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Der Mittellandkanal - 325 Kilometer Wasserstraße von A bis Z

„Der Mittellandkanal – 325 Kilometer Wasserstraße von A bis Z“

Kulinarischer Fotovortrag in der Kaffeebar

Unser Mittellandkanal, jeder kennt Ihn, viele mögen Ihn. Wichtige Verkehrsroute der europäischen Binnenschiffer, Naherholungsgebiet, sommerlicher Badespaß, etc.

Bernd Ellerbrock hatte ein Jahr lang sehr viel Geduld mit „seinem“ Kanal. Er reiste an ihm entlang , lernte viele Menschen kennen und sammelte Unmengen an Informationen, die er – reichlich bebildert und geordnet – für sein Sachbuch benötigte. Herausgekommen ist ein spannendes Buch über die Wasserstraße in unserer Nachbarschaft:

Mit den Bildern aus diesem Buch bringt Bernd die Wasserstraße derzeit direkt aus der Nachbarschaft noch bis zum 18.03.2017 zu uns an die Wände, am 24.02.2017 porträtiert er für uns die längste künstliche Wasserstraße Deutschlands Fakten- und facettenreich auch in einem kulinarischen Fotovortrag im Februar.

Zu Canapes vom Süßwasserfisch, sogar über Fisch Hampe bezogenen Kanalfisch, wird uns Bernd in seiner gewohnt angenehmen Erzählmanier unsere Binnenwasserstraße näher bringen.

KULINARISCHER FOTOVORTRAG
24.02.2017 | 20 Uhr | 8 Euro

Kaffeebar Rossi
Weidestraße 6
30453 Hannover
www.kaffeebar-rossi.de

Beginenturm

Unterwegs mit Nachtwächter Melchior

Von Henkern, Macht und Hellebarden

Wenn alle ehrbaren Bürger Hannovers längst in ihren Betten liegen, führt Sie Nachtwächter Melchior bei einem vergnüglichen Spaziergang durch die dunklen Gassen und Winkel der Stadt. Er erzählt von Henkersschicksalen, Mörderbanden und den alltäglichen Mühen der Nachtwächterzunft. Auch über die Geschichte des Bieres und das Treiben am Hofe weiß Melchior so einiges zu berichten.

Termin: Donnerstag, 23.02.2017
Treff: Beginenturm, Pferdestraße
Endpunkt: Ballhof
Dauer: ca. 1,5 h
Kosten: 12,00 €

Weitere Termine jeden Donnerstag:
Oktober bis März 20:00 Uhr
April bis September 21:00 Uhr

www.stattreisen-hannover.de

Britisches Busch Trio spielt in Hannover

Es ist innerhalb kürzester Zeit zum führenden Kammermusikensemble der jungen Klassik-Generation avanciert. Das junge britische Trio, das seinen Namen dem legendären Violinisten Adolf Busch gewidmet hat, gewann in den vergangenen Jahren einige Wettbewerbspreise. 2016 wurde das Ensemble mit dem Kersjesprijs ausgezeichnet, dem wichtigsten Musikpreis der Niederlande. Das Debut in der Wigmore Hall wurde von der Presse hoch gelobt. Zum Busch Trio gehören der Geiger Mathieu van Bellen und die Geschwister Ori Epstein, Violoncello, und Omri Epstein am Klavier.

Bei Konzerten in England, den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Italien und Dänemark sowie auf einer China-Tournee sorgte das junge Trio für Aufsehen. Die QueenElizabeth Music Chapel hat das Trio zu einem ihrer Ensembles in Residence ernannt. Darüber hinaus arbeitet das Trio mit renommierten Künstlern zusammen wie dem Artemis Quartett, Maria João Pires und Augustin Duma. Kürzlich ist die erste CD mit Klaviertrios von Dvorak erschienen.

Das Programm

  • Josef Suk: „Elegie“ für Klaviertrio Des-Dur op. 23
  • Antonín Dvořák: Klaviertrio Nr. 4 e-Moll op. 90 – Dumky –
  • Peter Tschaikowsky: Klaviertrio a-Moll op. 50

Termin: 22.02.2017, 20:00 Uhr
Ort: Kleiner Sendesaal des NDR, Rudolf-von-Bennigsen-Ufer 22, 30169 Hannover
Preis: Eintritt frei!
Anmeldung: Da die Kapazitäten begrenzt sind, wird um Anmeldung gebeten.

