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Autofreier Aegi

Autofreier Sonntag 2018

Autofreier Aegi

Autofreier Aegi

„Hannover autofrei erobern!“ So lautet das Motto am 3. Juni von 12 bis 18 Uhr in der City. Der „Autofreie Sonntag – Hannovers Klimafest“ verwandelt die Innenstadt einen Tag lang in eine 50.000 Quadratmeter große Partyzone. Dort, wo sonst der Kraftverkehr rollt, heißt es „Vorfahrt frei“ für FußgängerInnen, RadlerInnen, SkaterInnen, sowie Rolli- oder Longboard-FahrerInnen. Auf den Straßen darf flaniert, getanzt, gemalt, geklettert und getobt werden. Das 32-seitige Programmheft zu diesem Fest, zu dem die Landeshauptstadt bei gutem Wetter wieder mehr als 100.000 BesucherInnen erwartet, ist jetzt erschienen. Darin präsentieren mehr als 200 AkteurInnen aus Initiativen, Verbänden, gemeinnützigen Organisationen, Unternehmen, Ehrenämtern, Verwaltung sowie mehr als 150 Kulturschaffende auf neun verschiedenen Meilen und Plätzen sowie fünf Bühnen ihre Ideen für den Klimaschutz, für mehr umweltfreundliche Mobilität, für nachhaltige Lebensstile und kulturelle Vielfalt.

.Der „Autofreie Sonntag“, der zum ersten Mal vor zehn Jahren stattfand, bietet wieder ein umfassendes Programm. Die Palette reicht von Infotainment zu den Themen Klimaschutz und erneuerbare Energien in der EnergieArena am Aegi über zukunftsweisende Mobilitätskonzepte bis hin zu Anregungen für den nächsten Natur-Urlaub in der Region auf der Mobilitäts- und NahTourismusMeile. Fahrrad-Begeisterte können die neuesten Frühjahrs-Kollektionen begutachten oder selbst eine Testfahrt auf einem der vielen Lastenfahrradmodelle wagen. Wer der Kreativität freien Lauf lassen möchte, ist auf der LebensstilMeile genauso gut aufgehoben wie bei den kunstvollen Darbietungen auf der ArtistikZirkusMeile. Auf der FunSportMeile trifft sich die junge Generation zu atemberaubenden Battles und trendigen Sportarten. Hier laden auch viele spannende, inklusive Sportangebote zum Mitmachen ein. Und wer es gemütlich mag, picknickt auf der RegionsMeile bei unterhaltsamer Musik und aktuellen Bühnentalks, nimmt Platz im landwirtschaftlichen Genuss-Garten an der Oper oder genießt „Mehr Natur in der Stadt“ auf der HannoverMeile.

www.hannover-autofrei.de

 

Wasserschutzgebiet

140 Jahre gutes Wasser

enercity blickt in diesem Jahr auf 140 Jahre Wasserversorgung in Hannover zurück. Zum Jubiläum gibt es eine ganzjährige Reihe mit Events, Aktionen, Vorträgen und exklusiven Besichtigungsangeboten für unsere Kundinnen und Kunden.

„Wir wollen zeigen, wie enercity mit vorsorgendem Grundwasserschutz und im Einklang mit dem ressourcenschonenden, natürlichen Wasserkreislauf Nachhaltigkeit lebt“, so enercity-Pressesprecherin Bianca Bartels. „Die gute Trinkwasserqualität und unsere zuverlässige Versorgung stellt den Kunden ein gesundes, preiswertes Lebensmittel bereit. Im Raum Hannover nutzen rund 700.000 Menschen enercity-Wasser“.

Einen ersten Einblick in die Welt der Wasserversorgung eröffnet ein kurzer Film über den Wasserhochbehälter auf dem Lindener Berg, der 1878 gleichzeitig mit dem ersten städtischen Wasserwerk in Ricklingen in Betrieb ging (letzteres wurde 1974 abgerissen):

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https://www.youtube.com/watch?v=6JtSnAxpgdA

Weitere Kurzfilme zur Wasserversorgung und deren Entwicklung sind in Vorbereitung.

