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Michaeliskirche Ronnenberg

Ronnenberg

Michaeliskirche Ronnenberg

Michaeliskirche Ronnenberg

Ronnenberg ist eine junge Stadt mit rund 25.500 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die Stadt Ronnenberg befindet sich süd-westlich von Hannover im Calenberger Land. Die höchste Erhebung ist der Benther Berg im Westen der Ortschaft Benthe. Neben der Landeshauptstadt sind die Nachbargemeinden Gehrden, Wennigsen und Hemmingen. Mit rund 12.200 Einwohnern ist Empelde der größte Stadtteil und auch der Verwaltungssitz.

Die Stadt Ronnenberg gliedert sich in die Stadtteile: 

  • Ronnenberg (6.921 Einwohner)
  • Empelde (11.863 Einwohner)
  • Ihme-Roloven (945 Einwohner)
  • Linderte (560 Einwohner)
  • Vörie (245 Einwohner)
  • Weetzen (2.288 Einwohner)
  • Benthe (1.820 Einwohner)
20JRH: 20 Jahre Region Hannover - Ronnenberg

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Geschichte der Stadt Ronnenberg

Die Stadt kann auf eine 2000-jährige Siedlungskontinuität zurückblicken. Im Runibergun-Beleg Widukinds von Corvey von 968 wurde Ronnenberg erstmals erwähnt. Die Michaeliskirche wurde im 12. Jahrhundert errichtet, an ihrer Außenwand wurde das Portal der ehemaligen Bonifatiuskapelle mit merowingischen und langobardischen Stilelementen eingebaut, die 1078 belegt ist. Mit der Reformation wurde im Calenberger Land der protestantische Glauben etabliert. In der Napoleonischen Zeit kam Ronnenberg unter französische Militärverwaltung und 1810 zum neu geschaffenen Königreich Westphalen und seit 1814 zum neuen Königreich Hannover sowie nach 1866 zu Preußen.

Mit dem Anschluss an die Bahnstrecke Hannover–Altenbeken von 1872 begann die Industrialisierung mit Zuckerproduktion und Kalibergbau. Unter der Leitung von Georg Egestorff, dem Begründer der Hanomag in Hannover-Linden, entstand in Empelde 1861 eine Zündhütchenfabrik, die spätere Munitionsfabrik „Dynamit AG“. Das Kaliwerk Hansa prägte rund acht Jahrzehnte, von 1894 bis 1973, den Stadtteil Empelde.

Politik und Wirtschaft

Der Rat der Stadt besteht aus 34 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Stadt mit der Einwohnerzahl zwischen 20.001 und 25.000 Einwohnern. Das Rathaus der Stadt sowie einige Nebenstellen der Stadtverwaltung befinden sich in Empelde.

Nach Ende von Kalibergbau und Zuckerindustrie sind in Ronnenberg heute vor allem Unternehmen aus Handel und Dienstleistung ansässig. Es gibt knapp 900 Wirtschaftsbetriebe mit ca. 5750 Arbeitsplätzen bei ungefähr 3200 Einpendlern und 7500 Auspendlern.

Sehenswürdigkeiten

  • Kapelle in Benthe
  • Herrenhaus Benthe
  • Siebentrappenmühle
  • Empelder Kapelle
  • Rittergut Bettensen
  • Osterkapelle (Linderte)
  • Michaeliskirche
  • Feuerwehrturm in Vörie
  • Fachwerkkapelle in Weetzen
  • Verwaltungsgebäude und Werksvilla des Kalischachts in Weetzen

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Polizei Nachrichten

Polizei übergibt jugendlichen mutmaßlichen Ladendieb an Vater und vollstreckt bei diesem drei offene Haftbefehle

Ein Ladendiebstahl hat am Freitag, 25.11.2022, zur Vollstreckung dreier offener Haftbefehle gegen den Vater des Tatverdächtigen geführt. Als die Beamten den jugendlichen mutmaßlichen Täter an die Erziehungsberechtigten übergeben wollten, stellten sie fest, dass gegen den Vater drei Haftbefehle vorlagen. Dieser entging durch die Zahlung von Geldstrafen dem Gefängnis.

