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Bundesnotbremse bringt Lockerungen für Läden in Hannover

Bundesnotbremse bringt Lockerungen für Hannover

Bundesnotbremse bringt Lockerungen für Hannover

Viel zu lange wurde über die sogenannte Bundesnotbremse diskutiert, die heute vom Bundestag abgestimmt wurde. Größter Kritikpunkt war die Ausgangssperre, die erst kürzlich in Hannover vor Gericht gekippt wurde. Nun also der zweite Anlauf mit einer Regelung, die so gut wie nichts bewirken wird. Da Spaziergänge bis Mitternacht erlaubt bleiben, kann man getrost auch noch spät von Freunden und Verwandten nach Hause kommen. Denn kontrollierbar ist das wohl eher nicht zu welchem Zweck man dann noch unterwegs ist.

Noch interessanter ist die Regelung zur Ladenöffnung. Erst wenn der Inzidenzwert über 150 steigt, müssen die Geschäfte auf Click & Collect umsteigen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch das ab sofort mit negativem Corona-Test und Terminbuchung, das sogenannte Click & Meet, in Hannover wieder Geschäfte öffen dürfen.

Die Bundesnotbremse bringt also für Hannover zum Teil sogar mehr Freiheiten. Bleibt allerdings abzuwarten, wie der Bundesrat darüber abstimmt und ob das Land Niedersachsen sowie die Region Hannover diese Regelungen der Bundesnotbremse auch für Hannover umsetzten.

Die wichtigsten Punkte der Bundesnotbremse die auch für Hannover gelten sollen

Ausgangsbeschränkungen: Von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr darf man die Wohnung oder sein Grundstück nicht verlassen – mit Ausnahmen für Notfälle, die Berufsausübung, Pflege und Betreuung, die Versorgung von Tieren oder andere gewichtige Gründe. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine.

Private Kontakte: Es darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit. Für Zusammenkünfte von Ehe- und Lebenspartnern oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts gilt die Beschränkung nicht. Zu Trauerfeiern sollen bis zu 30 Menschen zusammenkommen dürfen.

Läden: Fürs Einkaufen jenseits des Lebensmittel-, Drogerie-, Buch- und Blumenhandels sowie anderer Bereiche soll gelten: Geschäfte können Kunden nur einlassen, wenn sie einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Steigt der Wert über 150, wäre nur noch das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) erlaubt.

Schulen: Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz drei Tage hintereinander über 165, wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich.

Bildquellen:

  • Bundesnotbremse bringt Lockerungen für Hannover: Pixabay