Alle Artikel in: Allgemeine Nachrichten

1917

1917

»ES WIRD NICHT LANGE DAUERN UND WIR WERDEN DEN SIEG DES KOMMUNISMUS IN DER GANZEN WELT SEHEN. WIR WERDEN DIE GRÜNDUNG DER FÖRDERATIVEN WELTREPUBLIK DER SOWJETS ERLEBEN.« WLADIMIR ILJITSCH LENIN

Eine Revolutionsrevue von Tom Kühnel
So 14.05.17 | 17:00–20:00 | Schauspielhaus

Vom absolutistischen Zarismus zum sozialistischen Regime in sechs Monaten: 1917 überschlagen sich die Ereignisse in Russland. Von Krieg und Hunger ausgezehrt, gehen Anfang des Jahres tausende Städter auf die Straße. Aus dem Ruf nach Brot wird der Ruf nach dem Ende der Zarenherrschaft – Nikolaus II. muss abdanken. Das plötzliche Ende der Monarchie hinterlässt ein Durcheinander von Ideen, Visionen und Interessen für das Russland der Zukunft. Während im Westen des Landes der Weltkrieg tobt, ringen in der Hauptstadt Petrograd Konservative, Militärs, Sozialdemokraten und Sozialisten um Stabilität und Handlungsfähigkeit. Es braucht seitens der bolschewistischen Partei um Lenin und Trotzki nicht viel, um die wankende Regierung im Herbst zu Fall zu bringen. Was folgt, sind drei Jahre Bürgerkrieg und die Entstehung einer der beiden Supermächte des 20. Jahrhunderts. In den Jahren bis zur Auflösung der sozialistischen Staaten in Europa Anfang der 1990er wird die eine Hälfte des globalen Nordens die Große Sozialistische Oktoberrevolution als Aufbruch in eine bessere Welt feiern, während die andere den Staatsstreich der Bolschewisten als Anfang allen Übels verurteilt.

2017 ist Lenins Mausoleum eine Touristenattraktion, Che Guevaras Konterfei ein T-Shirt-Bestseller und Tracy Chapmans Revolutionslied Oldie but Goldie. Die Revolutionen unserer Zeit heißen Facebook, iPhone und Thermomix. Zwischen den kulinarischen, kreativen, technischen, wissenschaftlichen, ökologischen, digitalen Revolutionen kommen jene der Gesellschaft und ihrer Strukturen kaum mehr vor. Und doch ist er nicht totzukriegen, der Traum vom guten Leben für alle.

Naturbad-Hainholz

Am 1.Mai beginnt im Lister Bad die Freibadesaison

Derzeit lädt das Wetter noch nicht unbedingt zu einem Freibadbesuch ein. Bis zum 1.Mai kann sich das aber noch ändern: Turnusmäßig beginnt dann in Hannovers größtem Freibad, dem Lister Bad, die bis zum 17.September laufende Saison. Das Bad ist an diesem Tag von 8 bis 20.30 Uhr geöffnet.

Im Misburger Freibad beginnt die Saison am 6.Mai und endet ebenfalls am 17.September. Das nicht beheizte Naturbad Hainholz öffnet am 25.Mai, dort dauert die Saison bis zum 20.August.

Naturbad-Hainholz

Naturbad-Hainholz

Tetish

leinehertz-lounge mit Tetish

Tetish

Tetish

Das israelische Duo „Tetish“ live in der leinehertz-lounge im Rahmen der Reihe „Musik aus Israel“

radio leinehertz 106.5 freut sich das israelische Duo „Tetish“ am Donnerstag, den 13. April 2017, ab 20.00 Uhr, in der leinehertz-lounge präsentieren zu können. 


Im April gastiert mit dem Duo Tetish eine der vielversprechendsten Bands aus der Mittelmeermetropole Tel Aviv in Hannover und tritt am 13. April im Rahmen der Reihe „Musik aus Israel“ auch in der leinehertz-lounge auf. Etan Salomon und Itai Shitrit haben letztes Jahr ihr gleichnamiges Debütalbum veröffentlicht und überzeugen darauf mit wunderbarem Indie Electro-Powerpop-Sound. In Hannover werden sie erstmals ihre neuen Songs vorstellen, die in den letzten Monaten entstanden sind

Die leinehertz-lounge bedeutet Live-Musik im Citystudio von radio leinehertz 106.5 in intimer
Wohnzimmeratmosphäre vor 40 geladenen Gästen. Wie immer werden die Karten ausschließlich in den Tagesmagazinen von radio leinehertz 106.5 verlost. Am Nachmittag des 13. Aprils ist die Band auch für ein Interview bei radio leinehertz 106.5 im Studio, bei dem die letzten Karten für das Konzert am Abend verlost werden.