Programm „140 Jahre gutes Wasser“

Mittwoch, 23. Mai 2018; 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr, enercity- Standort Glocksee:
Vortrag „Trinkwasser in Hannover – Die Welt hinter dem Wasserhahn“

Samstag, 9. Juni 2018:
Exklusive Exkursion „Wo kommt mein Wasser her? Mit dem Förster Wald und Wasser entdecken“

Dienstag, 14. August 2018, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr, enercity-KundenCenter:
Trinkwasserversorgung – Herkunft, Qualität und Tipps zum Umgang mit Wasser

Sonntag, 9. September 2018, 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Wasserwerk Grasdorf (Reinekamp 1, Laatzen):
enercity-Kundenerlebnistag „Wasser & mehr entdecken“

Samstag, 29. September 2018:
Exklusive Exkursion, Hör doch mal? Mit dem Förster im Dunklen auf Entdeckungsreise

Detaillierte Programminformationen unter: www.enercity.de/wasser

Fairtrade Banane

Hannover weiter „Fairtrade-Stadt“ und sechs „Fairtrade-Schools“ ausgezeichnet

Die Landeshauptstadt Hannover trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Darüber hinaus erhielten sechs Schulen den Titel „Fairtrade-School“. Maike Schliebs von TransFair e.V., Träger der Fairtrade-Kampagnen in Deutschland, überreichte heute (8. Mai) an Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette die Urkunde. Gemeinsam zeichneten Sabine Tegtmeyer-Dette und Maike Schliebs die Schulen aus.

„Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des Fairen Handels in Hannover. Akteurinnen und Akteure aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Schulen arbeiten hier für das gemeinsame Ziel, einen Beitrag zur sozialen Verantwortung zu leisten, eng zusammen“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette, die betonte: „Ich bin stolz, dass Hannover dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns auch weiterhin mit viel Elan dafür ein, den Fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“ Die Fairtrade-Towns Kampagne biete der Stadt Hannover auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDGs), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leiste die Stadt mit ihrem Engagement hier einen wichtigen Beitrag. Vor acht Jahren erhielt die Landeshauptstadt Hannover von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmalig diese Auszeichnung für ihr Engagement zum Fairen Handel.

Das Engagement der Stadt Hannover ist vielfältig: der faire Brunch zur Fairen Woche mit verschiedenen AkteurInnen und Schulen in der Innenstadt, faire Sportbälle für Schulen und Jugendeinrichtungen, zahlreiche Bildungsangebote für Kindertagesstätten und Schulen sowie der druckfrische faire Einkaufsführer im Pocketformat sind einige Beispiele für Projekte in den vergangenen Jahren. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement“, unterstrich Dezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und weitere Kooperationen mit den Schulen.

Sechs „Fairtrade-Schools“

Sechs Schulen erhielten heute die Auszeichnung „Fairtrade-School“. Während die IGS Roderbruch und das Gymnasium Limmer erstmals diesen Titel tragen, bekamen vier Schulen nach der Erstauszeichnung zum zweiten Mal diese Urkunde. Dies sind die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule, die Wilhelm-Schade-Förderschule, die Berufsbildende Schule Handel und die Freie Waldorfschule Hannover-Maschsee. Damit wurde ihr herausragendes Engagement zur Förderung globaler Gerechtigkeit, eines nachhaltigen Konsums und des Fairen Handels ausgezeichnet.

Die Schulen greifen ein Thema auf, das in der Gesellschaft generell wachsende Bedeutung gewinnt. Immer mehr Menschen legen Wert auf Produkte aus umweltgerechter und klimafreundlicher Herstellung sowie aus fairem Handel. Dieser garantiert, dass Produkte ohne ausbeuterische Kinderarbeit hergestellt werden und ArbeiterInnen gute Arbeitsbedingungen haben und gerecht entlohnt werden.

