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Am 14. Mai eröffnet der „Wohnwinkel“ in Garbsen

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Anlaufstelle für ältere Bürgerinnen und Bürger:

Viele Menschen möchten im Alter ein möglichst selbstständiges Leben in vertrauter Umgebung  führen. Hier setzt das Programm „Neues Wohnen – Beratung und Kooperation für mehr Lebensqualität“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend an. Die Region Hannover beteiligt sich an dem Modell mit dem Projekt „Wohnwinkel“.

Nach Burgwedel nimmt jetzt in Garbsen der zweite „Wohnwinkel“ der Region seine Arbeit auf. Die Eröffnung ist am  Mittwoch, dem  14. Mai 2008, um 11.00 Uhr, im Gemeindehaus der ev.-luth. Kirche Alt-Garbsen, Beethovenstr. 2b, 30823 Garbsen. Grußworte zur Eröffnung sprechen Manfred Hanselmann 1. Stadtrat Garbsen und Erwin Jordan, Sozialdezernent der Region Hannover (angefragt).

In den Niederlanden, Ursprungsland der Initiative, versteht man unter einem „Winkel“ ein Ladengeschäft. Im übertragenen Sinne fungieren die „Wohnwinkel“ als  Anlaufstellen für ältere Bürgerinnen und Bürger. Im eigenen Stadtviertel können sie Informationen und Unterstützung für ein möglichst selbständiges Leben im Alter erhalten. Mit der quartiersnahen Beratung und Information soll mehr Lebensqualität für das Älterwerden erreicht werden, zum Beispiel durch Wohnberatung oder Beratung zu Anträgen und Hilfen.

Ziel ist es, eine bedarfsgerechte Versorgungsstruktur zu entwickeln, beziehungsweise schon vorhandene Angebote zu vernetzen und bekannt zu machen. Welche Apotheken liefern Medikamente ins Haus und zu welchem Preis? Welche ansässigen Pflegedienste bieten welche Hilfen an und wie komme ich ortsnah zu einer Arztpraxis oder einem Einkaufsladen?

Der Garbsener „Wohnwinkel“ wird jeden Mittwoch von 11.00 – 14.00 Uhr geöffnet sein (eventuelle Änderungen zu Ferienzeiten werden rechtzeitig bekannt gegeben).

Das Projekt wird vom Forum für gemeinschaftliches Wohnen (FGW) und der Niedersächsischen Fachstelle für Wohnberatung (NFW) begleitet.

Das Forum für gemeinschaftliches Wohnen beteiligt sich am Aufbau der „Wohnwinkel“, bietet Beratungen an, schult ehrenamtlich Tätige und unterstützt bei der Arbeit vor Ort. Die Fachstelle für Wohnberatung wertet die Erfahrungen aus, entwickelt sie weiter und bereitet sie für die Nutzung durch weitere Kommunen der Region Hannover auf. Ein dritter Standort ist für den hannoverschen Stadtteil Stöcken geplant.

PM: Region Hannover

 

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