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Wannsee Konferenz

Die Wannseekonferenz – Der Weg zur „Endlösung“

Vortrag von Prof. Dr. Peter Longerich

Am 20. Januar 1942 kamen 15 hochrangige Vertreter des NS-Staates auf Einladung von Reinhard Heydrich in einer luxuriösen Villa am Wannsee zusammen, um über die „Endlösung“ der „Judenfrage“ zu beraten: Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Menschen zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und Nichtarbeitsfähigen auf andere Weise zu ermorden. Peter Longerich zeigt, wie die Führungsinstanz des „Dritten Reiches“ aus einer vagen Absicht zur Vernichtung der Juden ein konkretes Mordprogramm entwickelte und welche Bedeutung der Wannseekonferenz im Kontext des Holocaust zukommt.

Termin: Donnerstag, 16. Februar, 19 Uhr
Ort: Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, 30169 Hannover
Eintritt frei

Nächster Termin:

Die Wannseekonferenz
Filmvorführung aus Anlass des 75. Jahrestages der Konferenz

Die Besprechung am 20. Januar 1942 dauerte nicht lange, denn sie hatte nur einen einzigen Tagesordnungspunkt: die so genannte „Endlösung der Judenfrage“. Als an jenem Dienstag 15 ranghohe Vertreter von SS und Ministerialbürokratie am Großen Wannsee in Berlin zusammentrafen, besprachen sie den Tod von Millionen Menschen in Europa. Das Ergebnisprotokoll der Wannsee-Konferenz ist ein Schlüsseldokument der Verfolgung und Ermordung der Juden Europas. Das Protokoll sowie die 15 Konferenz-Teilnehmer bilden den Ausgangspunkt für das Dokumentar-Theater-Projekt des Berliner Historikerlabor e.V. Das Stück zeichnet den Weg von der beginnenden Entrechtung bis zu endgültigen „Lösungsmöglichkeiten“ nach, die auf der Konferenz thematisiert wurden. Die Sprache des historischen Dokuments wird bewusst aufgebrochen, hinterfragt und kommentiert. Die Gedenkstätte Ahlem zeigt die Filmfassung dieses Dokumentar-Theater-Projekts, das erstmals im Januar 2012 in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz uraufgeführt wurde.

Termin: Sonntag, 26. Februar, 14 Uhr
Ort: Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover
Eintritt frei

Veranstaltungsreihe: „Lust auf Türkei?“

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) lädt unter dem Titel „Lust auf Türkei?“ von Mitte Februar bis Mitte Juni 2017 zu einer Vortragsreihe ein.

Start ist am 16. Februar (Donnerstag) um 18.30 Uhr im Theodor-Lessing-Saal der VHS, Burgstraße 14. Die Politologin Dr. Gülistan Gürbey vom Otto-Suhr-Institut Berlin spricht unter dem Titel „Erdogans ‚neue‘ Türkei“. Im Mittelpunkt des Vortrages steht die Umgestaltung der Türkei nach Prämissen von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seiner regierenden Partei AKP. Auf der Grundlage von Zielen, Interessen, politischen Inhalten und Mitteln erfolgt eine Bestandsaufnahme. Dabei werden Elemente der Kontinuität und die neuen Komponenten der Türkei unter Staatspräsident Erdogan herausgestellt und es wird ein Ausblick hinsichtlich der demokratiepolitischen Entwicklung gegeben.

Der Eintritt ist frei.

Knisternd klingen die Töne aus dem Tischgrammophon (Bild: Museum für Energiegeschichte(n))

Vom sanften Ton zum starken Sound

Knisternd klingen die Töne aus dem Tischgrammophon (Bild: Museum für Energiegeschichte(n))

Knisternd klingen die Töne aus dem Tischgrammophon (Bild: Museum für Energiegeschichte(n))

Themenführung im Museum für Energiegeschichte(n)

Am Dienstag, dem 21. Februar 2017, wird im Museum für Energiegeschichte(n) um 17 Uhr die Geschichte der Tonkonservierung erzählt.

Mit Gründung der Deutschen Grammophon Gesellschaft im Jahr 1898 durch die Gebrüder Berliner begann die Serienfertigung der Schallplatte in Hannover – und die klingende Scheibe begeisterte von hier aus die Welt. In der Themenführung erfahren die Besucher viel über frühe Musikaufnahmen, die Materialien Schellack und Vinyl, die Arbeitsschritte in der Plattenherstellung – und hören neben knisternden Tönen aus dem Grammophon auch mitreißende Schlager aus der Jukebox.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: telefonisch unter 0511 – 89 74 74 90 -0 oder per Mail bei museum@energiegeschichte.de.

