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Ein Zahnmobil für Hannover – eine Hilfe mit Biss

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Dieser Artikel wurde vor mehr als 2 Jahren veröffentlicht. Daher kann es sein, dass sein Inhalt oder ein Teil davon nicht mehr aktuell ist.

In unserer Stadt leben nach Erhebung des Sozialverbandes mehrere tausend Bedürftige, Obdachlose und Menschen ohne Aufenthaltsstatus. Nach einer durchgeführten Stichprobe (I. Quartal 2011) suchten 844 wohnungslose Menschen den medizinischen Bereich des Kontaktladens „Mecki" auf. Davon hatten 15% (127 Personen) ein nachbehandeltes zahnmedizinisches Problem. Diese Menschen haben aus den verschiedensten Gründen eine hohe Hemmschwelle eine Zahnarztpraxis zu betreten: Keine Krankenversichertenkarte, keine 10,- € für die Praxisgebühr, schlechter Zahnstatus, Sie fürchten Fragen, Formulare, Vorhaltungen. Von den 844 Patienten waren 71 nicht versichert.

Mit einem Zahnmobil sollen diese Gruppen erreicht werden. Eine mobile Praxis, die zu ihnen kommt könnte Ihnen den Schritt zur Behandlung erleichtern. Die „mobile Praxis" könnte ihnen helfen, nicht nur den Zahnstatus sondern auch den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern. Das hilft dem Selbstbewusstsein und ist ein kleiner Schritt in die Normalität.

Das Problem der gesundheitlichen Versorgung von Randgruppen gibt es nicht nur in Hannover Hamburg hat aus diesem Grund vor 5 Jahren ein Zahnmobil installiert. Dieses fahrt die verschiedenen sozialen Stützpunkte nach einem festen Zeitplan an. Für diese Einrichtung arbeiten ein Fahrer, eine zahnmedizinische Fachangestellte, ehrenamtlich eine Zahnärztin oder ein Zahnarzt. Hamburg hat das große Glück von Colgate beim Aufbau unterstützt und auch bei den laufenden Kosten gesponsert zu werden. In Hannover haben sich noch keine Sponsoren gefunden.

Das Projekt steht unter der Verantwortung der Diakonie und wird unterstützt von der Zahnärztekammer der KZVN und der AOK. Aber das reicht nicht aus um das Fahrzeug zu Kaufen und einzurichten.

Nach neuesten Recherchen werden die Anschaffung des Fahrzeugs und die Einrichtung zirka 60.000 € kosten. Ein gebrauchtes Fahrzeug ist bereits gefunden, aber es ist noch kein Geld dafür vorhanden. Räume für die Sterilisation. Lagerung der Materialien und ein Büro stellt das Diakonische Werk zu Verfügung. Laufende Kosten sind mit rd. 40 000 Euro veranschlagt.

Das Projekt benötigt dringend Spenden in Form von Geld (Spendenbescheinigung), Instrumenten. Geräten, sonstiges Material und natürlich ihrer Mitarbeit.

Bitte helfen sie helfen!

Detaillierte Informationen zum Projekt erhalten sie über:

Dr. Ingeburg Mannherz und Werner Mannherz
Tel.: 0511 / 454866
Mobil: 0171 / 9814S36
E-Mail: meistera32@web.de

Spendenkonto:

Evangelische Kreditgenossenschaft Hannover
Stichwort: Zahnmobil
BLZ 520 604 10
Kto.-Nr. 200 601 233

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