Alle Artikel in: Bildung

Gegen die Angstmacher

Gegen die Angstmacher!

Gegen die AngstmacherWie stoppen wir den Rechtspopulismus und die Gesellschaftsspalter?

Was haben soziale Spaltung und zunehmende Erfolge rechtspopulistischer Parteien mit der Globalisierung und der Handelspolitik zu tun? Wie verändert sich der gesellschaftliche Diskurs nach der Trump-Wahl und welche Auswirkung hat dies auf unsere Demokratie?

Niedersachsens stv. Ministerpräsident und Umweltminister Stefan Wenzel im Gespräch mit Prof. Dr. Gesine Schwan und Oskar Negt, Hannover

Über diese und andere Fragen zu den Themen Globalisierungsangst, soziale Spaltung und Überfremdungsängste wird Stefan Wenzel mit unseren Gästen sowie den Veranstaltungsbesucher*innen diskutieren. Wenzel sieht dringenden politischen Handlungsbedarf das Miteinander wieder zu stärken und Einkommensunterschiede zu verringern. Er will die nationalen und internationalen Handelsregeln transparent und fair neu vereinbaren. Gesine Schwan zweifelt, dass wir eine gespaltene Gesellschaft sind. 80 Prozent seien laut Studien dafür, dass Flüchtlinge weiter aufgenommen werden. Oskar Negt mahnt, Wirklichkeit werde von der Politik systematisch unterschlagen. Der daraus entstehende Mangel an Orientierungssignalen für die Gesellschaft sei mitverantwortlich für das Anwachsen jener Kräfte, die einfache Antworten anböten.

Diskutieren Sie mit uns, wir freuen uns auf Sie!

Grüner Salon – die Stiftung Leben & Umwelt
Montag, 27.03.2017 um 19:00 Uhr

Ballhof Zwei
Knochenhauerstraße 28
30159 Hannover

Eintritt frei

Anmeldung unter: info@slu-boell.de oder 0511-301857.0

Teleskop in der Sternwarte

Astronomietag 2017

Teleskop in der Sternwarte

Teleskop in der Sternwarte

Die Volkssternwarte Hannover nimmt am diesjährigen „Astronomietag“ teil, der am Samstag, den 25. März 2017, stattfindet. Rund um das Motto „Sehenswertes an der Sonnenbahn“ wird bei uns zwischen 20 Uhr und 22 Uhr MEZ bei klarem Himmel durch unsere Teleskope der Sternenhimmel beobachtet.

Am Abendhimmel kann der rote Planet Mars beobachtet werden und die Offenen Sternhaufen der Hyaden und Plejaden im Sternbild Stier, sowie in den Zwillingen und im Sternbild Krebs. Weiter im Osten kommen im Sternbild Löwe bei guter Himmelstransparenz auch noch Galaxien dazu. Abseit des Sonnenbahn am Himmel sind ist im Sternbild Orion ein prächtiger Gasnebel zu beobachten.

Schöne Aussicht von der Sternwarte

Schöne Aussicht von der Sternwarte

Bei bedecktem Himmel können Besucher die Sternwarte mit den Teleskopen besichtigen und den Blick vom Lindener Berg über die Stadt Hannover genießen. Zudem werden dann kurze Präsentationen angeboten werden.

Der Eintritt ist wie immer frei.

www.sternwarte-hannover.de

IG Metall

„Proletariat – Protest – Populismus. Rechtspopulismus als neue Antriebskraft der Arbeiterbewegung?“

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus findet am Montag (20. März) um 18.30 Uhr, IG Metall, Postkamp 12, 30159 Hannover, die Veranstaltung „Proletariat – Protest – Populismus. Rechtspopulismus als neue Antriebskraft der Arbeiterbewegung“ statt.

Nach einem Impulsreferat von Prof. em. Dr. Micha Brumlik, Goethe-Universität Frankfurt am Main, kommentiert Stephanie Albrecht, Abteilung Politik, Hauptverwaltung der IG BCE. Veranstalter sind die Friedrich-Ebert-Stiftung/Landesbüro Niedersachsen, der DGB, die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, die IG Metall und die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Niedersachsen Mitte.