Bilderbuch-Sonntag des Lesenetzwerk Hannover mit Aktionen rund ums Lesen, Vorlesen, Er-zählen und Entdecken

Am Sonntag (12. Februar) steht das Kulturzentrum Pavillon ganz im Zeichen von Lesen, Vorlesen, Erzählen und Entdecken. Von 10 bis 16 Uhr laden die Partner des Lesenetzwerkes Hannover zum neunten Mal zum großen Bilderbuch-Sonntag in den Raschplatz Pavillon, Lister Meile 4, ein. Der Eintritt ist frei.

Große und kleine BesucherInnen erwarten viele Aktionen und Tipps aus der Welt der Bilderbücher. Eine große Bilderbuchausstellung mit aktuellen Titeln regt zum Lesen, Vorlesen, Erzählen und Entdecken an. Die Partner des Lesenetzwerkes Hannover präsentieren mehrsprachiges Bilderbuchkino in Kurdisch, Persisch und Arabisch, Stabfigurentheater, eine kleine, kreative Lesereise mit der Kinderbuchautorin Sabine Lohf, Erzählungen, gemeinsames Singen, Reimen, Fingerspiele, Angebote zum kreativen Umgang mit Bilderbüchern in unterschiedlichen Sprachen sowie Informationen zur frühkindlichen Sprach- und Leseförderung.

Eröffnung um 10.30 Uhr

Zur Eröffnung des Bilderbuch-Sonntag um 10.30 Uhr spricht Bürgermeister Thomas Hermann. Mit ihm auf der Bühne ist der hannoversche Kinderbuchautor und -illustrator und Schirmherr der Veranstaltung Ingo Siegner. Kinderbuchautorin Meike Haberstock liest aus den Anton-Büchern.

Leseförderung

Lesen ist eine wichtige Grundlage für Bildung und der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Mit dem Bilderbuch-Sonntag spricht das Lesenetzwerk Hannover gezielt Eltern mit kleinen Kindern an. Es gibt Anregungen zur Sprachförderung, die sich unterhaltsam und ohne viel Aufwand in den Alltag integrieren lassen. Somit wird der frühe Umgang mit Büchern gefördert.

Partner des „Lesenetzwerk Hannover“

Stadtbibliothek Hannover, Akademie für Leseförderung Niedersachsen, Alice-Salomon-Schule Hannover, Fachschule Sozialpädagogik, AWO-Familienbildung Projekt HIPPY, Buchhandlung Bücherwurm, Buchhandlung Leuenhagen & Paris, Buchhandlung Sternschnuppe, Lehmanns Media i.d. MHH, Diakonisches Werk Projekt HIPPY, Fachbereich Kultur Netzwerk Kulturelle Bildung, Fachbereich Jugend und Familie, Sachgebiet für trägerübergreifende Angelegenheiten und Programme-Programm „Rucksack“, Frau Pfahl-Scholz, Erzieherin Schwerpunkt Sprachfördermaßnahmen, TALISA Kinderbuch-Verlag, Lesestart Hannover e.V.

VHS bietet ab März Qualifizierungskurs zum/r ehrenamtlichen Integrationslotsen/in an

Wer ehrenamtlich Zugewanderte unterstützen möchte oder dies bereits tut, kann sich an der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) zur/m Integrationslotsen/in qualifizieren. Der Basisqualifizierungskurs findet vom 13. März bis zum 15. Mai 2017 immer montags von 18 bis 20.30 Uhr sowie an vier Sonnabenden von 10 bis 15.15 Uhr im Haus der VHS, Burgstraße 14, statt. Die Teilnahme kostet 25 Euro. Mehr Informationen und Anmeldung telefonisch unter 168-36341 oder per Mail an natalia.beckmann@hannover-stadt.de.

Die Aufgaben der IntegrationslotsInnen sind vielfältig: Sie begleiten und unterstützen zum Beispiel bei Behördenangelegenheiten, helfen im Alltag, begleiten Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf oder bieten Sprachförderung in kleinen Gruppen bei Sport, Kultur oder Freizeitgestaltung. Für diese Tätigkeiten werden die IntegrationslotsInnen unter anderem in Kommunikation, Integrationsprozessen und interkultureller Kompetenz geschult.

Durch ihre ehrenamtliche Arbeit bekommen sie Einblicke in fremde Kulturen, lernen neue Menschen kennen und erwerben während des Trainings und im Einsatz wichtige Schlüsselkompetenzen, die in jedem Arbeitsfeld wichtig sind. Mit der Zugehörigkeit zum Kreis der IntegrationslotsInnen ist man Teil eines großen Netzwerkes und erhält viele aktuelle Informationen und Anregungen.

Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!

Online-Angebote werden immer beliebter – die Stadtbibliothek Hannover wandelt sich

Der Wandel in Richtung Online könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!

Der Wandel könnte auch daran liegen das es vor Ort kein Angebot mehr gibt!

Auch 2016 konnte die Stadtbibliothek Hannover als erfolgreiches Jahr verbuchen: Die Zahl der Entleihungen und Downloads konnte gesteigert werden, die Stadtbibliothek bleibt die am meisten besuchte städtische Kultureinrichtung, sie verzeichnet 13.000 Neuanmeldungen, sie organisiert zahlreiche Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Kultureinrichtungen, sie leistet wichtige Kinder- und Jugendbildung und unterstützt die frühe Sprach- und Leseförderung und sie bietet integrative Veranstaltungen mit und für MigrantInnen. Und nicht zuletzt können StadtbibliothekarInnen nicht nur sagen, was in 2016 die Ausleihrenner waren, sie haben auch ein gutes Gespür für die zukünftigen Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt.

Im Einzelnen:

Entleihungen und downloads

Die Zahl der Entleihungen und Downloads ist gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Prozent auf 4.319.470 gestiegen. 21 Prozent der Entleihungen entfallen auf Sachbücher für Erwachsene, zwölf Prozent auf Belletristik für Erwachsene, 14 Prozent auf Hörbücher, 22 Prozent auf Kinder- und Jugendbücher, 25 Prozent auf audio-visuelle Medien für alle Altersgruppen und sechs Prozent auf elektronische Medien (E-Books, E-Zeitschriften usw.).

Auffällig ist die steigende Nutzung der elektronischen Angebote: Allein über 225.000 „Entleihungen“ entfielen auf E-Books, E-Zeitschriften (2017: 19 Titel), E-Musik und Co. Dazu kommen rund 120.000 Downloads aus Presse- und Informationsdatenbanken. Mit diesen Angeboten ist die Stadtbibliothek rund um die Uhr erreichbar. Unabhängig von Öffnungszeiten können BibliothekskundInnen von zuhause oder unterwegs aus im Angebot digitaler Medien stöbern und herunterladen, was sie lesen oder hören wollen.

1.469.775 Besuche

Ebenso erfreulich hat sich die Zahl der Besuche entwickelt und zeigt, dass das Vor-Ort-Angebot der 19 Einrichtungen der Stadtbibliothek trotz der gestiegenen Nachfrage nach digitalen Medien eine hohe Attraktivität hat. Mit 1.469.775 Besuchen ist die Bibliothek Spitzenreiterin im Kreise der hannoverschen Kultureinrichtungen, auch wenn sie 2016 bedingt durch umbaubedingte Schließungen von Stadtteilbibliotheken Einbußen hinnehmen musste (minus 80.000 Besuche).

Neuanmeldungen

Stolz ist die Stadtbibliothek, dass erneut mehr als 13.000 Neuanmeldungen verbucht werden konnten. Ein Teil dieser NeukundInnen wurde im Rahmen von Vermittlungsangeboten gewonnen: Seien es Einführungen in die Bibliotheksbenutzung, die Recherche und Informationsbewertung für Schulklassen, Sprachkurse und andere Lerngruppen oder auch öffentliche Veranstaltungen. Allein rund 2.500 Veranstaltungen für Gruppen zur Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz wurden organisiert. Zusätzlich wurden 950 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche (vom Bilderbuchkino bis zum Wii- oder Minecraft-Workshop) angeboten und 450 altersübergreifende Veranstaltungen für Erwachsene (unter anderem Vorträge, Lesungen, Gesprächskreise oder Konzerte).

Vernetzung mit anderen Kultureinrichtungen

Vernetzung wird im Veranstaltungsbereich großgeschrieben: Als Traditionshaus beteiligt sich die Stadtbibliothek regelmäßig an der Nacht der Museen, kooperiert beim Krimifest, organisiert Lesungen zum nationalen Vorlesetag und kleine musikalische Veranstaltungen zum Hausmusiktag „Heimvorteil“ und unterstützt den Vorlesewettbewerb des Buchhandels. Die erfolgreichen Vortragsreihen für Literatur- und BuchliebhaberInnen, „Erfahren, woher wir kommen – Große Romane der Weltliteratur“ und „Stadtbibliothek aufgeschlossen“ werden fortgesetzt.

