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DIE LINKE: Das Seeprojekt Leine-Bogen grenzt an Größenwahn

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die-linke-logoDIE LINKE im Rat der Landeshauptstadt Hannovers steht den jetzt bekannt gewordenen Planungen eines neuen Freizeitsees im Nordwesten Hannovers ablehnend gegenüber. „Es gibt eine ganze Reihe von Argumenten, die gegen die Realisierung dieses Projektes sprechen“, so Frank Nikoleit, Ratsherr der LINKEN.

„Sei es unter Gesichtspunkten des Umwelt- und Naturschutzes, des Hochwasserschutzes oder aus wirtschaftlicher Sicht, diese Idee ist heute so unsinnig wie vor fast zwanzig Jahren.“

Schon 1992 wurde in Hannover über die Anlage eines „Leinesees“ diskutiert, damals sollte dieser rund 220 Millionen Euro teure See im Südosten der Landeshauptstadt entstehen. Insbesondere die Eingriffe in die Umwelt gaben damals den Ausschlag gegen den Bau. „Außerdem muss man davon ausgehen, dass das am Ende trotz aller privaten Investoren zu erheblichen Kosten für die Bürgerinnen und Bürger in Hannover führen wird“, so Nikoleit. „Wenn die Stadt tatsächlich Handlungsbedarf im Bereich Stadtmarketing und Tourismus sieht, sollte lieber in Projekte investiert werden, die auch zu einer Stadt wie Hannover und den vorhandenen Strukturen passen. Riesenprojekte dieser Machart sind da jedenfalls nicht das probate Mittel.“

www.linksfraktion-hannover.de

Kategorie: Politik

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