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Stadtbibliothek: Sortieranlage und automatische Verbuchungsplätze installiert

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Im Zuge der Modernisierung der Stadtbibliothek Hannover erwartet die BesucherInnen mit Ende der Sommerferien in der Zentrale in der Hildesheimer Straße ein neuer Service. Bücher und andere Medien können selbst verbucht und zurückgegeben werden. Die Rückgabe ist dann dort sogar außerhalb der Öffnungszeiten über eine rechts vom Eingang an der Außenmauer installierte Klappe möglich. Sie öffnet sich automatisch, wenn Medien der Stadtbibliothek davor gehalten werden. Inzwischen ist die Klappe ebenso wie die vier automatischen Verbuchungs- und zwei Rückgabeplätze installiert. Auch die neue Sortieranlage, die zurückgegebene Bücher in die richtigen Transportkisten für die Etagen und die Zweigstellen verteilt, ist eingebaut und läuft im Probebetrieb.

Heute, Donnerstag, 14. Juli, haben Kultur- und Schuldezernentin Marlis Drevermann und Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff bei einem Ortstermin die neue Technik vorgestellt. "Die Besucherinnen und Besucher können erst in der Zentrale und nach und nach in den Stadtteilbibliotheken das Ausleihen und die Rückgabe ihrer Bücher selbst in die Hand nehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen dies natürlich und sind sowohl für technische als auch bibliothekarische Beratung an den Serviceplätzen ansprechbar", so Drevermann. Nach der zentralen Stadtbibliothek werden 2011 noch die Bibliotheken in der Südstadt, Nordstadt und Bothfeld mit der neuen Technik ausgerüstet. Bis Ende 2013 sollen die Umstellungen in allen 18 Stadtteilbibliotheken abgeschlossen sein.

Die Bedienung der neuen Ausleihstationen ist einfach: Die BesucherInnen scannen ihre gewohnte Lesekarte am Gerät ein und legen ihre Bücher, Filme, CDs oder DVDs auf einen Tisch. Sämtliche Medien sind mit einem sogenannten RFID-Chip ausgestattet, der automatisch eingelesen wird. Auch ganze Bücherstapel können aufgelegt werden und werden zusammen erfasst. Wenn gewünscht, druckt der Automat auf Knopfdruck einen Beleg mit dem Rückgabedatum aus. Noch umkomplizierter funktioniert die Rückgabe: Was zurückgehen soll, wird einfach am Rückgabeplatz ins Regal gestellt. Sensoren lesen dann automatisch den Chip ein und der Vorgang ist abgeschlossen. Auf Wunsch gibt es auch hier einen ausgedruckten Beleg.

Das Gesamtvolumen der Umrüstung beträgt rund drei Millionen Euro. Mit der Installierung der neuen Technik sind im Rahmen des Haushaltskonsolidierungsprogramms Einsparungen in Höhe von 400.000 Euro pro Jahr verbunden.

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