Kinder- und Jugendbildung

Neue Kindersoftware auszutesten und einer Praxiserprobung zu unterziehen, ist Aufgabe der jeweils im August/September arbeitenden Kinderjury. Ihre Bewertungen flossen ein in die auf der Frankfurter Buchmesse vergebene Auszeichnung für empfehlenswerte Kindersoftware (TOMMI, der Deutsche Kindersoftwarepreis). TOMMI hat sich als Beteiligungsformat bewährt, bei dem die Kinder ernst genommen werden, das der Bibliothek Erkenntnisse verschafft, welche Qualitätskriterien für Kinder wichtig sind und was ihnen gefällt, und die den Entwicklern wertvolle Kontakte zu ihrer Zielgruppe ermöglicht.

Außerdem werden Rechercheschulungen mit Tablets und Leseförderung mit Apps erprobt: Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Lesen macht stark“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, führt die Stadtbibliothek ein Projekt zum Einsatz von Tablets und Apps zur Förderung des Lesens und der Lesefreude durch. Und natürlich ist auch das beliebte Bilderbuchkino digital geworden. Gleichwohl besitzen die alten Dias für Kinder auch einen großen Reiz, genauso wie das „analoge“ Kamishibai, ein kleines Papiertheater in Tischgröße, das zum Geschichtenerzählen eingesetzt wird.

Bei der Literaturvermittlung für SchülerInnen ist die zentrale Jugendbuchwoche eine wichtige Säule, um Schulen und Eltern gleichermaßen zu erreichen. Jeden Herbst erschaffen die BibliothekarInnen im Künstlerhaus eine neue thematische Bücherwelt, die dann auf Reisen geht. Sie wurde in den Folgemonaten von der Stadtbibliothek in 25 verschiedenen Schulen vorgestellt und bietet so Eltern, LehrerInnen und mehr als 10.000 Kindern die Möglichkeit, sich über neue Buchtitel zu informieren und Lesefreude auszuleben. In den Sommerferien regt der Julius-Club („Jugend liest und schreibt“) die 11- bis 15-Jährigen an, exklusiv für sie ausgewählte und reservierte Bücher zu lesen und zu bewerten. Erneut haben 650 Jugendliche teilgenommen, über 2.600 Bücher gelesen und mehr als 1.000 schriftlich bewertet. In diesem Rahmen fand auch als besonderes Angebot für die JulianerInnen gemeinsam mit einer Sprachlernklasse der Anna-Siemsen-Schule in Hannover eine kulinarische Reise um die Welt statt, die den Deutsch lernenden Migrantinnen genauso viel Spaß gemacht hat wie den Jugendlichen.

Frühe Sprach- und Leseförderung

Im Bereich der frühen Sprach- und Leseförderung sind die „Babys in der Bibliothek“ mit 3.600 Babys und Eltern ein genauso viel besuchtes Format wie der jährliche Bilderbuchsonntag.

Integrationsarbeit mit MigrantInnen

Der Nachfrage in Hannover lebender MigrantInnen, Deutsch besser zu lernen und vor allem auch zu sprechen, hat auch 2016 die Aktivitäten und das Medienangebot stark beeinflusst. Kurze Bibliotheksinformationen auf Arabisch, Englisch, Französisch, Farsi, Russisch, Türkisch erleichtern seit 2016 auch den des Deutschen nicht so mächtigen Menschen Schritte in die Stadtbibliotheken. Sprachlernwerke, Wörterbücher und einfach zu lesende Texte sind weiter gut nachgefragt. Der vom Verein der Freunde der Stadtbibliothek Hannover initiierte Gesprächskreis an jedem Dienstagnachmittag ist eine feste Größe im Kalender der Zentralbibliothek.

Räumlichkeiten passend zum Nutzungsverhalten

Zunehmend stärker wird die Nachfrage ebenso nach Plätzen und Räumen, in denen kleinere Selbstlerngruppen zusammen arbeiten können, wie nach Einzelarbeitstischen. Die Stadtbibliothek erlebt eine Renaissance als Arbeits- und Studienort, der mit Laptop, Schreibblock und Übungsmaterialien zum gemeinsamen oder einsamen Lernen aufgesucht wird. Das in den Bibliothekseinrichtungen zur Verfügung stehende WLAN ist gerade für diese NutzerInnen hilfreich. Entsprechend dem veränderten Nutzungsverhalten, der Nachfrageentwicklung und dem Wandel im Medienangebot hat sich die Stadtbibliothek Hannover von einem Hort der Bücher, den die Menschen fast ausschließlich zum Ausleihen aufsuchten, hin zu einem Lernort und zu einem Ort kultureller und Bildungsvermittlung verändert. Bei Neumöblierungen werden entsprechend mehr Einzel- und Gruppenarbeitsplätze eingeplant und auf Flexibilität geachtet.

