Schwimmbäder & Bademöglichkeiten

Badeseen in der Region Hannover

Die Badeseen in der Region Hannover haben eine gute Wasserqualität

Wenn die Badesaison startet, können Badegäste guten Gewissens in den ausgewiesenen Seen und Badestellen in der Region Hannover schwimmen gehen.

Blauer See in Garbsen

Wasserskianlage am Blauen See in Garbsen

Jedes Jahr werden neben einer symbolischen Wasserprobe alle Seen auf die Wasserqualität der Badegewässer in der Region Hannover und in Niedersachsen geprüft.

„Aktuell sind alle 25 offiziellen EU-Badestellen in der Region Hannover bedenkenlos nutzbar“, sagte Regionspräsident Steffen Krach in 2023: „Die hervorragende Wasserqualität in unseren Seen und Gewässer trägt dazu bei, dass wir eine Region mit hoher Lebensqualität sind. Von der jungen Familie bis zu Hobbysportler*innen haben Menschen jeden Alters hier den Raum, sich zu erholen – und können darauf vertrauen, dass das Wasser regelmäßig von unserem Gesundheitsamt nach hohen wissenschaftlichen Standards überprüft wird.“ Das wird auch in den kommenden Jahren sicherlich nicht viel anders sein.

Die Badeseen in der Region Hannover im Überblick:

Strandbad

Strandbad Maschsee

Die gute Wasserqualität der ausgewiesenen Badeseen folgt dem landesweiten Trend, wie Dr. Fabian Feil, Präsident des Landesgesundheitsamtes, berichtete 2023: „Es freut mich, dass die niedersächsischen Badegewässer eine ausgezeichnete Wasserqualität haben. Von den insgesamt 273 Badestellen sind 246 mit der Bestnote „ausgezeichnet“ und 17 mit gut bewertet worden. Aktuelle Informationen zur Wasserqualität an allen Badestellen in Niedersachsen finden Badebegeisterte im Niedersächsischen Badegewässeratlas, wo die Ergebnisse der Untersuchungen regelmäßig aktualisiert werden. Hier wird auch tagesaktuell informiert, wenn ein Badegewässer gesperrt werden muss, zum Beispiel durch das Auftreten von Blaualgen.“

Wie wichtig Badeseen für Städte und Gemeinden vor Ort sind, erklärt Tim Mithöfer, Bürgermeister von Isernhagen: „Der Kirchhorster See trägt mit seiner Liegewiese und dem Badesteg, dem Kinderspielplatz sowie dem Beachvolleyballfeld sehr zur Lebens- und Freizeitqualität in Isernhagen bei. Deshalb ist es für uns wichtig, dass neben dem Gelände auch die Wasserqualität hoch ist, finden sich unter den Gästen doch auch gerade viele Familien mit kleinen Kindern.“

Neben dem Kirchhorster See gibt es mit dem Altwarmbüchener See und dem Hufeisensee noch zwei weitere Badeseen in der Gemeinde Isernhagen, die als EU-Badegewässer ausgewiesen sind. Seit 2008 werden alle EU-Badestellen in der Region Hannover regelmäßig durch das Gesundheitsamt kontrolliert. Grundlage hierfür ist die niedersächsische Badegewässer-Verordnung.

Dabei untersucht das Gesundheitsamt die Gewässer im hauseigenen Labor vor allen Dingen auf zwei Keimarten – die Enterokokken und die Coli-Bakterien.

Hygieneinspektor*innen überprüfen die Gewässer fortlaufend

Während der gesamten Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September überprüfen die Hygieneinspektor*innen die Wasserqualität jedes Jahr an allen Badestellen in der Region Hannover mindestens alle 30 Tage routinemäßig. Der Fokus liegt dabei auf Bakterien, die Krankheiten bei Menschen hervorrufen können.

Strand am See

Strand am Silbersee

„Wir führen Messungen vor Ort durch und ermitteln etwa die Temperatur und den pH-Wert des Wassers“, erklärt Marlene Graf, Leiterin des Gesundheitsamts der Region Hannover. Außerdem untersuchen die Hygieneinspektori*nnen den See anhand der Werte auch auf das mögliche Vorkommen von Blaualgen.

„Mit Blick auf die letzten Jahre können wir feststellen, dass sich die Blaualgenentwicklung aufgrund des Temperaturanstiegs infolge des Klimawandels in den Badeseen in Hannover verändert“, so die Ärztin. So kam es zum Beispiel vereinzelt sogar zu einem Blaualgenwachstum in den Wintermonaten.

Hygieneinspektorin Britta Hoffmann ergänzt: „Bei Hinweisen auf eine solche Belastung veranlassen wir eine Untersuchung zur mikroskopischen Auswertung auf toxische Cyanobakterien.“ Auch den allgemeinen hygienischen Zustand an den Badestellen und Liegeweisen nimmt das Gesundheitsamt der Region Hannover in den Blick. Bei Verschmutzungen wie etwa Glas oder Plastik, informieren sie die Kommunen umgehend.

Überschreiten die Ergebnisse der Wasserproben die zulässigen Werte, spricht die Region Hannover ein Badeverbot aus. Treten vermehrt Blaualgen auf, wird vor dem Baden gewarnt oder eine Sperrung der Badestelle veranlasst. Zu finden sind alle Warnhinweise und Ergebnisse der Untersuchungen auf www.hannover.de/baeder.

25 Badestellen in der Region Hannover

In der Region Hannover sind 23 Seen mit 25 EU-Badestellen gelistet. An allen übrigen Gewässern besteht generelles Badeverbot.

22 Badestellen wurden 2023 mit der Badewasserqualität „ausgezeichnet“ eingestuft und die Badestellen/-seen Irenensee, Waldsee in Hämelerwald und der Maschsee mit „gut“ bewertet.

Bildquellen:

  • Blauer See in Garbsen: www.hannover-entdecken.de
  • Strandbad: www.hannover-entdecken.de
  • Strand am See: www.hannover-entdecken.de
  • Ricklinger Bad am anderen Ufer: www.hannover-entdecken.de