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GRÜNE fordern Konzept gegen steigende Misserfolgsquote an Gymnasien

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Mehr individuelle Förderung notwendig

Als "alarmierend" hat die schulpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen Ina Korter die in den letzten Jahren stark gestiegene Misserfolgsquote an niedersächsischen Gymnasien bezeichnet. "Nur noch 6 von 10 Schülerinnen und Schülern, die zu Beginn der Sekundarstufe I auf ein Gymnasium gegangen sind, erreichen dort auch die Hochschulreife", sagte die Grünen-Politikerin am Mittwoch (heute) in Hannover.

Das gehe aus der jüngst veröffentlichten Schulstatistik des Kultusministeriums hervor.

Besonders drastisch – um 6.8 Prozentpunkte – sei die Erfolgsquote im Schuljahr 2007/2008 eingebrochen, als erstmals das Abitur nach der "Oberstufenreform" von Schwarz-Gelb abgelegt werden musste.

Korter forderte die Landesregierung auf, die individuelle Förderung an den Gymnasien zu stärken. Die Schulinspektion habe große Defizite bezüglich der Unterrichtsqualität in den Gymnasien, insbesondere bei der Unterstützung eines aktiven Lernprozesses, aufgezeigt. Diese Schwächen müssten mit gezielten Programmen behoben werden. "Es reicht nicht, die Gymnasien gegen Konkurrenz durch andere Schulformen abzuschotten. Die Gymnasien müssen besser werden, wenn sie eine Zukunft haben sollen", sagte die Grünen-Politikerin.

Mit einer Kleinen Anfrage möchte Korter jetzt in Erfahrung bringen, ob der Landesregierung Ursachen und regionale Unterschiede bei der "Misserfolgsquote" an Gymnasien bekannt sind und inwieweit die Schulinspektion sich mit diesem Thema befasst hat.

http://afb.spd-region-hannover.de

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