Alle Artikel in: Impressionen

Goldener Leibniz Keks

Leibniz Keks

Brezelmänner von Georg Herting am Verwaltungsgebäude von Bahlsen an der Podbielskistraße mit dem Leibniz-Keks, der im Januar 2013 vom „Krümelmonster“ entwendet wurde. Bahlsen nannte 1891 seine Kekse mit Buttergeschmack (Butter-Cakes) nach dem langjährigen hannoverschen Hofbibliothekar und Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz. Dieser hatte seinerzeit nach einem haltbaren Produkt zur Verpflegung der Soldaten gesucht und war auf Zwieback gestoßen. Der Werbeslogan für die Butterkekse lautete 1898: „Was ißt die Menschheit unterwegs? Na selbstverständlich Leibniz Cakes!“ Aufgrund fehlender Englischkenntnisse sprachen viele Kunden das Wort Cakes jedoch deutsch („Ka-kes“) aus, sodass Bahlsen die Schreibweise später in Keks änderte. Im Jahr 1911 wurde das von Bahlsen verwendete Wort Kekse als Übersetzung für das englische Cakes in den Duden aufgenommen. https://de.wikipedia.org/wiki/Bahlsen

EXPO 2000

Impressionen von der EXPO 2000

Das inhaltliche Konzept der Weltausstellung wurde durch das sich ständig verändernde Logo der Expo 2000 visualisiert. Für die Expo 2000 wurde – erstmalig neu auf Weltausstellungen – ein Themenpark errichtet, in dem in Erlebnislandschaften (Zukunft der Arbeit, Basic Needs, Das 21. Jahrhundert, Energie, Ernährung, Gesundheit, Kommunikation, Mensch, Mobilität, Planet of Visions, Umwelt, Wissen) Eindrücke von der Zukunft vermittelt wurden. Die einzelnen Länder stellten sich an Nationentagen und in ihren individuell eingerichteten Pavillons vor. Fotografien von Susanne Schumacher https://www.youtube.com/watch?v=T6Z4qWhl238

Herrenhäuser Allee

Herrenhäuser Allee

Die Herrenhäuser Allee ist eine vierreihige Allee aus Linden im hannoverschen Stadtteil Nordstadt. Sie befindet sich im Georgengarten und führt in gerader Linie mit einer Länge von rund zwei Kilometern vom Königsworther Platz auf den Bibliothekspavillon im Berggarten zu. Am (heutigen) Königsworther Platz gabelte sich ursprünglich die Straße nach Nienburg mit zwei älteren Alleen: Der südliche Weg führte durch die Masch zum Jägerhof (heutiger Straßenname: Jägerstraße), der nördliche entlang einer zweimal abgeknickten Allee auf dem Maschrand (heute teilweise die Nienburger Straße). Zwischen diesen beiden Wegen schuf der Gartenkünstler Ernst August Charbonnier für die hannoverschen Herzoge 1726/27 die Herrenhäuser Allee als sichtbare Verbindung zwischen dem Leineschloss in der Stadt und der seinerzeit in den Flussauen der Leine isolierten Sommerresidenz im Großen Garten. https://de.wikipedia.org/wiki/Herrenh%C3%A4user_Allee

Hauptbahnhof Hannover

Der Hauptbahnhof Hannover – Wie geht das?

Jeden Tag nutzen 250.000 Menschen den Hauptbahnhof in Hannover. 750 Züge fahren hier täglich. Damit ist der Hauptbahnhof Hannover einer der meistfrequentierten Bahnhöfe Deutschlands und das größte Eisenbahnverkehrskreuz im Nord-Süd/Ost-West-Verkehr. Die Betriebszentrale in Hannover ist ein gigantischer Leitstand. Sie ist eine von nur sieben in Deutschland. Von hier aus werden täglich circa 6.700 Zugfahrten von der dänischen Grenze bis nach Göttingen gesteuert. Auch das Stellwerk für den Hannoverschen Hauptbahnhof ist hier integriert. Es gibt keinen Sichtkontakt zu den Gleisen, wie bei den früheren klassischen Stellwerken. Die Fahrdienstleiter sehen nur Nummern und Farblinien auf ihren Bildschirmen. Jeder Punkt ist ein Zug, jede Linie ein Gleis. Die erste Eisenbahnstrecke im Königreich Hannover wurde 1843 von Hannover nach Lehrte in Betrieb genommen. Der heutige Hauptbahnhof ist immer noch an derselben Stelle. 1873 wurden die Bahngleise im Stadtgebiet hochgelegt und der städtische Verkehr darunter durch geführt. Dieses Konzept hatte als „Hannover-System“ Vorbildfunktion für viele Bahnhofsanlagen dieser Welt. Die Reportage aus der Reihe „Wie geht das?“ zeigt, wieso es zwar zwölf Gleise gibt, der Reisende aber niemals von Gleis 5 …

Straßenbahnhaltestelle Steintor, von Alessandro Mendini gestaltet im Rahmen des Kunstprojektes BUSSTOPS, an der Kurt-Schumacher-Straße

