Alle Artikel in: Kunst & Kultur

Schauhäuser im Berggarten

Berggarten: Das Orchideenschauhaus ist wieder geöffnet

Die Sanierungsarbeiten an den drei großen Schauhäusern des Berggartens sind abgeschlossen. Damit endet eine mehrjährige Sanierungszeit. Nach mehrmonatiger Schließung öffnet auch das Orchideenschauhaus wieder. Das 1958 erbaute und denkmalgeschützte Haus hat eine umfangreiche Verjüngungskur durchgemacht. Die stählerne Fassadenkonstruktion mit ihren Fensterrahmen aus Holz wurde instandgesetzt, marode Bauteile ausgetauscht. Auch die Glasscheiben sind zum Teil erneuert worden. Der Boden aus Waschbeton wurde neu verlegt, die Tischbeete saniert. Das Bepflanzen des leeren Schauhauses war Herausforderung und Chance zugleich. Nach monatelanger Planung und Pflanzenanzucht haben die Gärtnerinnen und Gärtner hunderte Pflanzen gesetzt und sich dabei exakt an das neue Konzept gehalten. Auf kunstvoll gestalteten Stämmen sind Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) zu sehen, darunter neben Orchideen auch Farne, Bromelien und Kakteen. Nutzpflanzen wie die Vanille-Orchidee, Kaffee und Bergpapaya gedeihen hier ebenso wie Baumfarne und Usambaraveilchen. Um Pflanzen unterschiedlicher Klimazonen zeigen zu können bleibt es im Orchideenschauhaus etwas kühler als im Tropenschauhaus. Bei Temperaturen um 20°C fühlen sich in der Dauerbepflanzung vor allem Arten der tropischen Hochlagen und Subtropen wohl. Erstmals ist diese Dauerbepflanzung geographisch angeordnet: Von Mittelamerika über Südamerika und Afrika erreicht man am Ende des Hauses …

Thomas Sterna: "Held des Kapitalismus", Skulptur

Ausstellung: „Territorien“

Eine multimediale Begegnung zwischen Künstlerinnen und Künstlern aus München und Hannover Ausstellungsdauer: 30.11.2017 – 22.12.2017 Öffungszeiten: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr Eintritt: 3 Euro / Erm.: 2 Euro Ort: Kunsthalle im Kulturzentrum FAUST Besitz, Macht, Herrschaft – Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des Territorialen ist die Begegnung zweier Künstlergruppierungen aus dem Süden und Norden Deutschlands, jeweils in und über Fördervereine organisiert. Aus einer Vorauswahl des jeweiligen Kunstvereins definiert jeweils ein Gremium eine Auswahl von sechs Positionen für die Ausstellungen in Hannover (2017) und München (2018). Im 16. Jahrhundert dem lateinischen “territorium” entlehnt, stand der Begriff zunächst für “Stadtgebiet”. Auch im heutigen Sprachgebrauch umfasst Territorium einen räumlich nicht immer eindeutig begrenzten Bereich, auf den ein Besitz-, Macht- oder Hoheitsanspruch erhoben wird. Sechs Künstlerinnen und Künstler aus München werden zusammen mit drei Künstlerinnen und Künstlern aus Hannover in der Kunsthalle Faust vielschichtig und multimedial aktuellen Raum- und Grenzfragen nachspüren. In unseren Städten finden zunehmend enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse statt. Gesellschaftliche Umstrukturierungen und Wertewandel erfordern im positiven wie negativen …

Cary Grant

„Cary Grant Weekend“ zum Andenken an Bristols berühmtesten Sohn

70 Jahre Städtepartnerschaft Hannover Bristol im Kommunalen Kino im Künstlerhaus Am Wochenende, 25. und 26. November, veranstaltet das Kommunale Kino im Künstlerhaus ein „Cary Grant Weekend“ für Bristols berühmtesten Sohn, der als Archibald Leach 1904 in Bristol geboren und unter seinem Künstlernamen Cary Grant später zu einer der männlichen Ikonen des Hollywoodkinos wird. Eröffnet wird am Sonnabend (25. November) um 19 Uhr mit Gästen aus Bristol wie Charlotte Crofts, Director Cary Grant Festival, und Estella Tincknell, UWE Bristol (University of the West of England), und Jazzmusik der „Swingender Straight — Ahead Jazz“. Hannover Gin sorgt mit der „British Connection“ für das leibliche Wohl und die Black Cats – Rockabilly Store für die richtigen Accessoires. Cary Grant Weekend: Am Sonnabend (25. November) werden die Filme „Becoming Cary Grant“ und „Charade“ gezeigt. Am Sonntag (26. November) geht es bereits um 11 Uhr mit einer Matinée weiter. Estella Tincknell zeigt Cary Grants Bristol und gibt eine Einführung in „Über den Dächern von Nizza“. Am Nachmittag um 17 Uhr läuft „Der unsichtbare Dritte“ und um 20 Uhr endet das …