Nach bisherigen Erkenntnissen verständigte der Mitarbeiter eines Supermarktes an der Vahrenwalder Straße am Freitag die Polizei, nachdem er gegen 17:25 Uhr beobachtet hatte, wie ein Jugendlicher versuchte, Tabak zu stehlen. Die Beamten leiteten gegen den 16 Jahre alten Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren und übergaben den Jugendlichen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an dessen Vater ein. Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes, zeigte sich, dass gegen ihn drei offene Haftbefehle bezüglich Ersatzfreiheitsstrafen beziehungsweise Erzwingungshaft vorlagen, die durch die Beamten umgehend vollstreckt wurden.

Lediglich aufgrund der Zahlung der Geldstrafen entging der 37-Jährige dem Gefängnis. Auch er konnte nach Abschluss der Maßnahmen die Polizeidienststelle wieder verlassen.

Illuminierte Marienburg

„Wintermärchen“ auf Schloss Marienburg 2022

Wintermärchen auf der Marienburg

Wintermärchen auf der Marienburg

Schon steht der Advent vor der Tür – und damit das zweite WINTERMÄRCHEN auf Schloss Marienburg! Üppig geschmückte Tannenbäume, lebensgroße Nussknacker, weihnachtliche Klänge und Kulinarik haben im letzten Jahr unsere Besucher begeistert und in diesem Jahr möchten wir an den großen Erfolg der Premiere anknüpfen.

„Wir sind sehr stolz auf unser Team, dass es wieder geschafft hat, das Märchenschloss Marienburg in ganz anderem Kleide erstrahlen zu lassen“, so der Betreiber des Schlosses, Nicolaus von Schöning. Tatsächlich sind es zigtausend Einzelteile, die das Team vom Schloss 3 Wochen lang, teilweise bis spät in der Nacht, im Schloss drapiert hat. „Mit Erlebnissen und Emotionen, gelingt es uns, Gäste anzusprechen, die nicht typische Museumsbesucher sind. Solche neuzeitlichen Inszenierungen tragen vielerorts in Europa zum Erhalt historischer Schlösser bei. Auch für das Projekt Marienburg ist es essenziell, dass wir uns nicht auf eine Rückwärts-Betrachtung beschränken, sondern dass wir die Geschichte in die Zukunft tragen.“

„Viele unserer Gäste kommen aus Neugier. Das Schloss und das WINTERMÄRCHEN wecken Emotionen und daraus wird Interesse. Wenn uns das gelingt, haben wir unser Ziel erreicht.“ freut sich Tania von Schöning.

In diesem Jahr dreht sich beim WINTERMÄRCHEN auf der Marienburg alles um das Thema „Königliche Weihnacht im 19. Jahrhundert“. Ein Teil der Räume, wie der Rittersaal oder der Prinzesinnengang, sind dem Thema entsprechend nach dem Vorbild englischer Schlösser, wie Castle Howard, Blenheim Palace und Chatsworth House in Szene gesetzt worden.

Illuminierte Marienburg

Illuminierte Marienburg

Die Tradition der aufwändigen Inszenierung weihnachtlicher Dekorationen reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts und ist zurückzuführen auf Queen Victoria und ihren Ehemann, den deutschen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg-Gotha. Zunächst war es jedoch eine Königin des Hauses Hannover, Queen Charlotte (geb. Sophie Charlotte zu Mecklenburg- Strelitz), die Frau von König Georg III., Großmutter von Queen Victoria, die die beliebte Tradition aus Deutschland mit nach England brachte und im Jahr 1800 den ersten bekannten Weihnachtsbaum der britischen Königsfamilie in Windsor aufstellte.

Neben historischen Elementen, wie Spielzeig aus dem 19. Jhd. den Hitjepuppen der hannoverschen Bäckerei Borchers, deren traditionelles Handwerk bis 1847 zurück reicht, werden aber auch moderne Themen bespielt.

„Uns geht es darum, eine märchenhafte Welt zu schaffen, aber auch, sie neuzeitlich zu interpretieren. Etwas, das die Fantasie der Menschen anregt und sie zum Staunen bringt“, sagen René Horstmann und Gerald Mayer von der Stilmanufaktur Silverleafs, die die großartige Inszenierung in die Schlossräume zaubert. „Neben historischem Spielzeug, den Hitjepuppen und anderen klassischen Elementen, haben wir in diesem Jahr noch mehr Bäume, die eine Geschichte erzählen“, so Horstmann weiter. Aufmerksame Betrachter finden zum Beispiel die Geschichten des gestiefelten Katers und „Die Schöne und das Biest“. Aber neben historischen Elementen und märchenhaften Erzählungen werden auch aktuelle Designtrends wie „Candy Christmas“ eine Rolle spielen, so die Designer.

