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Schmutzwasser gehört nicht in den Gully

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Aus gegebenem Anlass weist die Stadtentwässerung Hannover darauf hin, dass jegliches "Putzwasser" nur über die Toilette oder über ein Waschbecken entsorgt werden darf. Immer wieder wird beobachtet, dass unter anderem EinwohnerInnen oder Gebäudereinigungsfirmen Schmutzwasser in einen Straßenablauf (Gully) schütten.

Wird Schmutzwasser über einen Gully entsorgt, gelangt es zumeist direkt in ein Gewässer und wird nicht im Klärwerk gereinigt. Das Kanalsystem in Hannover besteht zum überwiegenden Teil aus einem Trennsystem. Dabei wird das Schmutz- und Regenwasser jeweils durch getrennt gebaute Kanäle abgeleitet und so verhindert, dass ein Klärwerk zusätzlich Regenwasser reinigen muss. Daher ist es auch verboten, Autos auf der Straße zu waschen. Etwaige Waschaktionen oder Ölwechsel am Auto dürfen nur an Tankstellen durchgeführt werden. Dort gibt es so genannte Abscheideranlagen, die eigens Benzin- und Ölreste aufnehmen.

Wenn Schmutzwasser über den Gully direkt in ein Gewässer fließt, kommt es zu erheblichen Verschmutzungen. Dies kann gerade im Sommer unter anderem in der Leine beobachtet werden: Waschmittelreste schwimmen in kleinen Schaumbergen an der Wasseroberfläche und schädigen Flora und Fauna.

HauseigentümerInnen, die ihre Hausfassade reinigen lassen wollen, müssen sicherstellen, dass das stark verunreinigte Wasser nicht in einen Gully gelangen kann. Die Stadtentwässerung Hannover weist darauf hin, dass solche Arbeiten vorher von der Stadtentwässerung genehmigt werden müssen.

Das Verbot, Schmutzwasser in Gullys zu entsorgen, trägt zur Verbesserung der Wasserqualität in der Region bei. Die Stadtentwässerung Hannover hält zu diesem Thema einen Flyer in verschiedenen Sprachen bereit, der auch im Internet unter www.Stadtentwässerung-Hannover.de – Broschüren – heruntergeladen werden kann.

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