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Das neue Licht macht den Unterschied

Gleichmäßig gutes Licht dank LED-Technik

Gleichmäßig gutes Licht dank LED-Technik

Bald werden es zwei Jahre, dass der Stoffladen limetrees das Ladenlokal gewechselt hat. Was hat sich seit dem verändert? Zum einen ist der Laden deutlich größer geworden. Außerdem ist im Laden sozusagen ein Licht aufgegangen. Gerade beim Stoffkauf ist gutes Licht eine Grundvoraussetzung. Früher gingen die Kunden immer mit den Stoffballen an das Fenster oder vor die Tür um die Farben richtig beurteilen zu können. Diese Zeiten sind durch die Deckenlampen mit LED-Tageslichtröhren vorbei. Jetzt ist der ganze Laden optimal ausgeleuchtet und die Farben der schönen Stoffe kommen wunderbar zur Geltung. Auch das Fotografieren der Waren für den Onlineshop hat sich seit dem deutlich vereinfacht. Merke: Gutes Licht macht gute Fotos. Da kann man auch mit dem besten Grafikprogramm nichts dazu zaubern.

Auch für die Schaufenster kommen moderne LED Lichtstreifen zum Einsatz. Unproblematisch verrichten sie ihren Dienst und bisher ist noch kein Ausfall zu beklagen. Mit den Halogenspots im alten Laden war das anders. Gefühlt konnte man da ständig im Schaufenster turnen und die Birnen wechseln. Noch dazu sind die LED-Lampen deutlich sparsamer im Verbrauch.

Als Beleuchtung für die 200-qm-Grundfläche des Ladens viel die Wahl auf Röhren. Sie sorgen für ein gleichmäßiges Licht auf der ganzen Fläche. Die LED-Technik kann natürlich nicht nur bei der Neuinstallation eingesetzt werden. Die LED-Röhren können ganz einfach auch bestehende Leuchtstoffröhren ersetzen. Das kann zum Beispiel die LED Tube von Phillips sein. Eine Ersparnis von bis zu 80% kann das bringen. Wir haben uns ausgerechnet das sich bereits nach 1 Jahr die höheren Anschaffungspreise durch den eingesparten Strom amortisiert haben.

Nicht umsonst bietet der örtliche Stromversorger oder diverse Gewerbeverbände immer wieder Hilfestellung zum Thema Energieeinsparung an. Bei der „Thementour Energie“ wurde im letzten Jahr gezielt die Beleuchtung von Unternehmen in der List unter die Lupe genommen. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen aus allen Branchen können eine nicht unerhebliche Kostenersparnis durch mehr Energieeffizienz erreichen.

Auch die Stadt Hannover setzt im öffentlichen Bereich immer mehr auf die effiziente LED-Technik. Nach und nach werden die Ampelanlagen wie hier am Kurt-Schwitters-Platz auf LED-Technik umgerüstet. Bei der Straßenbeleuchtung ist man auch über die erste Testphase hinaus und setzt die daraus gewonnenen Erkennnisse immer mehr um.

Es lohnt sich eben auch bei vermeintlich kleinen Energieverbrauchern wie der Beleuchtung mit dem Sparen anzufangen. Die LED Technik bietet da für jeden Einsatzzweck das richtige Leuchtmittel. Von den LED Tubes in Röhrenform über allerlei Lichtbänder und Schläuche bis hin zu jeder erdenklichen Fassungsform gibt es keinen Grund mehr die vorhandenen Lampen nicht auf LED umzustellen. Auch die Lichtfarbe ist schon lange kein Hindernis mehr. Inzwischen gibt es LED-Leuchten in jeder gewünschten Farbe. Die Palette reicht vom Tageslicht über diverse Stufen warmer Töne bis zu jeder Farbe des Regenbogens. Sogar Leuchten mit Farbwechseleffekten sind erhältlich.

Unser Fazit: Der neue Laden ist mehr als doppel so groß aber der Stromverbrauch ist trotzdem gesunken. Dazu hat in erster Linie die Wahl der LED-Röhren beigetragen. Auch die Schaufensterbeleuchtung ist dank LED viel Wartungsärmer geworden. Wer also über Kostensenkungen in seinem Gewerbe nachdenkt der sollte sich mal der Beleuchtung annehmen. Viel Licht muss nicht mehr teuer sein.

