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OSV vor Klassenerhalt

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osv-hannoverDer OSV Hannover steht nach einer fulminanten Aufholjagd in der Rückrunde unmittelbar vor dem Klassenerhalt in der Landesliga. Vor 132 Zuschauern im Oststadtstadion setzte sich die Mannschaft von Trainer Jürgen Danielec mit 3:2 gegen den Heeßeler SV durch und ist durch die gleichzeitige Niederlage des Hauptkonkurrenten TuSPo Schliekum von diesem nur noch theoretisch zu überholen.

Gegen die blutjunge und hoch motivierte Heeßeler Mannschaft präsentierte sich der OSV von Beginn an entschlossen. Kapitän Yanik Strunkey setzte sich in der 13. Minute auf der rechten Seite mit Nachdruck durch und legte den Ball von der Torlinie zurück auf Hans-Martin Schneider, der trocken ins kurze Eck zum 1:0 vollendete. In der 19. Minute erzielten die Gäste einen Treffer, der jedoch wegen eines Foulspiels an OSV-Schlussmann Oliver Zwillus nicht anerkannt wurde. Nach einer knappen halben Stunde gab Bülent Durduran eine Flanke von der linken Seite herein, die Hans-Martin Schneider direkt in den Lauf von Nico Behrendt ablegte, dessen satter Schuss ins kurze Eck das 2:0 brachte. Kurz vor der Pause besaßen die keineswegs entmutigten Gäste zwei große Möglichkeiten. Zunächst köpfte ein Angreifer des HSV einen Freistoß knapp vorbei. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff landete eine gekonnt angesetzte Direktabnahme an der Latte und Oliver Zwillus entschärfte den Nachschuss.

Auch nach Wiederbeginn musste der starke Zwillus sein ganzes Können aufbieten, als er aus kurzer Distanz gegen einen durchgebrochenen Angreifer rettete. In der 51. Minute setzte sich Markus Vogel auf der linken Seite durch und passte scharf in den Fünfmeterraum. Yanik Strunkey bedrängte den Verteidiger auf der Torlinie so sehr, dass Letzterer den Ball nur noch ins eigene Netz zum 3:0 abfälschen konnte. Sechs Minuten später kam es jedoch zu einem unnötigen Ballverlust vor dem Strafraum der „Rot-Weißen". Der eingewechselte Gästespieler Peithmann schnappte sich den Ball und überwand Oliver Zwillus mit einem Flachschuss ins kurze Eck zum 3:1. Die Gäste bliesen nun zur Aufholjagd. Zweimal konnte Zwillus noch gekonnt retten, einmal strich ein Freistoß der Heeßeler über das Tor. In der 79. Minute entschied der Unparteiische überraschend auf Strafstoß, als ein Gästespieler nach einem Tritt auf den Ball zu Boden ging. Kübek verwandelte sicher zum 3:2. In der Folge besaß der HSV jedoch keine klare Torgelegenheit mehr, während auf der Gegenseite der aufgerückte Innenverteidiger Sotirios Panagiotidis nach einer Standartsituation im letzten Moment am Torschuss aus drei Metern gehindert wurde. In der Schlussminute sah der OSVer Markus Vogel vom kleinlich aber konsequent pfeifenden Schiedsrichter die „Ampelkarte" wegen wiederholten Foulspiels.

Am kommenden Sonntag kann der OSV Hannover nun auch die rechnerischen Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Vorausgesetzt Rivale TuSPo Schliekum siegt beim 1. FC Wunstorf, ist der Nichtabstieg für den OSV mit einem Punktgewinn beim TSV Pattensen endgültig unter Dach und Fach. Anpfiff in Pattensen ist um 15 Uhr.

www.osv-hannover.de

 

 

 

 

 

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