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Lasterhafte Balladen und Lieder des „poète maudit“ François Villon

Zum 580. Geburtstag des "poète maudit" François Villon veranstaltet das Kulturbüro der Stadt gemeinsam mit dem Konzertlokal Kanapee am Sonnabend, 25. Februar, den Balladen- und Liederabend "Himmelsflüge und Höllenstürze". Einlass im Konzertlokal Kanapee, Edenstraße 1, ist um 19 Uhr.

François Villon gilt als der bedeutendsten Dichter des französischen Spätmittelalters. Er wurde 1431 in Paris geboren. Nach 1463 verliert sich seine Spur. Sein eigentlicher Name war vermutlich François Montcorbier. In einer hinreißenden Mischung aus Polemik, beißender Satire, derber Komik, aber auch zarten Tönen der Trauer über die Vergänglichkeit alles Irdischen zeichnet Villon in seinem poetischen Werk ein Zeitgemälde, in dem das Leben in Paris des ausgehenden Mittelalters aus der Perspektive eines Außenseiters wieder ersteht. Nie vorher sind in der Dichtung Liebe, Hass, Tod und Vergänglichkeit, Hunger, Armut, Laster und Ausschweifungen so erschütternd Sprache geworden.

Der Abend wird gestaltet von Monika Herrmann, Cello, Bernd Grußendorf, Piano, und Johanna Riech, Rezitation und Gesang.

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