Plakat Fikkefuchs

FIKKEFUCHS – 2×2 Karten zu gewinnen

Die Kinotour zum Film FIKKEFUCHS (bundesweiter Kinostart 16. November 2017) macht Halt in Hannover! „Eine unglaublich mutige Komödie über bröckelnde Männlichkeitsideale“ Deutschlandfunk Kultur „FIKKEFUCHS ist ein Knaller“ Süddeutsche Zeitung Allerdings auch „Zu sexy“ für München und Frankfurt: Dort darf Fikkefuchs nicht plakatieren! Der MVG Münchner Verkehrsgesellschaft mbH und Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF-FFM) war das Plakat zu sexistisch. Filminfo: Es gab mal eine Zeit, da konnte Rocky sie alle haben. Er spielte französische Chansons und die Frauen schmolzen dahin. Das ist zwar längst vorbei, aber als Thorben vor seiner Tür steht, wird er noch einmal herausgefordert. Der junge Mann, der behauptet sein Sohn zu sein, weiß nicht, wie man Frauen flachlegt und Rocky soll es ihm beibringen. So gehen sie auf die Jagd: junge, schöne Frauen sollen es sein… die nur auf sie gewartet haben. Kinostart in Hannover ist am 15. November 2017 um 21:15 Uhr im Kino am Raschplatz. In Anwesenheit des Hauptdarstellers, Regisseurs und Drehbuchautors JAN HENRIK STAHLBERG. Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google …

Fury in the Slaugtherhouse im Kuppelsaal Hannover

Ein Furyoser Abend

Zitat: Die kleine dreckige Band aus dem Glockseekeller hat es in den Kuppelsaal geschafft. Viel Diplomatie (Moi Renault) brauchte es vor heimischem Puklikum nicht damit der Funke übersprang. Wenn es auch schon bei der Vorgruppe schon Standing Ovations gibt läuft es nicht schlecht. Jean van den Berg, inzwischen 103 Jahre alt, sorgte mit dem Sinatra Klassiker „My Way“ für einen ersten Höhepunkt. Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per Klick von Youtube geladen – Datenschutz Informationen von Google Dann geht es richtg los in der Little Big World: „When God goes Home“, „Every Generation“ und so weiter und so weiter. Manchmal wird es zwar unverständlich, wenn die zweite Strophe mit dem Segen von Wolfgang Niedekken auf Kölsch dargebracht wird. Aber zu „Radio Orchid“, in der auch für Bayern verständlichen Version, gesellt sich sogar Mousse T mit auf die Bühne. Es ist also höchste Zeit das auch im Stadion wieder „Won’t forget these Days“ angestimmt wird. Beim Spiel gegen Dortmund hat man es ja schon mal versucht. Dieses Video auf YouTube ansehenDieses Video wird per …

ME AND MY CITY

Jeder Tag ist eine Aufnahme wert

ME AND MY CITY – ein autobiografisches Kunst-Medienprojekt Im Stadtteilzentrum Lister Turm startet ab Montag, 6.11.2017 das Kunst-Medien Projekt „ME AND MY CITY“. Dieses Ton- und Bildprojekt richtet sich an junge Menschen im Alter von 17 bis 27 Jahren. Alle die gerne autobiografisch arbeiten, Tagebuch führen, oder alles dokumentieren und das unter künstlerischen Aspekten ausprobieren oder vertiefen wollen. Ab 16:00 Uhr trifft sich die Gruppe für eineinhalb Stunden. Angeleitet und begleitet wird das Projekt von der in Hannover lebenden Künstlerin Vera Frese. Was ist einem fern, fremd – was nah, vertraut? Mit dem Handy wird ein Bild oder Video aufgenommen. Wahlweise auch Geräusche, Klänge oder Sprache, jeden Tag, über einen Zeitraum von zwei Wochen. Es werden besondere oder alltägliche Momente festgehalten, etwas dazu geschrieben oder inszeniert. Die Ergebnisse münden in eine erlebbare und wandernde Installation. Ab dem 06.11. wird das Material für ca. 4 Wochen gesammelt und zusammengestellt. In dieser Zeit treffen sich die TeilnehmerInnenn jede Woche zur Besprechung. Die Teilnahme an dem Projekt ist kostenfrei. Um Anmeldung unter Tel. 168-42402 wird gebeten. Dieses Projekt …

Atelier Rundgang 2017

Lister Künstler – Atelierrundgang

Die Künstler und Künstlerinnen im Stadtteil List rund um den Lister Platz öffnen am Sonntag den 5. November 2015 von 11.00 bis 18.00 Uhr wieder ihre Ateliers. Man kann sich die im Atelier entstandenen Bilder, Skulpturen, Grafiken, Zeichnungen und Installationen direkt anschauen und mit den Künstlern und Künstlerinnen persönlich über Ihre Arbeiten sprechen. Die wachsenden Besucherzahlen in den letzten Jahren zeigen, dass die Veranstaltung „Atelierrundgang“ zu einer festen und beliebten Institution im hannoverschen Kulturleben geworden ist. Im Gegensatz zum Zinnober-Kunstvolkslauf können alle teilnehmenden Ateliers an einem Tag fußläufig besucht werden. Die Künstler freuen sich über zahlreichen Besuch. Wie jedes Jahr gibt es auch diesmal eine Gemeinschaftsausstellung mit je einem Bild aller teilnehmenden Künstler. Die Gemeinschaftsausstellung wird am Samstag den 4. November um 18.30 Uhr im Studio Frîa Hagen in der Kollenrodtstrasse 10 A (Hofgebäude) eröffnet. Zur Eröffnung spricht die hannoversche Kunsthistorikerin Dr. Carmen Putschky. Für die Broschüre hat der hannoversche Oberbürgermeister Stefan Schostok ein Vorwort beigetragen. Weitere Informationen zu dem Zusammenschluss der Lister Künstler und zu den teilnehmenden Künstlern und ihren Ausstellungsorten finden Sie unter …