Neue Räume

Nach einer längeren Neubauphase konnte Ende November die Stadt- und Schulbibliothek Mühlenberg an der Leonore-Goldschmidt-Schule / IGS Mühlenberg in hellen Räumen und vom Mühlenberger Markt her gut sichtbar wieder in Betrieb gehen.

Jubiläen

Als zweitälteste Einrichtung hat die Stadtteilbibliothek Misburg 2016 ihr 90-jähriges Jubiläum gefeiert. Weitere Jubiläen konnten auch in den Stadtteilbibliotheken Badenstedt (25 Jahre) und Herrenhausen (50 Jahre am aktuellen Standort) begangen werden. Alle drei Bibliotheken sind fest in ihren Stadtteilen verwurzelt und werden auch als kulturelle Zentren wahrgenommen.

Medienangebot und Ausleihrenner 2016

Von den BibliothekarInnen, die das Medienangebot auswählen, wird ein gutes Gespür für Entwicklungen auf dem Buch- und Medienmarkt und für thematische Trends verlangt. Der Markt und die Nachfrage werden immer kurzlebiger. Solange neue Titel in der Diskussion oder auf den Bestsellerlisten stehen, ist die Nachfrage auch in der Stadtbibliothek extrem hoch und potenzielle LeserInnen warten monatelang trotz Mehrfachkaufs auf die von ihnen vorgemerkten Titel. Doch zum Teil nicht einmal ein Jahr später flacht der Hype ab und Mehrfachexemplare stehen in den Regalen – und dabei ist es egal, ob es sich um Romane oder Sachbücher handelt. Hier mit Fingerspitzengefühl ausgewogen und trotzdem schnell Neues in der richtigen Anzahl zu kaufen, ist eine große Herausforderung, zumal dann noch zu entscheiden ist, ob ein Titel als gedrucktes Buch, als E-Book und/oder als Hörbuch das Bibliotheksangebot bereichern soll.

Im Sachmedienbereich sind Selbermachen (von Stricken bis Imkern), aber auch Geldanlage („Intelligent investieren“), Ernährung/Kochen, Gesundheit, Wohnen und Garten die beherrschenden Themen. Der Trend „Simplify your Life“ hat seine Fortsetzung in „Magic Cleaning“ gefunden. Aber auch Bücher zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen (Flüchtlinge, Islam, Terrorismus) werden gerade aus der Zentralbibliothek viel entliehen. Und auch die kritische Edition von „Mein Kampf“ wurde im vergangenen Jahr stark nachgefragt, genauso wie Biographien. Für 2017 ist eine rege Nachfrage nach Lutherbiographien und Reformationsdarstellungen absehbar. Hohe Ausleihzahlen erzielen weiterhin die Fächer Medizin, Psychologie, Sprache (hier vor allem Deutsch als Fremdsprache), Hörbücher und Spielfilme.

Romane

Die Krimi- und Thriller-Leselust ist weiter ungebrochen. Marc Elsberg („Helix“ / „Zero“), Simon Becket („Totenfang“) oder Volker Klüpfels Kluftinger Krimis erfreuen sich großer Beliebtheit. Eine (traurige) Renaissance erlebten die Titel von Henning Mankell. Jojo Moyes Liebesgeschichten liefen sowohl als Taschenbuch, gebunden als auch als Hörbuch in allen Einrichtungen sehr gut. Ein weiterer Trend geht zu autobiografischen Romanen, wie zum Beispiel Matthias Brandts „Raumpatrouille“, der sich 15 Wochen auf der Bestsellerliste hielt und in der Stadtbibliothek an den Erfolg von Joachim Meyerhoffs „Alle Toten fliegen hoch“-Trilogie anknüpfte.

Nicht nur die Kindheit in den 1970ern (Matthias Brandt) auch das musikalische Leben war mit Biografien von Udo Lindenberg „Panikherz“, Bruce Springsteen „Born to run“ und Phil Collins „Da kommt noch was“ von großem Interesse.

Filme

Spielfilme wie das Weltraumabenteuer „Gravity“ wurden ebenso stark nachgefragt wie Familienfilme wie „Das erstaunliche Leben des Walter Mitty“ und wie die verschiedenen Teile der „Ich – Einfach unverbesserlich“-Reihe. In den Zweigstellen wurden Disneyfilme wie „Frozen“ (die Eiskönigin), aber auch unbekanntere wie „Das Geheimnis der Feenflügel“ oft ausgeliehen. Ebenso oft entliehen wurden aber auch moderne Jugendbuchverfilmungen wie zum Beispiel die „Tribute von Panem“-Trilogie, „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ oder „Die Bücherdiebin“ – interessant, dass bei den Blu-Rays-Hitlisten Kinderfilme klar dominieren („Jack und das Kuckucksuhrherz“, „Die Croods 3D“ etc.)