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Nachtbarden

Nachtbarden – Die Lesebühne im TAK

Nachtbarden Hannover

Nachtbarden Hannover – Johannes Weigel, Ninia LaGrande (vorn), Tobias Kunze und Kersten Flenter (von links)

Ninia LaGrande, Johannes Weigel, Kersten Flenter und Tobias Kunze bringen lyrischen Seelen-Striptease, tiefe Prosa zum Eintauchen, erfrischende Satire sowie spritzige, seitenhiebgespickte Alltagsgeschichten auf die Bühne. Dazu kommen stets illustre Gäste von nah und fern.

Pointiert, abwechslungsreich und skurril nehmen die Lesebühnenautoren monatlich Alltagsbeobachtungen, Zeitgeschehen und Politik auseinander. Dafür laden sie die Hochkaräter der Literatur- und Songwriterszene ein. 2015 ausgezeichnet mit dem Kabarettpreis „Fohlen von Niedersachsen“.

Dienstag, 21.02.2017 um 20:00 Uhr
Preis: 10,- € | erm. 6,50 € (zzgl. Gebühren im Vorverkauf)

Matthias Brodowy

Brodowys Broadway

Der Hannoversche Kabarettist Matthias Brodowy lädt zu einer der authentischsten Casting Shows der Szene: An diesem Abend stehen neue Talente aus dem In- und Ausland auf der Bühne des GOP und präsentieren sich, teilweise zum allerersten Mal, einem deutschsprachigen Publikum. Viele haben beste Chancen, später einmal im regulären Programm des GOP Varieté-Theaters auftreten zu können. Diese Show ist immer ein Garant für einen Abend voll echter Überraschungen, Nervenkitzel und Momenten des Staunens. Dieser Abend ist fresh!

Montag, 20. Februar 2017 um 20:00 Uhr
20 Euro pro Person (Schüler und Studenten mit gültigem Ausweis 15 Euro)

GOP Variete-Theater Hannover
Georgstraße 36
30159 Hannover
www.variete.de

Opernhaus Hannover

2. Kinderkonzert »Mit Pauken und Perücken«

Heini unterwegs in der Klassik
Mit Heini, dem kleinen Vampir (Britt Wolfgramm, Figurentheater Marmelock) und dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover

von 6 bis 10 Jahren
Sonntag, 19.02.17 um 11:00 Uhr
Montag, 20.02.17 um 11:00 Uhr

Klassische Musik ist alt. Ungefähr so alt wie Heini, der kleine Opernvampir. Deshalb ist er mordsmäßig neugierig, was klassische Musik eigentlich ist! Zusammen mit den Musikern des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover erforscht er im 2. Kinderkonzert die Zeit der musikalischen Klassik – als die Menschen gepuderte Perücken chic fanden und im Konzertsaal aßen und tranken, als Musiker bei Fürsten oder Bischöfen angestellt waren und Opernhäuser von tausenden Kerzen erleuchtet wurden. Dabei entdeckt Heini auch lustige Sachen: die »Mannheimer Rakete« zum Beispiel oder das Komponieren mit Würfeln. Mit Musik von Haydn, Mozart und Beethoven geht’s auf eine Zeitreise in die Welt vor über 200 Jahren.

Opernhaus Hannover
Opernplatz 1
30159 Hannover
www.staatstheater-hannover.de

fairkauf Hannover

fairKauf erneut Opfer einer Einbruchserie: Drei Einbrüche in einer Nacht

fairkauf Hannover

fairkauf Hannover

Gerade einmal 4 Monate ist es her, dass Unbekannte beim gemeinnützigen Kaufhaus fairKauf in der Vahrenwalder Straße eingebrochen sind. In der Nacht zu Dienstag ist fairKauf erneut Opfer gleich mehrerer Einbrüche geworden. Den ganzen Dienstagvormittag war die Polizei mit der Spurensicherung beschäftigt. Neben dem Lager in Vahrenwald sind die Diebe dieses Mal auch in der fairKauf Filiale in Linden sowie im Kaufhaus in der Innenstadt eingebrochen. Der Sachschaden ist immens und bedeutend größer als beim letzten Einbruch. Mehrere Türen, Fenster sowie Tresore wurden aufgebrochen und dabei stark beschädigt oder zerstört. Die Täter haben ein Spur der Verwüstung sowie eine Menge Dreck und Chaos hinterlassen.

