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Lesen! - Nordstadtbibliothek

Bibliothek in der Nordstadt feiert 90-jähriges Bestehen

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Lesen! – Nordstadtbibliothek

Ihren 90. Geburtstag feiert die Nordstadtbibliothek am Engelbosteler Damm vom 4. bis 9. November mit Führungen, Veranstaltungen, einer Ausstellung und der Jubiläumsfeier am 8. November.

Das Programm 90 Jahre Nordstadtbibliothek vom 4. bis 9. November:

4. November, 12 Uhr
Führung durch die Nordstadt „Urban Art“ mit Heike Rhein, Treffpunkt Nordstadtbibliothek. Bei schlechtem Wetter führt Heike Rhein durch die Fotoausstellung in der Bibliothek.

6. November 2017 bis 26. Januar 2018
Urban Art in der Nordstadt: Fotoausstellung rangeZOOMt von Heike Rhein

6. November, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Kleine Eule ganz allein“, im Anschluss kleine Eulen basteln, für Kinder ab 4 Jahren. Im Anschluss um 16.30 Uhr Kinderschminken mit Frau Munoz von „Glizerkids“

7. November, 15 Uhr
Die Puppenspielerin Nele Westerholz zeigt die Geschichte „Der Flohzirkus“, für Kinder ab 3 Jahren.

8. November, 10.30 Uhr, Jubiläumsfeier mit Festakt
Programm:
10.30 Uhr Einstimmung durch Kinder der ev.-luth. Kindertagesstätte „Die Arche“
10.40 Uhr Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff
10.50 Uhr Grußwort Kulturdezernent Harald Härke
11 Uhr Grußwort Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke
11.15 Uhr Begrüßung und Dank der Bibliotheksleiterin Daniela Wiesner

9. November, 19.30 Uhr
„Nordstädter Abend“, eine Geburtstagslesegala mit Gero Dompke und David von Nordstadt

Aktuelle Fakten zur Nordstadtbibliothek:

Das Buch- und Medienangebot umfasst zurzeit rund 25.000 Medien. Hierzu zählen Romane und Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein großes Angebot an Spielfilmen auf DVD und Blu-Ray, Hörbücher und Konsolenspiele. 2016 wurden mehr als 60.000 BesucherInnen und 115.000 Entleihungen vor Ort gezählt. Mehr als die Hälfte der eingetragenen NutzerInnen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Sprach- und Leseförderung. Eckpfeiler sind die Veranstaltungsreihe „Babys in der Bibliothek“, die wöchentlichen Bilderbuchkinos für die Kinder aus dem Stadtteil, die Literaturvermittlungsangebote für Kitas und Schulen, die Bibliothekseinführungen für Klassen, die Jugendbuchwochen und zahlreiche Aktionen rund ums Buch für Grundschüler, Sommerlese und „JULIUS-Club“, Betreuung der „Rucksackmütter“, Zusammenstellung von Bücherkisten oder Lektüren in Klassensatzstärke. Diese Veranstaltungen finden zum Teil auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten statt.

Durch die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung erreicht die Nordstadtbibliothek den ganzen Stadtbezirk Nord. Die Vielfalt aus alteingesessenen BürgerInnen, jungen Familien, Senioren, Studenten und Migranten aus vielen verschiedenen Ländern sind eine Herausforderung an die Bibliotheksarbeit. Kundenservice, Flexibilität, interkulturelles Denken und Empathie sind daher wichtige Elemente. Neben der Kundenzufriedenheit ist es Ziel der Bibliothek, dass sie als Treffpunkt im Stadtteil genutzt wird. Mit den neu gestalteten Räumen konnte diesem Ziel nähergekommen werden.

Eine gute Vernetzung im Stadtteil ist wichtig, um zu wissen, was „vor der Tür“ passiert. Nur so kann die Bibliothek gut auf Bedarfe der StadtteilbewohnerInnen reagieren. Die Mitarbeiterinnen nehmen monatlich am Sozialforum teil, arbeiten an der Gestaltung des Engelbosteler Damms in der „Dialogrunde E-Damm“ mit und sammeln Erkenntnisse für die stadtteilnahe Bibliotheksarbeit durch die aktive Teilnahme an der Familienkonferenz/Mediennetz in der Nordstadt.

