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Repräsentativbefragung 2011 – Stadt bittet 17.000 EinwohnerInnen um Teilnahme

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Rund 17.000 EinwohnerInnen ab 18 Jahren haben in diesen Tagen Post von der städtischen Statistikstelle bekommen. Der Inhalt: 37 Fragen zu den Lebensbedingungen, Meinungen und Wünschen der BürgerInnen. Bis zum 11. September werden die zufällig ausgewählten Personen um ihre Teilnahme an der "Repräsentativerhebung 2011" gebeten. Seit 1969 holt die Stadt regelmäßig alle drei Jahre ein Meinungsbild der BürgerInnen ein.

"Repräsentativerhebungen haben als Mittel des Dialogs zwischen Stadtverwaltung und Einwohnerschaft einen hohen Stellenwert, da sie Orientierungs- und Entscheidungshilfen für Politik und Verwaltung liefern", erläutert Dr. Magdalena Kaiser, Leiterin des Bereichs Stadtentwicklung. Regelmäßige Befragungen geben nicht nur Hinweise auf die jeweiligen Lebensbedingungen. "Sie können auch als Gradmesser für Veränderungen in den Einschätzungen der Einwohnerinnen und Einwohner gelten."

Die Stadtverwaltung der Landeshauptstadt erhofft sich von der Repräsentativbefragung erneut ein detailliertes Bild von den Lebensbedingungen, den Wünschen und Vorstellungen, den Meinungen, Erwartungen und Urteilen der EinwohnerInnen und damit differenziertere Grundlagen für künftige Planungen. Die Befragung soll auch Aussagen über die Situation in den einzelnen Stadtteilen geben. "Je höher die Beteiligung, desto vollständiger und zuverlässiger wird das Bild sein", sagt Dr. Kaiser. Die Auswertung soll im Frühjahr 2012 vorliegen.

Der Fragenkatalog umfasst Themen wie:

  • Wie zufrieden sind die Menschen in Hannover mit den Wohn- und Lebensbedingungen in der Stadt und in ihrem Stadtteil?
  • Wie häufig besuchen die EinwohnerInnen die Innenstadt und was gefällt ihnen dort gut, was weniger gut?
  • Wie häufig werden verschiedene Einrichtungen und Veranstaltungsorte besucht?
  • Welche Leistungen könnte die Stadt Hannover einschränken, wo sollte sie aufstocken?
  • Ausdrücklich gefragt wird diesmal auch nach Vorschlägen zur Verbesserung der schwierigen Finanzlage. Sollte die Stadt Angebote/Leistungen einschränken, Einrichtungen schließen, Grundsteuer und/oder Gewerbesteuer heraufsetzen oder Gebühren und Entgelte erhöhen?

Insgesamt sind 13.500 deutsche EinwohnerInnen angeschrieben worden. Zudem werden 3.500 Menschen mit Migrationshintergrund im Rahmen einer eigenen Stichprobe, aber mit einem identischen Fragebogen befragt.

Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Alle Daten werden strikt anonym behandelt. Es ist sichergestellt, dass die Antworten nicht mit den jeweils befragten Personen in Verbindung gebracht werden können. Der ausgefüllte Fragebogen sollte bis zum 11. September im beigelegten Freiumschlag zurückgeschickt werden.

Für Hilfe und Nachfragen zur Befragung wird eine Telefon-Hotline unter der Telefonnummer 168-47975 eingerichtet. Sie ist während der Befragungsdauer werktags von 8.30 bis 16.30 Uhr besetzt.

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