Sabine Tegtmeyer-Dette lobte das Engagement der Schulen für ein nachhaltiges Konsumverhalten. „Wenn uns eine umwelt- und sozialgerechte Lebensweise wichtig ist, sind alle Teile der Gesellschaft gefragt, einen Beitrag zu leisten. Umso mehr freut es mich, dass sich die Schülerinnen und Schüler in diesem Bereich engagieren“, sagte Tegtmeyer-Dette.

Schulen, die Interesse am Zertifikat „Fairtrade-School“ haben, können sich an das Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro wenden: (05 11) 1 68 – 4 65 96 oder agenda21@hannover-stadt.de. Informationen zur Zertifizierung und den Kriterien gibt es unter www.fairtrade-schools.de.

Fairer Einkaufsführer

Seit dieser Woche erhältlich ist „Get fair! Hannovers fairer Einkaufsführer“, der erstmals im Pocket-Format erschienen ist. Das Faltblatt bietet eine Übersicht über mehr als 230 Geschäfte, in denen fair gehandelte Produkte gekauft werden können. Es enthält zudem kurz gefasste Informationen zu vertrauenswürdigen Siegeln. Das Faltblatt in einer Auflage von insgesamt 4.000 Stück liegt unter anderem in Bürgerämtern, Stadtbibliotheken und einigen Geschäften aus. Zudem steht es als PDF im Internet unter www.hannover.de, Suchbegriff „Get fair“, zum Herunterladen zur Verfügung.

Weitere Informationen:

Hannover ist eine von 525 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das globale Netzwerk umfasst über 2.000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon. Weitere Informationen zur Fairtrade-Towns Kampagne bietet das Internet unter www.fairtrade-towns.de. Mehr Informationen zur Fairtrade-Town Hannover: www.hannover-nachhaltigkeit.de.

Schulgarten auf dem Lindener Berg

„Grünes Hannover 2018“: Bei mehr als 160 Führungen die Natur in Stadt und Region in allen Jahreszeiten erleben

Schulgarten auf dem Lindener Berg

Schulgarten auf dem Lindener Berg

162 Führungen mit ExpertInnen zum Erkunden der Natur: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2018 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken. Die Broschüre mit allen Angeboten steht ab sofort als download unter www.hannover.de zur Verfügung.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird in der Regel gebeten, da die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab dem 4. April kostenlos bei den Regionskommunen sowie an folgenden Stellen erhältlich: Hannover-Tourismus-Service, den Stadtteilbüchereien, im Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün (Arndtstraße 1, 30167 Hannover).

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2018 am Mittwoch, 4. April, in Hannover auf dem Stadtfriedhof Seelhorst. Von 13 bis 16 Uhr ist im alten Krematorium die Ausstellung zu Hannovers Friedhofs- und Bestattungskultur geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonnabend, 7. April, führt Helmut Strecker vom BUND von 15 bis 17 Uhr durch den Frühlingswald im Bockmerholz in Hannover- Wülferode. Treffpunkt: Parkplatz am Bockmerholz, etwa 400 Meter nach Ortsausfahrt Wülferode (L388). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 8. April, sind von 10.30 bis 12 Uhr die Pforten des Schulbiologiezentrums, Vinnhorster Weg, geöffnet. Fachleute bieten Erwachsenen einen Gartenrundgang und gartenpraktische Informationen. Gleichzeitig sind Kinder ab vier Jahren zu Programmen mit Pflanzen und Tieren eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Dienstag, 10. April, heißt es „Wie klingt die Wildnis?“. Ein konzertanter Vortrag zeigt, wie durch Musik Naturphänomene abgebildet werden können. Dr. Sabine Sonntag von der Musikschule Hannover erläutert, wie wir Bilder und Klänge von Wildnis in unseren Städten wahrnehmen können. Die Veranstaltung findet statt in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Radweg-Farbe wechsle dich!

Willi-Brandt-Allee: Was lange währt …

…  wird endlich gut!

… oder etwa doch nicht?