Hannah Arendt - Niemand hat das Recht zu gehorchen

20. HANNAH ARENDT TAGE starten mit Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“

In einem Pressegespräch anlässlich des 20. Jubiläums der HANNAH ARENDT TAGE hat heute (16. Oktober) Oberbürgermeister Stefan Schostok, zugleich Vorsitzender des Kuratoriums der HANNAH ARENDT TAGE, das Programm der Veranstaltungsreihe und die interaktive Ausstellung „Geheimnis – Ein gesellschaftliches Phänomen“ vorgestellt. Mit der Auftaktveranstaltung „Wissen – Macht – Meinung: Wie demokratisch wird das digitale Jahrhundert?“ werden morgen (Dienstag, 17. Oktober) um 19 Uhr die HANNAH ARENDT TAGE 2017 in der Galerie Herrenhausen offiziell eröffnet. Wie können wir die digitale Gesellschaft, in der sich alles miteinander vernetzt, mitgestalten? Welche Folgen hat der digitale Wandel für unsere Demokratie? Und ist das Netz im Sinne des Politikverständnisses von Hannah Arendt der neue, gemeinsam erzeugte, öffentliche Raum, in dem wir als Freie und Gleiche handeln? Oder ist die Idee vom gemeinsamen Teilhaben ein Trugschluss? Droht uns sogar ein Rückfall in eine selbstverschuldete Unmündigkeit? Diesen Fragen stellen sich die 20. HANNAH ARENDT TAGE in Hannover vom 17.-21. Oktober 2017 unter dem Titel „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0“, zu denen die Landeshauptstadt Hannover, die Leibniz Universität Hannover und die VolkswagenStiftung …

Home.Run | Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi

Premiere: Home.Run

Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi Koproduktion mit dem Theater Agentur für Weltverbesserungspläne »Mein ›Migrationshintergrund‹ rührt unter anderem daher, dass einer meiner Elternteile, der Not gehorchend, sein kaputtes, durch einen Krieg zerstörtes Land und damit ein aktuell und potenziell beschissenes Leben verließ, um woanders sein Glück zu suchen. Als astreiner Wirtschaftsflüchtling. Dieser Elternteil war meine deutsche Mutter.« In Home.Run erzählt Hartmut El Kurdi die Migrationsgeschichte seiner verzweigten Familie. Eine Geschichte, die ebenso speziell wie exemplarisch ist. Menschen verlassen ihre Heimat, manche freiwillig, manche gezwungenermaßen, manche zufällig. Sie kommen an oder bleiben fremd. Völkerwanderungsalltag. Egal, wo die Reise beginnt, egal, wo sie endet – im hessischen Vogelsberg, in Jordanien, im Irak, in Wales, den USA oder in Hannover – stets durchqueren die Reisenden dabei die tiefen Schluchten des wilden Absurdistans. In einer Mischung aus selbstironischem Theater-Monolog und skurrilem Dia-Abend, unterstützt von Live-Musik, stellt Home.Run Fragen: Wer darf wann wo sein? Wer bestimmt das? Und warum ist das alles vielleicht nur eine Frage des richtigen oder falschen Timings? HARTMUT EL KURDI (geb. 1964 in …

Das Feynman Projekt – DO NOT PUSH THE BUTTON

Das Feynman Projekt – DO NOT PUSH THE BUTTON

te – theater erlebnis präsentiert einen besonderen Abend über die Neugierde Premiere am 27.10.2017 um 20:00 Uhr „Wissenschaft ist wie Sex. Eigentlich soll es praktische Ergebnisse liefern, aber wir machen es hauptsächlich aus Spaß.“ Der Physiker und Nobelpreisträger Richard P. Feynman gilt als einer der herausragenden Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Er ging ohne Scheuklappen dahin, wohin ihn seine Neugier trieb. Brillant, rebellisch, charmant und der neugierigste Mensch der Welt. Seine Biografie dient uns als Folie für ein theatrales Experiment mit Herausforderungen und Überraschungen. Also – wirst Du den Knopf drücken? Vorstellungen am 28.10./ 29.10./ 1.11/ 3.11./ 4.11/ 19.1./ 20.1./ 21.1./ 24.1./ 26.1./ 27.1. um 20:00 Uhr theater erlebnis Studiobühne Kornstraße 31 30167 Hannover www.theater-erlebnis.de