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Dachgärten

„Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“ – Vorträge im Neuen Rathaus

Dachgärten

Dachgärten

Projekt „Begrüntes Hannover“

Zwei weitere Vorträge für Interessierte am urbanen Grün werden im Februar im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, geboten. Die Vortragenden möchten die ZuhörerInnen für die „Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“ begeistern.

Mittwoch, 14. Februar, 18 Uhr im Mosaiksaal:
„Vielfalt der Dachbegrünungen – vom extensiven Gründach bis zum Dachgarten“

Flachdächer können sich in grüne Rückzugsorte und in Augenweiden verwandeln. Die Vielfalt der Optionen dazu ist groß: vom Entspannungsort mit Liegestuhl über Gemüse- und Kräuterbeete bis zur pflegeleichten Wildbienenweide. Die ganze Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten stellt der Landschaftsarchitekt Bernd Krupka aus Bad Pyrmont in seinem Vortrag vor.

Mittwoch, 21. Februar, 18 Uhr im Mosaiksaal:
„Grüne Oasen in Innenhöfen – Visionen und Erfahrungen“

Wie in Hannover-Linden aus betonierten Hinterhöfen schon vor 30 Jahren kleine Oasen in der Großstadt wurden und was heute alles möglich ist, präsentiert Landschaftsarchitekt Thomas Ostermeyer vom Büro Freiraumplanung.

Beide Vorträge sind kostenfrei und finden im Rahmen des Projekts „Begrüntes Hannover“ des BUND Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover statt. Gebäudebegrünungen und Entsiegelungen von Flächen können mit bis zu einem Drittel der Kosten bezuschusst werden. Weitere Informationen zur Vortragsreihe und zum Förderprogramm von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und der BUND telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47. Ein weiterer Vortrag Mittwoch, 7. März (18 Uhr im Gobelinsaal des Neuen Rathauses) trägt den Titel „Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?“

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel. Die Jahre 2014 bis 2017 in Zahlen.

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Samstägliches Herz des Stadtteils Linden der Lindener Marktplatz

Wie stark ist mein Stadtteil gewachsen?  Woher kommen die Zugezogenen? Wie sehr fluktuiert die Bewohnerschaft? Wie international sind wir? Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen (neben Deutsch) im Stadtteil? Was prägt die soziale Situation der BewohnerInnen und wie verändert sie sich?

Diesen und vielen weiteren Fragen geht eine Broschüre nach, die jetzt vom Sozial- und Sportdezernat unter dem Motto „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ den Ratsgremien vorgelegt wird.

Anlass, die Stadtteile besonders in den Blick zu nehmen, ist, dass die Landeshauptstadt Hannover von 2014 bis 2017 insgesamt um über 16.000 Menschen beziehungsweise um rund drei Prozent gewachsen ist. „Damit einher geht nicht nur ein ‚PLUS‘ an EinwohnerInnen, an Infrastruktur- und an Personalbedarf bei Verwaltungen und Institutionen, sondern auch ein ‚ANDERS‘, erläutert Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf. „Viele Stadtteile internationalisieren und verjüngen sich, auch die soziale Struktur der Bewohnerschaft verändert sich. Neue Quartiere entstehen, alte Quartiere sind im Umbruch. Ganz allgemein: Die soziale und kulturelle Vielfalt nimmt zu und der Bedarf an spezifischem Stadtteilwissen steigt“, so Beckedorf.

Ziel und Aufbau

„Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel.“ ist als „Handreichung“ für den kurzen, schnellen Überblick im Stadtteil gedacht.

Kern und Herzstück sind die Stadtteilprofile. Auf jeweils einer Doppelseite wird kompakt und übersichtlich ein sozialstrukturelles Profil anhand von 18 Kennziffern erstellt. Die „Kennziffern“ beschreiben auf der Grundlage von Zahlen und Entwicklungen Einzelaspekte der fünf großen Themenblöcke „Wachstum und Bevölkerungsentwicklung“, „Altersstruktur und Entwicklung“, „Internationalisierung“, „Haushaltsstruktur und Entwicklung“ und „Soziale Struktur und Entwicklung“. Sie machen die Stadtteilprofile leicht lesbar und vergleichbar. Der Mix aus Grafiken, Karten, Textbausteinen und Tabellen unterstützt die Handhabbarkeit. Im Fokus steht der von Dynamik, Zuzug und Wandel geprägte Zeitraum 2014 bis 2017.