Die Geschichte der Nordstadtbibliothek:

Die heutige Nordstadtbibliothek wurde am 10. Januar 1927 in der Bürgerschule, Am Kleinen Felde 12, im 2. Obergeschoss eröffnet und war nur sehr beengt untergebracht. Als sogenannte Thekenbücherei bot sie ihre Bücher nicht frei zugänglich an. LeserInnen äußerten ihren Buchwunsch gegenüber der Bibliothekarin, die dann das gewünschte Buch aus einem Magazinraum holte. Der Buchbestand umfasste rund 8.000 Bücher. Geöffnet war nur dreimal in der Woche für jeweils zwei Stunden.

Bereits im Mai 1931 zog die Einrichtung in die neu errichtete Mädchenberufsschule, An der Lutherkirche 16, mit mehr Platz für Leihstelle, Magazin und Lesezimmer sowie weiteren Arbeits- und Nebenräumen. 1935 erhielt sie einen Kinderlesesaal mit Platz für 100 Kinder und eigener Kindergärtnerin.

Kolportiert ist, dass die die damalige Leiterin Ilse Marie Tappert unerschrocken im Hinterzimmer weiterhin Bücher bereithielt, die nach 1933 verboten und aus den Volksbüchereien zu entfernen waren. Im Oktober 1943 und den folgenden Monaten erlitt die Bibliothek mehrere Bombenschäden, konnte aber ihren Betrieb weiterführen, bis sie Anfang 1945 durch Brandbomben völlig zerstört wurde.

Die Wiedereröffnung erfolgte erst am 25. Januar 1952 im wiederaufgebauten Schulgebäude an der Lutherkirche: Bahnbrechende Neuerung war, dass die Bibliothek nun keine reine Thekenbücherei mehr war, sondern Jugendliche und Erwachsene auch einen kleinen frei zugänglichen Buchbestand zum Ausleihen vorfanden. Diese sogenannte Freihandbibliothek war zu dieser Zeit modernstes Bibliotheksmanagement und in Hannover damals einmalig. Insgesamt besaß die Nordstadtbibliothek nur 5.400 Bücher. In den Folgejahren nahm die Benutzung allerdings so rapide zu, dass ein größeres Domizil benötigt wurde.

1956 zog die Bibliothek in ein neues Wohngebäude am Engelbosteler Damm, das bis heute die Nordstadtbibliothek beherbergt. Im Erdgeschoss wurden 400 Quadratmeter für Bibliothekszwecke ausgebaut, so dass alle 12.500 Bücher frei zugänglich und übersichtlich in Regalen aufgestellt werden konnten.

Im Jahr 2000 wurden öffentliche Internetplätze eingerichtet und Ende 2011 wurde die Bibliothek mit Selbstverbuchungsgeräten ausgestattet. Seitdem können die NutzerInnen selbstständig Bücher ausleihen und zurückgeben. 2014 wurde die Nordstadtbibliothek saniert. Eine moderne Möblierung haben die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert, hier vor allem die Umgestaltung der Kinderbibliothek und die Modernisierung des Lese-Wintergartens. Seitdem steht auch ein öffentlicher WLAN-Zugang zur Verfügung. Der Eingang konnte auch heller und freundlicher gestaltet werden. Vor dem Eingang lädt ein in die Pflasterung eingelassener Schriftzug „LESEN“ in die neuen Räume ein.

 

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Stadt und Sport in historischer Perspektive

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Öffentliche Tagung des Stadtarchivs Hannover und des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e. V. in Hannover (NISH):

Anmeldungen noch bis zum 1. November

„Stadt und Sport in historischer Perspektive“ lautet der Titel einer national und international besetzten Tagung, zu der das Stadtarchiv Hannover und das Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte e. V. in Hannover (NISH) einladen. ReferentInnen von Universitäten aus Hannover, Berlin, Magdeburg, Potsdam, Hildesheim und Köln, aber auch aus Nottingham und Szczecin beleuchten vergleichend, wie sich der Sport in verschiedenen Städten inner- und außerhalb Deutschlands im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle dabei die kommunalen Verwaltungen gespielt haben.