Nicola Barke, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der fairKauf eG, kann nicht nachvollziehen, warum gerade eine soziale Einrichtung wie fairKauf Ziel einer solchen Einbruchserie ist. „Wir verkaufen Secondhand-Waren und investieren die Verkaufserlöse in die Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen bei uns im Betrieb. Wer uns kennt, der weiß, dass hier nichts Wertvolles zu holen ist“, so Barke. Nun muss das Unternehmen unnötiger Weise von dem ohnehin knappen Geld noch mehr in Sicherheitsmaßnahmen investieren. „Es ist mehr als bedauerlich“, sagt Barke, „dass wir dadurch weniger Geld zur Verfügung haben, um Menschen zu qualifizieren und wieder in Arbeit zu bringen. Hinzu kommt der ganze Aufwand, der uns durch den Schaden entstanden ist, und uns massiv in unser Arbeit behindert.“

Alle bei fairKauf angebotenen Waren sind Sachspenden, die Bürgerinnen und Bürger für den gemeinnützigen Zweck an einem der sechs fairKauf-Standorte in Hannover und der Region abgeben haben. Die Waren erhalten auf diesem Weg ein zweites Leben, die Umwelt wird geschont. Einkaufen kann bei fairKauf selbstverständlich jeder, auch wenn insbesondere Menschen mit geringem Einkommen eine günstige Versorgung ermöglicht werden soll. Seit der Gründung des Unternehmens vor fast 10 Jahren, haben viele hundert Menschen in der Qualifizierung bei fairKauf wichtige Fertigkeiten (wieder-)erlangt und eine neue Berufsperspektive gefunden. Momentan arbeiten rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei fairKauf, darunter auch viele Ehrenamtliche und etwa 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.

Floorwars Germany 2017

Floorwars Germany 2017

Deutscher Breakdance-Vorentscheid für das Finale in Kopenhagen

Diverse Breakin‘ Crews treten in der Tanzarena gegeneinander an. Wer zeigt die coolste Tanz-Performance, wer die beste Akrobatik, wer das meiste Gefühl? Wer darf weiter? Die Richter entscheiden. Die beste Crew des Abends gewinnt den Freifahrtschein zum großen FLOORWARS Finale nach Kopenhagen.

Die Macher von Floorwars Germany haben sich vorgenommen, den Breakin‘ Livestyle zu prägen und ihre Ideen in die Szene zu tragen. Das Team besteht aus überwiegend älteren Bboys, die wissen, wie schwer es ist, sich fit zu halten, um ihre Leidenschaft auszuleben – möglichst lange tanzen zu können. Fit bleiben heißt Gesund bleiben und auf den Körper achten. Das fängt bereits bei der Ernährung an. Die Macher von Floorwars-Germany setzen auf Obst, Gemüse, Vollwertkost und Wasser statt Cola.

Floorwars Germany findet zum dritten Mal in der Jugendkirche statt. Warum eigentlich in einer Kirche haben wir die Macher gefragt und sie antworteten: „Hip Hop ist und war nie politisch und trotzdem haben wir eine politische Kraft. Hiphop hat nichts mit Religion zu tun und dennoch ist es eine Subkultur, die ein Zeichen für ein friedliches Miteinander setzt. Eine Kirche ist nicht nur eine freshe Location, sondern verleiht in Zeiten von verwirrten Menschen auf den Straßen der Erde unserem Anliegen das richtige Zuhause. Ganz nach Afrika Bambaataa: Peace, Unity, Love and Having Fun.“

www.floorwars-germany.de

Samstag, 18.02.2017
15:00 – 16:00 Uhr REGISTRATION
16:00 – 18:00 Uhr PRE-ELIMINATION
19:00 Uhr Top 16 CREW BATTLE
Eintritt: 5,- EUR (Tänzer) 8,- EUR (Gäste)

Jugendkirche Hannover (Lutherkirche)
An der Lutherkirche 11
30167 Hannover
www.jugendkirche-hannover.de

Polizei

Schnelle Schlagzeile gegen Flüchtlinge mit der Kriminalstatistik

„18.655 Ermittlungen gegen Flüchtlinge im Jahr“ titelte die HAZ am Montag. Mal wieder eine tolle Schlagzeile, die den besorgten Bürgern entgegen kommt. Dabei sollte man sich die Zahlen mal genauer ansehen. In der Pressemitteilung der Polizei ist von 11.489 Fällen die Rede. Bei einem Anteil der Nichtdeutschen in der Bevölkerung von 11,96 %. Die Gesamtzahl der in der Region registrierten Straftaten liegt 2016 bei 121.698.