Beispielhafte Ergebnisse

Verjüngung durch Geburten und Internationalisierung

Hannovers Bevölkerung verjüngt sich. Das Durchschnittsalter ist im Zeitraum 2014 bis 2017 um fast vier Monate auf 42 Jahre und fünf Monate gesunken. Die stärkste Verjüngung erlebte der Mühlenberg, um 28 Monate auf rund 39 Jahre. Der Grund in dem ohnehin jungen Stadtteil waren zahlreiche Geburten und der Zuzug vieler Familien.

Anders sieht das Bild beispielsweise in Bothfeld aus. Der Stadtteil ist – entgegen dem gesamtstädtischen Trend – leicht gealtert. Das Durchschnittsalter liegt hier bei fast 47 Jahren; die Alterung ist Folge der „Versingelung“ und der geringer werdenden Anzahl von Familien, die Haushalte werden kleiner und „altern“.

Wie international sind wir?

Hannover ist eine internationale und internationaler werdende Stadt. Hier leben Menschen aus fast 180 verschiedenen Nationen, die mehr als 70 unterschiedliche Sprachen sprechen. Der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund steigt derzeit jährlich um rund einen Prozentpunkt und lag Anfang 2017 bei 30 Prozent. Durchschnittlich leben 89 Nationen in den Stadtteilen. Die Nationalitätenvielfalt weist eine Spanne auf von unter 50 Nationen in Waldheim, Bornum, Lahe und Wülferode bis mehr als 120 Nationen in Mitte, Nord- und Südstadt, List, Vahrenwald und Groß-Buchholz.

Fluktuierende Stadtteile

Die wanderungsintensivsten, mobilsten und am stärksten fluktuierenden Stadtteile liegen innenstadtnah, allen voran der Stadtteil Mitte, gefolgt von der Nordstadt oder der Calenberger Neustadt. Das sind häufig Stadtteile, in denen 2015 die Fluktuation besonders hoch war, weil dort größere oder mehrere Einrichtungen zur Unterbringung von Geflüchteten lagen beziehungsweise teilweise noch liegen, wie zum Beispiel in Mittelfeld, Bult oder in Linden-Süd. Zu den „immobilsten“ und am wenigsten fluktuierenden Stadtteilen zählen Waldheim, Isernhagen-Süd und Wülferode, deren EinwohnerInnen seltener zu-, fort- oder umziehen.

Welches sind die hauptsächlich gesprochenen Sprachen neben Deutsch?

Hannover weist – wie jede Großstadt – eine enorme Sprachenvielfalt auf. Neben Deutsch werden derzeit schätzungsweise mindestens 70 weitere Sprachen gesprochen. Für fast 24.000 HannoveranerInnen ist Türkisch eine Alltagssprache – und damit nach beziehungsweise neben Deutsch die mit Abstand am häufigsten gesprochene Sprache. Mit großem Abstand folgen Arabisch (über 16.000) und Polnisch (über 13.000). Auch Persisch, Englisch und Russisch werden von mindestens jeweils 6.000 HannoveranerInnen gesprochen.

Dabei sind die auf einer Schätzung basierenden Sprachprofile beziehungsweise Sprachenlandschaften in Hannovers Stadtteilen sehr unterschiedlich. Nach Deutsch ist in 31 von allen 49 Stadtteilen Türkisch die hauptsächlich gesprochene Sprache der Eingewanderten und ihrer Nachkommen; Arabisch ist es in den sieben Stadtteilen Mitte, Sahlkamp, List, Groß-Buchholz, Waldhausen, Bult und Mühlenberg; Polnisch in Bemerode, Bothfeld, Heideviertel, Wettbergen, Wülferode und Misburg-Nord; Persisch steht in Seelhorst und Isernhagen Süd auf dem ersten Platz; Englisch dominiert in Kirchrode und Zoo, Rumänisch in Lahe.