Haltestelle Steintor

Straßenbahnhaltestelle Steintor, von Alessandro Mendini gestaltet im Rahmen des Kunstprojektes BUSSTOPS, an der Kurt-Schumacher-Straße. Seit 2019 dient die Haltestelle nur noch als Haltepunkt für mehrere Buslinien. BUSSTOPS in Hannover ist ein Kunstprojekt mit zwölf halboffenen Wartehäuschen für Stadtbahnen und Stadtbusse der üstra. Es war Teil eines Projektes zu Kunst im öffentlichen Raum zwischen 1990 und 1994 und entstand auf Initiative der Stiftung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der üstra und Toto-Lotto Niedersachsen. Ausgeführt wurde das Design-Projekt von international renommierten Architekten und Designern. Der Auftrag an die Künstler lautete, Kunst als außergewöhnlichen Teil einer gewöhnlichen Dienstleistung zu schaffen. https://de.wikipedia.org/wiki/BUSSTOPS

Fahrt durch die Stadt

Hannover 1989 – Fahrt durch die Stadt

Fahrt durch Hannover, Aufnahmen vom 25. Juli 1989 Teil 1: Linden – Schwarzer Bär – Waterloo – neues Rathaus – Maschsee – Hildesheimer Straße – Aegi – Georgstraße Teil 2: Kröpcke – Georgstraße – Osterstraße – Schmiedestraße – Marktkirche – Markthalle – Landtag – Hohes Ufer – Steintor – Kurt-Schumacher-Straße – Hauptbahnhof – Thielenplatz Teil 3: Thielenplatz – Aegi – Marienstraße – Stadthalle – Zoo(viertel) – Emmichplatz

Gartentheater Herrenhausen

Gartentheater Herrenhausen

Das Gartentheater in Herrenhausen gehört zu den wenigen noch bestehenden barocken Freilichttheatern. Es ist daher ein herausragendes Denkmal der Geschichte der Gartenkunst und des Theaters. Errichtet wurde es zwischen 1689 und 1692 und wird noch heute bespielt. In Form des Heckentheaters setzt es das im 17. Jahrhundert entwickelte Bühnenbauprinzip der Kulissenbühne in das Freilichttheater um. Das Herrenhäuser Gartentheater ist dafür eins der frühesten Beispiele nördlich der Alpen. https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Garten_(Hannover)#Gartentheater

Sprayern auf der Spur - Die Jagd auf Moses

Sprayern auf der Spur: Die Jagd auf Moses

Deutschland wohl berüchtigtster Sprayer kommt aus Hannover. Sein Künstlername ist Moses. Seit 21 Jahren sprüht er. Genauso lange jagt ihn die Polizei. Diese Reportage lässt einen anderen Sprayer seine Motivation erklären und zeigt legale Wege in die bunte Kunst. Sie begleitet aber auch die Graffiti-Fahnder der Polizei im Kampf gegen die Sprayer, die die Stadt als ihre Leinwand nutzen und dadurch jedes Jahr Schäden von bis zu 800.000 Euro anrichten. Ein Film von Stefan Radüg für den NDR https://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2822615725437536

Karmarschstraße

Die Karmarschstraße in Hannover ist eine Hauptgeschäftsstraße, die seit 1879 prägend für die Innenstadtstruktur ist. Sie verläuft zwischen dem Kröpcke und dem Friederikenplatz und ist in ihrer Bedeutung für die Verkehrsstruktur der inneren Stadt nur vergleichbar mit der Georgstraße und der Streckenführung der Eisenbahn. Die Karmarschstraße wurde nach dem Bau ihres ersten Teilstücks 1880 nach Karl Karmarsch benannt; erst 1950 erhielt der ganze Straßenzug diesen Namen. https://de.wikipedia.org/wiki/Karmarschstra%C3%9Fe

Straßenbahnen der 70er Jahre

Straßenbahnen in den 1970er Jahren

In der Landeshauptstadt finden zahlreiche Bauarbeiten statt, die auch die Straßenbahnen der „üstra“ betreffen. Es sollte eine U-Bahn gebaut werden, von der man, wegen Finanzproblemen, aber schnell wieder Abstand nahm. Es entstand ein Stadtbahnsystem mit Tunnelstrecken in der Innenstadt das seit 1975 in Betrieb ist. Zehn Jahre dauerte die Fertigstellung der ersten Tunnelstrecke, der Stadtbahnlinie A, mit vier U-Bahnhöfen. Zu dieser Zeit waren außer den neuen Stadtbahnwagen noch Stahlwagen, Aufbauwagen, Umbauwagen und GT6 Fahrzeuge täglich im Straßenbahnverkehr anzutreffen. Wir blicken zurück in die Zeit der Fahrzeugvielfalt, nicht nur bei den Straßenbahnen sondern auch bei den Automobilen. Den kompletten Film gibt es hier als DVD https://shop.tram-tv.de/Historische-Filme/Strassenbahn-Hannover.html oder im auch regelmäßig Apollokino.