Mehr Informationen und Anmeldung bei der IG Metall Hannover, telefonisch unter 0511-1240225 oder per Mail an kontakt@igmetall-hannover.de.

Kulturelle Globalisierung am Beispiel ethnischer Tänze

„Kulturelle Globalisierung am Beispiel ethnischer Tänze“

Medienhaus am MittwochKulturelle Globalisierung ist ein dynamischer Prozess und keine Einbahnstraße aus der westlichen Welt hinaus zur Verbreitung der westlichen Kultur. Bei der kulturellen Globalisierung gibt es ein Wechselverhältnis zwischen regionalen Traditionen und interkulturellen Stilen. Diese wirken auf die jeweiligen Kulturen. Positive Effekte können daher in beide Richtungen, also auch in die westliche Kultur hinein, erzielt werden. Dem Prozess der kulturellen Globalisierung wohnen also – werden sie genutzt – durchaus emanzipatorische Chancen und Bereicherungen für alle Seiten inne.

Dieses soll insbesondere am Beispiel des Orientalischen Tanzes verdeutlicht werden. Dabei werden unter anderem Aspekte wie der Orientalismus im Westen des 19. Jahrhunderts, der Einfluss des Orientalischen Tanzes auf das Körperbewusstsein und auf westliche Tanzstile, das Verhältnis der bürgerlichen Kultur zur Erotik und die Unterscheidung zwischen visuellen Subjekten und Objekten thematisiert.

Referentin:Dr. Ulrike Wohler
In Kooperation mit: „World of Orient 2017“

Themenreihe Gesellschaftskritik – In Kooperation mit dem NLQ Hildesheim.

Während der Veranstaltung werden Foto- und Filmaufnahmen gemacht, auf denen Sie zu sehen sein könnten. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung einverstanden.

Eintritt: frei

Vortrag über ein fast vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte – die Hansestadt Hannover

Über die „Hansestadt Hannover – ein fast vergessenes Kapitel der Stadtgeschichte“ spricht Prof. Dr. Matthias Puhle, Beigeordneter der Stadt Magdeburg für Kultur, Schule und Sport, am Donnerstag (23. März) um 18 Uhr im Mosaiksaal des Neuen Rathauses. Der Eintritt zu dem Vortrag des Stadtarchivs Hannover ist frei.

Zum Vortrag:

Mehr als 300 Jahre hat Hannover städtische Interessenpolitik in der Hanse und in anderen Städtebünden des Mittelalters betrieben. Bisher galt das mittelalterliche Hannover im Vergleich zu seinen Nachbarstädten wie Hildesheim, Goslar oder Braunschweig als eher unbedeutend. Prof. Puhle beschäftigt sich in seinem Vortrag mit diesem Aspekt der Stadtgeschichte, mit dem sich Historiker bisher kaum befasst haben.

VHS-Hannover

VHS hat Tagesfahrt mit dem Bus nach Hamburg im Programm

Noch Plätze frei – Anmeldeschluss 20. März

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet am 9. April 2017 (Sonntag) eine eintägige Studienfahrt nach Hamburg an. Abfahrt ist um 7.30 Uhr ab ZOB Hannover und um 7.50 Uhr ab Parkplatz Schulzentrum Langenhagen.

Mit dem Reisebus geht es für maximal 30 TeilnehmerInnen zunächst in das Auswanderermuseum BallinStadt Hamburg. An dieser Stelle schuf Albert Ballin, Namenspatron des Museums, eine Zufluchtsstätte für die Millionen Auswanderer aus Europa vor ihrer Reise in die Neue Welt. Nach einem Einführungsvortrag folgt die individuelle Besichtigung des Museums. Anschließend gibt es eine Mittagspause im Café des Museums und Auswahl zwischen mehreren „hamburgtypischen“ Gerichten.

Nach dem Mittagessen spazieren die TeilnehmerInnen in Begleitung eines Stadtführers durch die historische Speicherstadt und die moderne HafenCity, mit der erst kürzlich eröffneten Elbphilharmonie als besonderes Highlight.