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit ist bundes- und hannoverweit zurückgegangen und erreicht 2017 erneut historische Tiefstände. In Hannover lag der Anteil der registriert Arbeitslosen Ende 2016 bei sieben Prozent und war damit so niedrig wie nie zuvor seit der Umsetzung der „Hartz IV“-Gesetzgebung im Jahr 2005. Von den positiven Auswirkungen des konjunkturellen Aufschwungs profitieren jedoch nicht alle Gruppen und alle Stadtteile gleichermaßen. Die Arbeitslosigkeit unter AusländerInnen sinkt zwar ebenfalls, liegt aber mit 11,9 Prozent nach wie vor deutlich über dem Durchschnitt. Auch aus diesem Grund weisen die international geprägten Stadtteile meist eine höhere Arbeitslosigkeit auf: In Hainholz, Mittelfeld, Vahrenheide, Sahlkamp, Mühlenberg oder Linden-Süd liegt der Anteil der Arbeitslosen bei jeweils über zehn Prozent.

AdressatInnen

Die Broschüre richtet sich an alle, die aktuelles Wissen über soziale Vielfalt, Dynamik und Wandel vor Ort benötigen, wie zum Beispiel politische Gremien, Stadtteilrunden, Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement. Sie eignet sich aber auch für alle, die allgemein an sozialen Entwicklungen in ihrem Stadtteil interessiert sind.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn möglichst viele Fachleute und Interessierte diese Informationen für ihre Arbeit in den Gremien, Vereinen und Verbänden oder Stadtteilrunden nutzen würden“, unterstreicht Sozial- und Sportdezernentin Konstanze Beckedorf.

Broschüre online

Die Broschüre „Hannovers Stadtteile – Soziale Vielfalt, Dynamik, Wandel.“ steht als pdf im Internet unter www.hannover.de als Download zur Verfügung.

Begrünte Hauswand

Wissenswertes über die Clematis – Beginn der Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“

Begrünte Hauswand

Begrünte Hauswand

Am kommenden Montag (29. Januar) startet eine neue Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“. Unter dem Titel „Clematis – Auswahl und Pflege dieser attraktiven Kletterpflanzen“ bietet ein Fachmann fundierte Erläuterungen zu einer der schönsten Kletterpflanzen an. Die Clematis (Waldrebe) fehlt fast in keinem Garten, an vielen Fassaden begeistert sie die Menschen. Wer lange Freude an ihren verschiedenen Arten und Züchtungen haben möchte, sollte einige ihrer Eigenschaften bei der Anpflanzung und der Pflege berücksichtigen. Dieses Wissen vermittelt aus erster Hand Friedrich Manfred Westphal, ein renommierter Clematiszüchter aus Prisdorf (Kreis Pinneberg bei Hamburg). Die Veranstaltung im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist Teil des Projekts „Begrüntes Hannover“, mit dem die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit dem BUND Region Hannover über die Vorteile und Fördermöglichkeiten von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen informiert. Die weiteren Termine der Vortragsreihe sind:

  • Mittwoch, 14. Februar, 18 Uhr (Mosaiksaal): Vielfalt der Dachbegrünungen
  • Mittwoch, 21. Februar, 18 Uhr (Mosaiksaal): Grüne Oasen in Innenhöfen
  • Mittwoch, 7. März, 18 Uhr (Gobelinsaal): Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den Vorträgen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und Gerd Wach vom BUND telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47.

Stadtarchiv Hannover

Hannover als historische Hansestadt – Stadtarchiv Hannover erforscht Hanse-Geschichte

Stadtarchiv Hannover

Stadtarchiv Hannover

Hannover war eine Hansestadt. Über Jahrhunderte agierte die Stadt in einem weitgespannten Städtenetzwerk mit Handelskontakten bis nach Russland, England und Skandinavien. Hannover gehörte nicht zur „ersten Liga“ der Hansestädte wie Lübeck, Hamburg, Bremen, Magdeburg oder Braunschweig. Gleichwohl handelte Hannover im Konzert der anderen Städte aktiv in der Städtehanse und in den regionalen Städtebünden. Diesen Handelsverbindungen verdankte Hannover einen guten Teil seines Wohlstandes und seiner jahrhundertelangen weitgehenden politischen Bewegungsfreiheit als städtisches Gemeinwesen.

