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Frühling im Berggarten

Führung im Berggarten: Beetgestaltung mit Stauden und Gehölzen

Frühling im Berggarten

Frühling im Berggarten

Termin: Donnerstag, 18. Mai, 16.30 Uhr

Führung im Berggarten: Beetgestaltung mit Stauden und Gehölzen

Bei den Führungen „Profitipps aus Herrenhausen“ im Berggarten bekommen HobbygärtnerInnen jede Menge Tipps zur Gartengestaltung und Pflanzenpflege. Am Donnerstag (18. Mai) zeigt Gartenmeister Ingmar Guldner, wie sich Gehölze, Stauden und Einjährige zu harmonischen Pflanzungen fügen lassen. Am Beispiel von gelungenen und schwierigen Gartensituationen im Berggarten erläutert er grundlegende Gestaltungsprinzipien.

Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei). Kinder in Begleitung Erwachsener können kostenlos teilnehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; ab vier TeilnehmerInnen findet die Führung statt.

Die nächste Profitipps-Führung mit dem Thema „Pflanzensammlungen des Berggartens“ ist am 1. Juni.

Bis auf wenige Ausnahmen finden die Profitipps-Führungen während der Sommersaison an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat um 16.30 Uhr statt.

Immer bunter

Immer bunter. Einwanderungsland Deutschland

In der Ausstellung, die von der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland entwickelt wurde, wendet sich das Landesmuseum Hannover noch bis zum 6. August einem ganz aktuellen Thema zu.

Die Debatte um Geflüchtete und Asylsuchende erlebte 2016/17 einen neuen Höhepunkt. Einwanderung und deren Folgen sind in Deutschland aber kein neues Phänomen. 800 Objekte bilden die Facetten und Etappen der Einwanderung seit dem Zweiten Weltkrieg ab und erzählen Geschichten aus den unterschiedlichsten Perspektiven bis heute. Die Ausstellung wird gefördert durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VR Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland. Die Schau findet zudem in Zusammenarbeit mit dem Bündnis „Niedersachsen packt an“ statt.

www.landesmuseum-hannover.niedersachsen.de

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Ohne Geschichte kein Linden

Kein anderer Stadtteil Hannovers hat so eine historische Vielfalt zu bieten wie Linden. Einst das größte Dorf Preußens wurde man anschließend eigene Stadt neben Hannover. Hier wurde Geschichte geschrieben. Während der Nazidiktatur organisierte sich hier mit der „Sozialistischen Front“ eine der größten Widerstandsbewegungen. Nach dem Krieg residierte Kurt Schumacher im Stadtteil und baute die SPD neu auf. Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist hier in der Geschichtswerkstatt mit umfangreichem Archivmaterial dokumentiert. Auch zur Geschichte des Stadtteils gibt es eine viele Materialien.

Die Öffnungszeiten sind jeden Montag von 10.00–12.00 Uhr und jeden Mittwoch von 17:00 – 19:00 Uhr.

1983 wurde zum Butjerfest (Stadtteilfest) die „Anni-Röttger-Arbeiterwohnküche (1930)“ eröffnet. Schulklassen und Interessierte haben die Möglichkeit, diese Küche zu besichtigen und Geschichte zum anfassen zu erleben.

Das ARCHIV-team bietet alternative Stadtrundfahrten, Stadtteilrundgänge, Ausstellungen und Filme zur Geschichte des Stadtteils Linden und ARCHIV-gespräche an.

Geschichtswerkstatt im FZH Linden
Windheimstraße 4
30449 Hannover
Tel. 0511 / 168 4 01 84
www.sakobrenner.de

VHS-Hannover

Joachim Eitel liest aus seinen Büchern „Mut zur Feigheit“ und „Japanische Abwege“

Joachim Eitel, der beruflich viel in Japan war, faszinierte das Land so sehr, dass er seine Erfahrungen und Erlebnisse des zehnjährigen Aufenthaltes und die Reaktorkatastrophen von Fukushima im 2013 erschienenen Debütroman „Japanische Abwege“ verarbeitete. Sein Roman „Mut zur Feigheit“ von 2017 handelt vom Schicksal eines in Japan geborenen Wehrmachtssoldaten. Aus beiden Büchern liest Eitel am Montag (8. Mai) um 19.30 Uhr im Großen Saal der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14. Im Anschluss lädt er das Publikum zur Diskussion ein. Der Eintritt kostet acht, ermäßigt fünf Euro.