„Wir verzichten sehr bewusst auf einen Weihnachtsmarkt, denn das Schloss, die Musik und das Licht machen die jahrhundealte Weihnachtstradition spürbar und schaffen eine ganz besondere Atmosphäre. Waffeln und Glühwein gibt es natürlich auch bei uns und die helfen dabei sicherlich auch ein bisschen“, von Schöning.

Die Highlights des zweiten Wintermärchens

Lichtshow im Innenhof

Ab 16:30 Uhr verwandelt sich die Mauern des Schlosses in gigantische Leinwände und bilden den Rahmen für die Lichtshow. Die mit Musik untermalte Show wird stündlich wiederholt.

Beleuchtete Stelzenläufer (bis 18. Dezember)

Ab 17 Uhr präsentieren fantasievoll beleuchtete Stelzenläufer als weihnachtliche Charaktere ihre liebevoll inszenierte Choreografie

Für die kleinen Besucher

Für Kinder steht im Schlosshof nicht nur ein nostalgisches Karussell bereit, auch die Märchenfiguren, die als Walking-Acts unterwegs sind, bringen Kinderaugen zum Leuchten. Zu bestimmten Zeiten finden im Salon des Königs zudem kurze Märchenlesungen statt.

Die Kulinarischen Highlights zu Weihnachtszeit

Gebrannte Mandeln, Glühwein und der vor Ort gebackenen Baumkuchen der Konditorei Kreipe sorgen für den perfekten Weihnachtsduft im Schlosshof. Im Café Maries finden Sie zudem eine kleine, auf die Weihnachtszeit abgestimmte Karte.

Kulinarisches Highlight sind die 3 Gänge Adventsmenüs des Themenrestaurants HofGenuss, die bis zum 18. Dezember im Programm sind. Interessierte müssen sich jedoch beeilen, da einige Termine bereits ausverkauft sind.

Weihnachtsgeschenke im Schloss Shop

Der Schloss Shop, der schon längst mehr ist als ein Souvenirladen, lädt mit einem weihnachtlichen Sortiment zum Bummeln ein. Hier finden Interessierte neben ausgesuchten Dekoartikeln garantiert auch das ein oder andere Geschenk für die Familie oder Freunde.

WINTERMÄRCHEN auf Schloss Marienburg

  • 25. November bis 18. Dezember 2022 Freitag, 14 bis 20 Uhr Samstag und Sonntag, 11 bis 20 Uhr 19. bis 25. Dezember geschlossen.
  • 26. Dezember 2022 bis 8. Januar 2023 (Ohne Stelzenläufer) täglich, 11 bis 18 Uhr 31. Dezember geschlossen
  • Preise Erwachsene 15 € Kinder (6 – 17 Jahre) 10 € Familien (2 Erwachsene, bis zu 3 Kinder) 45€

Alle Informationen finden Sie unter www.schloss-marienburg.de

Polizei Nachrichten

Unbekannter Täter erbeutet bei Überfall auf Geschäft Bargeld

Ein bislang unbekannter Täter hat am Freitag, 25.11.2022, bei einem Überfall auf ein Geschäft in Hannover-Mitte Geld erbeutet. Der Täter bedrohte zwei Mitarbeitende mit einer Pistole und forderte die Herausgabe des Geldes. Mit der Beute ergriff der Mann anschließend die Flucht. Die Polizei ermittelt wegen schwerer räuberischer Erpressung und hofft auf Zeugenhinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover betrat der Täter am Freitagabend gegen 18:35 Uhr das Geschäft an der Luisenstraße und forderte fast im selben Moment von einem 22 Jahre alten Mitarbeiter und dessen 24 Jahre alter Kollegin Bargeld. Dabei bedrohte er die beiden Angestellten mit einer Pistole, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Mit der Beute verließ der Räuber das Geschäft und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine umgehend eingeleitete Fahndung im Umfeld des Tatortes verlief ohne Erfolg.

