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Oberbürgermeister Weil gibt Startschuss für neuen „Wissenschafts- und Technologiepark“

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Mit einem symbolischen ersten Spatenstich durch Oberbürgermeister Stephan Weil starteten am Dienstag (25. Januar) die Bauarbeiten für den neuen "Wissenschafts- und Technologiepark Hannover" in Marienwerder. Hier entsteht auf insgesamt 20 Hektar ein neuer attraktiver Wissenschafts- und Technologiestandort in Hannover, der optimal an das überregionale Straßennetz und den öffentlichen Personennahverkehr angebunden ist. Davon stehen zehn Hektar als Standort für hochwertige Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zur Verfügung.

Als attraktives "grünes" Umfeld wird ein zehn Hektar großer Landschaftspark mit "Campuscharakter" angelegt, der dem Wissenschafts- und Technologiepark eine eigene Identität gibt und gleichzeitig auch eine hohe Aufenthaltsqualität für MitarbeiterInnen, Gäste und AnwohnerInnen bietet.

So wird der Rossbruchgraben nach der Bodensanierung naturnah ausgebaut und unter anderem mit begleitenden Feuchtwiesen und Röhrichten gestaltet. Die Bäume – Eichen, Birken, Ahorn – werden in die Umgestaltungen einbezogen und bleiben erhalten.

Nach den Plänen des hannoverschen Landschaftsarchitekturbüros Prof. Nagel, Schonhoff und Partner werden in dem abwechslungsreichen Landschaftspark naturnahe und künstlerische Elemente miteinander verbunden. Durch die zum Teil erforderlichen Abgrabungen wird ein modelliertes Gelände mit einem attraktiven Platz an der zentralen Brücke über den Bach entstehen. Mit weiteren gestalteten Brücken und Räumen trägt die Bachaue wesentlich zur Identität und Adressbildung des Standortes bei. Ein neues, weit reichendes Wegenetz verknüpft den neuen Park mit der Leineaue, dem Hinüberschen Garten und den Wegen am Mittellandkanal.

Sanierung und Bau:
Das Gelände weist teilweise Bodenkontaminationen mit Schwermetallen auf. Der Bachlauf und die belasteten Bereiche werden saniert und anschließend neu gestaltet. Diese Bauarbeiten werden in zwei Abschnitten (östlich und westlich der Hollerithallee) durchgeführt und beginnen Ende Januar.

Die Bodensanierung soll im Herbst 2011 abgeschlossen sein. Danach werden die gärtnerischen Gestaltungs- und Begrünungsmaßnahmen bis April 2012 durchgeführt.

Kosten und Finanzierung:
Die Kosten für die Sanierung, Gewässerrenaturierung und Gestaltung der neuen, öffentlichen Parkanlage einschließlich der Brücken betragen 6,6 Millionen Euro. Davon kommt eine Million Euro aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) zur Förderung der Wiedernutzung brachliegender Industrie- und Gewerbeflächen.

Kategorie: Wirtschaft

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