Zu den Romanen:

„Mut zur Feigheit“ ist eine bewegende Suche nach der eigenen Identität wie sie nur der Zweite Weltkrieg hervorbringen konnte. Über 60 Jahre nach Kriegsende löst Elisabeth Stelker das Rätsel um den ihr unbekannten Vater. Sie reist bis nach Hiroshima, um herauszufinden, was vor ihrer Geburt 1945 geschehen war. Sie rekonstruiert die Kriegsjahre ihrer Mutter Gretel und des in Japan geborenen Wehrmachtssoldaten Karl-Georg Moosheim.

Historisch korrekt wird dabei ein wenig bekanntes Kapitel des Zweiten Weltkrieges beleuchtet: Japans Wettlauf mit den USA um den Bau der ersten Atombombe.

„Japanische Abwege“ erzählt von deutsch-japanischen Paarbeziehungen, von Träumen und Stolpersteinen. „Was man vergessen hat, scheint nie stattgefunden zu haben. Was man aber vergessen muss, hinterlässt tiefe Wunden.“ Dieses Fazit zieht Martin Brandlau nach seinem siebenjährigen Japanaufenthalt, bei dem privat nicht immer alles so glatt gelaufen ist wie beruflich. „Japanische Abwege“ erzählt seine Geschichte und gibt tiefe Einblicke in das Japan der Gegenwart.

Zum Autor Joachim Eitel:

Jahrgang 1965, erlernte aus beruflichen Gründen Anfang der 1990er-Jahre die japanische Sprache. Erlebnisse seines zehnjährigen Japanaufenthaltes und die Reaktorkatastrophe von Fukushima verarbeitete er 2013 im Debütroman „Japanische Abwege“.

Sein 2017 erschienener Roman „Mut zur Feigheit“ handelt vom Schicksal eines in Japan geborenen Wehrmachtssoldaten.

Stadtbibliothek aufgeschlossen: Melchior Vischers „Sekunde durch Hirn“

Maria Haldenwanger, Vorsitzende der Freunde der Stadtbibliothek Hannover, stellt Melchior Vischers „Sekunde durch Hirn“ vor

Den Dada-Roman „Sekunde durch Hirn“ von Melchior Vischer stellt Maria Haldenwanger, Vorsitzende der Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V., am Montag (8. Mai) um 17 Uhr in der Stadtbibliothek, Hildesheimer Straße 12, vor.

Zum Autor und Roman:

Der kleine Roman mit dem einprägsamen Titel „Sekunde durch Hirn“ ist 1920 in Hannover erschienen. Er gilt als der erste Dada-Roman überhaupt und ist von Melchior Vischer (1895-1975) geschrieben, der nicht nur diesen Text verfasst hat, sondern auch Gedichte, Stücke, Prosa und zwei Biografien geschrieben hat. Der Autor ist heute so gut wie vergessen. Er war in seiner Prager Zeit, 1919 bis 1923, der wichtigste Vertreter des Dadaismus in Prag. Auch dieses Prosawerk in dadaistischer Manier mit dem Untertitel „ein unheimlich schnell rotierender Roman“ wird heute kaum noch in der einschlägigen Literatur genannt. Zuletzt wurde es bei Suhrkamp 1988 verlegt.

Das Werk erschien 1920 in der berühmten Reihe „Die Silbergäule“, eine radikale Bücherreihe des umtriebigen Verlegers Paul Steegemann, die in Hannover von 1919 bis 1922 herauskam. Hier erschien auch die Anna Blume von Kurt Schwitters als Heft 39/40 und seine Kathedrale. Acht Lithos als Heft 41/42 sowie andere dadaistische Schriften, die alle auch gezeigt werden. Das Umschlagblatt zu Vischers Werk schuf Kurt Schwitters in seinem ihm eigenen Stil.

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“

In der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden die schönsten und bedeutendsten Schätze aus sieben Jahrhunderten – von der mittelalterlichen Handschrift und der Inkunabelzeit bis in das 21. Jahrhundert – präsentiert.

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“ wird gefördert durch die Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V..

