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DIE LINKE: Region soll bei Schulcards nicht in Erbsenzähler-Mentalität verfallen

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die-linke-logoAuch Sicherheitsaspekte sollten dabei beachtet werden

Der verkehrspolitische Sprecher der Linksfraktion, Stefan Müller, kritisiert den neuen Versuch, Schülerinnen und Schülern die Schulcard für Busse und Bahnen mit dem Verweis auf eine angeblich zu geringe Entfernung zwischen Wohn- und Schulort vorzuenthalten. Müller fordert, bei der Berechnung der Schulwege vor allem auch Sicherheitsaspekte einzubeziehen.

Nicht jeder theoretisch begehbare Weg, der die Zwei-Kilometer-Grenze unterschreite, sei für Schüler gerade der jüngeren Jahrgänge verkehrssicher und zumutbar, mahnt Müller.

Der Verkehrspolitiker erinnert daran, dass die Regionsschulverwaltung mit einem ähnlichen Vorhaben in der Vergangenheit gescheitert war. Als die Haltestelle Bahnhof Linden/Fischerhof verlegt wurde, wollte man den Schülerinnen und Schülern der Humboldtschule nur noch eine Card bis zu dieser Haltestelle bezahlen, obwohl die nächste Haltestelle Stadionbrücke näher an der Schule liegt. Diese Haltestelle steht aber in einer anderen Tarifzone, so dass Schülerfahrkarten auch die Fahrtberechtigung für diese Zone beinhalten müssen, was für die Region teurer ist. Der massive Protest von Eltern und Schülern hatte dazu geführt, dass die Region das Vorhaben kleinlaut zurückziehen musste. Der jetzige Plan schließt an diese unselige Tradition an.

www.dielinke-regionsfraktion.de

Kategorie: Politik

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