Musik

Hier geht der Trend zu deutscher Musik: Deichkind, Clueso und Cro waren die Ausleihrenner. Überall laufen sehr gut Sampler, mit denen die KundInnen die beliebtesten Titel des Jahres / eines Genres erhalten.

Zeitschriften

Ähnlich wie im letzten Jahr dominieren die Wissenszeitschriften Test („Warentest“, „Ökotest“, „Finanztest“) neben populären Wissenschaftsmagazinen wie „Psychologie Heute“ und praktischen Themen wie Inneneinrichtung („Wohnidee“, „Schöner Wohnen“, „Living at Home“) oder Lifestyle („Yoga aktuell“, „Burda Style“, „Brigitte“).

Im Jugendbereich spielen weiterhin Greggs Tagebücher (inzwischen Bd 11) eine wichtige Rolle. Der neue Harry Potter hat die Nachfrage nach den älteren Bänden stark belebt. Auch Ingo Siegners „Drache Kokosnuss“ bewegt sich weiter im Ausleihhoch. Stark nachgefragt sind Tip-Toi-Bücher und Kinder-CDs mit Liedern. Während die Mädchen gut mit Geschichten versorgt werden, sind die Leseinteressen der Jungen schwerer zu erfüllen: Gerade für die Sechs- bis Achtjährigen werden in den Bibliotheken mehr Sachbücher zu gefragten Themen benötigt als die Verlage bieten.

Sehr stark entliehen werden die Serien „Lego Ninjago“, „Lego Friends“, „Lego Elves“ und „Lego Nexoknights. Hier bietet die Stadtbibliothek Filme, Hörbücher und Bücher (Spielebücher und Geschichten), die auch bei Jungen sehr beliebt sind. Außerdem beliebt sind natürlich die Klassiker-Serien „Was ist Was“ und „Memo“ (früher „Sehen Staunen Wissen“).

Neue Medienangebote

Kontinuierlich ausgebaut wird das Angebot fremdsprachiger Medien. Die Internationale Bibliothek in der Oststadtbibliothek spiegelt die kulturelle Vielfalt der Stadt Hannover wider. Das Angebot umfasst etwa 12.000 Kinder- und Erwachsenenmedien in 13 Sprachen. Neben Englisch und Französisch stehen Bestände in Arabisch, Persisch, Russisch etc. auch in den anderen Bibliotheken zur Verfügung. International sind auch die digitalen Angebote: Attraktiv ist die mehrere tausend Titel in 50 Sprachen umfassende Zeitungsdatenbank. Im Laufe des Jahres 2017 sollen neu digitale Sprachkurse zur Nutzung angeboten werden.

Seit Dezember 2016 gibt es ein erweitertes Angebot an Konsolenspielen auf ausdrücklichen Publikumswunsch, der sich in den Anschaffungsvorschlägen der letzten Monate widerspiegelt. Seit Jahren gibt es eine konstant hohe Nachfrage in den Bibliotheken an Spielen für Nintendo WII und WII U. Gerade Kinder (sechs bis zwölf Jahren) fragen oft nach Nintendo DS / 3DS und Playstation-3-Spielen. Besonders beliebt sind Spieleserien wie die Sportspiele „Fifa“, „Madden“, aber auch Adventures wie „Legend of Zelda“ oder Action wie „Pokemon Rumble“. Das Angebot wird laufend aktualisiert.

Auch das E-Book-Angebot wird sukzessive weiter ausgebaut. Dem Problem, dass E-Books in den Bibliotheken nicht sichtbar sind, weil sie nicht in den Regalen ausliegen können und vor Ort nicht zum Stöbern animieren, begegnet die Stadtbibliothek in der Zentrale und in der Oststadt mit einem neuen, attraktiven Download-Tischgerät, das auf komfortable Weise das virtuelle Angebot transparenter machen soll.

Ausblick

Die Baumaßnahmen für die Jugend- und Stadtbibliothek List dauern an. Mit einer Wiedereröffnung ist nicht vor Sommer zu rechnen. Hier soll erstmals ein neues Zusatzangebot erprobt werden: Bibliotheksöffnung auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten wie es in skandinavischen Bibliotheken, aber auch in Hamburg bereits umgesetzt wurde („open library“).

Weitere baubedingte Bibliotheksschließungen sind – soweit heute absehbar – für 2017 nicht geplant.

Bücherbus, Ausleihautomat und Provenienz

Der in diesem Jahr 30 Jahre alte Bus der Fahrbibliothek soll 2017 durch ein neues Fahrzeug ersetzt werden.