Die Bedeutung der hansischen Handelskontakte für die Stadtgeschichte ist bislang unterschätzt worden, Hannovers Rolle in der Hanse nahezu unerforscht geblieben. Die im Stadtarchiv vorhandenen Quellen sind bisher nur unzureichend erschlossen und warten auf interessierte und innovative ForscherInnen.

Um die historische Forschung voranzubringen, wird das Stadtarchiv einen wesentlichen Teil seiner Unterlagen zur Hanse in diesem Jahr erschließen und damit der Öffentlichkeit zugänglich machen. Erste Forschungsergebnisse zur hannoverschen Hanse-Geschichte sollen 2019 vorgestellt werden.

Unterstützung bei der Identifizierung weiterer Quellen zur Hanse-Geschichte Hannovers hat die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums am Europäischen Hansemuseum in Lübeck signalisiert.

In der Dauerausstellung des 2015 eröffneten Europäischen Hansemuseum ist Hannover mehrfach auf Darstellungen über den Hanseraum vertreten und tritt als Teilnehmerin auf dem in einer aufwendigen Hörstation inszenierten Hansetag von 1518 auf.

Die Historikerinnen dort werden sich in den nächsten Jahren verstärkt mit der Binnen-Hanse beschäftigen, also mit den Städten, die selbst keinen Zugang zum Meer hatten, und verstärkt auch den regionalen Handel zwischen den Städten im Binnenland in den Blick nehmen. Auf der Suche nach Quellen zu diesen Aspekten der Hanse-Geschichte ist das Stadtarchiv Hannover ein gefragter Partner.

Oase in der Südstadt

Straßenräume, Stadträume, Lebensräume – neues Leben auf alten Straßen?

Unsere Straßen sind Räume der Bewegung, des Transportes von Gütern, Erlebnisräume, Lebensräume in der Stadt. Hier lernen unsere Kinder das Laufen und Fahrradfahren und das es tödlich sein kann nicht nach „rechts – links – rechts“ zu sehen bevor man sich auf die Fahrbahn traut, um sie schnell zu überqueren. Wir sitzen am Straßenrand und trinken Kaffee, ärgern uns über brüllende Motorräder und suchen stundenlang nach Parkplätzen. Schöne Fassaden säumen die Straße, Bäume bringen das Grün in die Straßenschluchten, hier lagern Müll und Wertstoffe, verlaufen Leitungen und stehen all diese Nutzungen miteinander in Konkurrenz, während sich brüllende Laubbläser und singende Amseln Gehör verschaffen.

In unserer Reihe „Plätze, Parks & Co“ wollen wir uns diesen Stadträumen zuwenden, sehen, wie sich ihnen Student*innen der LUH planerisch nähern, hören wie ein berufender Visionär die Zukunft unserer Straßen sieht und wie Initiativen sich diese Lebensadern der Stadt aneignen.

Zeit: 17.01.2018, 18:00 – 21:00 Uhr
Ort: VHS Hannover, Burgstr. 14

Beiträge:

  • Straßen in Hannover – Möglichkeitsräume erkunden, Prof. Dr. Tanja Mölders (Nachhaltigkeitswissenschaftlerin)
  • Integration von Gender- und Diversityaspekte in die Planung am Beispiel ausgewählter Straßenräume, Studierende der Fakultät für Architektur und Landschaft der Leibniz Universität Hannover,

Die Teilnahme ist kostenfrei!

www.bbs-hannover.de

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Bibliothek in der Nordstadt feiert 90-jähriges Bestehen

Lesen! - Nordstadtbibliothek

Lesen! – Nordstadtbibliothek

Ihren 90. Geburtstag feiert die Nordstadtbibliothek am Engelbosteler Damm vom 4. bis 9. November mit Führungen, Veranstaltungen, einer Ausstellung und der Jubiläumsfeier am 8. November.

Das Programm 90 Jahre Nordstadtbibliothek vom 4. bis 9. November:

4. November, 12 Uhr
Führung durch die Nordstadt „Urban Art“ mit Heike Rhein, Treffpunkt Nordstadtbibliothek. Bei schlechtem Wetter führt Heike Rhein durch die Fotoausstellung in der Bibliothek.

