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13 Jahre ParkrangerInnen in Hannover – eine Erfolgsbilanz

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Die Arbeit der vor rund 13 Jahren ins Leben gerufenen Institution "Parkranger" im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat sich hervorragend bewährt. Durch die ständige Präsenz der ParkrangerInnen und den direkten Kontakt mit den Menschen auf den von ihnen betreuten städtischen Grünflächen und Spielplätzen wird das Sicherheitsgefühl der EinwohnerInnen deutlich gefördert. Immer wieder auftretende Konflikte, insbesondere die Einhaltung des Hundeverbots auf Spielplätzen, konnten entschärft werden, das Falschparken auf öffentlichen Grünflächen hat über die Jahre durch die verstärkte Ahndung deutlich abgenommen. Die ParkrangerInnen betreuen stadtweit insgesamt rund 400 Spielplätze und 150 Bolzplätze auf rund 100 Hektar sowie etwa 500 Hektar Grünflächen und 150 Hektar Parkanlagen. Dazu kommen zukünftig noch die Stadtwälder und Landschaftsschutzgebiete, die sich wie ein Gürtel um die Stadt legen.

"Parkranger" gibt es seit rund 13 Jahren. Im Jahr vor der EXPO 2000 wurden zunächst sechs Mitarbeiter auf ABM-Stellen in dem damaligen Grünflächenamt eingestellt. Ende 2002 konnten vier auf unbefristete Stellen übernommen werden. Danach wurde die Anzahl der ParkrangerInnen nach und nach auf sieben MitarbeiterInnen erhöht. Spätestens 2013 sollen zehn ParkrangerInnen ihren Dienst bei der Stadt versehen.
Ihre Aufgabe ist es, auf öffentlichen Grünflächen und Spielplätzen präsent zu sein, um vor Ort im direkten Kontakt mit den EinwohnerInnen ein konfliktfreies und geregeltes Verhalten möglichst aller Beteiligten zu erreichen. Sie sollen Konflikte vor Ort möglichst frühzeitig im persönlichen Gespräch ausräumen. Ausgangspunkt der Gespräche sind häufig direkte Hinweise aus der Bevölkerung an die Verwaltung.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht dabei insbesondere die Aufklärung, Information und Belehrung der NutzerInnen. In Einzelfällen werden bei Missnutzungen als letztes Mittel, in der Regel nach zweimaliger mündlicher Verwarnung, die Einleitung eines Bußgeldverfahren zur Durchsetzung gesetzlicher Regelungen und zur Konfliktlösung eingesetzt. Die ParkrangerInnen arbeiten eng mit den Kontaktbeamten der zuständigen Polizeidienststellen und mit verschiedenen Fachbereichen der Stadtverwaltung (z.B. Recht und Ordnung, Sozialamt) zusammen.

Durch ihre flexiblen Arbeitszeiten können sie auch in den Abendstunden sowie an den Wochenenden vor Ort. Bei gefährlichen Situationen bzw. nach Einbruch der Dunkelheit (bis max. 21 Uhr) und zu Veranstaltungen sind die ParkrangerInnen in der Regel zu zweit unterwegs, um sich gegenseitig zu unterstützen und ihre Sicherheit zu erhöhen.

Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen insbesondere bei der mangelnden Beaufsichtigung von Hunden auf Grünflächen (Hundekot, Beachtung Leinenzwang) sowie bei der Missnutzung von Spielplätzen und Grünflächen (inkl. Alkohol/Rauchen/Drogen). Dazu kommen Themen wie Falschparken auf Grünflächen, Missachtung des Baumschutzes auf Baustellen, Abfalldelikte und Vandalismus.

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