VHS-Hannover

Vortrag „Importiert oder hausgemacht? Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei“

Veranstaltungsreihe „Lust auf Türkei?“ der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

Zu einem Vortrag zum Thema „Importiert oder hausgemacht? Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei“ lädt die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) am Mittwoch (26. April) um 18.30 Uhr in ihr Haus in der Burgstraße 14 ein. Der Vortrag ist Teil der Reihe „Lust auf Türkei?“ vom 16. Februar bis zum 15. Juni dieses Jahres. Referentin ist Dr. Corry Guttstadt, Autorin, Historikerin und Turkologin aus Hamburg.

Zum Vortrag:

Für die Mehrheit der türkischen Bevölkerung besteht kein Zweifel an der offiziellen Geschichtsschreibung. Demzufolge haben Juden im Osmanischen Reich und in der Türkischen Republik gleichberechtigt gelebt und tun das heute noch. Weit verbreitet ist auch die Wahrnehmung, die Türkei habe während des Holocaust viele Juden gerettet. Von Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart könne deshalb in der Türkei nicht die Rede sein. Dabei waren und sind auch Juden als Nichtmuslime sowohl im Osmanischen Reich als auch in der modernen Türkei vielfacher Diskriminierung und Entrechtung ausgesetzt. Seit der Republikgründung 1923 bis in die Gegenwart bedient sich die Homogenisierungspolitik in der Türkei zunehmend auch des Antisemitismus. Der Vortrag befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Türkei, insbesondere den weitverbreiteten Verschwörungstheorien. Als roter Faden dient dabei die Frage, ob es sich bei dem Antisemitismus in der Türkei um eine importierte oder hausgemachte Ideologie handelt.

VHS-Hannover

Erscheinungsformen von Antisemitismus in der Türkei

Für die Mehrheit der türkischen Bevölkerung besteht kein Zweifel an der offiziellen Geschichtsschreibung. Dem zufolge haben Juden im Osmanischen Reich und in der Türkischen Republik gleichberechtigt gelebt und tun das heute noch. Weitverbreitet ist auch die Wahrneh­mung, die Türkei habe während des Holocaust viele Juden gerettet. Von Antisemitismus in Vergangenheit und Gegenwart könne deshalb in der Türkei nicht die Rede sein. Dabei waren und sind auch Juden als Nichtmuslime sowohl im Osmanischen Reich als auch in der modernen Türkei vielfacher Diskriminierung und Entrechtung ausge­setzt. Seit der Republikgründung 1923 bis in die Gegenwart bedient sich die Homogenisierungspolitik in der Türkei zunehmend auch des Antisemitismus.

Der Vortrag befasst sich mit den verschiedenen Erscheinungsformen des Antisemitismus in der Türkei, insbesondere den weitverbreiteten Verschwörungstheorien. Als roter Faden dient dabei die Frage, ob es sich bei dem Antisemitismus in der Türkei um eine importierte oder hausgemachte Ideologie handelt.

Referentin: Dr. Corry Guttstadt
Autorin, Historikerin und Turkologin, Hamburg

26. April 18.30 Uhr VHS Hannover (Saal), Burgstr. 14, 30159 Hannover

Wir sind das Volk

Wir sind das Volk

Zur Sozialpsychologie des aktuellen POPULISMUS

Eine Veranstaltungsreihe der VHS-Hannover mit der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie und dem Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover

Weltweit ist ein rasantes Anwachsen rechtspopulistischer Strömungen zu verzeichnen. Was aber ist eigentlich „Populismus“, wie entsteht und wie „funktioniert“ er, welche Folgen hat er für diejenigen Bevölkerungsgruppen, die zu seinen bevorzugten Angriffszielen gehören und wie kann im Alltag populistischer Rhetorik wirkungsvoll begegnet werden? Diesen Fragen wird die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie (www.agpolpsy.de) und dem Institut für Soziologie an der Leibniz Universität Hannover (www.ish.uni-hannover.de) in einer Vortragsreihe im Frühjahrsemester 2017 nachgehen. Begleitet wird die Veranstaltungen von einem dreiteiligen Argumentationstrainings-Seminar.