Die Speicherstadt erlangte im 19. Jahrhundert als Handelszentrum weltweiten Ruhm. Zu den wichtigsten Waren zählten Gewürze, Kaffee und Orientteppiche. Zum Ausklang steht ein Kaffeemuseum auf dem Programm. Der Kaffee und der Handel mit den Bohnen hat für Hamburg seit mehr als 150 Jahren eine besondere Bedeutung. Bis heute ist die Hansestadt wichtigster Kaffeeumschlagplatz Europas. Nach einer Führung durch das Museum wird eine Röstung vorgeführt, danach können sich alle mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen stärken.

Leistungen:

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • Besuch Auswanderermuseum, Eintritt und Vortrag
  • Mittagessen (Tellergericht)
  • zweistündige Reiseleitung für Besichtigung Speicherstadt und Hafencity
  • Kaffee satt und Kuchen in einer Kaffeerösterei
  • Reisebegleitung ab und bis Hannover und Langenhagen

Die Teilnahme kostet 99 Euro pro Person.

Um Anmeldung wird bis zum 20. März 2017 gebeten unter der Telefonnummer 7307 9703, Shirin Schikowsky, VHS Langenhagen. Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 168-43944 bei Arzu Altug, VHS Hannover.

Achtung anziehend - geheimnisvolle Kräfte

Achtung anziehend – geheimnisvolle Kräfte

Achtung anziehend - geheimnisvolle KräfteAm 12. März wird im Kindermuseum Zinnober und im Freizeitheim Vahrenwald die Mitmach-Ausstellung „Achtung anziehend – geheimnisvolle Kräfte“ eröffnet

Wie von unsichtbarer Hand geführt, bewegt sich das Eisen auf den Magneten zu – angezogen von einer Kraft, die man nicht sehen kann. Die Wirkung von Magnetismus ist geheimnisvoll, fast magisch und fasziniert nicht zuletzt deshalb Kinder. Für die Wissenschaft ist das Phänomen hingegen gut erklärbar, und in der Technik wird das physikalische Prinzip vielfach angewendet.

Wie Magnetismus funktioniert, das erfahren die BesucherInnen im Freizeitheim Vahrenwald und im Kindermuseum Zinnober. Die zweiteilige Ausstellung „Achtung anziehend – geheimnisvolle Kräfte“ wird am Sonntag, 12. März , um 12 Uhr im Kindermuseum eröffnet und ist an beiden Orten bis Ende November dieses Jahres zu sehen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der kulturellen Kinder- und Jugendbildung der Landeshauptstadt Hannover und dem Freizeitheim Vahrenwald entwickelt. An der Konzeption wirkten Dr. Hermann Krekeler, unter anderem Autor von Kindersachbüchern, sowie Professor Dr. Franz Renz von der Leibniz Universität Hannover mit. In die Ausstellung wurden Werke von KünstlerInnen integriert.

Die BesucherInnen gehen in der Mitmach-Ausstellung dem Phänomen des Magnetismus auf spielerische, kreative und experimentelle Weise auf den Grund: Sie können zum Beispiel ein Magnettheater bauen oder ausprobieren, welche Materialien magnetisch sind. Existieren flüssige Magnete? Haben Tiere magnetische Sinne? Gibt es magnetische Kunst? Auch auf solche Fragen erhalten die BesucherInnen Antwort. Im Begleitprogramm bieten das Kindermuseum Zinnober und die Kinderkulturwerkstatt des Freizeitheim Vahrenwald unter anderem Workshops zum Thema Magnetismus an.

Zinnober – Ein Museum für Kinder und Jugendliche in Hannover e. V.
Badenstedter Straße 48
30453 Hannover
www.kindermuseum-hannover.de

Was bin ich?

Energie.Geladen – Table-Quiz im Museum für Energiegeschichte(n)

Was bin ich?

Was bin ich?

In der Reihe Energie.Geladen bietet das Museum für Energiegeschichte(n) am Freitag, dem 10. März, um 18 Uhr ein unterhaltsames Programm: Der hannoversche Quizmaster Frank Winsemann, alias Onkel Frank, lädt zu einem heiteren Table-Quiz ein.