Die Tagung dauert von Freitag (10. November) 14 Uhr bis Sonnabend (11. November) 13 Uhr. Neben den spannenden Vorträgen diskutieren am Freitag (10. November) um 18 Uhr Oberbürgermeister Stefan Schostok, Wolf-Dietmar Kohlstedt, Stadtsportbund Hannover, Norbert Engelhardt, Landessportbund Niedersachsen, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96, und Stefanie Eichel, eichels event, über die gegenwärtigen Bezüge zwischen Stadt und Sport in Hannover. Für die Moderation zeichnet Christoph Dannowski, Neue Presse, verantwortlich.

Alle Veranstaltungen finden im Mosaiksaal des Neuen Rathauses statt und sind öffentlich. Um Anmeldung beim Stadtarchiv Hannover unter der Telefonnummer 168-42173 oder der E-Mail-Adresse stadtarchiv@hannover-stadt.de wird gebeten.

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist Sport ein zentraler Bestandteil städtischer Politik. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Gesundheitspflege, trägt aber auch zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt bei und ist zugleich ein wesentlicher Faktor des Stadtmarketings. Sportstätten sind Teil der städtischen Infrastruktur und prägen weithin sichtbar das Bild einer Stadt.

Das komplette Programm:

Freitag (10. November)

14 Uhr
Grußworte

14.15 Uhr, Prof. Dr. Christiane Eisenberg Historikerin, Humboldt-Universität zu Berlin
Der städtische Sport im Spannungsfeld von Markt und staatlicher Subvention, historische Betrachtungen zum deutschen Beispiel

15 Uhr, Prof. Dr. Helen Meller, Historikerin, University of Nottingham
“The pleasure and health of the community”, Sport in Bristol from the 1860s – 1930s

16 Uhr, Dr. Michael Thomas, Sporthistoriker, Universität Magdeburg
Kommunale Einrichtungen zur Verwaltung des Sports in Magdeburg – vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er-Jahre

16.45 Uhr Vanessa Erstmann, M.A., Historikerin, Hannover
Sportstadt Nr. 1? Hannovers „sportliche“ Werbestrategien im frühen Stadtmarketing

18 Uhr, Podiumsdiskussion: Stadt und Sport in Hannover
Mit Oberbürgermeister Stefan Schostok, Wolf-Dietmar Kohlstedt, Stadtsportbund Hannover, Norbert Engelhardt, Landessportbund Niedersachsen, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96, und Stefanie Eichel, eichels event

Moderation Christoph Dannowski, Neue Presse

Sonnabend (11. November)

9 Uhr, Prof. Dr. Wojciech Liponski Historiker, University of Szczecin
Recreation, physical education and sport in the town of Posnan-Posen, some historic remarks of German-Polish coexistence in the 19th and 20th centuries

9.45 Uhr, Prof. Dr. Stephan Wassong und Dr. Ansgar Molzberger, Sporthistoriker, Deutsche Sporthochschule Köln
„Bereit für Olympia“!? Die Kölner Sportlandschaft in der Weimarer Zeit und die Rezeption der Olympischen Spiele 1936

11 Uhr, Dr. Berno Bahro, Sporthistoriker, Universität Potsdam
Sportstättenentwicklung in Potsdam zwischen Schul-, Breiten- und Leistungssport 1949 bis 1990

11.45 Uhr, Christian Becker, M.A., Sporthistoriker, Hildesheim
Deutschlands Sportstadt Nr. 1, Sportpflege und -förderung durch die Stadt Hannover 1945 bis 1974

12.30 Uhr Abschlussdiskussion

Der Flughafen Hannover

Buchtipp: Der Flughafen Hannover

Der Flughafen HannoverVon den ersten Luftsprüngen Karl Jathos zum modernen Airport

