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Grüne für mehr Schutz der Jugend vor Alkohol

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gruene-logoWagemann: "Alkoholmissbrauch auf allen Ebenen thematisieren?"

"Jugendliche werden sich weiter krank saufen, wenn wir nicht überall hingucken und tatsächlich angemessen reagieren!", sagt Ingrid Wagemann, jugendpolitische Sprecherin der Grünen Ratsfraktion.

"Es ist gut, dass wir in der Stadt Hannover das Flat-Rate-Saufen verboten haben. Es ist auch gut, dass der Jugendschutz der Stadt das Programm ´mehr fun, weniger Alkohol´ auf den Weg gebracht hat und damit Präventions- und Aufklärungsarbeit leistet.", so Wagemann.

Beides wird nicht ausreichen. Wir müssen auf allen Ebenen den Umgang mit Alkohol thematisieren. Wir brauchen den effektiven Jugendschutz und damit eine effektive Kontrolle. Wir brauchen Verbote für Gastronomen, die Saufparties organisieren und Sanktionen für Jugendliche, die sich volltrunken, auf brutale Art prügeln, andere gefährden und ihnen Angst machen.

Bevor wir auf den Bund schimpfen können und dort dringenden Handlungsbedarf anmelden, brauchen wir eine Regelung für Alkoholwerbung in Hannover, z. B. Gespräche mit Vertretern der DSM und den Förderern vieler Sportveranstaltungen unserer Stadt.

Was wir nicht brauchen, ist eine Diskussion um den Trinker auf der Parkbank, der als schlechtes Vorbild herhalten muss, statt um die Prosecco schlürfende Besucherin eines Straßencafés. Dann doch lieber ein reeller Blick auf den eigenen Umgang mit Alkohol und den verantwortlichen Blick auf alle alkoholischen Facetten unserer Stadt.

"Als nächsten Schritt habe ich angeregt, zum Thema ´Alkoholwerbung´ im kommunalen Kriminalpräventionsrat einzuladen.", so Wagemann.

Hintergrund:

2007 wurden 300 volltrunkene Jugendliche in die Kinderklinik Auf der Bult eingeliefert – doppelt so viele wie 2006!

www.gruene-hannover.de

PM: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Regionsverband Hannover

 

Kategorie: Politik

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