Bei einem Table-Quiz werden Fragen unterschiedlichen Typs aus verschiedenen Kategorien gestellt. Die Teilnehmer spielen tischweise in kleinen Gruppen zusammen. Die Quizfragen sind im Idealfall so konzipiert, dass sie einerseits nicht zu leicht sind, aber andererseits durch Diskussion in der Gruppe gelöst werden können. Die Teilnehmer des besten Teams gewinnen kleine Preise.

Für diesen Abend im Museum bereitet Onkel Frank spezielle Fragen zu kuriosen Exponaten vor und bringt weitere kniffelige Aufgaben aus seiner kunterbunten Themenpalette mit. Anschließend besteht die Möglichkeit, den Abend bei einem kleinen Imbiss und Getränken ausklingen zu lassen.

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90–0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de.

Der Eintritt ist frei.

Museum für Energiegeschichte(n)
Humboldtstraße 32
30169 Hannover
www.energiegeschichte.de

Klimawandel

Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“

Klimawandel

Klimawandel

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover vom 8. März bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Der Eintritt ist frei. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie Sonnabend von 9 bis 14 Uhr.

Die Ausstellung wird am 8. März (Mittwoch) um 17 Uhr mit dem Vortrag „Leben im Klimawandel – Hannover passt sich an“ eröffnet. Diplom-Geograph Dirk Schmidt, Umweltplanung und –management im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover, erläutert im Theodor-Lessing-Saal der VHS die Anpassungsstrategien der Stadt.

Zur Ausstellung:

Das Klima ändert sich weltweit, es wird im Durchschnitt wärmer. Hauptursache für die globale Erwärmung ist die Freisetzung des Treibhausgases CO2. 2011 produzierten die Industriestaaten, in denen rund 20 Prozent der Menschen leben, 42 Prozent der globalen CO2-Emmissionen, die Entwicklungsländer, in denen 80 Prozent der Menschen leben, 55 Prozent. Die Verantwortlichkeit für den Klimawandel ist also sehr ungleich verteilt. Die Auswirkungen machen jedoch nicht vor Landesgrenzen halt.

Die Ausstellung umfasst 30 Tafeln und gibt dem Klimawandel ein persönliches Gesicht. 24 KlimazeugInnen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa berichten über die für sie bereits heute spürbaren Folgen des Klimawandels. Ergänzt werden die Beispiele mit Hintergründen und länderspezifischen Informationen. Schautafeln zu lokalen Klimaschutzmaßnahmen der Landeshauptstadt Hannover runden die Ausstellung ab.

Für Schulen:

Die Ausstellung ist für weiterführende Schulen geeignet. Arbeitsblätter stehen im Internet unter www.klimawochen.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dort gibt es auch weitere Informationen zur Ausstellung, zum Begleitprogramm und die Broschüre zu den Ausstellungsinhalten.

Begleitprogramm:

13. März (Montag) und 3. April (Montag) 2017, 14 bis 17.30 Uhr

Klimatouren mit dem Pedelec.

Interessierte haben die Möglichkeit, selbst klimaschonend mobil zu sein und dabei Wissenswertes über alternative Energien zu erfahren. Start und Ziel: Pedelec-Café, Bismarckstraße 2. Das Angebot ist eine Kooperation zwischen dem Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Niedersachsen e.V. (VCD) und Stattreisen Hannover e.V.

14. März 2017 (Dienstag), 14.15 bis 17.45 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Fortbildung für LehrerInnen: „Klimawandel – der lässt mich kalt“.

Wie können Lehrkräfte es schaffen, ihre SchülerInnen für die Auseinandersetzung mit dem Thema zu begeistern? Wie können entsprechende Angebote im Unterricht gestaltet werden, damit Wissen über den Klimawandel aufgebaut und zu einem klimaschonenden Handeln motiviert wird? Angesprochen sind Lehrkräfte aus Schulen im Stadtgebiet der Sekundarstufen I und II sowie der Berufsbildenden Schulen. Referent ist Eckhard Steinmüller, JANUN e.V.