Der Täter soll etwa 25 Jahre alt und 1,90 Meter groß sein. Er war von schlanker Statur und sprach Hochdeutsch in auffällig lautem Ton. Zum Zeitpunkt der Tat war der Mann mit einer mittelblauen Steppjacke und einem hellblauen Pullover mit Kapuze bekleidet. Zudem trug er eine graue Mütze und eine schwarze Mund-Nase-Bedeckung. Bei der Tat hatte er eine blaue Kunststofftüte und eine graue Pistole bei sich.

Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

Polizei Nachrichten

Zivilcourage: Lkw-Fahrer verliert auf Autobahn das Bewusstsein – Anderer Lkw-Fahrer stoppt das tonnenschwere Fahrzeug

Am Rande eines Unfalls auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Lahe hat ein Lkw-Fahrer in dieser Woche Zivilcourage bewiesen und womöglich Schlimmeres verhindert. Der 57 Jahre alte Fahrer eines Muldenfahrzeugs verlor am Montag, 21.11.2022 am Steuer das Bewusstsein. Der Lkw touchierte einen anderen Lkw und krachte in die rechte Schutzplanke. Ein anderer Lkw-Fahrer reagierte umgehend und brachte den weiterrollenden Lkw zum Stillstand.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei befuhr ein 57-Jähriger am Montag, 21.11.2022, mit seinem Muldenfahrzeug der Marke MAN die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Kurz vor der Abfahrt Lahe verlor der Fahrer gegen 07:50 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache das Bewusstsein. Der nun führerlose Lkw kam in der Folge vom mittleren Fahrstreifen ab und fuhr gegen die Mittelschutzplanke. Danach rollte der Lkw über alle Fahrstreifen nach rechts und touchierte erst einen neben ihm fahrenden Sattelzug der Marke Volvo auf dem rechten Fahrstreifen. Dann krachte der Lkw in die rechte Schutzplanke. Im weiteren Verlauf rollte der Lkw mit dem bewusstlosen Fahrer am Steuer weiter.

Ein nachfolgender Lkw-Fahrer reagierte jedoch blitzschnell. Der 55-Jährige stoppte seinen Lkw und sicherte so die Unfallstelle ab. Zudem lief er zu dem rollenden Lkw, sprang in das Führerhaus und stoppte das Fahrzeug in der Abfahrt in Richtung Lahe.

Im Nachgang zu dem Unfall meldete sich der 55-Jährige noch einmal bei der Polizei und berichtete davon, dass er den Unfall mit seiner Dashcam aufgezeichnet hatte. Nach Ansicht des Materials bestätigte sich jetzt der Hergang des Unfalls, bei dem mindestens 20.000 Euro Sachschaden entstanden.

Bella Bonza

Kultur im Schloss im Dezember: Licht und Livemusik in dunkler Zeit

In Landestrost geht es winterlich-weihnachtlich zu

Zum traditionellen Lichterfest in Neustadt öffnet das Schloss Landestrost seine Türen und lädt Besucherinnen und Besucher zu einem vielfältigen Programm ein: Das Schloss zeigt sich farbig illuminiert, die Kunst-Ausstellung von Magda Jarząbek ist bis 21 Uhr geöffnet und ein kulinarisches Angebot drinnen und draußen runden das Angebot ab. Um 17.30 Uhr, 18.30 Uhr und 19.30 Uhr spielt Bella Bonza Soul-Food für’s Herz. Die beiden Frontfrauen Miriam Rubow (Gitarre) und Iris Solveig König (Gesang) haben das richtige Rezept dafür gefunden, eine frische Musikrichtung zu servieren: Ihr Mix aus Sounds der 1970er und -80er wirkt garantiert appetitanregend. Mit ihren drei virtuosen Bandkollegen und englischsprachigen Songs kommt das Instrumentarium von Bella Bonza gut abgeschmeckt: ein knackig warmer Bass mit Grooves so scharf wie eine Chilischote, talentiertem Junggemüse an der zweiten Gitarre, die zwischendurch eine Prise Jazz verstreut, und einem Sahnehäubchen Schlagzeug obendrauf. Wer einmal Bella Bonza probiert hat, will immer mehr davon.

