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Hannover City 2020+: Öffentliche Veranstaltung zum Innenstadtkonzept

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Mit der zehnten Veranstaltung wird die Reihe der öffentlichen Diskussionen zum Projekt Hannover City 2020+ am kommenden Mittwoch (8. Dezember) im Sprengel Museum abgeschlossen. Der rund drei Jahre laufende Planungsprozess wurde in einem Innenstadtkonzept zusammengefasst, das als Entwurf derzeit den politischen Gremien zur Beratung vorliegt und nun auch dem bislang sehr interessierten Publikum vorgestellt wird. Neben Stadtbaurat Uwe Bodemann spricht Prof. Michael Braum von der Bundesstiftung Baukultur. Zudem wird das Mentorenteam, bestehend aus Hans Werner Dannowski, Jürgen Eppinger  und Prof. Rolf Wernstedt, das den Prozess von Beginn an beleitet und mitgestaltet hat, eine Bewertung des Projektes abgeben. Die öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung beginnt um 19 Uhr im Sprengel Museum Hannover, Kurt-Schwitters-Platz 1. Der Rat der Stadt wird voraussichtlich in diesem Monat oder Anfang 2011 abschließend über das Konzept beraten und entscheiden.

"Die in diesem Konzept vorgeschlagenen Maßnahmen zeigen Chancen auf, zentrale Bereiche der Innenstadt räumlich und funktional weiterzuentwickeln, um die einzelnen Quartiere zu stärken und das Bild der Innenstadt zu schärfen", erläutert Stadtbaurat Uwe Bodemann. "Dieser Orientierungsrahmen ist das Ergebnis eines neuartigen Prozesses, in den sich zahlreiche interessierte Hannoveranerinnen und Hannoveraner eingebracht haben", lautet das Resümee des Baudezernenten für das rund drei Jahre laufende Projekt.

Der Konzeptentwurf setzt an drei wichtigen Aspekten einer Stadt an: Lebendigkeit, Schönheit und Aktivität. So soll mit dem Innenstadtkonzept unter anderem die City als Wohnstandort gestärkt werden. Weitere Themen sind das Anpassen des Angebots an die sich wandelnden Mobilitätsansprüche, das Erlebbarmachen der Leine und die Förderung des Engagements verschiedener Akteure in der City.

Hintergrundinformation:
Der Prozess Hannover City 2020+ begann Ende 2007. In verwaltungsinternen Arbeitskreisen, Diskussionsrunden mit Fachleuten sowie zahlreichen öffentlichen Veranstaltungen wurde der Rahmen für einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb erarbeitet, der im Juni dieses Jahres entschieden worden ist. Die Ergebnisse zu den Interventionsorten Klagesmarkt, Köbelinger Markt, Marstall und Leibnizufer/Hohes Ufer wurden in den vorliegenden Konzeptentwurf eingearbeitet. Begleitet und mitgestaltet wurde der Prozess von den drei externen Mentoren: Hans Werner Dannowski (ehemaliger Stadtsuperintendent der Marktkirche), Jürgen Eppinger (Expo-Planer bei der Stadt Hannover) und Prof. Rolf Wernstedt (Landtagspräsident a.D.

Hannover City 2020+ wird vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) als Pilotprojekt im Programm "Nationale Stadtentwicklungspolitik" gefördert. Die einzelnen Phasen des Prozesses sind bisher in den drei Dokumentationsbänden "Die Vorträge", "Die Entwicklung der Stadt" und "Der Wettbewerb" veröffentlicht worden. Der abschließende Band "Das Konzept" soll nach Ratsbeschluss herausgegeben werden.

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