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Praxistests zur Elektromobilität in Hannover starten

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Zehn enercity-Elektroroller an erste Testgruppe übergeben

Vor wenigen Wochen, am 15. Juli, rief die Stadtwerke Hannover AG ihre Kunden auf, sich für die enercity-Elektroroller-Testflotte zu bewerben. Die Resonanz ist anhaltend groß – bis heute gingen für alle vier Testphasen über 1.350 Bewerbungen ein. Die erste Staffel für die zehn Testroller im Herbst 2010 allein wurde aus über 450 Bewerbungen ausgewählt.

Am Donnerstag, dem 2. September 2010, um 16.00 Uhr, überreichte enercity-Technikvorstand Harald Noske die zehn enercity-Elektroroller der ersten Testgruppe. „Ich freue mich, dass diese Kunden mit uns in Hannover zeigen werden, wie Elektromobilität ganz konkret im Alltag funktionieren kann“, sagte Noske bei der Übergabe der E-Roller am enercity-Standort Glocksee, und weiter: „Die kleinen, leichten und effizienten E-Roller können die Anforderungen innerstädtischen Verkehrs gut abdecken. Sie sind eine umweltfreundliche Alternative zum Auto. Aus eigener Erfahrung, einem Wochenendtest, kann ich sagen: E-Mobilität macht auch großen Spaß!“.

Die Testfahrer der ersten Staffel stellen einen Mix aus Geschäftskunden und Privatkunden mit hohem Interesse an Elektromobilität dar. Neben den formalen Anforderungen bei der Bewerbung boten insbesondere die individuellen Anmerkungen weitere Anhaltspunkte für die Auswahl. Ferner wurde auf eine gewisse Breite hinsichtlich des Berufs, Alters oder Geschlechts geachtet. Als Sondertestfahrer kommt zusätzlich der Handballbundesligist Gustav Rydergaard vom TSV Hannover-Burgdorf, der einen elften E-Roller für zwei Wochen testen wird. Die konkreten Erfahrungen der ersten Testgruppe werden bereits Ende des Jahres ausgewertet, um der Öffentlichkeit zu berichten.

Insgesamt rund 40 Testpersonen können bis November 2011 in vier Staffeln das Zweiradfahren elektromobil auf einem der enercity E-Roller erleben. Jeweils zehn Wochen können die leisen, sparsamen Flitzer für die täglichen Wege genutzt werden. Die wichtigste Voraussetzung: ein gültiger Führerschein. Für den zum Test stehenden Govecs-Elektroroller benötigen Sie den Führerschein Klasse M – dieser ist in der Klasse B (alte Klasse 3) sowie den Klassen A und A1 (alte Klassen 1, 1A und 1B) enthalten.

Zur Betreuung der E-Rollerflotte wurde die Lautlos durch Deutschland GmbH (LDD) ausgewählt, die über ihre Hannover-Dependance im Autohaus Kahle die Rollerflotte betreut. enercity übernimmt die Finanzierung der E-Roller-Testflotte, ist jedoch nicht selbst Halter der E-Roller, sondern weiterhin die LDD. Die ausgewählten Testfahrer für die E-Roller schließen bei der Ausgabe der Roller einen kostenfreien Mietvertrag mit LDD ab. LDD leistet auch den technischen Support und hat ein Servicetelefon für die Testgruppe eingerichtet.

Den jeweils zehn Testfahrern gibt enercity auch die Möglichkeit zur Teilnahme an einem ADAC-Fahrsicherheitstraining. Für den Folgetag sind alle Tester, die wenig Fahrerfahrung haben oder diese auffrischen möchten, ins ADAC-Fahrsicherheitszentrum nach Laatzen eingeladen. Dort werden sie in einer dreistündigen Übungssequenz zum sicheren Zweiradfahren geschult.

Die neue, lautlose Mobilität auf E-Rollern bietet handfeste Vorteile. Bestechend attraktiv sind die geringen Betriebskosten. Für 100 Kilometer reicht meist weniger als ein Euro. Außerdem sind sie äußerst wartungsarm und haben keinen heißen Auspuff. E-Roller fahren kann der persönliche Beitrag zu mehr Klima- und Umweltschutz sein, denn mit enercity Naturstrom fährt es sich CO2-frei und der Elektromotor setzt weder Staub noch Partikel oder Geräusche frei. Die Roller sparen Platz und erleichtern die Parkplatzsuche.

enercity E-Roller

enercity E-Roller

„Uns ist es wichtig, dass praxisgerechte und alltagstaugliche Lösungen auf den Markt kommen. Bei den derzeitigen PKW-Konzepten sehen wir noch erheblichen Entwicklungsbedarf. Kurzfristig bieten wir deshalb über unsere Tochter enercity Contracting GmbH mit Erdgas-KFZ eine alltagstaugliche, individuelle Alternative für emissionsarmes und wirtschaftliches Autofahren an. Elektroautos machen beim gegenwärtigen Entwicklungsstand zunächst eher in betrieblichen, lokal operierenden Fuhrparks Sinn, die auf einer nächtlichen Park- und Ladelogistik aufsetzen können. Deshalb greifen wir beim Individualverkehr aktuell auf alltagstaugliche Zweirad-Ansätze zurück. Mit der nun gebotenen Testflotte bieten wir unseren Kunden einen praktikablen Ansatz für innerstädtische Mobilität mit Elektro-Zweirädern, die sich bereits heute durch Effizienz, Leichtigkeit und Preisgünstigkeit auszeichnen“, erläuterte Noske die Hintergründe des enercity-Engagements zur Elektromobilität.

Bei der enercity-Testflotte handelt es sich um zehn E-Roller „Govecs Go! S 1.2“.

Die wichtigen Merkmale des E-Rollers auf einen Blick:

  • Ladezeit: 4-5 Stunden / 85 Prozent in 2 Stunden
  • Reichweite: 40-60 km
  • Leistung: 3 kW
  • Höchstgeschwindigkeit: 45 km/h
  • Gewicht: 143 kg
  • Tragkraft: 2 Personen/150 kg
  • Treibstoffkosten: < 1 Euro/100 km

Interessenten für die nächsten drei Phasen im Jahr 2011 können sich einfach über das Bewerbungsportal unter www.enercity.de/emobility melden oder persönlich im enercity expo Café einen Bewerbungsbogen ausfüllen und dort abgeben.

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