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3. Niedersächsische Kinderschutzkonferenz

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Sozialministerin Ross-Luttmann: "Familiengerichte und Jugendämter müssen
beim Kinderschutz enger zusammenarbeiten"

Zum besseren Schutz von gefährdeten Kindern sollen künftig Kinder- und Jugendhilfe sowie 80 Familiengerichte in Niedersachsen intensiver zusammenarbeiten. Das ist Ergebnis der Dritten Niedersächsischen Kinderschutzkonferenz, die heute auf Initiative von Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann in Hannover stattgefunden hat."Familiengerichte und Jugendämter stehen beim Kinderschutz in einer engen Verantwortungsgemeinschaft. Tragische Fälle von Kindestoden in Folge von Misshandlungen müssen Anlass sein, die Rolle beteiligter Professionen immer wieder zu reflektieren", so Ross-Luttmann. "Ziel muss immer sein, gute und dauerhafte Lösungen insbesondere für die betroffenen Kinder zu erreichen. Wir brauchen eine systematischere interdisziplinäre Verständigung über die Kriterien von Kindeswohlgefährdung. Nur dann können frühzeitig ergriffene Maßnahmen einer Kindeswohlgefährdung wirksam vorbeugen." Sozialministerium und Justizministerium werden an vier Standorten in Niedersachsen gemeinsam eine Fortbildungsreihe für Familienrichterinnen und Familienrichter, Jugendamtsmitarbeiterinnen und Jugendamtsmitarbeiter sowie Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte anbieten. Die Kosten für voraussichtlich 12 Veranstaltungen werden ungefähr 100.000 Euro betragen.Ziel sind erweiterte Kenntnisse über die entwicklungspsychologischen Grundlagen kindlicher Entwicklung und über die zahlreichen Hilfemöglichkeiten der Jugendhilfe. Thema ist auch ein intensiveres Einwirken auf die Eltern, damit diese notwendige öffentliche Hilfen zur Wiederherstellung ihrer Elternkompetenz in Anspruch nehmen. Künftig sollen Richter Erziehungsgespräche anordnen können.

http://www.kinderschutz-niedersachsen.de

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

Kategorie: Familien

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