Bella Bonza ~ feather in the wind🪶

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Lichterfest
Illumination, Ausstellung und Livemusik mit Bella Bonza
Termin: Freitag, 2. Dezember 2022, ab 17 Uhr
Eintritt: frei

Stadtbibliothek Hannover

122. Hannoverscher Bibliophilen-Abend in der Stadtbibliothek

Die Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, lädt am Dienstag, 29. November, 19.30 Uhr, zum 122. Hannoverschen Bibliophilen-Abend ein. Dr. Peter Struck sen. spricht zu „OTTO ERICH HARTLEBEN oder Was man sich unter einem halkyonischen Satyr vorzustellen hat“ und stellt Leben und Werk des Schriftstellers vor. Der Eintritt ist frei, um telefonische Anmeldung unter 0511/168-42169 wird gebeten.

Otto Erich Hartleben (1864 – 1905) wuchs in Hannover auf. Während des Jurastudiums in Berlin schloss er sich den literarischen Kreisen um die Brüder Heinrich und Julius Hart an. Das Referendariat in Stolberg/Harz brach er ab, um in Berlin als freier Schriftsteller zu leben. Kritik an der bestehenden Gesellschaftsordnung und ihrer Doppelmoral wurden zum Thema seiner erfolgreichen und umstrittenen Prosa und Dramen, wie der Erzählung „Vom gastfreien Pastor“ (1893) oder den Dramen „Angele“ (1891) und der viel gespielten Komödie „Hanna Jagert“ (1892).

Sein gefälliger Stil und die treffsichere Analyse der moralischen Befindlichkeiten seiner Zeit sicherten ihm einen breiten Erfolg beim Lese- und Theaterpublikum und trugen ihm den Ruf eines deutschen Maupassant ein. Befeuert durch zahlreiche Anekdoten in Zeitungen und Zeitschriften wurde Hartleben in der Öffentlichkeit als gesellig-trinkfreudiger Bohemien wahrgenommen

Für die Offizierstragödie „Rosenmontag“ (Berlin 1900) wurde ihm 1902 von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien der Grillparzer-Preis verliehen. Seine Übertragung des „Pierrot Lunaire“ (1893) aus den Feder des belgischen Dichters Albert Giraud war Grundlage für die Vertonung durch Arnold Schönberg.

Durch den Erfolg finanziell abgesichert, zog er 1902 in eine Villa in Salò am Gardasee. In Anspielung auf Nietzsche taufte er sein Domizil „Villa Halkyone“ und gründete den Freundeskreis „Halkyonische Akademie für unangewandte Wissenschaften zu Salò“. Zum Kreis der „Halkyonier“ gehörten unter anderem Franz von Lenbach, Cäsar Flaischlen, Egon Fridell, Gerhard Hauptmann und der Verleger Samuel Fischer.

Ein Teilnachlass Hartlebens befindet sich in der Stadtbibliothek Hannover.

Dr. Peter Struck senior (Jg. 1943), Magister und Doktor der Philosophie, ist freischaffender Literat und Veranstalter von literarisch-musikalischen Programmen. Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten zu Forberg, Kleist, Kant, Spinoza und anderen hält er Vorträge zu philosophischen, literarischen und kunsthistorischen Themen. Peter Struck sen. ist Mitherausgeber des 2021 im Wehrhahn-Verlag erschienen Jubiläumsbandes „Multiversum 21“ zum 75-jährigen Bestehen des Deutscher Autoren-Verbands e.V.

Vahrenwalder Park

40 neue Bäume für den Vahrenwalder Park

Volkswagen Automobile Hannover und Audi Hannover unterstützen insgesamt 65 Pflanzungen

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat mithilfe von Sponsoring und Spenden 65 neue Bäume gepflanzt. Allein 40 davon bereichern nun den Vahrenwalder Park. 17 weitere Jungbäume stehen ebenfalls im Stadtbezirk Vahrenwald-List: am Pastor-Jaeckel-Weg (12) und auf dem Spielplatz Niedersachsenring/„Wüste“ (5). Acht Exemplare wurden im Bereich „Grüne Mitte Hainholz“ eingepflanzt. Volkswagen Automobile Hannover GmbH und Audi Hannover GmbH haben das Vorhaben mit 20.000 Euro an Spenden und Sponsoring unterstützt.

Gepflanzt wurden die Arten Feldahorn, Felsenbirne, Kornelkirsche, Blumenesche, Wollapfel, Traubenkirsche, Roteiche, Traubeneiche und Silberlinde. Mit dem Einsetzen der letzten fünf Bäume (Kirschen und Feldahorne) endete an diesem Freitag (25. November) die in der Vorwoche gestartete Aktion.

