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Stadt trauert um Dietrich Kittner

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Mit großer Trauer und Betroffenheit hat Hannovers Bürgermeister Bernd Strauch die Nachricht vom Tod des Kabarettisten Dietrich Kittner aufgenommen. Kittner starb nach Angaben seines Managements am Freitag im Alter von 77 Jahren. Der in Hannover aufgewachsene Kittner stand 50 Jahre auf der Bühne und betrieb mit seiner Frau mehr als drei Jahrzehnte in der Landeshauptstadt ein eigenes Theater.

"Die Nachricht vom Tod Dietrich Kittners trifft viele Menschen in Hannover. Sie macht mich auch persönlich sehr betroffen. Dietrich Kittner hat das politische Kabarett nach Hannover gebracht. Mit seinen Programmen hat er die Menschen nicht nur in unserer Stadt immer wieder begeistert. Er verkaufte anfangs an der Abendkasse selbst die Karten. Seine Vorstellungen gingen immer weit über die angekündigte Zeit hinaus, und das Publikum ließ sich mitreißen. Als streitbarer Kabarettist legte Kittner seinen Finger immer wieder in offene Wunden sozialer Ungerechtigkeit. Er erreichte bei seinen Tourneen ein Millionenpublikum und holte alle großen deutschen Kabarettisten nach Hannover", erklärte Bürgermeister Strauch zum Tod Kittners heute (Freitag) in Hannover.

Kittner besuchte die Humboldtschule in Hannover. Als Jura-Student in Göttingen gründete er dort ein Studentenkabarett. 1961 meldete er einen "Gewerbetrieb für politische Satire" beim Ordnungsamt in Hannover an. Es folgte 1963 die Gründung einer eigenen Kabarett-Spielstätte in der Mehlstraße. 1968 war Kittner Mitbegründer des hannoverschen Club Voltaire. Mitte der 1970er Jahre wurde das Theater an der Bult seine neue Spielstätte. 1987 dann zog Kittner ins Theater am Küchengarten um (ehemals Lindener Bad). Das tak, das Kittner 1993 an eine GmbH abgab, ist auch heute noch eine gut besuchte Kabarettbühne.

Pressemitteilung: Stadt Hannover

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