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Bauverwaltung zeigt Wanderausstellung zum Deutschen Städtebaupreis

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Bis zum 18. Januar ist in der städtischen Bauverwaltung ab sofort eine Wanderausstellung zu sehen, die die erfolgreichen Projekte des Deutschen Städtebaupreises 2012 zeigt. Darunter ist auch die Weiterentwicklung der Nachkriegsmoderne an der Krausen- und Schlägerstraße, die in diesem Jahr eine "Belobigung" erhielt. Um den unter Architekten und Stadtplanern viel beachteten Deutschen Städtebaupreis hatten sich bundesweit rund 80 Projekte beworben. Der Preis ging in diesem Jahr nach Staßfurt. Daneben wurden zwei "Auszeichnungen" und fünf "Belobigungen" ausgesprochen. Die geehrten Projekte sind auf 13 Tafeln im ersten Obergeschoss der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr zu sehen.

Eine hochrangige besetzte Jury unter Vorsitz von Prof. Michael Braum (Potsdam) hatte Ende September die städtebauliche Entwicklung nördlich des Stephansplatzes fachlich gewürdigt. Dem dreiteiligen Projekt, das das meravis-Vorhaben "Neue Südstadt", die umgenutzte ehemalige Sehbehindertenschule und den neugestalteten nördlichen Stephansplatz umfasst, wurde bescheinigt, "den vorhandenen Baubestand der Südstadt innovativ-einfühlsam ergänzt zu haben", so die Laudatio. Die Jury sprach dem Projekt eine Belobigung zu, weil der durch Leerstand und Unternutzung erzeugte "Handlungszwang durch eng verzahntes öffentliches und privates Planen und Handeln mit hohem Verständnis für die vorgefundenen baulichen Qualitäten gelöst wurde."

Mit dem Deutschen Städtebaupreis werden seit über 30 Jahren städtebauliche Projekte prämiert, die sich durch nachhaltige und innovative Beiträge zur Stadtbaukultur auszeichnen. Die Projekte sollen den aktuellen Anforderungen an zeitgemäße Lebensformen ebenso Rechnung tragen, wie den Herausforderungen an die Gestaltung des öffentlichen Raumes, den sparsamen Ressourcenverbrauch sowie den Verpflichtungen gegenüber der Orts- und Stadtbildpflege.

Pressemiteilung: Stadt Hannover

 

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