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OSV gewinnt durch einen Treffer in der Nachspielzeit

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osv-hannoverDer OSV Hannover bleibt in der Landesliga das Maß aller Dinge. Durch einen Treffer in der Nachspielzeit setzte sich die Mannschaft von Trainer Hilger Wirtz- von Elmendorff mit 2:1 gegen den Titelkandidaten SV Bavenstedt durch und verteidigte damit die Spitzenposition in der Landesliga Hannover.

Vor 260 Besuchern im Oststadtstadion erwischten die Gäste aus dem Hildesheimer Stadtteil den besseren Start. Sie gewannen in der ersten Spielhälfte die meisten Zweikämpfe und schlugen ein beachtliches Tempo an. Dem OSV gelang es jedoch die Anzahl der Tormöglichkeiten für die Bavenstedter in engen Grenzen zu halten. Die erste Torchance hatte gar die Wirtz-Elf, als Dennis Vorreiter aus halbrechter Position aus der Drehung knapp am Tor vorbei zielte. Dies war allerdings für den OSV für lange Zeit die einzige spielerisch überzeugend herausgespielte Möglichkeit. In der 26. Minute erhielt der SVB einen Freistoß zugesprochen, den Alexander Gellert gekonnt über die Mauer ins vom Schützen aus gesehen rechte obere Eck zur verdienten Führung hob. Nur wenige Minuten später waren es zunächst ein gefährlicher Schuss aus der Drehung, den Schlussmann Oliver Zwillus aus dem Eck fischte, sowie ein knapp verzogener weiterer Freistoß, die für die hochmotivierten Gäste den zweiten Treffer hätten ergeben können. In der 37. Minute erhielt jedoch der OSV einen Freistoß zugesprochen, den Michael Jarzombek aus spitzem Winkel zum kurzen Eck zog. Bavenstedts Torhüter Crüger rettete im Verbund mit dem Pfosten seinem Team den knappen Halbzeitvorsprung.

Nach dem Pausentee änderte sich das Spielgeschehen grundlegend. Der OSV erhöhte die Schlagzahl und gestattete den Bavenstedtern für den Rest der Spielzeit keine Torgelegenheit mehr. In der 53. Minute gab Dennis Vorreiter einen Ball von der rechten Seite in den Torraum herein, Hans-Martin Schneider leitete weiter auf den eingewechselten Zeki Ari, der jedoch den Ball freistehend nicht richtig traf und dem Torwart der Gäste die Abwehrgelegenheit gab. Elf Minuten später kam es an der Seitenauslinie zu einem Foulspiel des rechten Verteidigers der Gastgeber, der daraufhin für den Wiederholungsfall die „gelb-rote" Karte sah. Kurz darauf trat Michael Jarzombek erneut einen gefährlichen Freistoß, den der gut aufgelegte Crüger im Tor der Hildesheimer entschärfte. Zehn Minute vor dem Ende kam es nach einem weiteren Freistoß zu einem Durcheinander im Bavenstedter Strafraum. Der ebenfalls eingewechselte Felix Krüger reagierte blitzschnell und schob in Torjägermanier zum 1:1-Ausgleich ein. Die Gäste igelten sich aufgrund der Unterzahl nun immer weiter ein und setzten auf den Faktor Zeit. Schließlich wurde es dem Unparteiischen zu bunt, und er zeigte Angreifer Christoph Lange, der für mehrere minutenlange Spielunterbrechungen verantwortlich war, wegen exzessiver Spielverzögerung und Beleidigung eines Gegenspielers die überfällige „gelb-rote" Karte. In doppelter Überzahl machten die „Rot-Weißen" noch einmal Kräfte frei. Zunächst konnte sich die Defensive in der 89. Minute nach einem Gewühl im Torraum noch befreien, doch in der dritten Nachspielminute erzielte Hans-Martin Schneider nach Vorarbeit von Michael Rehde aus kurzer Distanz den umjubelten Siegtreffer für den OSV. Die weiteren Nachspielminuten konnten die Gäste in doppelter Unterzahl nicht mehr zum Gegenschlag nutzen.

Damit distanzierte der OSV Hannover erneut einen Titelkandidaten und behauptet die Tabellenführung mit weiterhin vier Punkten Vorsprung vor dem ersten Verfolger, der TSV Burgdorf. Am kommenden Sonntag erwartet die Wirtz-Elf wieder einmal eine Auswärtsaufgabe. Der Anpfiff zum Gastspiel beim Aufsteiger STK Eilvese ertönt um 14 Uhr.

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