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Der Logistikimmobilienmarkt Hannover im Aufwind

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Hannovers Gewerbeimmobilienmarkt 2010

  • Logistikflächenumsatz weiter deutlich gewachsen
  • Büroimmobilienmarkt gut behauptet

Der Logistikimmobilienmarkt Hannover im Aufwind: Im Jahr 2010 stieg der Flächenumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 313.000 Quadratmeter (2009: 270.000 Quadratmeter). Der Markt profitierte damit vom Anziehen der Konjunktur im zweiten Halbjahr und toppte den für 2010 prognostizierten Flächenumsatz deutlich: Noch im September 2010 waren Experten von einem Umsatz von „über 200.000 Quadratmetern" ausgegangen.

Knapp 257.000 Quadratmeter des Gesamtumsatzes entfallen auf Vermietungen, etwa 56.000 Quadratmeter auf Eigennutzungen. Mehr als ein Drittel der umgesetzten Flächen befinden sich im Stadtgebiet Lehrte – dazu gehören Güterverkehrszentrum, Sievershausen sowie Lehrte-Ost. 19 Prozent des Flächenumsatzes verbuchte der Standort Sehnde mit dem Kontrakt-Logistikzentrum von Delticom in Höver (59.000 Quadratmeter). Etwa 17 Prozent des Umsatzes wurde in Langenhagen realisiert, und zwar überwiegend am Standort Airport Business Park. 15 Prozent verteilen sich auf verschiedene Logistikstandorte in der Landeshauptstadt Hannover, zum Beispiel Anderten, Misburg und Nordhafen. In Wunstorf wurden weitere 9 Prozent der Flächen umgesetzt, darunter in erster Linie die Eigennutzung des Logistikdienstleisters Syncreon mit 20.000 qm.

Büroimmobilienmarkt gut behauptet

Der Büroimmobilienmarkt im Bereich Hannover (mit Langenhagen und Laatzen) hat die Wirtschaftskrise gut überstanden: Das reine Vermietungsvolumen lag 2010 bei 93.000 Quadratmeter. Das ist nur ein leichter Rückgang um 6 Prozent  gegenüber 2009 (99.000 Quadratmeter). Damit hat die Krise den Büroimmobilienmarkt Hannovers nur abgeschwächt und mit Verzögerung erreicht.

Insgesamt umfasste der Büroflächenumsatz 106.000 Quadratmeter. Darin enthalten sind sowohl Vermietungen als auch Neubauten für Eigennutzung. 2009 war noch ein Rekordumsatz von 150.000 Quadratmetern erzielt worden – allein 50.000 Quadratmeter waren allerdings auf die Eigennutzung der HDI Konzernzentrale entfallen. Eine Aufwärtsentwicklung verzeichnen Branchenkenner bei den Spitzenmiete für Büros: 2010 wurden 12,80 Euro pro Quadratmeter verlangt, 2009 waren es 12,50 Euro pro Quadratmeter gewesen.

Größte Einzelvermietungen sind der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen mit 6.000 Quadratmetern in der Hamburger Allee, die Polizeiinspektion West mit 3.200 Quadratmetern im Stichweh Leinpark, die NordLB in der Hildesheimer Straße mit 4.700 Quadratmetern und die Deutsche Rentenversicherung in der Berliner Allee mit 3.900 Quadratmetern. Bezogen auf die Fallzahlen lag der Schwerpunkt der abgeschlossenen Mietverträge mit mehr als 60 Prozent aber erneut bei kleineren Objekten bis 300 Quadratmeter Mietfläche.

Wichtigste Branchen sind die Gruppe der Behörden bzw. Versorgungsträger für Energieversorgung und Wasser mit ca. 16 Prozent des Vermietungsvolumens, gefolgt von der IT, Medien- und Kommunikationswirtschaft mit etwa 15 Prozent, unternehmensnahen Dienstleistern mit etwa 11 Prozent, der Kredit- und Versicherungswirtschaft mit 10 Prozent.

Die räumliche Verteilung: 45 Prozent des Flächenumsatzes lag in der Cityrandzone bzw.  entlang der Ausfallstraßen Podbielskistraße, Vahrenwalder Straße, Marienstraße/ Hans-Böckler-Allee, Hildesheimer Straße. An zweiter und dritter Stelle folgten die City mit 22 Prozent und Gewerbegebietslagen mit 19 Prozent. Die übrigen 14 Prozent entfallen auf die Bürozentren  wie den Expo-Park, Lahe und Roderbruch sowie Laatzen und Langenhagen.

Die Region Hannover, Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung, trägt diese Zahlen regelmäßig gemeinsam mit den wichtigsten Partnern aus der Immobilienwirtschaft zusammen. Der diesjährige Immobilienmarktbericht mit detaillierter Marktanalyse wird für Ende September vorbereitet. Weitere Informationen unter www.unternehmerbuero-hannover.de

pdf Immobilienbericht (pdf)

Kategorie: Wirtschaft

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