Kunst & Kultur
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Lesung im Andersraum

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Auf Einladung des städtischen Fachbereichs Steuerung, Personal und Zentrale Dienste und der Behindertenbeauftragten liest Dorit David am Dienstag (4. Dezember) um 19 Uhr aus ihrem Debütroman "Gefühl ohne Namen" im "Andersraum", Asternstraße 2 / Ecke Engelbosteler Damm. Die Lesung wird von zwei Gebärdensprachdolmetscherinnen simultan übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Die Hauptfigur des im September im Querverlag erschienenen Romans ist ebenfalls eine Gebärdensprachdolmetscherin. Es geht um Kommunikation – fehlende und bruchstückhafte Kommunikation, Kommunikation zwischen den Generationen und darum, wie verschwiegene Traumata weiteragieren. Die Welt der Gehörlosigkeit, das Arbeitsumfeld der Protagonistin Laetitia, steht wie eine Metapher für eine andere Ebene des zwischenmenschlichen Austausches. Ebenso die aufkeimende Liebe zu ihrer Kollegin Mabel, die Laetitia auftauen und aufbrechen lässt. In andere Gefühle, andere Orte und in eine andere Zeit…

Der "Andersraum" ist ein im März eröffnetes Begegnungszentrum für lesbisches, schwules, bisexuelles, transidentes und ganz allgemein nichtheterosexuelles Leben in Hannover. Die Lesung richtet sich an Frauen, lesbische Frauen, Frauen mit Behinderung, gehörlose Frauen, Frauen, deren Mütter Kriegskinder sind, und Kriegskinderfrauen.

Dorit David ist Hannoveranerin und hat an diesem Roman drei Jahre gearbeitet, Zeitzeugen interviewt und sich mit der Thematik generationsübergreifender Traumata ebenso befasst wie mit dem Lebensumfeld einer Gebärdensprachdolmetscherin.

Kategorie: Kunst & Kultur

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