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Stadt legt Verkehrsentwicklungsplan vor

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Die Bauverwaltung hat heute (15. Dezember) den "Masterplan Mobilität 2025" vorgelegt, der die konzeptionelle Grundlage für die Verkehrsentwicklung in den kommenden 15 Jahren sein soll.

Sieben gleichrangig nebeneinander stehende Handlungsschwerpunkte geben dabei die strategische Ausrichtung vor:

  1. Mobilitätschancen,
  2. Leitbild Radverkehr,
  3. Verkehrskonzept Innenstadt,
  4. Mobilitätsmanagement,
  5. Verkehrssicherheit,
  6. Sicherung der Erreichbarkeit für den Kraftfahrzeugverkehr sowie
  7. Luft, Lärm und Klima.

Der Entwurf für den neuen Verkehrsentwicklungsplan wird seit heute in den politischen Gremien beraten. "Die Landeshauptstadt hat in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit einer Verkehrspolitik gemacht, die gute Angebote für alle Verkehrsarten schafft", erläuterte Stadtbaurat Uwe Bodemann bei der heutigen Präsentation. "Mit dem Masterplan Mobilität 2025 soll dieser Grundsatz fortgeführt werden", betonte der Baudezernent.

Ein Schwerpunkt des Konzepts ist unter anderem, allen EinwohnerInnen einen barrierefreien Zugang zu allen Verkehrsarten zu bieten. Die Erhöhung des Radverkehrsanteils von 13 auf 25 Prozent ist Bestandteil des im März dieses Jahres beschlossenen Leitbilds Radverkehr.

Der Ansatz "Verkehrskonzept Innenstadt" berücksichtigt die Anforderungen aller VerkehrsteilnehmerInnen: die Erschließung mit dem öffentlichen Personennahverkehr, mit dem Rad, zu Fuß und im Kraftfahrzeugverkehr. Im Rahmen des Mobilitätsmanagements sollen unter anderem die Verkehrssicherheit verbessert, die Einhaltung von Umweltqualitätszielen erreicht und BürgerInnen für ein verantwortungsvolles Verkehrsverhalten sensibilisiert werden.

Der Masterplan Mobilität wurde im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens erarbeitet: An dem Mobilitätsforum waren eine fachbereichsübergreifende Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung sowie VertreterInnen von Organisationen und Interessensverbänden, der Ratsfraktionen, der Region und der Polizei beteiligt. Ein Moderations- und zwei Gutachterbüros haben den rund zweijährigen Planungsprozess begleitet.

Hintergrund des neuen Masterplans war, dass sich die Rahmenbedingungen, Problemlagen und Zielsetzungen gegenüber dem Verkehrsentwicklungsplan aus den Jahren 1990 bis 1995 verändert hatten. Mit dem politischen Antrag, ein Leitbild Radverkehr zu erarbeiten, wurde die Notwendigkeit einer Erneuerung zusätzlich untermauert.

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