Für den Radfahrer ist das Projekt wieder mal nur sehr schwer zu durchschauen.

Los geht es schon vor dem Sprengelmuseum. Warum muss vor dem Museum eine andere Farbgebung bei Rad- und Fußweg sein?

Radweg-Farbe wechsle dich!

Radweg-Farbe wechsle dich!

 

Kommt man als Radfahrer aus der Südstadt entlang der Planckstraße wurde leider die Kreuzung der Straße vergessen.

Keine Bordsteinabsenkung mehr für Radfahrer die hier aus der Planckstraße kommen

Keine Bordsteinabsenkung mehr für Radfahrer die hier aus der Planckstraße kommen

 

So muss man jetzt als Radfahrer ein Stück weiter auf der „falschen“ Seite in Richtung Sprengelmuseum fahren und dort die Straße kreuzen oder bis vor zur Ampel. Nachteil dort, man steht wieder einmal zum Linksabbiegen zweimal vor dem Rotlicht.

Warum ist hier eine Querung der Starße vorgesehen?

Warum ist hier eine Querung der Starße vorgesehen?

 

Fahrradbügel sind im Prinzip eine tolle Sache, nur warum müssen die gerade an der engsten Stelle aufgestellt werden. Besonders da hier die Bushaltestelle ist und mit Sicherheit immer wieder Fahrgäste noch schnell zum Bus laufen werden.

Fahrradbügel an der engsten Stelle

Fahrradbügel an der engsten Stelle

 

Mein Fazit: Vier Problemstellen auf nicht einmal 100 Meter. Man wollte es wohl schnell fertig machen!

Achim Brandau

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

SPD-Ratsfraktion lehnt Fahrverbote ab: „Automobilindustrie und Bund stehen in der Pflicht.“

Er wird nicht vom Sockel fallen, der eine oder andere Anwohner aber vielleicht schon!

Er wird nicht vom Sockel fallen, der eine oder andere Anwohner aber vielleicht schon!

Die SPD-Ratsfraktion sieht die Automobilhersteller und die Bundesregierung in der Pflicht, die Luftqualität in Hannover und anderen großen Städten zu verbessern. Fahrverbote für Diesel-PKW, wie sie das Bundesverwaltungsgericht in seiner heutigen Entscheidung für zulässig erachtet, lehnt die SPD-Ratsfraktion ab.

„Die Gesundheit der Menschen in unserer Stadt hat selbstverständlich für uns den höchsten Stellenwert“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Philipp Kreisz. Desto ärgerlicher sei es, dass die Bundesregierung bislang keine tragfähigen Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung durch Diesel-PKW unternommen habe: „Seit fünf Jahren ist nichts geschehen: Der Bund hätte längst die Automobilindustrie dazu verpflichten müssen, die Abgasnormen zu erfüllen.“

„Das Totalversagen des Bundes muss ein Ende haben“, fordert auch Lars Kelich, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Der Bund muss an die Verursacher ran. Nur die Autokonzerne können durch eine Umrüstung der Hardware der Diesel-PKW, durch Schadenersatz oder eine Entschädigung für deren Halter das Problem der Luftverschmutzung umgehend lösen.“ Selbst die Einführung einer Blauen Plakette würde Menschen treffen, die in Treu und Glauben einen Diesel-PKW erworben haben.

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

Fahr Rad: Mit Sicherheit die bessere Alternative!

Zugleich müsste der Bund milliardenschwere Hilfen für jene Kommunen bereitstellen, die unter der Luftverschmutzung litten. „Die Summen, die bislang in Rede standen, sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein“, meinen Kelich und Kreisz: „Aber selbst mit den Milliarden für den Ausbau des Nahverkehrs können die Kommunen erst in Jahren etwas bewegen. Wir brauchen aber Maßnahmen, die sofort greifen.“