Kurze Dreisatzrechnung: 11,96 % von 121.698 sind 14.555

Schon hier stellt man fest das es eigentlich 3.000 Fälle zu wenig sind, wenn man den Bevölkerungsanteil sieht. Dazu sollte man bedenken das es ohne ausländerrechtliche Verstöße nur noch 7.848 registrierte Straftaten von „Ausländern“ sind.

Fazit:  Aus diesen Zahlen komme ich zu dem Schluss, dass der „Deutsche“ circa doppelt so kriminell ist wie der Flüchtling!


Pressemitteilung der Polizei:
Polizeiliche Kriminalstatistik 2016

Ein deutlicher Anstieg bei Gewaltdelikten und im Bereich des Diebstahls von Kraftfahrzeugen, Rückgänge beim Einbruchsdiebstahl aus/an Kraftfahrzeugen, stagnierende Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl und eine über dem Landestrend liegende Gesamtaufklärungsquote von 62,12 Prozent – dieses Bild zeichnen kurz zusammengefasst die Zahlen des vergangenen Jahres, die Polizeipräsident Volker Kluwe und Polizeivizepräsident Jörg Müller heute mit der Vorstellung der PKS 2016 für die Polizeidirektion Hannover präsentiert haben.

Gesamtzahlen der Straftaten

Die in der Region registrierten Straftaten liegen 2016 bei 121.698. Mit einer leichten Zunahme von 0,48 Prozent (579 Taten) liegt die Gesamtzahl auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (121.119). Die stärksten Fallzahlsteigerungen zeigen sich bei den Körperverletzungsdelikten mit einem Plus von 1.003 (9,3 Prozent) auf 11.789, bei den Fahrzeug-Komplettentwendungen mit einem Plus von 86 (11,44 Prozent) auf 838 sowie im Bereich Gewalt gegen Polizeibeamte mit einem Plus von 177 (30,26 Prozent) auf 762.

Auch bei den Verstößen gegen das Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz verzeichnet die Polizeidirektion von 2015 auf 2016 einen erneuten Anstieg von 195 auf 3.817. Dieser ist im Wesentlichen auf einen Zuwachs in dem Deliktsfeld der unerlaubten Einreise auf 1.009 (plus 401) zurückzuführen.

Aufklärungsquote

Nachdem sich die Gesamtaufklärungsquote bei knapp über 60 Prozent eingependelt hat, liegt sie 2016 mit 62,12 Prozent deutlich über dem Schnitt und sogar über dem Landestrend von 61,41 Prozent. 2016 wurden 75.598 der 121.698 Straftaten aufgeklärt – 2.116 mehr als im Vorjahr.

Kluwe erklärte, dass auch die „bereinigten Aufklärungsquoten“ mit der Entwicklung Schritt halten. Sie lagen im vergangenen Jahr bei 55,68 Prozent (ohne die „100-Prozent-Delikte“ Erschleichen von Leistungen und Ladendiebstahl) bzw. 53,98 Prozent (zusätzlich ohne die Verstöße nach dem Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz).

Tötungsdelikte

Bei den vorsätzlichen Tötungsdelikten (Mord und Totschlag) ist gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg auf 58 (plus 20) feststellbar. 2016 lagen die entsprechenden Zahlen bei 47 Versuchen (acht Mordversuche) und elf vollendeten Taten (darunter vier Morde). 29 versuchte und neun vollendete Tötungsdelikte flossen 2015 in die Kriminalstatistik ein.

Sexualstraftaten

Das Deliktsfeld der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung präsentierte sich im letzten Jahr positiv mit rückläufigen Fallzahlen in nahezu allen Deliktsuntergruppen, bei einer leicht erhöhten Aufklärungsquote von 80,41 Prozent (2015: 79,45 Prozent). Die Polizeidirektion Hannover registrierte 2016 587 Straftaten – 65 (9,97 Prozent) weniger als im Jahr davor. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf sinkende Fallzahlen bei der Verbreitung pornografischer Schriften um 35 auf 102 zurückzuführen.