Vom geheimen Militärflugplatz zum internationalen Verkehrsflughafen mit jährlich rund sechs Millionen Fluggästen – der Hannover Airport blickt auf eine faszinierende Geschichte zurück. Journalist Torsten Bachmann präsentiert in seinem Buch »Der Flughafen Hannover« (Sutton Verlag) rund 250 zumeist unveröffentlichte Fotografien aus dem Archiv des Flughafens sowie öffentlichen und privaten Sammlungen, die zu einer spannenden Zeitreise einladen. Die beeindruckenden Aufnahmen zeigen den Bau und die Eröffnung des Flughafens, Propellerflugzeuge aus alter Zeit und moderne Jets, das Aufkommen des Ferienflugverkehrs in den 1960er-Jahren und die Entwicklung zum „Flughafen der kurzen Wege“, der bei Luftfahrtexperten aus aller Welt große Beachtung fand und als Vorbild für manch anderen Flughafenneubau diente.

Impressionen aus sechs Jahrzehnten Flugverkehr und Schnappschüsse von prominenten Fluggästen, „tierische“ Passagiere oder Erinnerungen an die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung – dieser Bildband bietet einen kurzweiligen Rundflug durch die Vergangenheit des Flughafens Hannover. Ein Muss für alle Luftfahrtfreunde und Technikliebhaber.

Über den Autor: Der in Hannover geborene und aufgewachsene Diplom-Kaufmann Torsten Bachmann ist seit Jahren als freier Journalist tätig. Er hat sich mit zahlreichen Beiträgen zur Geschichte Hannovers und der Region einen Namen gemacht.

Der Preis beträgt € 30,00. ISBN: 978-3-95400-861-2

Replica eines Telegraphen

Die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske

Replica eines Telegraphen

Replica eines Telegraphen

Vortrag am 26. Oktober 2017 im Museum für Energiegeschichte(n)

Das Museum für Energiegeschichte(n) lädt am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, um 18.30 Uhr zu einem Vortragsabend ein, an dem Dr. Ewald Blocher über die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske referiert.

Als sich 1847 der unermüdliche Erfindergeist und der Geschäftssinn Werner von Siemens‘ und die feinmechanische Kunstfertigkeit Johann Georg Halskes trafen, war dies der Beginn eines ungeahnten unternehmerischen Erfolges. Doch gerade dieser Erfolg sorgte für wachsende Spannungen zwischen den Firmengründern. In diesem zunehmend schwierigen Verhältnis spiegelte sich gleichermaßen der Wandel der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske von einer Werkstatt zur Fabrik wider. Dr. Ewald Blocher rückt in seinem Vortrag den Mitbegründer Johann Georg Halske und dessen Verhältnis zu Werner von Siemens in den Vordergrund.

Dieser Vortrag der Reihe „Energie.Aspekte“ wird als Begleitprogramm zur Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ angeboten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

Gedenken an Hannah Arendt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn)

Hannah Arendt Tage 2017 – „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0.“

Gedenken an Hannah Arendt am Lindener Markt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn - 2009)

Gedenken an Hannah Arendt am Lindener Markt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn – 2009)

Wenn Algorithmen regieren und verwalten“ am 19. Oktober um 19 Uhr, Volkshochschule Hannover

Smarte Geräte unterstützen schon lange unseren Alltag und auch unser Berufsleben. Doch damit wirklich ein Mehrwert durch die intelligenten Helfer geschaffen wird, müssen sie automatisiert auf eine Vielzahl von personenbezogenen Daten zugreifen und sie mit Hilfe von angemessenen Algorithmen auswerten. Nichts Neues für große Unternehmen der Unternehmen der Digitalwirtschaft.

Auch der Staat und der öffentliche Sektor versprechen sich durch den Einsatz solcher Algorithmen Effizienz- und Kostenvorteile.

