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OSV setzt Aufholjagd fort

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osv-hannoverMit vier Punkten am Osterwochenende wahrte der OSV Hannover in der Landesliga seine Chancen auf den Klassenerhalt. Am Samstag erkämpfte und erspielte sich die Mannschaft von Trainer Marcus Olm mit der besten Leistung der bisherigen Saison ein 1:1 beim Tabellenzweiten SV Bavenstedt. Am Montag ließen die „Rot-Weißen" einen überzeugenden 2:0 -Sieg gegen den HSC BW Tündern folgen.

Im Spiel in Bavenstedt zeigten beide Mannschaften bei stürmischem Wetter einen ebensolchen Beginn. Schon nach drei Minuten trat Bülent Durduran einen Freistoß mit Windunterstützung an den langen Pfosten, den Yanik Strunkey aus kürzester Distanz über die Latte hob. Nur kurz danach drosch Hans-Martin Schneider aus halblinker Position an den Pfosten, den Abpraller setzte Strunkey jedoch aus vermeintlicher Abseitsposition ins Netz. So kamen die Gastgeber mit der ersten Chance zum Führungstreffer. Der frühere Magdeburger Benjamin Holze drehte sich im Strafraum geschickt und schob an OSV-Schlussmann Oliver Zwillus vorbei ins lange Eck zum 1:0. Der OSV zeigte sich jedoch wenig beeindruckt. Hans-Martin Schneider drang in den Strafraum der Randhildesheimer ein und wurde gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Tolgahan Davran souverän zum 1:1-Ausgleich. Auch in der Folge entwickelte sich eine Partie, bei der die rund 100 Besucher im Stadion an der Bavenstedter Hauptstraße voll auf ihre Kosten kamen. Beide Mannschaften boten hohes Tempo, feine Spielzüge, faire und intensive Zweikämpfe sowie viel Laufbereitschaft. Der OSV ging mit einem verdienten Remis in die Kabine. Auch in der zweiten Hälfte behauptete sich die Olm-Elf weiterhin auf Augenhöhe. Oliver Zwillus, der an alter Wirkungsstätte überzeugend agierte, entschärfte gekonnt einen Kopfball seines eigenen Innenverteidigers Sotirios Panagiotidis. Die Offensive der Bothfelder war um den Siegtreffer bemüht, spielte einige vielversprechende Konterangriffe jedoch nicht mit der letzten Präzision zu Ende. In den letzten Minuten erhöhte der SVB noch einmal den Druck, doch die Defensive der „Rot-Weißen" kam nur selten in Bedrängnis. So blieb es beim aus OSV-Sicht wichtigen Punktgewinn.

In der Heimpartie gegen den Mitaufsteiger aus Tündern sahen die 120 Zuschauer im Oststadtstadion eine von Taktik geprägte Begegnung. Die Gäste zogen sich weit zurück und setzten auf ihren einzigen Offensivspieler Robin Tegtmeyer. Der OSV hatte erhebliche Probleme das Spiel zu gestalten und spielte sich über lange Zeit keine Tormöglichkeiten heraus. In der ersten Hälfte gab es nur eine nennenswerte Szene, die zur Führung der „Rot-Weißen" führte. Bülent Durduran gab einen Freistoß aus halblinker Position herein, den Zeki Ari mit dem Hinterkopf ins lange Eck beförderte. In der zweiten Halbzeit besaßen die Gäste aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont ihre einzige Torgelegenheit. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball setzte ein Angreifer aus zentraler Position einen Volleyschuss ab, der das Gehäuse von Oliver Zwillus nur knapp verfehlte. Der OSV verlagerte das Spiel nahezu komplett in die gegnerische Hälfte und kam in der 63. Minute durch einen Kopfball von Ari, der sein Ziel knapp verfehlte, zu einer Möglichkeit. Der eingewechselte Tolgahan Davran köpfte eine Viertelstunde vor Schluss aufs Tor und Zeki Ari spitzelte aus kurzer Distanz über den Kasten. So dauerte es bis zur 83. Minute als Davran auf der rechten Seite einen Gegenspieler abschüttelte, in den Strafraum eindrang und den frei stehenden Markus Vogel bediente, dessen Flachschuss über die Linie zum 2:0 Erleichterung auf den Rängen auslöste. Durch die aus Bothfelder Sicht günstigen Ergebnisse der Abstiegskonkurrenten rückte die Olm-Elf auf nur noch drei Punkte Rückstand an den rettenden zwölften Platz heran. Der nächste Auftritt der „Rot-Weißen" kann schon vorentscheidende Auswirkungen auf die Aussichten für den Klassenverbleib in der Landesliga haben. Am 17. April um 19 Uhr gastiert der unmittelbare Konkurrent TuSPo Schliekum im Oststadtstadion.

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