2016 wurden 148 Vergewaltigungen (plus ein Fall) an die Staatsanwaltschaft abgegeben, 143 Fälle von Kindesmissbrauch (minus elf) und 102 Fälle (minus 35) der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse.

Raub

Im Jahr 2016 gingen 863 Raubtaten in die Statistik ein – ein fast identischer Wert zu 2015 mit 862 Taten. Gleichzeitig ist eine Erhöhung der Aufklärungsquote um 1,21 Prozentpunkte auf 55,97 Prozent zu verzeichnen.

Im Einzelnen bedeutet dies: Rückläufige Zahlen beim räuberischen Diebstahl auf 203 (minus 25), bei den Raubüberfällen auf Geschäfte auf 61 (minus sechs), beim räuberischen Angriff auf Kraftfahrer auf acht (minus acht) und beim Handtaschenraub auf 49 (minus zwei). Eine Erhöhung zeigt sich hingegen im Deliktsfeld Straßenraub mit 362 Taten (plus 40).

Körperverletzung

Während sich die Fallzahlen 2014 auf 10.771 (plus 69) und 2015 auf 10.786 (plus 15) jeweils nur leicht erhöhten, ist für das vergangene Jahr ein deutlicher Anstieg auf 11.789 (plus 1.003) feststellbar. Diese Steigerung um 9,3 Prozent ergibt sich sowohl aus einem Anstieg der Fallzahlen der gefährlichen und schweren Körperverletzung um 348 auf 3.034 Taten, als auch aus einem Anstieg bei den vorsätzlichen leichten Körperverletzungsdelikten um 594 auf 8.214. Die Aufklärungsquote liegt in diesem Bereich bei 89,13 Prozent.

Diebstahl

Von 2012 bis 2015 stiegen die Fallzahlen in diesem Deliktsspektrum konstant an. 2015 registrierte die Behörde eine Erhöhung um 2.698 Fälle (plus 6,06 Prozent) auf 47.195 Diebstahlstaten. Wobei sich diese Steigerung hauptsächlich aus Zunahmen in den Bereichen des einfachen Diebstahls auf 25.429 (plus 1.786), aber auch des schweren Diebstahls auf 4.180 (plus 1.099) – und hier insbesondere beim schweren Diebstahl an/aus Kraftwagen auf 4.180 (plus 1.099) – ergeben hatte.

2016 präsentieren sich die Fallzahlen in einer anderen Konstellation: Für das Vorjahr ist bei den Diebstahlsdelikten erstmals wieder ein Rückgang um 1.585 Delikte auf 45.610 sichtbar. Die rückläufigen Zahlen sind insbesondere auf den Bereich des schweren Diebstahls auf 20.741 (minus 1.025) – und hier hauptsächlich des schweren Diebstahls an/aus Kraftfahrzeugen auf 3.671 (minus 509) -, aber auch auf den Bereich des einfachen Diebstahls auf 24.869 (minus 560) zurückzuführen.

Nicht so bei den sogenannten „Komplettentwendungen“: Beim Diebstahl von Kraftwagen (ohne Motorräder) zeigte sich bereits 2015 ein Zuwachs um 27,67 Prozent (plus 163) auf 752 Taten. Dieser Trend setzte sich auch im vergangenen Jahr mit einem Anstieg um 11,44 Prozent (plus 86) auf 838 Taten fort. Aufgrund dieser Entwicklung geht die Polizeidirektion Hannover neue, strategische Wege. Seit Dezember 2016 werden diese Delikte zentralisiert in der Ermittlungsgruppe (EG) Kfz beim Zentralen Kriminaldienst bearbeitet. „Auf langfristige Sicht versprechen wir uns insbesondere mit der Bündelung und Koordination polizeilicher Maßnahmen eine noch effizientere Arbeit der in diesem Deliktsfeld eingesetzten Beamtinnen und Beamte und damit schlussendlich eine Reduzierung der Fallzahlen sowie eine Erhöhung der Aufklärungsquote“, so der Polizeivizepräsident Jörg Müller.

