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Kultusministerin bewilligt Zuwendungen für Hauptschulen

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"Im kommenden Schuljahr werden weitere 43 Hauptschulstandorte in Niedersachsen Sozialarbeit zur Unterrichtsunterstützung einsetzen können. Im Rahmen des Hauptschulprofilierungsprogramms stehen diesen Schulen finanzielle Mittel in Höhe von insgesamt etwa einer Million Euro pro Jahr zur Verfügung", teilte die Niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann heute in Hannover mit. Mit der Bewilligung dieser zusätzlichen Zuwendungen zum 1. September 2008 verfügen dann landesweit rund 95 Prozent aller Hauptschulen und Hauptschulzweige über sozialpädagogische Unterstützung. Zu den Zielen des Hauptschulprofilierungsprogramms gehört es, Schülerinnen und Schüler in ihrer Lern- und Leistungsmotivation zu stärken und sie gezielt auf den Übergang in die Arbeitswelt vorzubereiten. "Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterstützen Hauptschülerinnen und -schüler beispielsweise bei der Kontaktaufnahme zu Berufsschulen und Betrieben. Damit sind sie wichtige Ansprechpartner bei allen Fragen, die den Übergang ins Berufsleben betreffen", sagte Elisabeth Heister-Neumann.

 Die Kultusministerin dankte zugleich den Lehrerinnen und Lehrern der niedersächsischen Hauptschulen für ihr Engagement und ihren Einsatz. "Es ist von besonderer Bedeutung, dass Hauptschülerinnen und -schüler in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden. Dies gelingt landesweit an vielen Hauptschulen in hervorragender Weise", sagte Elisabeth Heister-Neumann. Ziel sei es, dass die Hauptschülerinnen und -schüler die allgemeinbildende Schule mit einem aussagekräftigen Zeugnis und einem anerkannten Abschluss verlassen. Der Einsatz sozialpädagogischer Fachkräfte könne zusätzlich dabei helfen, Ausbildungsfähigkeit und Berufswahlreife der Absolventen zu verbessern und ihnen so den Berufseinstieg zu erleichtern. 

PM: Nds. Kultusministerium

Kategorie: Bildung

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