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6,5 Mio. Euro Entlastung für Gebührenzahler

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Altpapiererlöse halten Abfallgebühren stabil:

„Wer seine alten Zeitungen und Kartons wie gewohnt von aha abholen lässt, hilft die Abfallgebühren in der Region Hannover stabil zu halten“, darauf wies Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, heute noch einmal nachdrücklich hin: „Der Abfallwirtschaftsbetrieb aha wird 2008 aus dem Verkauf von 90.000 Tonnen Altpapier, Kartonagen und aus Papier bestehenden Verpackungen einen Überschuss von 6,5 Millionen Euro erzielen können. Das entspricht genau den zusätzliche Belastungen des Gebührenhaushaltes durch den angehobenen Mehrwertsteuersatz und die gestiegenen Kraftstoff-, Energie-, Wasser- und Personalkosten in diesem Jahr.“

Der Dezernent schätzt, dass die Einwohnerinnen und Einwohnern der Region Hannover, sollten die gewerblichen Altpapiersammler mit ihren Klagen vor Gericht Erfolg haben, eine Erhöhung der Abfallgebühren von bis zu 9 Prozent in Kauf nehmen müssten: „Die Entscheidung für die blaue Tonne eines privaten Entsorgers kann so schnell zu einem ‚Fehlwurf’ zu Lasten des eigenen Portemonnaies werden“, warnte Priebs.

Im Haushalt von aha sind die Erlöse aus dem Altpapiergeschäft für das Jahr 2008 fest eingeplant. Prof. Priebs: „aha streitet im Interesse der Gebührenzahler für hohe Erlöse aus dem Altpapiergeschäft. Wenn die Gewinne aus der Altpapierverwertung in die Taschen privater Unternehmer wandern, kann die Stabilität der Abfallgebühren nicht mehr garantiert werden.“

„Private Firmen spielen aber in der Verwertung des von aha eingesammelten Altpapiers seit langem eine wichtige Rolle“, betont Priebs. „Mit der Firma Holler hat ein Unternehmen aus der Region Hannover die europaweite Ausschreibung als bester Bieter für die Abnahme des von aha eingesammelten Altpapiers gewonnen.“

PM: Region Hannover

 

Kategorie: Politik

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