6. November 2017 bis 26. Januar 2018
Urban Art in der Nordstadt: Fotoausstellung rangeZOOMt von Heike Rhein

6. November, 16 Uhr
Bilderbuchkino „Kleine Eule ganz allein“, im Anschluss kleine Eulen basteln, für Kinder ab 4 Jahren. Im Anschluss um 16.30 Uhr Kinderschminken mit Frau Munoz von „Glizerkids“

7. November, 15 Uhr
Die Puppenspielerin Nele Westerholz zeigt die Geschichte „Der Flohzirkus“, für Kinder ab 3 Jahren.

8. November, 10.30 Uhr, Jubiläumsfeier mit Festakt
Programm:
10.30 Uhr Einstimmung durch Kinder der ev.-luth. Kindertagesstätte „Die Arche“
10.40 Uhr Begrüßung durch Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff
10.50 Uhr Grußwort Kulturdezernent Harald Härke
11 Uhr Grußwort Bezirksbürgermeisterin Edeltraut-Inge Geschke
11.15 Uhr Begrüßung und Dank der Bibliotheksleiterin Daniela Wiesner

9. November, 19.30 Uhr
„Nordstädter Abend“, eine Geburtstagslesegala mit Gero Dompke und David von Nordstadt

Aktuelle Fakten zur Nordstadtbibliothek:

Das Buch- und Medienangebot umfasst zurzeit rund 25.000 Medien. Hierzu zählen Romane und Sachbücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie ein großes Angebot an Spielfilmen auf DVD und Blu-Ray, Hörbücher und Konsolenspiele. 2016 wurden mehr als 60.000 BesucherInnen und 115.000 Entleihungen vor Ort gezählt. Mehr als die Hälfte der eingetragenen NutzerInnen sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Sprach- und Leseförderung. Eckpfeiler sind die Veranstaltungsreihe „Babys in der Bibliothek“, die wöchentlichen Bilderbuchkinos für die Kinder aus dem Stadtteil, die Literaturvermittlungsangebote für Kitas und Schulen, die Bibliothekseinführungen für Klassen, die Jugendbuchwochen und zahlreiche Aktionen rund ums Buch für Grundschüler, Sommerlese und „JULIUS-Club“, Betreuung der „Rucksackmütter“, Zusammenstellung von Bücherkisten oder Lektüren in Klassensatzstärke. Diese Veranstaltungen finden zum Teil auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten statt.

Durch die zentrale Lage und die gute Verkehrsanbindung erreicht die Nordstadtbibliothek den ganzen Stadtbezirk Nord. Die Vielfalt aus alteingesessenen BürgerInnen, jungen Familien, Senioren, Studenten und Migranten aus vielen verschiedenen Ländern sind eine Herausforderung an die Bibliotheksarbeit. Kundenservice, Flexibilität, interkulturelles Denken und Empathie sind daher wichtige Elemente. Neben der Kundenzufriedenheit ist es Ziel der Bibliothek, dass sie als Treffpunkt im Stadtteil genutzt wird. Mit den neu gestalteten Räumen konnte diesem Ziel nähergekommen werden.

Eine gute Vernetzung im Stadtteil ist wichtig, um zu wissen, was „vor der Tür“ passiert. Nur so kann die Bibliothek gut auf Bedarfe der StadtteilbewohnerInnen reagieren. Die Mitarbeiterinnen nehmen monatlich am Sozialforum teil, arbeiten an der Gestaltung des Engelbosteler Damms in der „Dialogrunde E-Damm“ mit und sammeln Erkenntnisse für die stadtteilnahe Bibliotheksarbeit durch die aktive Teilnahme an der Familienkonferenz/Mediennetz in der Nordstadt.

Die Geschichte der Nordstadtbibliothek:

Die heutige Nordstadtbibliothek wurde am 10. Januar 1927 in der Bürgerschule, Am Kleinen Felde 12, im 2. Obergeschoss eröffnet und war nur sehr beengt untergebracht. Als sogenannte Thekenbücherei bot sie ihre Bücher nicht frei zugänglich an. LeserInnen äußerten ihren Buchwunsch gegenüber der Bibliothekarin, die dann das gewünschte Buch aus einem Magazinraum holte. Der Buchbestand umfasste rund 8.000 Bücher. Geöffnet war nur dreimal in der Woche für jeweils zwei Stunden.