Die beiden Sprecher erläutern, dass Hannover eine Menge unternommen habe, um die Luft zu verbessern und Fahrverbote zu vermeiden. Kelich und Kreisz verweisen darauf, dass die Region in den letzten Jahren den Öffentlichen Nahverkehr intensiv ausgebaut habe. „In der Landeshauptstadt haben wir mit verschiedenen Maßnahmen dafür gesorgt, dass sich der Anteil des Radverkehrs am Verkehrsaufkommen in den letzten zehn Jahren verdoppelt hat.“ Ratspolitik und Stadtverwaltung hätten – gerade auch in jüngster Zeit – die Grundlagen für mehr E-Mobilität geschaffen, indem die Ladeinfrastruktur ausgebaut werde. Auch das Projekt zur City-Logistik solle zur Luftreinhaltung beitragen – durch die Umrüstung auf umweltfreundliche Antriebe und durch die Bündelung von Lieferverkehren.

„Natürlich müssen und wollen wir durch unsere Politik Anreize schaffen, auf das Auto zu verzichten“, erklären Kreisz und Kelich übereinstimmend: „Aber wir wollen niemanden enteignen, und wir wissen zugleich, dass es Menschen gibt, die auf ihr Auto angewiesen sind.“ Fahrverbote kämen einer Enteignung dieser Menschen gleich, und deshalb lehne die SPD-Ratsfraktion sie ab.

SPD-Fraktion im Rat der Landeshauptstadt Hannover

Dachgärten

„Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“ – Vorträge im Neuen Rathaus

Dachgärten

Dachgärten

Projekt „Begrüntes Hannover“

Zwei weitere Vorträge für Interessierte am urbanen Grün werden im Februar im Neuen Rathaus, Trammplatz 2, geboten. Die Vortragenden möchten die ZuhörerInnen für die „Vielfalt der Dachbegrünungen“ und „Grüne Oasen in Innenhöfen“ begeistern.

Mittwoch, 14. Februar, 18 Uhr im Mosaiksaal:
„Vielfalt der Dachbegrünungen – vom extensiven Gründach bis zum Dachgarten“

Flachdächer können sich in grüne Rückzugsorte und in Augenweiden verwandeln. Die Vielfalt der Optionen dazu ist groß: vom Entspannungsort mit Liegestuhl über Gemüse- und Kräuterbeete bis zur pflegeleichten Wildbienenweide. Die ganze Bandbreite der Nutzungsmöglichkeiten stellt der Landschaftsarchitekt Bernd Krupka aus Bad Pyrmont in seinem Vortrag vor.

Mittwoch, 21. Februar, 18 Uhr im Mosaiksaal:
„Grüne Oasen in Innenhöfen – Visionen und Erfahrungen“

Wie in Hannover-Linden aus betonierten Hinterhöfen schon vor 30 Jahren kleine Oasen in der Großstadt wurden und was heute alles möglich ist, präsentiert Landschaftsarchitekt Thomas Ostermeyer vom Büro Freiraumplanung.

Beide Vorträge sind kostenfrei und finden im Rahmen des Projekts „Begrüntes Hannover“ des BUND Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover statt. Gebäudebegrünungen und Entsiegelungen von Flächen können mit bis zu einem Drittel der Kosten bezuschusst werden. Weitere Informationen zur Vortragsreihe und zum Förderprogramm von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und der BUND telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47. Ein weiterer Vortrag Mittwoch, 7. März (18 Uhr im Gobelinsaal des Neuen Rathauses) trägt den Titel „Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?“

Begrünte Hauswand

Wissenswertes über die Clematis – Beginn der Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“

