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Zum Gedenken an den Atombombenabwurf: Hiroshima-Gedenktag am 6. August

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66 Jahre sind vergangen, seit die Atombomben die beiden japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki in Schutt und Asche legten. Am 6. August, dem Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Hannnovers Partnerstadt Hiroshima, gedenken die HannoveranerInnen der Opfer der Atombombe und erneuern mit dem Anschlagen der Friedensglocke das Versprechen, alles zu tun, damit die furchtbaren Angriffe auf Hiroshima und Nagasaki nicht wieder geschehen.

Am Vorabend des Hiroshima-Tages, am Freitag, 5. August, lädt ab 20 Uhr das Hiroshima-Bündnis ein, am Hiroshima-Gedenkhain auf der Bult Kerzen anzuzünden, um an die Opfer des Atombombenabwurfs zu erinnern und die Vision für eine atomwaffenfreie Welt in die Öffentlichkeit zu tragen.

Am Sonnabend, 6. August, können von 10 bis 18 Uhr im Hiroshima-Gedenkhain unter Anleitung von Klaus-Dieter Kappenberg in einer offenen Werkstatt eigene Objekte zum Thema "Kunst für den Frieden" gestaltet oder eigene Werke ausgestellt werden. Material und Werkzeuge sind mitzubringen.

Der 6. August beginnt um 8 Uhr mit einer Gedenkfeier mit dem Anschlagen der Friedensglocke in der Aegidienkirche und der Kranzniederlegung durch Superintendentin Martina Szagun und Oberbürgermeister Stephan Weil. Um 8:15 Uhr präsentiert die Teemeisterin Hiroyo Nakamoto eine Trauer-Teezeremonie.

Von 9 bis 18 Uhr steht die Kirche im Zeichen von Stille, Gebet und Meditation. Um 18 Uhr laden Mitglieder der unterschiedlichen Religionsgemeinschaften zu einer multireligiösen Friedensandacht ein.
Um 19:30 Uhr beginnt in der Aegidienkirche (bei Regen in der Kreuzkirche) die konzertante szenische Aufführung "Sehen Hören Erinnern" mit japanischen Kompositionen, Haiku-Gedichten und einer Installation der japanischen Künstlerin HIROKO. Mitwirkende: Ensemble Megaphon und Chor Nagisa.

Um 20:45 Uhr wird im Hodlersaal des Neuen Rathauses, Trammplatz, der Hiroshima-Film "Gebet einer Mutter" gezeigt.
Zum Ausklang des Tages werden um 21:45 Uhr am Maschteich hinter dem Rathaus Papierlaternen zum Gedenken an die Atombombenopfer ausgesetzt.

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