD), Enno Hagenah (Bündnis 90/ Die Grünen) und Ursula Weisser-Roelle (Die Linke) hatte das Radverkehrsnetz der vier Endrundenteilnehmer mit dem Fahrrad getestet. Zu den Kriterien der Jury zählten neben der Bewertung des Radverkehrskonzepts auch die Investitionen in die Radverkehrsinfrastruktur, die Verkehrssicherheit und Möglichkeiten zum Abstellen des Fahrrades. Einen weiteren Schwerpunkt bei der Beurteilung legte die Jury auf die Bereiche Radtourismus und Service sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

„Auch in diesem Jahr hat der Wettbewerb gezeigt, wie fest der Radverkehr in Niedersachsen verwurzelt ist. Alle teilnehmenden Städte verstehen den Radverkehr inzwischen als Bestandteil einer integrierten Verkehrspolitik und bemühen sich intensiv, dessen Anteil am Gesamtverkehr weiter zu erhöhen. Das Land sieht sich dabei als Partner", betonte Bode. Insgesamt liegt der Radverkehrsanteil in Niedersachsen schon heute bei gut 13 Prozent. Mit mehr als 10.000 Kilometern Radwege an Straßen und tausenden Kilometern an Radwanderwegen abseits der Straßen, ist das Fahrradland Niedersachsen im bundesweiten Vergleich ganz weit vorn.

Der Minister weiter: „Wir wollen uns auf dem Erreichten nicht ausruhen. Neben dem klassischen Kurzstreckenbereich für den Alltagsradverkehr sehe ich noch große Potenziale im Fahrradtourismus, der vielerorts schon zu einem wichtigen regionalen Wirtschaftsfaktor geworden ist. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen wollen einen Teil ihres Urlaubs und ihrer Freizeit auf und mit dem Fahrrad verbringen. Das Niedersachsennetz, Bett & Bike und zahlreiche weitere Angebote sind unsere Antwort darauf. Das wollen wir kontinuierlich weiter entwickeln."

Beim 10. Landeswettbewerb 2011 werden zum zweiten Mal die Landkreise in Niedersachsen an den Start gehen.

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