Begrünte Hauswand

Begrünte Hauswand

Am kommenden Montag (29. Januar) startet eine neue Vortragsreihe zum Projekt „Begrüntes Hannover“. Unter dem Titel „Clematis – Auswahl und Pflege dieser attraktiven Kletterpflanzen“ bietet ein Fachmann fundierte Erläuterungen zu einer der schönsten Kletterpflanzen an. Die Clematis (Waldrebe) fehlt fast in keinem Garten, an vielen Fassaden begeistert sie die Menschen. Wer lange Freude an ihren verschiedenen Arten und Züchtungen haben möchte, sollte einige ihrer Eigenschaften bei der Anpflanzung und der Pflege berücksichtigen. Dieses Wissen vermittelt aus erster Hand Friedrich Manfred Westphal, ein renommierter Clematiszüchter aus Prisdorf (Kreis Pinneberg bei Hamburg). Die Veranstaltung im Mosaiksaal des Neuen Rathauses, Trammplatz 2, beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag ist Teil des Projekts „Begrüntes Hannover“, mit dem die Landeshauptstadt Hannover gemeinsam mit dem BUND Region Hannover über die Vorteile und Fördermöglichkeiten von Gebäudebegrünungen und Entsiegelungsmaßnahmen informiert. Die weiteren Termine der Vortragsreihe sind:

  • Mittwoch, 14. Februar, 18 Uhr (Mosaiksaal): Vielfalt der Dachbegrünungen
  • Mittwoch, 21. Februar, 18 Uhr (Mosaiksaal): Grüne Oasen in Innenhöfen
  • Mittwoch, 7. März, 18 Uhr (Gobelinsaal): Wie plane ich ein angenehmes Stadtklima?

Weitere Informationen zum Förderprogramm und zu den Vorträgen bieten das Internet unter www.begruenteshannover.de und Gerd Wach vom BUND telefonisch unter (05 11) 70 03 82 47.

Schmetterling im Berggarten

Gaukler der Tropen – Schmetterlinge im Berggarten

Schmetterling im Berggarten

Schmetterling im Berggarten

Perfekt gegen schlechte Laune an grauen Wintertagen: Zarte Schmetterlinge und exotische Pflanzen. Beides bieten die „Gaukler der Tropen“ im Tropenschauhaus des Berggartens vom 26. Januar bis zum 18. März. Rund 1000 Tagfalter aus 60 verschiedenen Arten füllen das Schauhaus mit buntem Leben.

Bei angenehmen 24 Grad Celsius lassen sich unter anderem Himmelsfalter, Ritterfalter, Bananenfalter und Passionsblumenfalter beim Blütenbesuch oder an den Futterstationen beobachten. Im frisch sanierten Schauhaus nebenan locken bis zu 800 farbenprächtige, duftende Orchideen, eingerahmt von Farnen, Palmen und Bromelien. Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnete die Schmetterlingsschau.

Die Schmetterlinge kommen von speziellen Farmen aus Costa Rica, Malaysia, Thailand und von den Philippinen, einige auch aus Afrika. Im Schauhaus werden die Puppen vorsichtig ausgepackt und in speziellen Schlupfkästen sowie an einer Korkwand befestigt. Hier dauert es wenige Tage, bis aus den Puppen Schmetterlinge werden. Auch die Paarung oder die Eiablage können die BesucherInnen mit etwas Glück beobachten. Vor Ort geschlüpfte Raupen werden nicht lange auf sich warten lassen. Das Ausstellungsteam hat rechtzeitig die ersten Schmetterlinge im Schauhaus angesiedelt, so dass mit Raupen, Puppen und Faltern alle Entwicklungsphasen zu sehen sind.

Morpho peleides

Morpho peleides

Etliche Pflanzen im Schauhaus sind während der Ausstellung eigens auf das Wohl der Tiere ausgerichtet. Den Geschmack der Schmetterlinge treffen zum Beispiel der Stern von Ägypten (Pentas lanceolata) oder das Flammende Käthchen (Kalanchoe blossfeldiana). Sie locken mit leuchtend bunten Blüten voller Nektar und Pollen. An Futterstationen laben sich die Falter auch an reifem Obst. Für die Eiablage und die häufig sehr wählerischen Raupen stehen unter anderem Bananen- und Zitruspflanzen, Pfeffergewächse und Passionsblumen bereit. Gefräßige Raupen sind sonst in Botanischen Gärten gar nicht gerne gesehen, hier dagegen wichtige Darsteller der Schmetterlingsschau.