Keine Lounge-Karten mehr bekommen? Tetish spielt am 12. April auch im Kulturpalast!

radio leinehertz 106.5 sendet in der Region Hannover auf 106,5 MHz UKW
und 102,15 MHz im Kabel: Der Sender ist auch via Livestream zu empfangen.
www.leinehertz.de

Solarkatamaran

Frühling in Hannover: Die Maschseeflotte legt ab

Solarkatamaran

Solarkatamaran geht wieder auf Fahrt

Am Samstag, 1. April 2017, sticht das Team der Maschseeflotte erstmalig in diesem Jahr in See – dank des sonnigen Frühlingswetters zwei Wochen früher als zum regulären Start am Karfreitag. Doch nicht nur der Beginn der Maschseeschifffahrt verändert sich in diesem Jahr: Die beliebten Brunchfahrten finden nun immer samstags statt sonntags statt. Außerdem können die kleinen Seefahrer Taschengeld bei dem Fünfer-Rundfahrt-Ticket sparen.

Fahrplan der Maschseeflotte
Vorsaison bis 15. Mai: täglich 11 – 17 Uhr
Hauptsaison bis 15. September: täglich 10 – 18 Uhr
Nachsaison bis Ende Oktober: täglich 11 – 17 Uhr

Maschseeschifffahrt

Maschseeschifffahrt

Die Fahrpreise
Die Boote laden Fahrgäste zu Rund- oder Überfahrten ein. Eine Überfahrt führt über maximal drei Haltestellen. Eine komplette Runde auf dem Maschsee ist 5,6 Kilometer lang und dauert etwa 50 Minuten. Rundfahrten kosten für Erwachsene 7 Euro, für Senioren 5 Euro und ermäßigte Personen 4 Euro. Für eine Überfahrt zahlen Erwachsene 4 Euro und Senioren sowie ermäßigte Personen jeweils 3 Euro.
Ermäßigungen erhalten Kinder ab dem vollendeten 4. bis zum 18. Lebensjahr, Schüler und Studenten. Seniorenkarten gibt es ab dem 65. Lebensjahr, für Rentner, Pensionäre und Schwerbehinderte.

Die Fahrkarten erhalten die Fahrgäste an Bord. Echte Maschseefans sparen mit dem Fünfer-Rundfahrt-Ticket, das für Erwachsene 30 Euro und für Kinder 13 Euro kostet. Zudem gibt es ein Angebot für Familien: Zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern können mit dem Familienticket für 15 Euro eine Bootsfahrt über das schöne Binnengewässer genießen. Schulklassen und Kindergartengruppen erhalten von Montag bis Freitag einen Sonderpreis in Höhe von 2,60 Euro pro Kind.

Brunchfahrten
Auch in diesem Jahr bietet die üstra Reisen GmbH Brunchfahrten an. Ab Samstag, dem 15. April 2017 legt die „Niedersachsen“ am Ostanleger/Altenbekener Damm samstags um 10:30 Uhr ab. Zurück geht es um 12:30 Uhr. An Bord gibt es ein rustikales Büffet für die Fahrgäste. Die Brunchfahrt kostet 24 Euro pro Person. Kinder bis 12 Jahre zahlen die Hälfte. Tickets für den Brunch gibt es nur im Vorverkauf im FIRST REISEBÜRO der üstra Reisen GmbH in der Nordmannpassage 6.

Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.uestra.de/erlebniswelt/maschseeflotte/

Schützenfest Hannover

„Feste feiern“ auf dem 488. Schützenfest in Hannover

Schützenfest Hannover

Schützenfest Hannover

Stadt und Schützen stellen neues Veranstaltungskonzept vor

Neuheiten auf dem Schützenplatz – neuer Werbeauftritt – Besuch von Schützen aus ganz Niedersachsen – zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Veränderungen auf dem Schützenplatz und bei den Veranstaltungen, ein neuer Werbeauftritt und eine kleine Schwester für „Ballerkalle“ – das sind einige Kernpunkte des überarbeiteten Konzeptes für das hannoversche Schützenfest, das vom 30. Juni bis 9. Juli 2017 seine Tore öffnet. Ebenso gibt es zusätzliche Maßnahmen für die Sicherheit.