Außerdem soll eine kleine Automaten-Ausleihstation getestet werden, die das Ausleihen physischer Medien außerhalb der Bibliotheksgebäude erlaubt. Organisatorische und Standortfragen sind noch in der Klärung.

Auch die Stadtbibliothek wird ihre Bestände auf zweifelhafte Provenienzen hin untersuchen. Das Deutsche Zentrum für Kulturgutverlust hat einen entsprechenden Förderantrag bewilligt.

„(K)eine Entscheidung für das ganze Leben“

Informationsveranstaltung zur Schulformwahl nach Klasse 4

Welche Schulform ist die richtige für mein Kind? Was kommt auf mein Kind zu? Wie steht es mit Schulwegen und Anmeldeverfahren? Diese und weitere Fragen stellen sich Eltern, wenn nach der vierten Klasse der Wechsel auf eine weiterführende Schule ansteht. Unter dem Titel „(K)eine Entscheidung für das ganze Leben“ lädt die Landeshauptstadt Hannover interessierte Eltern und Erziehungsberechtigte sowie MultiplikatorInnen am 23. Januar (Montag) um 19.30 Uhr zu einem Gesprächs- und Informationsabend in die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Theodor-Lessing-Saal, Burgstraße 14, ein.

„Wir wollen an diesem Abend gemeinsam mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde umfassend zum Thema Schulformwahl informieren. Es gibt viele Wege, einen angestrebten Schulabschluss zu erreichen, so dass die Wahl der Schulform beim Übergang in die fünfte Klasse eben keine Entscheidung für das ganze Leben ist“, betont Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski.

Das Programm:

  • Bildungs-, Jugend- und Familiendezernentin Rita Maria Rzyski begrüßt und spricht zur Schullandschaft der Landeshauptstadt Hannover.
  • Prof. Dr. Elfriede Billmann-Mahecha, Leibniz Universität Hannover, erläutert entwicklungspsychologische Aspekte bei Kindern im Grundschulalter.

Im Anschluss übernimmt Moderatorin Tanja Schulz und befragt Hans-Joachim Lübker, Dezernat 2 der Landesschulbehörde, zum Anmeldeverfahren ohne Schullaufbahnempfehlung, zur Angabe der Wunschschulen sowie zu Losverfahren und Wechsel der Schulformen und lässt zwei ehemalige SchülerInnen mit nicht linearen Bildungsbiografien zu Wort kommen, die ihre persönlichen Erfahrungen schildern.

Danach öffnet sich die Runde für Fragen der Eltern an die ExpertInnen. Die SprecherInnen der einzelnen Schulformen stehen zusätzlich als AnsprechpartnerInnen zur Verfügung.

Außerdem wird im Rahmen der Veranstaltung die neue Broschüre „Die Schulen ab Klasse 5“ erstmals ausgegeben. Sie enthält neben umfangreichen Informationen zum Anmeldeverfahren und zu den einzelnen Schulen die Anmeldetermine für das Schuljahr 2017/2018 sowie neu die Schulstandortkarten nach Schulformen, eine Übersicht der Schulen in freier Trägerschaft und Informationen zur Inklusion. Die Übersetzungen der Broschüre in türkische, englische, französische, russische und arabische Sprache sind in Arbeit.

Der Gesprächsabend dauert bis 21.30 Uhr. Um Anmeldung per E-Mail an 23.01.anmeldung@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 168-44114 wird gebeten.

Senza chiedere permesso

Senza chiedere permesso – Ohne um Erlaubnis zu fragen

Dokumentarfilm mit versteckter Kamera über die Arbeitskäpfe bei Fiat von 1969 – 1980

Der junge Bäcker Pietro Perotti zieht aus dem Hinterland nach Turin und beginnt bei Fiat zu arbeiten und politisch aktiv zu werden. Er kauft sich eine Super-8-Kamera, die er in die Fabrik schmuggelt, um den Arbeitsalltag in Bild und Ton festzuhalten. Er produziert Dokumente der Demonstrationen, Streikposten und der großen Versammlungen. In der Produktion von Manifesten, Zeitungen, großen Gummifiguren der Fiatchefs und Entscheidungsträger und später Sprüchen und Zeichnungen auf den Klos der Fabrik gab er den Kämpfen auch einen kreativen, künstlerischen Beitrag. Die Filmaufnahmen konnte er zum Teil erst Jahre später sichten, da er zunächst keine Abspielmöglichkeit hatte. Im Film sind diese einzigartigen Aufnahmen zu sehen und zu hören. 1985 beschließt Pietro, zu kündigen und das sinkende Schiff zu verlassen.

