Bio & Fair
Schreibe einen Kommentar

proKlima gefragt wie nie

Hinweis

Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

Jahresbericht 2007 zeigt: Hocheffizienzstrategie bewährt sichKlimaschutz hat Hochkonjunktur. Dies bestätigt der aktuell vorgelegte proKlima-Jahresbericht. Sowohl im Förderbereich als auch bei den Beratungsangeboten registriert proKlima eine wachsende Nachfrage. Bei allen Förderprogrammen waren mehr Anträge als im Vorjahr zu verzeichnen. Erstmals beliefen sich die von proKlima für die Programme bewilligten Mittel auf insgesamt über fünf Millionen Euro. Der Jahresbericht zeigt zudem: Die proKlima-Strategie, nur hocheffiziente Standards zu fördern, hat sich bewährt.

Der größte Teil des Fondsvolumens floss erneut in die Förderung von Modernisierungsmaßnahmen bei Altbauten. Trotz strengerer Förderkriterien bewilligte proKlima im Altbauprogramm insgesamt 1.343 Anträge beziehungsweise rund 2,9 Millionen Euro. „Die verschärften Anforderungen bringen ein Plus für den Klimaschutz. Denn die energetisch hochwertigeren Modernisierungsmaßnahmen tragen dazu bei, mehr CO 2 einzusparen“, erklärt proKlima-Geschäftsführer Matthias von Oesen. Nur mit solch hohen Standards sei es möglich, bis zum Jahr 2050 in den Industriestaaten die erforderliche Reduzierung von 60 bis 80 Prozent des CO 2 -Ausstoßes zu erreichen. 

 proKlima hat den Anspruch, mit seiner Förderpolitik immer einen Schritt voraus zu sein und Impulse für Innovationen zu setzen.

Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass in Hannover bereits viele Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden, die die Bundesregierung in ihrem „Integrierten Energie- und Klimaprogramm“ im Dezember 2007 beschlossen hat. So werden zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebereich ab 2009 die energetischen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) um durchschnittlich 30 Prozent verschärft. Zum Vergleich: Die von proKlima geförderten Passivhäuser unterschreiten die Vorgaben der aktuellen EnEV um rund 80 Prozent.

Verdopplung bei Passivhäusern

Dass Passivhäuser eine ökologisch und ökonomisch sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Häusern sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Der enercity-Fonds bewilligte im Jahr 2007 Fördermittel für insgesamt 51 Passivhaus-Neubauten. Im Vorjahr lag diese Zahl noch bei 26, 2005 bei nur 13 Häusern. Der Passivhaustechnik kommt auch bei Nichtwohngebäuden zum Einsatz. Mittlerweile sind im Raum Hannover eine Sporthalle, ein Geschäfts- sowie ein Gemeindezentrum sowie Kindertagesstätten und Altenpflegeheime im Passivhausstandard realisiert worden. Zu effektiven Klimaschutzmaßnahmen gehört auch die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), sei es durch neue Blockheizkraftwerke oder den Ausbau der Fernwärmeversorgung. Bereits seit seiner Gründung bezuschusst proKlima die KWK über seine Förderprogramme. Um diese effiziente Art der Energienutzung noch gezielter zu unterstützen, hat der enercity-Fonds im vergangenen Jahr erfolgreich ein neues KWK-Förderprogramm eingef!
ührt. Darüber bezuschusste proKlima im Jahr 2007 mit einer halben Million Euro 51 neu errichtete Blockheizkraftwerke (BHKW).

EnergieSparTage als neue Messe etabliert

Ein Highlight des vergangenen Jahres war die erstmalig durchgeführte Messe „EnergieSparTage“, die vom 16. bis 18. November 2007 im Hannover Congress Centrum (HCC) stattfand. Als Partner der Messe leistete proKlima konzeptionelle Unterstützung und stellte das Vortragsprogramm für die Besucher zusammen. Rund 3.300 Interessierte informierten sich auf der Veranstaltung. Die Messe findet im Jahr 2008 erneut statt. Einen weiteren Erfolg konnte proKlima als regionaler Veranstalter beim vierten bundesweiten Tag des Passivhauses am zweiten Novemberwochenende verbuchen. Rund 700 Besucher sahen sich die 17 in der Region Hannover zu besichtigenden Häuser an.

Wer sich für den proKlima-Jahresbericht 2007 interessiert, kann diesen unter (0511) 430-19 70 kostenlos anfordern oder das Dokument im Internet unter www.proklima-hannover.de als PDF-Datei herunterladen.

Der enercity-Fonds proKlima


proKlima wird von den Städten Hannover, Hemmingen, Laatzen, Langenhagen, Ronnenberg und Seelze (proKlima-Fördergebiet) sowie der Stadtwerke Hannover AG (enercity) finanziert. Mit seinen Initiativen und Förderprogrammen unterstützt proKlima schwerpunktmäßig die Heizenergie-Einsparung in Alt- und Neubauten, das Errichten von Solarwärmeanlagen und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung. Der europaweit einzigartige Klimaschutzfonds bewilligte von 1998 bis 2007 Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Im Jahr 2008 fließen wiederum über fünf Millionen Euro in den Fonds. Die Stadtwerke Hannover zahlen den Großteil dieser Summe ein. Die Vergabe der Fördermittel erfolgt nach strengen Kriterien: Die CO 2 -Effizienz, die absolute CO 2 -Reduzierung, die Multiplikatorenwirkung und der Innovationsgrad der Maßnahmen sind ausschlaggebend.

www.enercity.de

PM: Stadtwerke Hannover AG

 

Kategorie: Bio & Fair

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.