Wie wird die vollautomatisierte Kommunalverwaltung der Zukunft aussehen? Was geschieht mit den gewonnenen Daten? Und: Wie viel autonomes Regieren ist tatsächlich sinnvoll?

Über diese Fragen referieren Dr. Mike Weber (stellv. Leiter ÖFIT bei Frauenhofer FOKUS) und Dr. Constanze Kurz (Sprecherin Chaos Computer Club). Im Anschluss können Sie sich im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion mit Ihren Erfahrungen, Anmerkungen oder auch Fragen beteiligen.

Das gesamte Programm der HANNAH ARENDT TAGE 2017 ist im Internet zu finden: https://www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/HANNAH-ARENDT-TAGE

Eingang zum Hinüberschen Garten

Hinüberscher Garten: „Hannovers Urwald“ und literarischer Friedhof

Eingang zum Hinüberschen Garten

Eingang zum Hinüberschen Garten

Zu abwechslungsreichen Spaziergängen in verschiedenen Grünanlagen lädt das Führungsprogramm „Grünes Hannover“ im September ein:

Am Dienstag, dem 19. September, um 17 Uhr erläutert Daniel Reich „Die Entstehung und Entwicklung des Hinüberschen Gartens“ in Marienwerder, der in diesem Jahr 250 Jahre alt wurde. Treffpunkt ist der Parkeingang am Kloster Marienwerder, Quantelholz 62.

„Hannovers ‚Urwald‘ mit dem Rad erkunden“ heißt es Donnerstag, 21. September, von 15 bis 17 Uhr. Im Rahmen des Projekts „Städte wagen Wildnis“ führt die Tour zu verschiedenen „wilden Orten“ Orten in der Eilenriede. Solveig Hesse vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün erläutert, was Naturwaldparzellen für den Wald bedeuten und was dort anders ist als im Rest der Eilenriede. Treffpunkt ist die Stadtbahnhaltestelle „Zoo“ (Linie 11).

„Der Stadtfriedhof Stöcken literarisch“ ist der Titel der Führung am Sonntag, dem 24. September, um 15 Uhr. Der besondere Spaziergang – begleitet durch die literarische Komponistin und Rezitatorin Marie Dettmer – durch die parkähnliche Anlage rund um den malerischen Teich des Friedhofs in Stöcken wird angereichert mit Lyrik und Prosa. Treffpunkt ist der Haupteingang, Stöckener Straße 68.

Alle Führungsangebote sind kostenfrei, um Anmeldung unter Telefonnummer (05 11) 1 68 – 4 38 01 wird gebeten.

Gleich spüren die Besucher die Entladung der Leidener Flasche

Tollkühne Energiegeschichten – Familienprogramm am Entdeckertag im Museum für Energiegeschichte(n)

Gleich spüren die Besucher die Entladung der Leidener FlascheAm Entdeckertag der Region Hannover am 10. September 2017 ist im Museum für Energiegeschichte(n) viel los. Das diesjährige Motto lautet „Best of“ – und so präsentiert auch das Museum in der Humboldtstraße 32 von 10 bis 18 Uhr sein bestes Familienprogramm rund um das Thema Energie.

Bei den Vorführungen von elektrisierenden Experimenten um 10 Uhr und um 17 Uhr knallen Funken, tanzen Papierschnitzel und es kracht das Donnerhaus. Um 12.30 Uhr wird aus dem Leben des Erfinder-Unternehmers Werner von Siemens, der in der Region Hannover geboren wurde, erzählt. Die besten Energiegeschichten über glühende Strümpfe, Musik aus dem Trichter und sportliche Zahnärzte sind bei der Entdeckertour um 15.30 Uhr zu hören. Eine Energie-Rallye für Groß und Klein wird den ganzen Tag über angeboten.

Die Wolfsburger Figurentheater Compagnie spielt um 11 Uhr und um 14 Uhr Theater für Familien mit jungen Kindern. In dem Stück erlebt Dr. Brumm tollkühne Abenteuer und ergründet das Geheimnis der Elektrizität.