Bereits im Mai 1931 zog die Einrichtung in die neu errichtete Mädchenberufsschule, An der Lutherkirche 16, mit mehr Platz für Leihstelle, Magazin und Lesezimmer sowie weiteren Arbeits- und Nebenräumen. 1935 erhielt sie einen Kinderlesesaal mit Platz für 100 Kinder und eigener Kindergärtnerin.

Kolportiert ist, dass die die damalige Leiterin Ilse Marie Tappert unerschrocken im Hinterzimmer weiterhin Bücher bereithielt, die nach 1933 verboten und aus den Volksbüchereien zu entfernen waren. Im Oktober 1943 und den folgenden Monaten erlitt die Bibliothek mehrere Bombenschäden, konnte aber ihren Betrieb weiterführen, bis sie Anfang 1945 durch Brandbomben völlig zerstört wurde.

Die Wiedereröffnung erfolgte erst am 25. Januar 1952 im wiederaufgebauten Schulgebäude an der Lutherkirche: Bahnbrechende Neuerung war, dass die Bibliothek nun keine reine Thekenbücherei mehr war, sondern Jugendliche und Erwachsene auch einen kleinen frei zugänglichen Buchbestand zum Ausleihen vorfanden. Diese sogenannte Freihandbibliothek war zu dieser Zeit modernstes Bibliotheksmanagement und in Hannover damals einmalig. Insgesamt besaß die Nordstadtbibliothek nur 5.400 Bücher. In den Folgejahren nahm die Benutzung allerdings so rapide zu, dass ein größeres Domizil benötigt wurde.

1956 zog die Bibliothek in ein neues Wohngebäude am Engelbosteler Damm, das bis heute die Nordstadtbibliothek beherbergt. Im Erdgeschoss wurden 400 Quadratmeter für Bibliothekszwecke ausgebaut, so dass alle 12.500 Bücher frei zugänglich und übersichtlich in Regalen aufgestellt werden konnten.

Im Jahr 2000 wurden öffentliche Internetplätze eingerichtet und Ende 2011 wurde die Bibliothek mit Selbstverbuchungsgeräten ausgestattet. Seitdem können die NutzerInnen selbstständig Bücher ausleihen und zurückgeben. 2014 wurde die Nordstadtbibliothek saniert. Eine moderne Möblierung haben die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessert, hier vor allem die Umgestaltung der Kinderbibliothek und die Modernisierung des Lese-Wintergartens. Seitdem steht auch ein öffentlicher WLAN-Zugang zur Verfügung. Der Eingang konnte auch heller und freundlicher gestaltet werden. Vor dem Eingang lädt ein in die Pflasterung eingelassener Schriftzug „LESEN“ in die neuen Räume ein.

 

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Stadt und Sport in historischer Perspektive

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Niedersachsenstadion (HDI Arena)

Öffentliche Tagung des Stadtarchivs Hannover und des Niedersächsischen Instituts für Sportgeschichte e. V. in Hannover (NISH):

Anmeldungen noch bis zum 1. November

„Stadt und Sport in historischer Perspektive“ lautet der Titel einer national und international besetzten Tagung, zu der das Stadtarchiv Hannover und das Niedersächsischen Institut für Sportgeschichte e. V. in Hannover (NISH) einladen. ReferentInnen von Universitäten aus Hannover, Berlin, Magdeburg, Potsdam, Hildesheim und Köln, aber auch aus Nottingham und Szczecin beleuchten vergleichend, wie sich der Sport in verschiedenen Städten inner- und außerhalb Deutschlands im 20. Jahrhundert entwickelt hat und welche Rolle dabei die kommunalen Verwaltungen gespielt haben.

Die Tagung dauert von Freitag (10. November) 14 Uhr bis Sonnabend (11. November) 13 Uhr. Neben den spannenden Vorträgen diskutieren am Freitag (10. November) um 18 Uhr Oberbürgermeister Stefan Schostok, Wolf-Dietmar Kohlstedt, Stadtsportbund Hannover, Norbert Engelhardt, Landessportbund Niedersachsen, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96, und Stefanie Eichel, eichels event, über die gegenwärtigen Bezüge zwischen Stadt und Sport in Hannover. Für die Moderation zeichnet Christoph Dannowski, Neue Presse, verantwortlich.

