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Dreiste Metalldiebe auf frischer Tat gestellt

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Abtransport mit dem Handwagen durchs Stadtgebiet (Foto: BPOL-H)

Abtransport mit dem Handwagen
durchs Stadtgebiet (Foto: BPOL-H)

Ein Bahnmitarbeiter traute seinen Augen kaum, als er heute Mittag das Betriebsgelände am ehemaligen Bahnhof Hainholz betrat. Zwei Metalldiebe transportierten seelenruhig Teile eines Aluminiumschrankes mit ihrer Handkarre ab und ließen sich dabei noch fotografieren.

Zuvor hatten die beiden Männer (40, 46) aus Hannover ein Loch in den Zaun geschnitten, um auf das Gelände zu gelangen. Der aufmerksame Bahnmitarbeiter alarmierte sofort die Bundespolizei und machte noch ein paar Fotos. Als die Bundespolizisten vor Ort eintrafen, konnten sie beide Täter nach kurzer Flucht stellen. Die obdachlosen Männer wurden vorläufig festgenommen. Der 40-Jährige wurde bereits mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht. Eine Befragung der ortsnahen Schrotthändler ergab, dass die Männer kurz vorher schon zwei Aluminiumrahmen angeliefert hatten. Die entwendeten Rahmen wurden als Ersatzteile auf dem Gelände gelagert und haben einen Beschaffungswert von 3.000 Euro.

Die Schäden durch Buntmetalldiebstähle auf Bahnanlagen sind gewaltig. Es sind nicht immer abgelegene Orte und Nachtzeiten, die zur Tatbegehung genutzt werden. Wie in diesem Fall auch, liegt die Unauffälligkeit häufig in der dreisten Art der Tatbegehung unter Ausnutzung von Alltagssituationen. Die meisten Buntmetalldiebstähle werden durch Zeugenhinweise aufmerksamer Bürger aufgeklärt. Die Bundespolizei rät daher, im Verdachtsfall lieber einmal mehr den Polizeinotruf 110 oder die Hotline der Bundespolizei 0800 6 888 000 anzurufen.

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