Veranstaltungsflyer zur VHS-Reihe – Populismus: Wir sind das Volk

Wie wirkt Populismus?
Zur Massenpsychologie völkischer Propaganda
Dienstag, 18. April 2017 um 18.30 Uhr

Männliche Vorherrschaft und völkischer Nationalismus.
Eine soziologische und psychoanalytischsozialpsychologische Perspektive
Mittwoch, 24. Mai 2017 um 18.30 Uhr

Die „erwachsene Nation“ und ihre Feinde
Mittwoch, 28. Juni 2017 um 18.30 Uhr

Geflüchtete Kinder und Jugendliche.
Pädagogisches Arbeiten im sequentiell traumatischen Prozess
Mittwoch, 5. Juli 2017 um 18.30 Uhr

Wie wirkt Populismus? Zur Massenpsychologie völkischer Propaganda

Populismus entsteht nicht aus dem Nichts, sondern immer im Ge­folge ökonomischer Krisen, gesellschaftlicher Umbrüche und von Krisen der repräsentativen Demokratie. Er ist als Massenbewegung von der denunziatorischen Ablehnung von Eliten und Institutionen, einem Anti-Intellektualismus, von verschwörungstheoretischem Denken sowie einer aggressiven Polarisierung und Personalisierung geprägt, die sich vor allem auf den „gesunden Menschenverstand“ (common sense) beruft. Damit geht eine starre Betonung des Ge­gensatzes von einfachem, „reinem“ Volk und „korrupter“ Elite einher. Wie entstehen solche Ressentiment geleiteten Massenbewegungen, was macht Menschen immer wieder anfällig für populistische Rhe­torik und welche Rolle spielt dabei eine gezielte Propaganda, die beispielsweise von der AfD zunehmend selbst als „völkisch“ aus­gegeben wird?

Diesen Fragen wird der Vortrag vor allem aus einer massenpsychologischen Sicht nachgehen.

Referent: Prof. Dr. Rolf Pohl, Leibniz Universität Hannover
18. April 2017 18.30 Uhr VHS Hannover (Saal), Burgstr. 14, 30159 Hannover

Stadtbibliothek aufgeschlossen: „Daheim in Europa“

Dr. Carola Schelle-Wolff, Direktorin Stadtbibliothek Hannover, stellt kritische Reiseskizzen „Daheim in Europa“ von Anna Siemsen vor

Dr. Carola Schelle-Wolff, Direktorin der Stadtbibliothek Hannover, stellt am Montag (3. April) um 17 Uhr in der Stadtbibliothek Hannover, Hildesheimer Straße 12, die kritischen Reiseskizzen von Anna Siemsen „Daheim in Europa“ von 1928 vor.

Anna Siemsen, Mitglied von USPD, SPD und später SAPD war Pädagogin, Schulrätin, Pazifistin, Reichstagsabgeordnete und Herausgeberin zahlreicher Schriften. Sie publizierte viel zu pädagogischen und politischen Themen, besonders über Kinder- und Jugendliteratur aus sozialistischer Perspektive. Aufgrund ihrer politischen Überzeugung musste sie 1933 emigrieren, nachdem ihr bereits ein Jahr zuvor die Honorarprofessur entzogen worden war. Das Thema Europa war ihr als überzeugte Pazifistin wichtig. In der Nachkriegszeit nahm sie es wieder auf und engagierte sich in verschiedenen Vereinigungen.

Zum Vortrag:

Ob in London, Genua, Wien, in der Lombardei, in Flandern, in Schlesien oder Brandenburg – in Siemsens Betrachtungen fließen Geschichte und Gegenwart ineinander. Stets blickt sie auf die Lebensbedingungen der Land- und Industriearbeiter und auf die soziale Frage, hat aber auch Augen und Ohren für die kleinen Eindrücke am Wegesrand. Sie ist davon überzeugt, dass reisen zugleich auch heißt, den Anderen kennenzulernen und zu verstehen.

Kurt Tucholsky urteilte 1929 über das Buch: „… eine gebildete, gütige Frau geht durch Europa, wo sie wirklich zu Hause ist …“. Er lobte die Haltung der Autorin, die dem Buch beigegebenen Fotos und vor allem den weiten, nicht nationalstaatlich geprägten Blick, mit dem Siemsen durch unterschiedliche Landschaften in Europa streift.

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“

In der Veranstaltungsreihe „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden die schönsten und bedeutendsten Schätze aus sieben Jahrhunderten – von der mittelalterlichen Handschrift und der Inkunabelzeit bis in das 21. Jahrhundert – präsentiert.

„Stadtbibliothek aufgeschlossen“ wird gefördert durch die Freunde der Stadtbibliothek Hannover e.V..

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