Alle Veranstaltungen finden im Mosaiksaal des Neuen Rathauses statt und sind öffentlich. Um Anmeldung beim Stadtarchiv Hannover unter der Telefonnummer 168-42173 oder der E-Mail-Adresse stadtarchiv@hannover-stadt.de wird gebeten.

Seit dem späten 19. Jahrhundert ist Sport ein zentraler Bestandteil städtischer Politik. Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Jugend- und Gesundheitspflege, trägt aber auch zur Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Stadt bei und ist zugleich ein wesentlicher Faktor des Stadtmarketings. Sportstätten sind Teil der städtischen Infrastruktur und prägen weithin sichtbar das Bild einer Stadt.

Das komplette Programm:

Freitag (10. November)

14 Uhr
Grußworte

14.15 Uhr, Prof. Dr. Christiane Eisenberg Historikerin, Humboldt-Universität zu Berlin
Der städtische Sport im Spannungsfeld von Markt und staatlicher Subvention, historische Betrachtungen zum deutschen Beispiel

15 Uhr, Prof. Dr. Helen Meller, Historikerin, University of Nottingham
“The pleasure and health of the community”, Sport in Bristol from the 1860s – 1930s

16 Uhr, Dr. Michael Thomas, Sporthistoriker, Universität Magdeburg
Kommunale Einrichtungen zur Verwaltung des Sports in Magdeburg – vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er-Jahre

16.45 Uhr Vanessa Erstmann, M.A., Historikerin, Hannover
Sportstadt Nr. 1? Hannovers „sportliche“ Werbestrategien im frühen Stadtmarketing

18 Uhr, Podiumsdiskussion: Stadt und Sport in Hannover
Mit Oberbürgermeister Stefan Schostok, Wolf-Dietmar Kohlstedt, Stadtsportbund Hannover, Norbert Engelhardt, Landessportbund Niedersachsen, Björn Bremer, Geschäftsführer Hannover 96, und Stefanie Eichel, eichels event

Moderation Christoph Dannowski, Neue Presse

Sonnabend (11. November)

9 Uhr, Prof. Dr. Wojciech Liponski Historiker, University of Szczecin
Recreation, physical education and sport in the town of Posnan-Posen, some historic remarks of German-Polish coexistence in the 19th and 20th centuries

9.45 Uhr, Prof. Dr. Stephan Wassong und Dr. Ansgar Molzberger, Sporthistoriker, Deutsche Sporthochschule Köln
„Bereit für Olympia“!? Die Kölner Sportlandschaft in der Weimarer Zeit und die Rezeption der Olympischen Spiele 1936

11 Uhr, Dr. Berno Bahro, Sporthistoriker, Universität Potsdam
Sportstättenentwicklung in Potsdam zwischen Schul-, Breiten- und Leistungssport 1949 bis 1990

11.45 Uhr, Christian Becker, M.A., Sporthistoriker, Hildesheim
Deutschlands Sportstadt Nr. 1, Sportpflege und -förderung durch die Stadt Hannover 1945 bis 1974

12.30 Uhr Abschlussdiskussion

Der Flughafen Hannover

Buchtipp: Der Flughafen Hannover

Der Flughafen HannoverVon den ersten Luftsprüngen Karl Jathos zum modernen Airport

Vom geheimen Militärflugplatz zum internationalen Verkehrsflughafen mit jährlich rund sechs Millionen Fluggästen – der Hannover Airport blickt auf eine faszinierende Geschichte zurück. Journalist Torsten Bachmann präsentiert in seinem Buch »Der Flughafen Hannover« (Sutton Verlag) rund 250 zumeist unveröffentlichte Fotografien aus dem Archiv des Flughafens sowie öffentlichen und privaten Sammlungen, die zu einer spannenden Zeitreise einladen. Die beeindruckenden Aufnahmen zeigen den Bau und die Eröffnung des Flughafens, Propellerflugzeuge aus alter Zeit und moderne Jets, das Aufkommen des Ferienflugverkehrs in den 1960er-Jahren und die Entwicklung zum „Flughafen der kurzen Wege“, der bei Luftfahrtexperten aus aller Welt große Beachtung fand und als Vorbild für manch anderen Flughafenneubau diente.