Der Eintritt im Museum für Energiegeschichte(n) ist frei. Das vollständige Programm des Entdeckertags der Region Hannover ist im Internet unter www.entdeckertag.de veröffentlicht.

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
www.energiegeschichte.de

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden

Ohne Geschichte kein Linden

Kein anderer Stadtteil Hannovers hat so eine historische Vielfalt zu bieten wie Linden. Einst das größte Dorf Preußens wurde man anschließend eigene Stadt neben Hannover. Hier wurde Geschichte geschrieben. Während der Nazidiktatur organisierte sich hier mit der „Sozialistischen Front“ eine der größten Widerstandsbewegungen. Nach dem Krieg residierte Kurt Schumacher im Stadtteil und baute die SPD neu auf. Die Geschichte der Arbeiterbewegung ist hier in der Geschichtswerkstatt mit umfangreichem Archivmaterial dokumentiert. Auch zur Geschichte des Stadtteils gibt es eine viele Materialien.

Die Öffnungszeiten sind jeden Montag von 10.00–12.00 Uhr und jeden Mittwoch von 17:00 – 19:00 Uhr.

1983 wurde zum Butjerfest (Stadtteilfest) die „Anni-Röttger-Arbeiterwohnküche (1930)“ eröffnet. Schulklassen und Interessierte haben die Möglichkeit, diese Küche zu besichtigen und Geschichte zum anfassen zu erleben.

Das ARCHIV-team bietet alternative Stadtrundfahrten, Stadtteilrundgänge, Ausstellungen und Filme zur Geschichte des Stadtteils Linden und ARCHIV-gespräche an.

Geschichtswerkstatt im FZH Linden
Windheimstraße 4
30449 Hannover
Tel. 0511 / 168 4 01 84
www.sakobrenner.de

Solidarity City

Hannover als „Solidarity City“ – nur eine Utopie?

Informations- und Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 22.08.2017 – Beginn 18:30 Uhr

Solidarity / Sanctuary Cities nennen sich in USA, Kanada und UK fast 300 Städte, aus denen nicht abgeschoben wird.

In Hannover wie in vielen deutschen Städten hat sich als Reaktion auf die Abschiebepolitik und die rassistische Stimmung in Teilen der Gesellschaft eine Initiative gebildet, für eine solidarische Stadt, in der Menschen unabhängig vom Aufenthaltsstatus wohnen, arbeiten und leben können.
Über diese Idee wollen wir informieren und mit euch über praktische Ansätze einer Solidarity City in Hannover diskutieren. Dazu werden auch existierende Gruppen (wie Ticketteilen, Flüchtlingsrat) berichten.

solinet-hannover@lists.riseup.net

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover
www.pavillon-hannover.de

Uni Hannover

SommerUni 2017: Silberglanz – Von der Kunst des Alters

Eröffnungsvortrag zur achten SommerUni 2017

Kaum ein Thema ist für unsere Gesellschaft von so großer Relevanz wie das Älterwerden. Das Landes­museum Hannover widmet sich diesem Thema aus kunsthistorischer Sicht mit der Sonderausstellung Silberglanz. Von der Kunst des Alters.
Der Vortrag greift aktuelle gesellschaftliche Ent­wicklungen auf – wie etwa die aktive Generation 60+, aber auch die Auseinandersetzung mit Krankheit, Alters­armut und Ausgrenzung im Alter – und setzt sie in Beziehung zur Kulturgeschichte. Bedeutende Gemälde und Skulpturen aller großen Kunstepochen vom Alten Ägypten bis in die Gegenwart kommen dabei in Wort und Bild zur Sprache. Sie zeigen eindrücklich die unterschiedlichen Blickweisen auf das Alter und verdeutlichen den Wandel, den Altersbildnisse im Laufe der Zeit und in den verschiedenen Kulturen vollzogen haben.

Termin: Mittwoch, 16. August 2017
Zeit: 15 bis 17 Uhr
Ort: Lichthof im Welfenschloss, Welfengarten 1

Eintritt frei

https://www.sommer.uni-hannover.de/sommeruni2017.html

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