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Stadt Hannover überprüft Wasser-Befund in Rathaus-Toilette

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Sofortmaßnahmen nach ARD-Hinweis

Im Rahmen einer Untersuchung von Leitungswasser in öffentlichen Gebäuden durch den TÜV Rheinland im Auftrag der ARD-Sendung "Plusminus" sind dem Sender zufolge auch mehrere Proben in Hannover genommen worden. In Hannover sind demnach bei einer Probe in geringer Menge coliforme Keime nachgewiesen worden. Diese Probe entstammt dem TÜV zufolge an einem Waschbecken in einer Damen-Toilette im Neuen Rathaus.

Die Stadtverwaltung ist am Montag von dem Vorgang unterrichtet worden und hat umgehend die Messergebnisse angefordert und diese an das zuständige Gesundheitsamt der Region Hannover weitergeleitet. Den TÜV-Ergebnissen zufolge sind in der Rathaus-Toilette andere untersuchte Belastungen nur weit unterhalb der Grenzwerte oder gar nicht vorgekommen.

Als Sofortmaßnahme sind in der betreffenden Toilette umgehend die Armaturen gereinigt, die Leitungen länger gespült und die Perlatoren in den Wasserhähnen ausgetauscht worden. Zu weiteren Vorkehrungen im Neuen Rathaus besteht aus Sicht des Gesundheitsamtes der Region zunächst kein Anlass.

Gemeinsam mit dem Gesundheitsamt ist bereits am Dienstag nochmals eine offizielle Wasserprobe genommen worden. Die genaue Ursache für geringe Belastung durch coliforme Keime in der auch von zahlreichen Rathaus-Besuchern genutzten öffentlichen Damen-Toilette ist zunächst unklar. Die Untersuchung des TÜV gibt darüber keinen Aufschluss. Eine solche Belastung kann gerade auf einer öffentlichen Toilette jederzeit von außen bereits durch bloße Berührung an die Armatur eines Waschbeckens gelangen.

Offizielle Wasser-Untersuchung im Rathaus ergab zuletzt einwandfreie Qualität

Das Neue Rathaus ist seit 2004 in das Trinkwasser-Untersuchungsprogramm der Gesundheitsbehörde aufgenommen. Bei der letzten umfangreichen Qualitätskontrolle im vorigen September im Rathaus wurden keine Belastungen des Leitungswassers festgestellt. Auch der Wert bei Coli-Bakterien war Null.

Der TÜV Rheinland hat darauf hingewiesen, dass die Proben nicht gemäß der Trinkwasserverordnung (mit einem vorherigen Abflammen und damit einer Desinfizierung des Wasserhahns) genommen wurden. Damit lässt sich zunächst nicht klären, inwieweit das Wasser selbst mit coliformen Keimen verunreinigt war oder lediglich äußerlich die Armatur. Auch darüber soll die Sofortprobe der Gesundheitsbehörden Auskunft geben.

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