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Optimale Wasserqualität zum Auftakt der Saison

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Gesundheitsministerin Ross-Luttmann: "Messergebnisse versprechen ungetrübte Badefreuden"

"Das ist ein Saisonauftakt nach Maß. Die niedersächsischen Badegewässer sind in diesem Jahr noch sauberer als im Vorjahr. Sie erfüllen die Anforderungen der Badewasserkommission auf hohem Niveau", sagte heute Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann. "Nach den Messergebnissen des Landesgesundheitsamtes steht dem ungetrübten Badespaß an Niedersachsens Nordseeküste, Flüssen und Seen nichts im Wege", so Ross-Luttmann.

Unmittelbar vor Beginn der Badesaison hat das Landesgesundheitsamt rund 252 Proben aus 190 niedersächsischen Badegewässern mikrobiologisch untersucht. Davon wies keine Probe eine gesundheitlich bedenkliche Keimzahl auf. Weitere Daten zur Qualität der überwachten Badegewässer liegen bei den Gesundheitsämtern der Landkreise, kreisfreien Städte und der Region Hannover vor.

Blaualgenblüten wurden von den örtlichen Gesundheitsbehörden dieses Jahr noch nicht gemeldet. An der Nordseeküste gab es in der ersten Maihälfte allerdings eine vorübergehende Beeinträchtigung des Badevergnügens durch unangenehm riechenden Schaum. Dieser kann bei längerem Kontakt Hautreizungen hervorrufen. Der Schaum wird von Braunalgen (Phaeocystis) gebildet, die sich wegen des anhaltend schönen Wetters zeitweise stark vermehrt hatten.

Bis zum Ende der Badesaison am 15. September entnehmen die örtlichen Gesundheitsbehörden mindestens alle vier Wochen Wasserproben und prüfen diese auf bakterielle Belastungen. Diese werden auch tätig, wenn es aktuelle Hinweise zu möglichen gesundheitlichen Gefahren gibt.

"Wer sich informieren will, kann die aktuellen Untersuchungsergebnisse der überwachten Badegewässer vor Ort erfragen oder sie auf der Homepage des Landesgesundheitsamtes ansehen", so Mechthild Ross-Luttmann.Mit Beginn der Badesaison 2008 wurde die neue Badegewässerrichtlinie der EU in deutsches Recht umgesetzt. Ziel der novellierten Badegewässerverordnung ist eine verbesserte Bewertung der Qualität. Um alle Einflussfaktoren zu ermitteln, wird damit begonnen, für jedes Badegewässer ein eigenes Profil aufzunehmen. Ferner sollen die Badegewässer zukünftig nicht mehr auf der Basis einer einzelnen Saison nach ihrer Qualität eingestuft werden. Stattdessen werden die Überwachungsergebnisse der letzten vier Jahre zusammengefasst. Dadurch ist eine Einstufung der Badegewässerqualität nach dem neuen EU-Standard jedoch erst mit Abschluss der Badesaison 2011 möglich.

Ausdrücklich rät das Landesgesundheitsamt vom Baden an dafür nicht ausgewiesenen Gewässern ab. Diese werden nicht von den Gesundheitsbehörden kontrolliert. Wer dort badet, muss mit Verunreinigungen rechnen, die sich gegebenenfalls negativ auf seine Gesundheit auswirken können.Weitere Informationen zu den niedersächsischen Badegewässern gibt es im Internet:
www.badegewaesser.nlga.niedersachsen.de

PM: Nds. Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit

 

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