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Energiewende spart Geld: Stadt hat zehn Blockheizkraftwerke in Betrieb genommen

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Die Stadt hat zehn nicht an die Fernwärmeversorgung angeschlossene Heizzentralen in städtischen Gebäudekomplexen mit Blockheizkraftwerken (BHKW) nachgerüstet. Sie wurden in acht Schulen mit Turnhallen und in zwei Feuerwachen installiert. "Wegen des hohen Wärmebedarfs sind sie sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch optimal. Mit den BHKW werden jährlich etwa 1.660 MWh Strom erzeugt, das deckt den Bedarf von rund 1.200 HannoveranerInnen ab. Die Stadt spart durch den Einbau jährlich rund 60.000 Euro und die Umwelt wird von 665 Tonnen CO2 entlastet. Deswegen werden wir kurzfristig acht weitere BHKW einbauen," so der für das städtische Gebäudemanagement zuständige Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff.

Die Anlagen stehen in den Grundschulen Wettbergen, Kardinal Bertram, Mühlenweg, Suthwiesenstraße, der Realschule Dietrich Bonhoeffer, dem Kurt Schwitters Gymnasium, der Südstadtschule, der Förderschule Astrid Lindgren sowie in den Feuerwachen 3 und 4.

Die zehn BHKW erzeugen über gasbetriebene Verbrennungsmotoren Strom und nutzen gleichzeitig die dabei anfallende Abwärme für Heizung und Warmwasserbereitung. Der in den BHKW erzeugte Strom ersetzt den aus konventionellen Großkraftwerken, dessen Erzeugung mit hohen Abwärmeverlusten verbunden ist. Mit den BHKW wird rund ein Drittel der Primärenergie bzw. der CO2-Emissionen bei der Energieversorgung der jeweiligen Gebäude eingespart. Der Strom wird zunächst für die Deckung des Eigenbedarfes verwendet, überschüssiger Strom wird in das enercity-Netz eingespeist.

Um den städtischen Investitionshaushalt nicht zu belasten, wurden Installation und Instandhaltung der BHKW als sogenannte Contracting-Leistung für private Anbieter ausgeschrieben. Hierbei baut der Contractor das BHKW ein und wartet es. Die Stadt zahlt dafür eine Contractingrate. Die Aufträge für den Einbau der BHKW gingen an zwei hannoversche Unternehmen, da diese das wirtschaftlichste Angebot abgegeben haben

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