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Stadtbibliothek: Vortrag zur Ausstellung „10. Mai 1933 – Stichtag der Barbarei“

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Im Rahmen der Ausstellung "10. Mai 1933 – Stichtag der Barbarei" lädt die Stadtbibliothek in der Hildesheimer Straße 12 am Mittwoch (28. Mai) zu einem Vortrag ein. Ab 19 Uhr spricht Dr. Carola Schelle-Wolff unter dem Titel "Eine Literatur wird vernichtet. Vorgeschichte und Auswirkung der studentischen �Aktion wider den undeutschen Geist� 1933". Die Ausstellung zur Bücherverbrennung ist noch bis zum 12. Juli 2008 in der Stadtbibliothek zu sehen.

Zur Vortragenden:

Carola Schelle-Wolff, geb. 1955 in Berlin, ist seit 2004 Direktorin der Stadtbibliothek Hannover und Fachbereichsleiterin Bibliothek und Schule der Stadt Hannover. Als Bibliothekarin, Historikerin und Germanistin beschäftigt sie sich seit vielen Jahren mit der Literatur- und speziell Bibliothekspolitik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts sowie mit der Literatur der Weimarer Republik und des Exils.
Aus Anlass des 50. Jahrestages der Bücherverbrennung hat sie 1983 zusammen mit Nils Schiffhauer den Band "Stichtag der Barbarei. Anmerkungen zur Bücherverbrennung" im hannoverschen Postskriptum-Verlag herausgegeben.

Ihr Vortrag zeigt die Entwicklungslinien, die zur Bücherverbrennung geführt haben, und umreißt das literarische Spektrum der auf den ersten "schwarzen Listen" aufgeführten Autoren und Werke sowie den kulturellen Verlust, den Deutschland durch die Verbannung dieser Literatur nach 1933 erlitten hat.

PM: Presseserver Hannover

 

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