„Die Pflanzungen werden insbesondere den Vahrenwalder Park aufwerten“, sagte Bürgermeisterin Monica Plate beim Vor-Ort-Termin und unterstrich: „Neue Bäume erhöhen nicht nur die Attraktivität der städtebaulichen Umgebung und die Aufenthaltsqualität, sondern sie spenden gleichzeitig Schatten und verbessern das Mikroklima und die Lebensbedingungen für die Tier- und Pflanzenwelt. Sie sind eine wirksame Maßnahme von vielen, um die Stadt an den Klimawandel anzupassen.“

Die Baumpflanzaktion im Vahrenwalder Park markiert nur einen von vielen Schritten auf dem bereits eingeschlagenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit und Engagement für die Umwelt seitens Volkswagen Automobile Hannover GmbH und Audi Hannover GmbH. „Für jeden Käufer eines E-Autos bei Volkswagen Automobile Hannover und Audi Hannover soll es künftig ein Zertifikat geben, das ihn als Pate eines Baumes oder eines anderen Nachhaltigkeits-Projektes ausweist. Ziel ist es, gemeinsam einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Gestartet wird mit einer Baumpflanzaktion, um sich lokal in Hannover zu engagieren“, sagt Torsten Bugla, Geschäftsführer Audi Hannover GmbH.

„Wir engagieren uns für viele nachhaltige Projekte“, erläutert Jens Bischoff, Geschäftsführer Volkswagen Automobile GmbH, „Mit dem neuen Volkswagen Autohaus in Hannover Wülfel realisieren wir auch ein Gebäude, das höchste Ansprüche für nachhaltiges Bauen erfüllt. Dort wird zum Beispiel Solarstrom genutzt und sogar Wildbienen bekommen auf dem Gelände ein Zuhause.“

Baumpflanzungen als Teil der Klimaanpassungsstrategie

Die Folgen des Klimawandels treffen Städte in besonderem Maße. Hitzebelastung, Trockenheit und die Gefahr durch Überflutungen nach Starkregenereignissen nehmen kontinuierlich zu. Um dem entgegenzuwirken, hat der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover bereits 2012 eine Klimaanpassungsstrategie sowie ein „Programm zur Minimierung der Folgen der Klimaerwärmung“ für das gesamte Stadtgebiet erarbeitet. In diesem Rahmen pflanzt die Stadt jedes Jahr rund 1.000 Bäume in den Parks, Grünflächen, Straßen und Landschaftsräumen.

Durch die 40 neuen Bäume im Vahrenwalder Park erhält das Grün mehr Vielfalt und bietet zukünftig vielen Einwohner*innen schattige Aufenthaltsorte. Die für die Pflanzungen ausgewählten Baumarten sind nach den Kriterien der jetzt herrschenden und zukünftig erwarteten Klimabedingungen ausgewählt. Die Bäume sind weniger anfällig für Baumkrankheiten und können Trockenperioden besser überstehen.

„Egal, weiter?” - XXL-Bildinstallation

„Egal, weiter?” – XXL-Bildinstallation auf dem Goseriedeplatz fragt: Was sind uns öffentliche Orte wert?

„Egal, weiter?” - XXL-Bildinstallation

„Egal, weiter?” – XXL-Bildinstallation

Öffentliche Orte sind bereits während der Coronakrise zum Politikum geworden. Öffnungszeiten und Zugänglichkeiten wurden eingeschränkt. Mit der aktuellen Energiekrise, die viele Auswirkungen auch auf den Alltag von Bürger*innen hat, wachsen die Herausforderungen. Städte – und dies gilt auch für die Landeshauptstadt Hannover (LHH) – müssen sparen. Vom 29. November bis 2. Dezember steht die Bildinstallation „Egal, weiter?“ auf dem Goseriedeplatz und macht Hoffnung: Fünf riesige Holztafeln zeigen, wie sich Menschen bundesweit für eine sozial und ökologisch gerechtere Zukunft einsetzen. Zu sehen gibt es verschiedene Projekte aus ganz Deutschland, die sich lokalen Herausforderungen wie Wohnungsmangel, Konsum und Energiegewinnung widmen.

Es werden Fragen aufgeworfen, wie: Was sind uns öffentliche Orte wert? Wie können wir gewährleisten, dass Gemeinschaft und Zugehörigkeit auch in Krisenzeiten bestehen bleiben? Wer entscheidet mit, wie öffentliche Orte sich verändern?

