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Stadt weist Medienbericht über Abschaffung von Hortbetreuung zurück

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Die Verwaltung verwahrt sich gegen die falsche Berichterstattung der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom Sonnabend (24. November), wonach sie die Hortbetreuung in Hannover abschaffen wolle.

Diese Darstellung ist falsch. Die Hortbetreuung wird entsprechend des Bedarfs weiterhin bestehen bleiben.

Die Landeshauptstadt hat mittels offener Ganztagschulen in den vergangenen Jahren die Ganztagsbetreuung außerhalb von Horten von 30 auf 60 Prozent verdoppelt. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung ist für eine bedarfsgerechte Versorgung der Ausbau der Ganztagsbetreuung auf 80 Prozent notwendig. Dieses soll in den nächsten Jahren mit der Einrichtung weiterer Ganztagsschulen zielstrebig erreicht werden.

Soweit es in einzelnen Stadtteilen zu einer Überversorgung mit Betreuungsangeboten durch das Nebeneinander von Ganztagstagschulen und Horten kommt, sollen die überschüssigen Mittel genutzt werden, um in schlechter versorgten Stadtteilen das Hortangebot zu verbessern.

Ein entsprechendes Konzept zur Grundschulkinderbetreuung ist von den betroffenen Dezernenten mit dem Oberbürgermeister abgestimmt.

Welche Betreuungsformen in welchem Umfang auf Dauer angeboten werden, ist vom Elternwillen abhängig. Das Ziel der Stadtverwaltung ist unverändert: Eltern sollen sich auch künftig frei entscheiden können, ob sie ihre Kinder in Ganztagschulen oder in Horten wissen wollen. Dementsprechend beabsichtigt die Stadtverwaltung keineswegs das Hortangebot aufzugeben.

Die Landeshauptstadt bedauert ausdrücklich, dass durch eine falsche Medienberichterstattung Besorgnisse bei Eltern ausgelöst worden sind.

Kategorie: Familien

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