Der Verein Hannoversches Schützenfest e.V. und die Landeshauptstadt Hannover, die das Fest in diesem Jahr zusammen mit den Schützen federführend organisiert, stellten das neue Veranstaltungskonzept heute im Rathaus vor. „Unser Ziel ist es, das Schützenfest wieder sichtbarer im Stadtbild zu machen, es zeitgemäßer und moderner zu gestalten und es auch überregional noch bekannter zu machen. Wir wollen die BesucherInnen begeistern und dieses schöne Volksfest in den Herzen der Menschen fest verankern“, betonte Schützenpräsident Paul-Eric Stolle.

Neuerungen auf dem Schützenplatz

„Mehr Qualität auf dem Platz, so lautet das Motto“, erläuterte Stolle die neue Richtung. Im Fokus steht dabei die Neugestaltung des sogenannten „Rundteils“ in der Platzmitte. Das Herzstück des Platzes wird nicht nur ein zentraler Treffpunkt für das Schützenwesen – es wird auch grün. Mehr als 50 Bäume in Form vom Kübelpflanzen und Lichterketten schaffen den Rahmen für rustikale Gemütlichkeit und machen das Rundteil zu einem „Schützengarten“ mit bewährtem und neuem gastronomischen Angebot. Der Bereich wird durch eine Bühne verstärkt, die sowohl für Events als auch für Schützenehrungen nutzbar ist. Der traditionelle Schützenausmarsch am 2. Juli wird deshalb erstmals dort enden.

Schützenfest Hannover

Schützenfest Hannover

Das Hauptfestzelt Marris überzeugte schon im vorherigen Jahr mit neuer Qualität beim 775-jährigen Stadtjubiläum. In diesem Jahr wird der Auftritt noch hochwertiger. Starke Veränderungen im Farb-Design und der Innen-Dekoration machen die Festhalle Marris zum neuen „Wohnzimmer der Schützen“. Durch das Farbklima in grün und braun gehalten, entsteht ein edel-rustikaler „Schützen-Chic“. Die großen traditionellen Festveranstaltungen bei Marris, wie beispielsweise der Fassbier-Anstich und das Festessen, werden ebenfalls in den Abläufen optimiert und angepasst.

„Zusammen bilden Rundteil und die Festhalle Marris das Herzstück des neu gestalteten Schützenplatzes. Die deutliche Reduzierung der Ausschankbetriebe ist Teil der neuen Strategie, um sowohl das Rundteil als auch die Wirtschaftlichkeit der anwesenden Betriebe zu stärken und mehr Platz für neue Attraktionen zu schaffen“, erläuterte Stolle.

Kooperationen und Schützenveranstaltungen

Starke Partner unterstützen das Schützenfest. Das „Niedersachsenhaus“ wird in diesem Jahr ein Treffpunkt für Schützenvereine auch außerhalb von Hannover. Auf Initiative der Gilde Brauerei steht beispielsweise ein Tag der niedersächsischen Schützenvereine auf dem Programm, zu dem allein 600 Vereine eingeladen werden. Im Verlauf der Woche werden auch Schützen aus dem Umland in dem von der Festfabrik betriebenen Eventbereich erwartet, z.B. aus Hildesheim, Hameln, Nienburg, und Burgdorf. „Das wird eine tolle Sache. So viele verschiedene Vereine auf dem Platz zu begrüßen, sorgt für die besondere Schützenstimmung und geht damit zurück auf den eigentlichen Kern des Schützenfestes. Wir freuen uns sehr über das Engagement und die Festveranstaltungen mit unseren neuen und langjährigen Partnern wie der Herrenhäuser Brauerei, dem Brauhaus Ernst August und Gaypeople Events mit ihren traditionellen Festzelten“, betonte Stolle. Schützentradition wird in Hannover seit jeher groß geschrieben. Mit 67 Schützenvereinen hat die Stadt an der Leine eine große fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 50er Jahren den offiziellen Ehrentitel „Deutsche Schützenstadt“. „Und das zu Recht“, unterstrich Stolle nicht ohne Stolz.

