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Positive Zwischenbilanz für Stadtbezirksmanagement – Nachbesserungen geplant

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Die Verwaltung der Landeshauptstadt hat zum 1. Juli 2008 in allen 13 Stadtbezirken Hannovers StadtbezirksmanagerInnen eingesetzt mit dem Ziel, das Verwaltungshandeln auf der Stadtbezirksebene zu verbessern. Eine erste Auswertung der bisherigen Erfahrungen und Verbesserungsmöglichkeiten für das Stadtbezirksmanagement liegt nun vor. "Die Zwischenbilanz belegt, dass das Stadtbezirksmanagement erfolgreich gestartet ist und sich als richtiger Schritt erwiesen hat", fasst Oberbürgermeister Stephan Weil die Analyse zusammen. "Natürlich gibt es auch Verbesserungsbedarf. Wir werden insbesondere bei der Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung nacharbeiten", betont der Oberbürgermeister anlässlich der Präsentation der Zwischenbilanz.

Die Evaluation des Stadtbezirksmanagements ist im zweiten Halbjahr 2010 vom Deutschen Institut für Urbanistik erarbeitet worden. Die Ergebnisse sind in einer Drucksache für den Rat zusammengefasst. "Insbesondere die Akteure in den Stadtbezirken haben sehr positive Rückmeldungen zum Stadtbezirksmanagement gegeben, weil sie dadurch AnsprechpartnerInnen für ihre Anliegen erhalten haben", erläutert Harald Härke, der als Personalchef der Landeshauptstadt auch für die 13 StadtbezirksmanagerInnen verantwortlich ist.

Auch die Stadtbezirkspolitik und die Verwaltung beurteilen die neue Dienstleistung überwiegend als hilfreich, insbesondere wegen des verbesserten Informationsflusses und der teilweise sehr vereinfachten Behebung gemeldeter Mängel, wie die Zwischenbilanz ergab. "Die Evaluation belegt, dass sich das Stadtbezirksmanagement als Instrument für eine stärkere Orientierung des Verwaltungshandelns an Lebenslagen vor Ort bewährt hat", sagt Härke.

Auf Grundlage der Evaluationsergebnisse beabsichtigt die Verwaltung, das Stadtbezirksmanagement weiterzuentwickeln. Die Untersuchung hat dafür eine Reihe wichtiger Anregungen ergeben. Folgende Maßnahmen sind bereits vereinbart:

  • Die Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung bei Angelegenheiten der Stadtbezirke wird verbessert. VertreterInnen der Fachbereichsleitungen und des Stadtbezirksmanagements erarbeiten hierfür bereits konkrete Vorschläge. 
  • Die Mehrzahl der Befragten in der Verwaltung hat die routinemäßigen Stadtbezirkskonferenzen mit Fachbereichsleitungen als wenig zweckmäßig beurteilt. Diese Konferenzen werden künftig ersetzt durch Arbeitstreffen zu konkreten Themen und Anlässen. 
  • Für StadtbezirksmanagerInnen werden Fortbildungen angeboten.
  • Die im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts 2010 bis 2012 vorgesehenen Einsparungen von 250.000 Euro im Bereich Rats- und Stadtbezirksangelegenheiten erfolgen nicht zu Lasten des Stadtbezirksmanagements.
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