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Mahnmal am Opernplatz wird von Fachfirma saniert

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Mahnmal auf dem Opernplatz

Mahnmal auf dem Opernplatz

Das Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus am Opernplatz wird erneut von einer Fachfirma im Auftrag der Stadt saniert. Eine Gedenk- und Erinnerungstafel wird die Bedeutung des Bauwerks und seinen Hintergrund erläutern.

Darüber haben sich heute (21. August) die Stadtverwaltung und die Jüdische Gemeinde Hannover verständigt.

Das Bauwerk hat durch seine konstruktiven Eigenschaften und die bewusst gewählte offene Zugänglichkeit im Zentrum der Stadt einen besonderen Charakter.

Dem Material entsprechend wurden daher in der Vergangenheit wiederholt kleinere und größere Ausbesserungsarbeiten sowie dem empfindlichen Sandstein angemessene schonende Reinigungen vorgenommen. In Fortführung dieser Praxis werden der Stein gereinigt, Fugen und Schadstellen ausgebessert und der Graffitischutz erneuert. Die Arbeiten, für die die Stadt Kosten in Höhe von rund 12.000 Euro kalkuliert, werden in der ersten Septemberwoche beginnen.

Unbedachtes und nicht angemessenes NutzerInnenverhalten konnte den Eindruck einer verletzenden Missachtung des Mahnmals hervorrufen. Eine Gedenk- und Erinnerungstafel soll zu einem respektvolleren Umgang mit dem Mahnmal und seiner näheren Umgebung beitragen. Standortwahl und Formulierung der Texte werden vom Fachbereich Bildung und Qualifizierung – Erinnerungskultur in enger Absprache mit den beiden jüdischen Gemeinden in Hannover vorgenommen.

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