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Ein Jahr Selbstverbuchung bei der Stadtbibliothek Hannover – positive Zwischenbilanz

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Seit August 2011 wird im Bibliothekssystem der Stadtbibliothek Hannover die Ausleihe und Rückgabe von Medien schrittweise auf Selbstverbuchung umgestellt. Außerdem erhalten alle Einrichtungen Kassenautomaten für die Abwicklung von Geldgeschäften. Im Rahmen des Projektes "Modernisierung der Stadtbibliothek" ist vorgesehen, bis Ende 2013 alle achtzehn Standorte mit der neuen Technik auszustatten.

Ein Jahr nach dem erfolgreichen Start der Selbstverbuchung in der zentralen Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, zieht die Stadtbibliothek jetzt eine positive Zwischenbilanz. Die Ausleihquote über Selbstverbuchung beträgt vor Ort jeweils weit mehr 90 Prozent. Die NutzerInnen gewöhnen sich schnell an die neue Technik und werden am Serviceplatz weiterhin kompetent vom Biblio-thekspersonal betreut. Durch den Umbau der Ausleihzone erhalten alle Bibliotheken eine optische Aufwertung und eine Verbesserung der Raumsituation.

Die Einführung der Selbstverbuchung bringt eine Serviceverbesserung für alle StadtbibliothekskundInnen – nicht zuletzt durch eine Beschleunigung der Ausleihvorgänge. "Die Umstellung auf Selbstbedienung ermöglicht es der Stadtbibliothek Hannover, mehr Personal für den individuellen Service abseits der Routinetätigkeiten einzusetzen", betont die Direktorin der Stadtbibliothek Hannover, Dr. Carola Schelle-Wolff.

Die Einführung geht zügig voran. Mittlerweile sind bereits sieben Einrichtungen umgestellt: Zentrale Stadtbibliothek (seit dem 19. August 2011), Stadt- und Schulbibliothek Bothfeld (seit dem 31. Oktober 2011), Nord-stadtbibliothek (seit dem 19. Dezember 2011), Kinder- und Jugendbibliothek Südstadt (seit dem 22. Dezember 2011), Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt (seit dem 12. April 2012), Stadtbibliothek Vahrenwald (seit dem 7. Juni 2012) und die Stadtbibliothek Herrenhausen (seit dem 5. Juli 2012).
Heute (13. August) startet die Stadtbibliothek Döhren, Peiner Straße 9, nach einwöchiger Schließzeit als achte Einrichtung mit dem neuen Kundenservice. Die NutzerInnen können hier ab sofort ihre Bücher und andere Medien selbst ausleihen und zurückgeben.
Das Gesamtvolumen der Umrüstung beträgt rund drei Millionen Euro. Mit dem Einsatz der neuen Technik sind im Rahmen der Haushaltskonsolidierung Einsparungen in Höhe von 400.000 Euro pro Jahr verbunden.

Nach der Stadtbibliothek Döhren wird in den Sommerferien noch die Stadtbibliothek Kleefeld umgestellt (Start am 27. August). Für 2012 stehen weiterhin die Stadt- und Jugendbibliothek List, die Stadtbibliothek Ricklingen, die Stadt- und Schulbibliothek Roderbruch, die Stadtbibliothek Misburg und die Stadtbibliothek Kronsberg auf dem Plan.

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