Die Bürger*innen der LHH können zu diesen Fragen in der interaktiven Ausstellung auf dem Goseriedeplatz zum Thema sozial-ökologische Ungerechtigkeiten der Initiative Offene Gesellschaft mitreden. „Es ist nur konsequent, dass wir weiterhin mit den Bürger*innen der Stadt in den Austausch gehen: Wir wollen von ihnen wissen, wie sie sich den Umgang mit öffentlichen Orten zukünftig wünschen“, so Bibliotheksdirektor Dr. Tom Becker, der die Ausstellung nach Hannover geholt hat.

Mitreden und neue Ideen finden

Ideenlabor

Ideenlabor

In zwei Ideenlaboren wird in der Kestner Gesellschaft und der Zentralbibliothek über die Zukunft von öffentlichen Orten in Zeiten der Energiekrise diskutiert. Dabei werden die Impulse aus der Ausstellung interaktiv aufgegriffen. Die Teilnehmenden arbeiten gemeinsam an kreativen Lösungen für komplexe Herausforderungen, die im Anschluss an die lokale Politik weitergegeben werden. Statt zu meckern, werden konkrete Ideen für ein besseres Zusammenleben vorgeschlagen.

Die Ideenlabore finden am 29. November in der Kestner Gesellschaft, Goseriede 11, und am 1. Dezember in der Zentralbibliothek am Aegi, Hildesheimer Straße 12, jeweils von 17 bis 19 Uhr statt. Interessierte sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zum Hintergrund:

„Egal, weiter?” ist ein Projekt der Initiative Offene Gesellschaft e. V. im Rahmen der „Kommunen der Offenen Gesellschaft”. Als zivilgesellschaftliche Organisation ohne Parteibindung arbeitet die Initiative Offene Gesellschaft Hand in Hand mit Institutionen und Bürger*innen für mehr politische Teilhabe und gesellschaftlichen Fortschritt. Dafür schafft sie bundesweit Raum für Dialoge: www.offenegesellschaft.org. Die Bildinstallation reist in den kommenden Monaten weiter durch Deutschland. Kontaktpersonen der Initiative Offene Gesellschaft für weitere Fragen: Maria Pereira Robledo – maria@offenegesellschaft.org und Charlotte Niedenhoff – charlotte@offenegesellschaft.org.

Polizei Nachrichten

Zehn Cabrios in Kleefeld aufgeschlitzt

Täter schlitzen Verdecke auf und machen teilweise Beute

Im hannoverschen Stadtteil Kleefeld haben unbekannte Täter Anfang November insgesamt zehn abgestellte Cabriolets aufgeschlitzt. Ziel der Täter war es, aus dem Inneren der Fahrzeuge Wertgegenstände zu entwenden. In sechs der Taten, die sich zwischen dem 09.11.2022 und dem 10.11.2022 zutrugen, waren die Täter erfolgreich. Wer kann Hinweise geben?

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ereigneten sich die Taten zwischen dem 09.11.2022, 09:30 Uhr, und dem 10.11.2022, 10:00 Uhr. Der oder die Täter gingen bei den Angriffen jeweils nach demselben Muster vor: Sie schlitzten mit einem bislang unbekannten Gegenstand die Stoffverdecke von insgesamt zehn abgestellten Cabriolets unterschiedlicher Fabrikate auf, um sich Zugang zu den Innenräumen zu verschaffen. In der Folge suchten die Täter in den Fahrzeugen nach Wertgegenständen beziehungsweise entnahmen diese mutmaßlich gezielt. In sechs der zehn Fälle stellten die Besitzer fest, dass Dinge fehlten, darunter unter anderem Bargeld, Kopfhörer oder auch eine Sonnenbrille. Nach den Taten ergriffen die Täter die Flucht in unbekannte Richtung.

Die Taten ereigneten sich allesamt im sogenannten Kleefelder Philosophenviertel. Jeweils vier der aufgeschlitzten Cabrios standen in der Spinozastraße und der Kaulbachstraße. Zudem war jeweils ein Fahrzeug in der Wangenheimstraße sowie der Kleestraße betroffen. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe der Taten sowie des gleichgelagerten Vorgehens, gehen die Ermittler von einer Serie aus.

Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3215 zu melden.