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Our Common Future – Empfang „Enlightening Evening“

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Beim Empfang "Enlightening Evening" anlässlich des Zukunftskongresses Our Common Future in Hannover hat Oberbürgermeister Stephan Weil heute (3. November) Herrenhausen als einen Ort der Begegnungen, der Ideen und der Netzwerke herausgehoben. Herrenhausen ist bereits ein traditionsreicher Ort, der eng mit dem Universalgelehrten Gottfried-Wilhelm Leibniz verbunden ist. In dessen Sinne – interdisziplinär, international und kontrovers – solle zukünftig hier und ab 2012 im hochmodernen Tagungszentrum im wieder aufgebauten Schloss weiter gearbeitet werden.

Damit wird Herrenhausen systematisch zur Plattform internationaler Kunst- und Wissenschaftsdiskurse entwickelt. Die Veranstaltungen KunstFestSpiele, die Herrenhäuser Gespräche und Our Common Future stellen den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen in der barocken Gartenanlage dar, in denen die relevanten Themen der Zeit auf internationalem Niveau verhandelt werden. Allein die VolkswagenStiftung plant jährlich 50 bis 60 zum Teil mehrtägige Veranstaltungen in Herrenhausen.

Die Zukunftsperspektive des Wissenschaftsstandortes Hannover Herrenhausen wurde durch die künstlerische Installation "Labor Herrenhausen" im Arne-Jacobsen-Foyer von Hannes Malte Mahler eindrucksvoll dargestellt.

Der Empfang des Oberbürgermeisters soll mehrere hunderte internationale WissenschaftlerInnen auf den Wissenschaftsstandort Hannover und die besondere Plattform Herrenhausen aufmerksam machen und sie als BotschafterInnen für das "Wissenslabor" Herrenhausen gewinnen.

Mit dem Empfang Enlightening Evening, der  durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Hannover und hannoverimpuls ermöglicht wurde, startet die strategische Markenentwicklung Herrenhausen mit dem neuen Signet.

Der Kongress "Our Common Future" wird veranstaltet von der Deutschen Messe, der VolkswagenStiftung und der Stiftung Mercator in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover sowie der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010.

Statements

Stephan Weil, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt:

Herrenhausen ist seit Leibniz und Kurfürstin Sophie ein Ort, an dem Wissenschaft und Künste in den Dialog treten, an dem große Köpfe mit großen Ideen umgegangen sind. Mit der Entstehung des internationalen Tagungszentrums der VolkswagenStiftung und den KunstFestSpielen schließen wir heute an diese Tradition an. Die KunstFestSpiele 2010 und der Kongress "Our Common Future" haben den Auftakt gemacht. Die drängenden Zukunftsfragen werden hier auch künftig im Dialog der Wissenschaften kompetent weiter behandelt. Die Installation "Labor Herrenhausen" macht den Kongressteilnehmern aus aller Welt heute Abend unsere Pläne und unseren Anspruch für Herrenhausen mit den Mitteln moderner Kunst erlebbar. Wir sind sicher, dass wir 400 einflussreiche BotschafterInnen für Herrenhausen als Labor der Wissenschaft und Künste gewinnen und der Ruf des Wissenschaftsstandortes Hannover damit überregional gestärkt wird. Wir danken der Sparkasse Hannover und hannoverimpuls, dass sie diesen besonderen Abend ermöglichen.

Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung:

Die Herausforderungen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert lassen sich nur noch lösen mit Strategien des Dialogs und der Überschreitung von Disziplinen-Grenzen. Der Kongress "Our Common Future" setzt hier an und bringt Vertreter von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ins Gespräch, junge und erfahrene Wissenschaftler. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich die zentralen Probleme nicht mehr allein aus einem Teilsegment der Gesellschaft bewältigen lassen.

Mit dem Kongress Our Common Future haben wir gemeinsam mit der Stiftung Mercator den Anfang gemacht. In unserem Tagungszentrum in Herrenhausen wollen wir diesen disziplinen-übergreifenden Ansatz in verschiedenen Veranstaltungs- und Tagungsformaten fortsetzen. Insbesondere die junge internationale Wissenschaftscommunity soll für solche Auseinandersetzungen gewonnen werden.

Hannover wird ein idealer Ort für Diskurse dieser Art. In Herrenhausen gibt es die entsprechende Tradition, wir werden dort perfekte Tagungsbedingungen schaffen und Herrenhausen ist ein symbolischer Ort des Wandels von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft, des Wandelns zwischen Wissenschaft und Kunst.

Die Stadt Hannover hat die Besonderheit und die Chancen dieses Ortes erkannt. Wir freuen uns, gemeinsam mit den anderen Akteuren an der Weiterentwicklung des Standortes Herrenhausen zu arbeiten. Die Teilnehmer des Kongresses Our Common Future werden aus Hannover ein starkes Bild von Herrenhausen und eine attraktive Zukunftsperspektive des Wissenschaftsstandortes mitnehmen.

Walter Kleine, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Hannover:

Die Sparkasse Hannover ist seit jeher aktiv bei der Standortentwicklung. Die jüngste Imagestudie hat Handlungsbedarf unter anderem beim Image des Wissenschaftsstandortes aufgezeigt. Hannover hat viele herausragende Köpfe und Institutionen, allerdings weiß dies kaum jemand. Der Kongress Our Common Future bietet die hervorragende Gelegenheit, renommierten Wissenschaftlern, Politikern und Wirtschaftsvertretern Herrenhausen als Wissens- und Ideenlabor vorzustellen, an dem künftig weiter gearbeitet werden soll.

Wir meinen, dass es eine große Perspektive und ein starkes Bild braucht, um Menschen für eine Idee zu gewinnen. Das Bild vom Labor Herrenhausen, das heute Abend entsteht, wird für die führenden Köpfe, die Our Common Future zusammengebracht hat, ein Signal sein, nach Hannover zurückzukommen, um hier Zukunftsfragen zu diskutieren. Das ist besonders wirkungsvolle Standortbewerbung.

Vita von Homi K. Bhabha

  • geboren 1949 in Mumbai in Indien
  • verheiratet mit Jacqueline Bhabha
  • gilt als einflussreichster postkolonialer Literatur- und Kulturtheoretiker der Gegenwart
  • Mitglied der religiösen Minderheit der Parsi
  • Studierte an der Universität Bombay und am Christ Church College, Oxford
  • promovierte über das literarische Werk von V.S. Naipaul
  • Kulturwissenschaftler und Autor
  • lehrte an den Universitäten Oxford, Sussex, Warwick
  • Gastprofessor unter anderem am Zentrum für Literaturforschung in Berlin und am  University College in London
  • seit Mitte der neunziger Jahre war er Professor an der Universität von Chicago
  • seit 2001 hat er die Anne F. Rothenberg Professur für Englische und Amerikanische Literatur am Radcliffe Institute in Harvard inne
  • Director of the Humanities Center at Harvard University, Cambridge
Kategorie: Kunst & Kultur

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