Neuer Werbeauftritt

Die neue Werbelinie, bestehend aus einem neuen Internetauftritt, einer Plakatkampagne und neuen Werbefiguren, zeigt es deutlich – das Schützenfest wird bunter und sorgt für frischen Wind bei Jung und Alt. Alle Neuheiten rund um das Schützenfest werden ab sofort auf der neuen Internetseite: www.schuetzenfest-hannover.de zu finden sein, verknüpft mit den beiden Social Media Plattformen Facebook und Instagram. Die Plakatkampagne startet Mitte Juni. „Slogans wie beispielsweise ‚Feste feiern‘, ‚Feste futtern‘, ‚Feste verlieben‘ drücken aus, wofür dieses besondere Volksfest steht: Spaß, Gemeinschaft, Kulinarik und Party, eingebettet in die Schützentradition“, beschrieb Ralf Sonnenberg, Leiter Eventmanagement der Landeshauptstadt die Dynamik der Kampagne.

Auch das traditionelle Schützenmaskottchen des Vereins Hannoversches Schützenfest e.V. „Ballerkalle“ wurde überarbeitet. Ein Gesicht und Arme geben dem kleinen Schützen ein lebendiges Profil. Und da das Schützenfest ein Fest der Gemeinschaft ist, hat er eine kleine Schwester bekommen. „Ballerina ist Volksfest pur – lebensfroh, witzig, familientauglich, jung und spritzig, süß wie Zuckerwatte und stark wie Pippi Langstrumpf. Zusammen werden sie die Werbefiguren des Schützenfestes sein und bei Aktionen und Veranstaltungen Freude und Begeisterung für das Schützenfest verbreiten“, sagte Sonnenberg.

Gastronomie und neue Fahrgeschäfte

Insgesamt sind 650 Bewerbungen eingegangen, ein Zuwachs von fast zehn Prozent, darunter Neubewerbungen in fast allen Branchen. 235 Zusagen wurden an die Schausteller versendet, darunter zirka 35 Geschäfte, die zum ersten Mal nach Hannover kommen. Für Party und gute Gastronomie sorgen drei Fest- und Discozelte und vier Eventbereiche, neun weitere Ausschankbetriebe und rund 50 Imbissstände.

Die Fahrgeschäfte sorgen auch in diesem Jahr für Nervenkitzel und Action: Unter den 28 Fahr- und Belustigungsgeschäften sind sieben erstmalig in Hannover, darunter ein Polyp, die Juke Box, das Crazy Island, das Ghost, ein Action House, das 9D Action Cinema. Eine komplette Neuheit ist das Laser Pix, eine umgebaute Geisterbahn mit virtuellen Video-Spielen für die ganze Familie und die erste mobile Anlage dieser Art in Europa.

Nach einer Pause sind wieder in Hannover dabei: die Riesenschaukel Konga, der Booster Maxxx G4, die große Geisterbahn, das Live-Boxen, das Crazy Outback und die Go-Kart-Bahn Rallye Monte Carlo.

Die Klassiker sind wie immer vertreten, darunter die Achterbahn Wilde Maus, die Loopingbahn Teststrecke, das Riesenrad Roue de Parisienne, der Break-Dance No.1, das Kristall-Labyrinth, das Kettenkarussell, der Musikexpress und die Schlittenfahrt.

Viele Highlights gibt es in diesem Jahr auch für Kinder: 15 Fahrgeschäfte sorgen für Spaß und Unterhaltung, darunter fünf Neuheiten. Erstmals dabei sind ein Kinderriesenrad, das Kettenkarussell G-Force-Kleine Helden, der Flying Crazy Bus, Anthony`s Little Airport und das Coco Beach, eine Familienachterbahn. Neben bewährten Klassikern wie beispielsweise dem Schwanenflieger, der Dschungelreise und Moglis Traumfahrt wird es auch ein Kasperletheater geben. Für Action sorgen Autoscooter wie die Music Hall, das Stardust und das Top Inn.

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen

Neben den zahlreichen Neuheiten rückt auch das Thema Sicherheit bei Großveranstaltungen in den Blickpunkt. Polizei und Stadt haben deshalb in intensiven Beratungen das bisherige Sicherheitskonzept für das Schützenfest überarbeitet und zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen geplant. Demnach wird erstmals ein Sicherheitsdienst eingesetzt, der insbesondere die Eingänge zum Festplatz im Blick hat und dabei auch Taschen kontrollieren wird. Vorgesehen ist außerdem zusätzliche Beleuchtungs- und Beschallungstechnik, um bei einer akuten Gefährdung den Platz schnell räumen zu können.

Für den Schützenausmarsch sind zusätzliche Verkehrsmaßnahmen wie beispielsweise großräumige Absperrungen in Planung. Darüber hinaus wird es eine gemeinsame Veranstaltungsleitung von Stadt, Polizei, Feuerwehr und Sicherheitsdienst beim Schützenfest und beim Schützenausmarsch geben. „Die Sicherheit hat beim Schützenfest oberste Priorität. Wichtig ist es uns aber, mit Augenmaß vorzugehen. Wir möchten, dass viele Besucherinnen und Besucher in unbeschwerter Atmosphäre feiern können“, begründete Sonnenberg die Maßnahmen.