Impressionen aus sechs Jahrzehnten Flugverkehr und Schnappschüsse von prominenten Fluggästen, „tierische“ Passagiere oder Erinnerungen an die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung – dieser Bildband bietet einen kurzweiligen Rundflug durch die Vergangenheit des Flughafens Hannover. Ein Muss für alle Luftfahrtfreunde und Technikliebhaber.

Über den Autor: Der in Hannover geborene und aufgewachsene Diplom-Kaufmann Torsten Bachmann ist seit Jahren als freier Journalist tätig. Er hat sich mit zahlreichen Beiträgen zur Geschichte Hannovers und der Region einen Namen gemacht.

Der Preis beträgt € 30,00. ISBN: 978-3-95400-861-2

Replica eines Telegraphen

Die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske

Replica eines Telegraphen

Replica eines Telegraphen

Vortrag am 26. Oktober 2017 im Museum für Energiegeschichte(n)

Das Museum für Energiegeschichte(n) lädt am Donnerstag, dem 26. Oktober 2017, um 18.30 Uhr zu einem Vortragsabend ein, an dem Dr. Ewald Blocher über die Anfänge der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske referiert.

Als sich 1847 der unermüdliche Erfindergeist und der Geschäftssinn Werner von Siemens‘ und die feinmechanische Kunstfertigkeit Johann Georg Halskes trafen, war dies der Beginn eines ungeahnten unternehmerischen Erfolges. Doch gerade dieser Erfolg sorgte für wachsende Spannungen zwischen den Firmengründern. In diesem zunehmend schwierigen Verhältnis spiegelte sich gleichermaßen der Wandel der Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens & Halske von einer Werkstatt zur Fabrik wider. Dr. Ewald Blocher rückt in seinem Vortrag den Mitbegründer Johann Georg Halske und dessen Verhältnis zu Werner von Siemens in den Vordergrund.

Dieser Vortrag der Reihe „Energie.Aspekte“ wird als Begleitprogramm zur Ausstellung „,…ein Reich, welches ich gegründet habe‘ – Werner von Siemens und die Elektrotechnik“ angeboten. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um Anmeldung gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 0 oder per Mail unter museum@energiegeschichte.de. Der Eintritt ist frei.

Gedenken an Hannah Arendt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn)

Hannah Arendt Tage 2017 – „Wissen – Macht – Meinung: Demokratie 5.0.“

Gedenken an Hannah Arendt am Lindener Markt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn - 2009)

Gedenken an Hannah Arendt am Lindener Markt (Egon Kuhn und Edelgard Bulmahn – 2009)

Wenn Algorithmen regieren und verwalten“ am 19. Oktober um 19 Uhr, Volkshochschule Hannover

Smarte Geräte unterstützen schon lange unseren Alltag und auch unser Berufsleben. Doch damit wirklich ein Mehrwert durch die intelligenten Helfer geschaffen wird, müssen sie automatisiert auf eine Vielzahl von personenbezogenen Daten zugreifen und sie mit Hilfe von angemessenen Algorithmen auswerten. Nichts Neues für große Unternehmen der Unternehmen der Digitalwirtschaft.

Auch der Staat und der öffentliche Sektor versprechen sich durch den Einsatz solcher Algorithmen Effizienz- und Kostenvorteile.

Wie wird die vollautomatisierte Kommunalverwaltung der Zukunft aussehen? Was geschieht mit den gewonnenen Daten? Und: Wie viel autonomes Regieren ist tatsächlich sinnvoll?

Über diese Fragen referieren Dr. Mike Weber (stellv. Leiter ÖFIT bei Frauenhofer FOKUS) und Dr. Constanze Kurz (Sprecherin Chaos Computer Club). Im Anschluss können Sie sich im Rahmen einer Fishbowl-Diskussion mit Ihren Erfahrungen, Anmerkungen oder auch Fragen beteiligen.

Das gesamte Programm der HANNAH ARENDT TAGE 2017 ist im Internet zu finden: https://www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/HANNAH-ARENDT-TAGE

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