16. März 2017 (Donnerstag), 14 bis 18 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Saatgutbörse „Säen Sie sich das mal an!“

Das Team des Vermehrungsgartens Hannover unter der Leitung von Kornelia Stock informiert über seine Arbeit, regt zum Mitmachen an und gibt schon gewonnenes Saatgut gegen eine Anerkennungsgebühr an Interessierte weiter. Mit freundlicher Unterstützung des NDR Landesfunkhauses Niedersachsen werden zwei Filme gezeigt: „Der Saatgarten, neue Chance für alte Sorten“ und „Verbotenes Gemüse“.

22. März (Mittwoch), 17 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Vortrag „Klimawandel und globale Auswirkungen“.

Thema sind Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels aus globaler Sicht und Aktivitäten der Klima-Bündnis-Städte, unter anderem die Vorstellung der Kampagne „Gutes Leben ist einfach“. Zielgruppe sind Umwelt- und Entwicklungsinitiativen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und andere im Klimaschutz Aktive. Es spricht Silke Lunnebach vom Klima-Bündnis e.V.

30. März 2017 (Donnerstag), 17 bis 20 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Filmbeitrag „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“.

Ein Film über die Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million ZuschauerInnen in Frankreich und einem César als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. Einführung und Begleitung durch Felix Kostrzewa, Projektleiter des Utopianale Filmfestivals Hannover.

4. April 2017 (Dienstag), 17.30 bis 18.30 Uhr, VHS, Burgstraße 14

Online-Vorlesung „Klimawandel und seine Folgen“.

Ein neues digitales Lernformat bietet die Möglichkeit, das eigene Wissen zum Klimawandel unkompliziert (von zu Hause) zu erweitern. Die Präsentation des kostenfreien Online-Kurses richtet sich an StudentInnen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und alle Interessierten. Es spricht Tina Harms, Referentin Digitale Bildung beim WWF Deutschland.

Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Um Anmeldung per Mail an aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 168-45359 oder 168-44703 wird gebeten.

Wannsee Konferenz

Die Wannseekonferenz – Der Weg zur „Endlösung“

Vortrag von Prof. Dr. Peter Longerich

Am 20. Januar 1942 kamen 15 hochrangige Vertreter des NS-Staates auf Einladung von Reinhard Heydrich in einer luxuriösen Villa am Wannsee zusammen, um über die „Endlösung“ der „Judenfrage“ zu beraten: Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Menschen zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und Nichtarbeitsfähigen auf andere Weise zu ermorden. Peter Longerich zeigt, wie die Führungsinstanz des „Dritten Reiches“ aus einer vagen Absicht zur Vernichtung der Juden ein konkretes Mordprogramm entwickelte und welche Bedeutung der Wannseekonferenz im Kontext des Holocaust zukommt.

Termin: Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr
Ort: Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover
Eintritt frei

Nächster Termin:

Die Wannseekonferenz
Filmvorführung aus Anlass des 75. Jahrestages der Konferenz

Die Besprechung am 20. Januar 1942 dauerte nicht lange, denn sie hatte nur einen einzigen Tagesordnungspunkt: die so genannte „Endlösung der Judenfrage“. Als an jenem Dienstag 15 ranghohe Vertreter von SS und Ministerialbürokratie am Großen Wannsee in Berlin zusammentrafen, besprachen sie den Tod von Millionen Menschen in Europa. Das Ergebnisprotokoll der Wannsee-Konferenz ist ein Schlüsseldokument der Verfolgung und Ermordung der Juden Europas. Das Protokoll sowie die 15 Konferenz-Teilnehmer bilden den Ausgangspunkt für das Dokumentar-Theater-Projekt des Berliner Historikerlabor e.V. Das Stück zeichnet den Weg von der beginnenden Entrechtung bis zu endgültigen „Lösungsmöglichkeiten“ nach, die auf der Konferenz thematisiert wurden. Die Sprache des historischen Dokuments wird bewusst aufgebrochen, hinterfragt und kommentiert. Die Gedenkstätte Ahlem zeigt die Filmfassung dieses Dokumentar-Theater-Projekts, das erstmals im Januar 2012 in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz uraufgeführt wurde.

Termin: Sonntag, 26. Februar, 14 Uhr
Ort: Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover
Eintritt frei

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