Eckdaten zum Schützenfest Hannover:

Das Schützenfest Hannover auf dem rund zehn Hektar großen Schützenplatz in Hannover gilt als das größte Schützenfest der Welt. Die Tradition reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück. Die Veranstaltungsfläche, die Zahl der Großfahrgeschäfte und die Zahl der Festzelte sind bisher von keinem Schützenfest weltweit überboten worden. Etwa 240 Schausteller begeistern ihre Besucher mit Neuheiten bei den High-Tech Fahrgeschäften, Karussells, Geisterbahnen, Losbuden und vielen weiteren Attraktionen. Hannover hat mit 67 Schützenvereinen und -gesellschaften eine große fachliche Vereinsdichte und trägt seit den 1950er Jahren den offiziellen Ehrentitel „Deutsche Schützenstadt“. Der Schützenausmarsch ist mit rund 12.000 TeilnehmerInnen aus dem In- und Ausland, mit über 40 Festwagen und Kutschen und einer Länge von rund 10 Kilometern der umfangreichste Schützenausmarsch der Welt. Er bildet nicht nur den Höhepunkt der zehntägigen Festveranstaltungen, sondern verwandelt die Leinemetropole auch in eine pulsierende internationale Begegnungsstätte.

www.schuetzenfest-hannover.de

Zum Schutz der Natur: Generelle Anleinpflicht für Hunde

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün weist darauf hin, dass nach dem Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) am 1. April wieder die allgemeine Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit beginnt. Damit gilt eine generelle Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der freien Landschaft. Die Anleinpflicht dient dem Schutz frei lebender Tiere. „In besonderem Maße sollen dadurch Jungwild sowie am Boden und bodennah brütende Singvögel geschützt werden“, erläutert Heino Kamieth, Leiter des Bereichs Forsten, Landschaftsräume und Naturschutz. Dazu gehörten viele Vogelarten wie Wachteln, Rebhühner, Kiebitze oder Wiesenpieper in der freien Landschaft sowie Laubsänger, Nachtigallen, Rotkehlchen und Zaunkönige in den Wäldern.

Freilaufende Hunde stören die vielfältige Vogelwelt in den Erholungsräumen durch ihr natürliches Aufspürverhalten, sie scheuchen die brütenden Vögel auf, deren Gelege dann erkalten oder auch zerstört werden. Durch Missachtung der Anleinpflicht werden unter anderem die Feldlerchen in ihrer Anzahl oft entscheidend dezimiert. „Die Erholungssuchenden warten dann im späteren Frühjahr vergeblich auf den Gesang der Vögel“, so Kamieth. „Wir bitten deshalb alle Hundehalterinnen und -halter, sich an die Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit vom 1. April bis zum 15. Juli zu halten und damit ihren Beitrag zum Schutz der Natur zu leisten.“

Die Anleinpflicht gilt nicht auf den im Stadtgebiet eingerichteten Hundeauslaufflächen und –wegen. Hier dürfen die Hunde auch während der Brut- und Setzzeit frei laufen, wenn nicht anders auf den Schildern vermerkt (zum Beispiel im Bornumer Holz und am Kronsberg).

Auch beim Beschneiden von Bäumen, die von der Baumschutzsatzung ausgenommen sind, und Hecken ist jetzt besondere Vorsicht geboten, damit brütende Vögel nicht gestört werden. Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün hat hierfür ein Merkblatt erstellt, das im Internet unter www.hannover.de unter dem Suchwort „Baumschnitt“ zu finden ist und telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 38 01 bestellt werden kann. Unter der genannten Internetadresse sind unter dem Suchwort „Hundeauslauf“ auch weitere Informationen zur Leinenpflicht erhältlich.

Menschen im Klimawandel

Für alle HobbygärtnerInnen: Saatgutbörse mit Filmen zu alten Sorten und verbotenem Gemüse

Menschen im KlimawandelDer städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover noch bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Im Rahmen des Begleitprogramms der Ausstellung sind alle HobbygärtnerInnen am Donnerstag (16. März) von 14 bis 18 Uhr in die VHS zur Saatgutbörse „Säen Sie sich das mal an!“ eingeladen.

