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Kaffeerösterei „24grad“ unterstützt Klimaschutz in Lateinamerika – und alle machen hoffentlich mit

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die-gruenenStell Dir vor, es ist Klimaschutz und alle gehen hin. Diese Idee wollen die Betreiber der Kaffeerösterei „24grad“ am Engelbosteler Damm gemeinsam mit Michael Demus, Klimaschutz-Berater und Sprecher der bündnisgrünen Stadtteilgruppe Hannover-Nord, am 17. September 2011 umsetzen. Die Café-Betreiber werden einen festgelegten Teil ihrer Einnahmen vom 17.09. an ein Klimaschutz-Projekt in Lateinamerika spenden. Damit die Spende besonders hoch ausfällt, rufen die Initiatoren des Carrot Mob alle Hannoveraner auf, am Aktionstag zwischen 11.00 und 19.00 Uhr ihre Kaffeebohnen bewusst im 24grad einzukaufen oder im Café Kaffee und Kuchen zu genießen.

Michael Demus: „In Berlin und vielen anderen Städten hat es bereits erfolgreiche Carrot Mobs gegeben. Dabei kam es zu wahren Masseneinkäufen, weil viele Leute die Idee gut fanden – und einkaufen müssen sie ja sowieso.“ Durch den konzentrierten Einkauf entsteht ein weit höherer Umsatz, von dem ein festgelegter Anteil für eine gute Sache investiert wird. Oft wurde mit dem Geld der Klimaschutz gefördert, etwa durch eine energetische Modernisierung der Geschäftseinrichtung. „Wir haben uns in Hannover für das Regenwald-Schutzprojekt entschieden, weil das 24grad erst zwei Jahre alt ist, also relativ jung und seine Einrichtung ziemlich modern und energieeffizient. Dem Klima ist egal, wo geschützt wird.“

Der Begriff „Carrot Mob“ entstammt dem Bild der Karotte, die man dem Esel vor die Nase hält, damit er sich bewegt. Demus: „Es ist eine Art positiver Protest, quasi das Gegenteil von einem Boykott.“
Die Betreiber des 24grad, Dr. Jürgen Piechaczek und Markus Glaubitz haben nicht lang überlegt, ob sie mitmachen: „Wir sind ja weit mehr als ein Kaffeeausschank. Uns geht es vor allem um hochwertigen Kaffee sowie soziale und ökologische Nachhaltigkeit – und dazu gehören für uns auch gute Umweltbedingungen bei den Kaffeebauern vor Ort. Der Laden profitiert natürlich auch von der Aufmerksamkeit und dem Werbeeffekt.“

Die Initiatoren rechnen mit großem Andrang. Daher werden die Lagerbestände aufgefüllt und alle Angestellten in Extra-Schichten die Gäste bedienen. Auch zusätzliche Sitzgelegenheiten werden am Aktionstag vorhanden sein.

An diesem Freitag findet weltweit und so auch in Hannover die Kunstaktion "Parking Day" statt. Dabei verwandeln Anwohner Parklücken in Miniparkanlagen. Auf diese Weise entstehen vielleicht auch am Samstag Plätze zum Kaffeegenießen.

www.gruene-hannover.de

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