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Zum Antidiskriminierungstag: „5-Uhr-Club“ der VHS kontrolliert Behindertenparkplätze

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Mit einer Aktion will der Kursus "5-Uhr-Club für Menschen mit und ohne Behinderung" der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) am 5. Mai (Montag), dem europaweiten Antidiskriminierungstag, auf alltägliche Probleme von Menschen mit Behinderungen hinweisen. Je nach Behinderung kann ein Tag die Bewältigung vieler kleiner "Hürden" beinhalten. Jedes neue Problem kostet Kraft, so auch ein besetzter Behindertenparkplatz. Ein Rollstuhlfahrer kann unter Umständen nicht aus seinem Auto aussteigen. Viele der Gespräche in der Gruppe drehen sich um solche Situationen.

Am Montag werden die TeilnehmerInnen des "5-Uhr-Clubs" daher zwischen 9.30 und 12 Uhr in der hannoverschen Innenstadt jedem Fahrzeug, das unberechtigt auf einem Behindertenparkplatz abgestellt ist, einen großen, gut lesbaren Zettel hinter die Windschutzscheibe klemmen und auch mit AutofahrerInnen sprechen, die angetroffen werden. Start ist am Hauptgebäude der VHS am Theodor-Lessing-Platz.
Das inzwischen in Kraft getretene niedersächsische Behindertengleichstellungsgesetz hilft bei der Beseitigung von baulichen, technischen und anderen Barrieren. Der "5-Uhr-Club" will Rücksichtnahme im Alltag durch Kontakte zu Menschen mit Behinderungen und Einsicht in deren Probleme erreichen. Mehr Informationen zur Aktion gibt es bei Ulrike Ernst von der VHS unter Telefon 168-46567.

PM: Presseserver Hannover

 

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