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Regenerative Raserei zum autofreien Tag in Hannover

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Vorstandsvorsitzender Michael G. Feist gibt das Startzeichen

Vorstandsvorsitzender Michael G. Feist gibt das Startzeichen

Ergebnisse der 3. enercity-Solar Bobbycar Challenge

Insgesamt 19 kleine Solar-Flitzer, gebaut von Schul- und Azubi-Teams aus Hannover und der Region, nahmen an der inzwischen 3. enercity-Solar Bobbycar Challenge teil. Das in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum Hannover organisierte regenerative Kinder-Autorennen startete am Sonntag, dem 22. Mai, um 13.00 Uhr am Opernplatz in Hannover, im Rahmen des 14. Solarfestes.

Als Auftakt gab es einen „Massenstart" der 19 teilnehmenden Gespanne vor der Solarfest-Bühne auf der Georgstraße. Die Freigabe zum Start gab enercity- Vorstandsvorsitzender Michael G. Feist und eröffnete mit dieser „Warm up"-Fahrt das Rennen offiziell.

Anschließend steuerten die jungen Pilotinnen und Piloten ihre kleinen Flitzer auf dem Parcours einzeln auf Zeit. Die insgesamt gut 250 Meter lange Strecke umfasste eine Geschicklichkeitsfahrt mit Slalom und Durchquerung eines Tunnels sowie nach einer engen Kehre eine Geschwindigkeitsfahrt zurück ins Ziel. Neben der vollkommen autofreien Innenstadt bot auch das Wetter – entgegen angekündigter Wolkenbrüche – mit reichlich Sonnenschein optimale Bedingungen.

Fünf weitere Schulen aus Hannover und der Region erhielten dieses Jahr ihren Bausatz von enercity. Fünfzehn Schulen in Hannover haben bereits 2009 und 2010 die von enercity gesponserten Bausätze für ein solar angetriebenes BobbyCar ins Rennen geschickt. Außerdem haben sich dieses Jahr sechs weitere regionale Unternehmen mit ihren Azubi-Teams auf eigene Kosten beteiligt. Schul- und Azubi-Teams werden gesondert bewertet.

Um 16.00 Uhr prämierten Hans Mönninghoff, Umwelt- und Wirtschaftsdezernent der Landeshauptstadt, Prof. Axel Priebs, Umwelt-, Planungs- und Baudezernent der Region Hannover, sowie Pressesprecher Carlo Kallen von enercity die Gewinner des Rennens. Als Gewinne gab es für die Plätze 1, 2 und 3 jeweils 500, 400 und 300 Euro für die Klassenkasse.

Rasante Rennen

Rasante Rennen

Die Platzierung der drei Gewinner war wie folgt:

Platz 1: Team "Turin´ Flames", Realschule Wedemark
Platz 2: Team "Tresckow-Racer", Henning-von-Tresckow-Grundschule Hannover
Platz 3: Team "Solaris", Leibnizschule, Hannover

Weitere 300 Euro gingen für das fantasievollste und originellste Design als Sonderpreis an die KGS Sehnde.

Nachdem sich 2010 erstmals die enercity-Azubis beteiligten, hat das Umweltzentrum dieses Jahr Firmen in der Region eingeladen, auch ein Azubi-Team ins Rennen zu schicken. Die Unternehmen haben ihre regenerativ angetriebenen Flitzer selbst konstruiert und finanziert. In gesonderter Wertung fuhren insgesamt sieben Azubi-Teams und die Gewinner platzierten sich folgendermaßen:

Platz 1: Team "aha-Flitzer", Abfallwirtschaft Region Hannover
Platz 2: Team "TÜV Nord Racing", TÜV Nord AG
Platz 3: "Spari Racing Team", Spar- und Bauverein eG
Designpreis: Gundlach Bau & Immobilien GmbH

Siegerteam der Realschule Wedemark mit Hans Mönnighoff

Siegerteam der Realschule Wedemark mit Hans Mönnighoff

Die weiteren Azubi-Teams kamen von der AS Solar GmbH, enercity/Stadtwerke Hannover AG und der Volkswagen Coaching GmbH.

Jeder Solar Bobbycar-Rennstall entdeckte Möglichkeiten des Tunings und der Verbesserungen, um das flinkste Gefährt an den Start zu bringen. Immer jedoch getreu dem Reglement des Rennens. Dieses sieht vor, dass alle Teile des gelieferten Bausatzes verbaut werden und diese drei Originalbestandteile des Bobbycars erhalten bleiben: Lenkrad mit Hupe, Plastikrumpf und der Raddurchmesser. Zusätzliche elektronische Regelungstechnik, Schalter, Kondensatoren, Spurverbreiterungen und Stromlinienverkleidungen sind erlaubt. Nicht erlaubt sind: Zusatz-Motor oder Zusatz-Solarzelle, weitere Akkus, die Veränderung des Raddurchmessers sowie – wegen der Unfallgefahr – der direkte Aufbau der Solarmodule auf dem Bobbycar.

Einige haben über das Internet Bezugsquellen für kugelgelagerte Hochdruck-Rennräder entdeckt und einen Satz bestellt, um den Rollwiderstand möglichst gering zu halten. Andere haben die Konstruktion des Solarmodul- und Triebanhängers möglichst flach gehalten. Gern hätte manche Gruppe den Antrieb direkt in den BobbyCar eingebaut – das Reglement lässt das aber leider nicht zu. Deshalb konnte nur über die Positionierung der Akkus und der Solarmodulständer auf dem Triebanhänger der Druck auf das Antriebsrad erhöht werden. Teilweise wurden die PV-Module aerodynamisch nach hinten ansteigend montiert.

www.enercity.de

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