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Ab sofort gilt in der Stadt Hannover wieder Salzverbot

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Wegen der nach den aktuellen Wetterprognosen in der nächsten Zeit wieder milderen Witterung hat Herr Oberbürgermeister Stefan Weil die am 27. Dezember 2010 ausgesprochene vorübergehende Freigabe von Streusalz im Stadtgebiet am 6. Januar 2011 wieder aufgehoben. Ab sofort dürfen auf Gehwegen und Privatflächen im Stadtgebiet von Hannover entsprechend der vom Rat der Landeshauptstadt beschlossenen Satzung wieder nur Splitt und andere abstumpfende Mittel eingesetzt werden. Ausnahmen bestehen für Treppen und Rampen. Für den aha-Winterdienst heißt das : Feuchtsalz, eine Lösung  aus Magnesiumchlorid und Sole,  wird punktgenau dosiert nur auf Hauptverkehrsstraßen und Straßen mit öffentlichem Nahverkehr, Kreuzungen, Zufahrten zu Krankenhäusern und Feuerwehren, in Fußgängerzonen und auf ausgewählten wichtigen Fahrradwegen ausgebracht.

Die Stadt hat den salzarmen Winterdienst wie in vielen anderen Städten schon seit 1987 eingeführt, um Umwelt- und Sachschäden durch Salz wirkungsvoll zu begegnen. Zu viel Salz gefährdet die Straßenbäume und das Grundwasser. Auch Tiere leiden unter dem Salz. Die aggressive Wirkung von Salz führt zu Schädigungen an Gebäuden, Straßen und Fahrzeugen.

Die Stadt und aha bitten, das Salzverbot zu beachten. Verstöße können mit einem Bußgeld von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

aha unterstützt die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Hannover und bietet als kostenlosen Service Streusand aus rund 1100 Kisten an, die flächendeckend im Stadtgebiet aufgestellt sind. Bei wieder einsetzendem Frost und Schneefall sollte neu gefallener Schnee vor dem Einsatz abstumpfender Mittel so schnell und sorgfältig wie möglich geräumt werden.

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