Bei Fiat in Turin begann die industrielle Fließbandproduktion in Italien. Heute wird dort nur noch alle paar Tage gearbeitet. Die Fiat-Werke waren der Ort der wohl heftigsten und langanhaltesten Arbeitskämpfe in Westeuropa. Der Film gibt die Stimmung der bewegten Jahre von 1969 bis zur Niederlage 1980 eindrücklich wieder. Er ist – deutsch untertitelt – nun das erste Mal in Deutschland zu sehen.

SENZACHIEDEREPERMESSO trailer from Cinefonie on Vimeo.

Pietro Perotti und Pier Milanese, Italien 2014, 87 min., O.m.U.
Italienische Website mit Trailer: https://senzachiederepermesso.org/

Mit Unterstützung der Stiftung Menschenwürde & Arbeitswelt. In Kooperation mit dem Bildungswerk ver.di, dem Istoreco Instiut Reggio Emilia. Angefragt wurde die Rosa Luxemburg Stiftung Nds.

Mittwoch, 18.01.2017 – 19:00 Uhr

Kino im Sprengel
Stadtteilzentrum Nordstadt-Bürgerschule
Klaus-Müller-Kilian-Weg 2 (ehem. Schaufelder Straße 30)
30167 Hannover
www.kino-im-sprengel.de

VHS-Frühjahrsprogramm 2017

Neues VHS-Frühjahrsprogramm und Programm Bildungsurlaub 2017 liegen vor

VHS-Frühjahrsprogramm 2017

VHS-Frühjahrsprogramm 2017

Das neue Frühjahrsprogramm der Ada-und-Theodor-Lessing Volkshochschule Hannover (VHS) ist da! Es liegt im Haus der VHS in der Burgstraße 14, in allen Nebenstellen der VHS sowie im Buchhandel, in Bibliotheken, Bürgerämtern, Stadtteilkultureinrichtungen und Sparkassen kostenlos aus oder ist unter www.vhs-hannover.de online abrufbar. Das Programm bietet rund 1.300 verschiedene Kurse und Sprachlernangebote in mehr als 25 Sprachen.

Ob Astronomie oder Kochtrends, Fotografie oder Zeichnen, Rhetorikschulung, Hobbybrauen oder Schweißkurs für Frauen – das Kursangebot ist vielfältig. Es bietet Kurse zu Ökologie und Gesundheit, Ernährung und Kochen, Kultur und Kreativität, Mensch und Gesellschaft, Beruf und Karriere sowie zur elektronischen Datenverarbeitung.

Anmeldungen zu VHS-Kursen sind persönlich im Haus der VHS in der Burgstraße 14, online unter www.vhs-hannover.de oder telefonisch unter der Rufnummer 168-44783 möglich.

Für die Anmeldungen zu einem Sprachkurs oder zum Programm „Schule für Erwachsene“ ist eine vorherige persönliche Beratung, gegebenenfalls ein Eignungstest Voraussetzung.

Bildungsurlaub 2017

Ebenfalls neu erschienen ist das VHS-Programm zum Bildungsurlaub 2017. Es listet 117 Bildungsurlaube in 97 verschiedenen Themenbereichen auf, darunter Kommunikation, Psychologie, Lesen und Schreiben, Kurse für Menschen mit und ohne Behinderung, Gesundheit, kulturelle Bildung, zehn verschiedene Fremdsprachen, Management, kaufmännische Fortbildung und EDV. Auch dieses Programm ist online unter www.vhs-hannover.de zu finden.

Ein Hinweis zum Bildungsurlaub: ArbeitnehmerInnen stehen jährlich fünf Arbeitstage für Bildungsurlaub bei Lohn- beziehungsweise Gehaltsfortzahlung zur Verfügung. Im Rahmen des Bildungsurlaubs können Veranstaltungen der politischen, beruflichen und allgemeinen Bildung nach freier Wahl besucht werden.

Fratzenkopf

Führung mit Nachtwächter Melchior

Von Henkern, Macht und Hellebarden

Wenn alle ehrbaren Bürger Hannovers längst in ihren Betten liegen, führt Sie Nachtwächter Melchior bei einem vergnüglichen Spaziergang durch die dunklen Gassen und Winkel der Stadt. Er erzählt von Henkersschicksalen, Mörderbanden und den alltäglichen Mühen der Nachtwächterzunft. Auch über die Geschichte des Bieres und das Treiben am Hofe weiß Melchior so einiges zu berichten.

Termin: Donnerstag, 05.01.2017 um 20:00 Uhr
Treff:
 Beginenturm, Pferdestraße
Endpunkt: Ballhof 
Dauer:
ca. 1,5 h
Kosten:
12,00 €

www.stattreisen-hannover.de

 

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