Das Team des Vermehrungsgartens Hannover unter der Leitung von Kornelia Stock informiert über seine Arbeit, regt zum Mitmachen an und gibt schon gewonnenes Saatgut gegen eine Anerkennungsgebühr von 2,50 Euro pro Portion ab. Mit freundlicher Unterstützung des NDR-Landesfunkhauses Niedersachsen werden zwei Filme gezeigt: „Der Saatgarten, neue Chance für alte Sorten“ und „Verbotenes Gemüse“.

Der Vermehrungsgarten Hannover ist eine Initiative von Transition Town Hannover und kümmert sich um den Anbau und Erhalt von zumeist für den Hausgarten gezüchteten samenfesten Sorten. Ziel ist es, diese wieder in den hannoverschen Haus- und Kleingärten anzubauen und dadurch zu erhalten. Hausgartensorten zeichnen sich dadurch aus, dass sie ein längeres Erntefenster besitzen und so über einen längeren Zeitraum für die Küche genutzt werden können.

Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es im Internet unter www.klimawochen.de.

Luxus: Elektrischer Zigarrenanzünder um 1920

Flotte Mixer, heiße Öfen – die Küche wird elektrisch

Luxus: Elektrischer Zigarrenanzünder um 1920

Luxus: Elektrischer Zigarrenanzünder um 1920

Themenführung am 5. April 2017 im Museum für Energiegeschichte(n)

Am Mittwoch, dem 5. April 2017, lädt das Museum für Energiegeschichte(n) um 17 Uhr zu der Führung „Flotte Mixer, heiße Öfen – die Küche wird elektrisch“ ein. Die unterhaltsamen Energiegeschichten über Bügeleisen, Staubsauger und Co. machen eines deutlich: Die Elektrifizierung beeinflusste alle Lebensbereiche der Menschen, mit weit reichender sozialer, technischer und ökonomischer Bedeutung.

Von frühen Luxusobjekten, wie elektrischen Zigarrenanzündern und Dienstbotenklingeln, bis zur Mikrowelle der 1980er Jahre – anhand der Exponate und der damaligen Werbeplakate für die Haushaltshelfer lässt sich der sozialgeschichtliche Wandel und der gesellschaftliche Fortschritt besonders deutlich nachvollziehen.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
www.energiegeschichte.de

 

h1 - Fernsehen aus Hannover

TV-Reportage: Die weißen Dammhirsche im Tiergarten Hannover

Die Geschichte, die wir Ihnen jetzt erzählen, könnte auch aus dem Kapitel Märchen, Mythen und Sagen stammen. Doch wir versprechen Ihnen: sie ist ganz real und sie ist sogar hier bei uns in Hannover erlebbar. Der Schauplatz der Geschichte: Der Tiergarten Hannover. Dort leben zwei sagenumwobene Geschöpfe, die in freier Natur so gut wie nicht mehr zu finden sind: Martin Schlüter erzählt die Geschichte über die weißen Dammhirsche im Hannoverschen Tiergarten.

Kamera: Simon Fellenberg
Schnitt: Vanessa Rohde
Redaktion: Martin Schlüter

www.h-eins.tv

Kasimir Effekt

Kasimir Effekt

Kasimir Effekt ist eine Elektro-Formation aus Hannover. Ausgehend vom Vakuum der Stille entwickelt die Band einen Mikrokosmos der fluktuierenden Beats, technoiden Improvisationen und loungigen Klangminiaturen. Die drei Musiker servieren bei Livekonzerten an Kontrabass, Schlagzeug und Fender Rhodes handgemachten Analogsound mit absolut tanzbarer Attitude.

Die Band Kasimir Effekt wird an diesem Abend die Pfade ihres regulären Programms verlassen. Die Idee ist Liveremixe von eigenen Stücken mit spontanen Jamssessions und neuen Songstrukturen zu kombinieren. Das bedeutet für den geneigten Zuhörer einen kurzweiligen Abend mit frischer live komponierter Tanzmusik!

Elementarteilchen aufgepasst: Reduktion = Reaktion.
Willkommen im Kasimir Effekt.

Julius Martinek: Fender Rhodes / Elektronik
Johannes Keller: Kontrabass / Elektronik
Tobias Decker: Schlagzeug

Mittwoch, 15.03.2017
EINLASS: 20:00 Uhr
BEGINN: 21:00 Uhr
EINTRITT FREI
Der Zauberhut freut sich über Spenden für die Musiker!

Bronco’s
Schwarzer Bär 7
30449 Hannover

Seite 1 von 18612345...102030...Letzte »