Eine zentralisierte Bearbeitung findet bereits seit gut drei Jahren beim Wohnungseinbruchdiebstahl, der in besonderer Weise das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung belastet, statt. Nach einem eklatanten Anstieg 2013 auf 3.606 Taten (plus 824), hatte sich die Polizei Hannover zu diesem Schritt entschieden und die Ermittlungsarbeit in Stadt und Umland zentral auf Ermittlungseinheiten (EE) verteilt. Eine erste positive Änderung der Zahlen zeigte sich 2014 mit einem Rückgang um 558 auf 3.048 Taten und im Jahr darauf mit einem knapp dreiprozentigen Rückgang (minus 91) auf 2.957 Taten.

2016 bewegen sich die Fallzahlen bei diesem schwer aufzuklärenden Delikt mit 2.937 (minus 20 Taten) auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Jahr davor, bei einer leicht rückläufigen Aufklärungsquote von 23,29 Prozent (Vorjahr: 25,77 Prozent). Der hohe Anteil, der im Versuch steckengebliebenen Wohnungseinbrüche von 42,78 Prozent in 2015 wurde im vergangenen Jahr mit 46,31 Prozent – der höchste Wert der letzten zehn Jahre – noch einmal getoppt und liegt damit erneut über dem Landestrend (40,20 Prozent). „Dass bei fast der Hälfte der Wohnungseinbrüche die Täter leer ausgehen verdeutlich einmal mehr, dass insbesondere technische Sicherungen eine große Wirkung entfalten können und Einbrecher abschrecken“, so Volker Kluwe.

Betrug

2016 war im Bereich der Betrugsdelikte ein Anstieg der Fallzahlen um 1.169 Fälle (plus 4,3 Prozent) auf 28.317 Taten zu verzeichnen, wobei sich einzelne Delikte uneinheitlich entwickelten. Der Waren- und Warenkreditbetrug stieg im vergangenen Jahr um 232 auf 5.460 Taten. Ebenso gab es Zuwächse beim Computerbetrug um 113 auf 205 sowie beim „Schwarzfahren“ um 187 Fälle (1,76 Prozent) auf 10.827. Dem gegenüber stehen rückläufige Fallzahlen bei der Unterschlagung sowie bei sonstigen Betrugsarten.

Die Aufklärungsquote liegt hier bei 85 Prozent (2015: 84,19) und damit über dem Landestrend (80,42 Prozent).

Rauschgiftkriminalität

Im vergangenen Jahr gab es 6.349 Rauschgiftdelikte und damit 127 mehr (plus 2,04 Prozent) als 2015. Der Anstieg dieses klassischen Kontrolldeliktes zeigt sich vorrangig im Bereich der allgemeinen Verstöße (plus 208 auf 5.035).

Anders bei den qualifizierten Taten, wie zum Beispiel dem illegalen Handel mit Betäubungsmitteln und der illegalen Einfuhr in nicht geringen Mengen: hier gab es 2016 einen zahlenmäßigen Rückgang um 81 Verfahren (minus 5,81 Prozent) auf 1.314. 2016 waren zehn Drogentote zu beklagen, im Jahr davor zwölf.

Polizeibeamte als Opfer einer Straftat

Die Opfereigenschaft von Polizeibeamtinnen und -beamten wird seit 2010 erfasst. Nach einem kontinuierlichen Anstieg wurde 2014 erstmals ein Rückgang auf 683 (minus 102) Taten festgestellt, der sich im darauffolgenden Jahr auf 585 (minus 98) fortsetzte. Nicht so im vergangenen Jahr: 2016 wurde in 762 Fällen mindestens eine Polizeibeamtin oder ein Polizeibeamter Opfer einer Straftat. Das bedeutet einen Zuwachs von 30,26 Prozent (plus177).

Die Gesamtzahl 762 beinhaltet u.a. die Delikte Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten und Körperverletzungen. Beide Bereiche haben Steigerungen erfahren. Die Widerstandshandlungen sind 2016 um acht auf 259 Verfahren angestiegen. Bei der leichten Körperverletzung registrierte die Behörde einen Anstieg auf 276 (plus 47). Wesentlich besorgniserregender ist der Anstieg im Bereich der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte auf 170 (plus 106) Taten.

„Ich begrüße grundsätzlich jede Maßnahme zum Schutz von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten vor Gewalt“, erklärt Volker Kluwe zu dem Vorstoß des Bundeskabinetts, Strafen für Angriffe auf Polizisten, Retter und Feuerwehrleute zu verschärfen. Und stellt klar, „dass verschärfte Sanktionierungen nur ein Baustein im Kampf gegen die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber Polizistinnen und Polizisten sein können.“

Cybercrime

Die Zahlen im Deliktsfeld Cybercrime im engeren Sinne sind im vergangenen Jahr um 88 Taten (28,21 Prozent) auf 400 wieder leicht angestiegen, korrespondierend mit einer Erhöhung der Aufklärungsquote auf 68 Prozent (2015: 46,79 Prozent). Das Fallzahlenaufkommen beim „Tatmittel Internet“ – das sich durch alle Deliktsbereiche zieht – zeichnet sich indes positiver ab: 2016 wurde das Internet bei 5.041 Taten kriminell genutzt und damit in 91 Fällen weniger als noch 2015 (5.132).

Alkoholmissbrauch

Der Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluss, in Relation zu den Gesamtstraftaten (121.698), betrug im Jahr 2016 9.599 (2015: 9.070). Der prozentuale Anteil der „Straftaten unter Alkohol“ liegt damit bei 7,89 Prozent (2015: 7,49) am Gesamtstraftatenaufkommen. Bei den ermittelten minderjährigen Tatverdächtigen zeichnete sich folgendes Bild ab: Von 4.929 Minderjährigen standen 287 (5,8 Prozent) unter Alkoholeinfluss.

Im Vergleich dazu 2015: Hier wurden 4.812 Minderjährige als Tatverdächtige ermittelt – darunter 222 (4,6 Prozent), die unter dem Einfluss von Alkohol standen.

Werden Deliktsbereiche wie „Körperverletzung“ oder „Häusliche Gewalt“ herausgegriffen, so liegt der Anteil der alkoholisierten Tatverdächtigen bei 26,32 bzw. 30,29 Prozent (2015: 29,43 und 32,32 Prozent). „Wir werden nicht nachlassen uns bei diesem wichtigen Thema einzubringen wo immer es möglich ist“, unterstrich Kluwe. „Der Zusammenhang zwischen Alkoholmissbrauch und Gewaltbereitschaft ist offenkundig.“

Kriminalität im Kontext von Flüchtlingen

Der Begriff „Flüchtling“ ist in der Polizeilichen Kriminalstatistik nicht definiert. Die Kriminalität im Kontext von Flüchtlingen kann daher nach wie vor nur auf Anhaltspunkten basieren.

Im vergangenen Jahr wurden bei der Polizeidirektion Hannover insgesamt 11.489 Fälle registriert (7.848 ohne ausländerrechtliche Verstöße), zu denen 7.922 Flüchtlinge als Tatverdächtige ermittelt wurden (4.759 ohne ausländerrechtliche Verstöße). Dies bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber 2015 mit 8.744 Fällen (5.329 ohne ausländerrechtliche Verstöße) und 6.126 Flüchtlingen als Tatverdächtige (3.064 ohne ausländerrechtliche Verstöße).

Betrachtung der einzelnen Deliktsbereiche: Neben den Aufenthalts- und Asylverstößen, die 2016 um 198 auf 3.613 angestiegen und dabei insbesondere auf eine Fallzahlensteigerung im Bereich der unerlaubten Einreise auf 1.009 (plus 401) zurückzuführen sind, können im Wesentlichen Steigerungen in den Bereichen Erschleichen von Leistungen um 735 auf 1.795, der gefährlichen und schweren Körperverletzungsdelikte um 113 auf 277, bei der Beleidigung auf sexueller Basis um 44 auf 72 sowie dem Sozialleistungsbetrug um 68 auf 88 verzeichnet werden.

„Die Anzahl der durch Flüchtlinge begangenen Straftaten ist deutlich angestiegen. Aber auch der Anteil der Nichtdeutschen in der Bevölkerung ist um 1,31 Prozentpunkte auf 11,96 Prozent gestiegen, was zu einem großen Teil durch die zu uns gekommenen Flüchtlinge zu erklären ist“, konstatiert Polizeipräsident Volker Kluwe. Und ergänzt, dass „die zahlenmäßigen Anstiege nicht die Schlussfolgerung zulassen, Flüchtlinge begehen in einem unverhältnismäßig hohen Umfang Straftaten. Die weit überwiegende Mehrheit begeht eben keine Straftaten.“ /st, hol

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