Faszinierend ist die Vielfalt der Schmetterlinge: Ein Highlight ist der Himmelsfalter, der seine blau schillernden Flügelinnenseiten nur im Flug zeigt, sich nach der Landung aber hervorragend tarnt. Andere wie der Bananenfalter beeindrucken durch ihre Größe, Ritterfalter und viele kleinere Schmetterlinge durch ihre leuchtenden Farben und auffälligen Muster. Sie alle sind wunderschöne, aber leider sehr kurzlebige Geschöpfe. Als ausgewachsene Falter verbringen sie nur zwei bis vier Wochen ihres wandlungsreichen Lebens. Ausführliche Informationen über die Gaukler der Tropen vermitteln 15 im Schauhaus verteilte Infotafeln. Ein Faltblatt hilft beim Bestimmen der wichtigsten vertretenen Arten. Als Ansprechpartner sind darüber hinaus täglich MitarbeiterInnen des Berggartens und an den Wochenenden auch ehrenamtliche Gartenlotsen vor Ort. Sie erklären zum Beispiel, warum die Puppen nicht mit Blitz fotografiert werden sollen, die Schmetterlinge nicht angefasst werden dürfen und warum die Tiere häufig auf dem Boden sitzen und dort Opfer allzu unvorsichtiger Schritte werden könnten.

Gaukler der Tropen

Gaukler der Tropen

Für kleine SchmetterlingsforscherInnen

Die Schmetterlingsforscher-Werkstatt mit Lili und Claudius richtet sich an Kinder von sieben bis zehn Jahren. Unter anderem wird gebastelt, anschließend geht es zu den Schmetterlingen ins Schauhaus. Termine: 28. Januar, 11 Uhr / 10. Februar, 14.30 Uhr / 4. März, 11 Uhr. Die Teilnahme kostet 7,50 Uhr, Anmeldungen nimmt das Büro für Naturetainment entgegen: Telefon 0511/2281471, E-Mail info@lili-claudius.de.

Orchideen in Hülle und Fülle

Wer die Schmetterlingsausstellung besucht, sollte sich die Pracht im Orchideenschauhaus nebenan nicht entgehen lassen. Nach mehrmonatiger Schließung ist das frisch sanierte Haus wieder geöffnet und üppig mit tropischen Pflanzen aus Süd- und Mittelamerika, Afrika und Asien bestückt. Sie bilden den Rahmen für bis zu 800 blühende Orchideen aus der Sammlung des Berggartens, einer der größten Orchideensammlungen der Welt. Zwei Mal pro Woche wird gewechselt, so dass immer die schönsten blühenden Exemplare im Schauhaus zu bewundern sind.

Die Schmetterlingsschau und das Orchideenschauhaus sind im Berggarteneintritt von 3,50 Euro enthalten, Kinder bis 12 Jahre zahlen keinen Eintritt.

Gaukler der Tropen – Schmetterlinge im Berggarten
26. Januar bis 18. März 2018, täglich 9 bis 16.30 Uhr

im Garteneintritt enthalten: 3,50 Euro/Erwachsene, Kinder bis 12 frei

Gruppen sollten sich anmelden, um Wartezeiten zu vermeiden, denn der Platz im Schauhaus ist begrenzt. Siehe Infotelefon oder per Mail an herrenhaeuser-gaerten@hannover-stadt.de

Herrenhäuser Gärten, Herrenhäuser Straße 4, 30419 Hannover
Infotelefon (0511) 168-34000, www.herrenhausen.de

Gradwanderung

Ausstellung Gradwanderung macht Klimawandel „be-greifbar“

GradwanderungDie Wanderausstellung „Gradwanderung – Klima erforschen, verstehen und schützen“ lädt vom 9. bis 30. Januar 2018 im Foyer der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) in der Burgstraße zum Erkunden ein. An spannenden, interaktiven Stationen wird Wissen zum Klimasystem, zu den vier großen Klimazonen, den Auswirkungen des Klimawandels auf unseren Planeten sowie zu erneuerbaren Energien anschaulich vermittelt.

Die rund 100m2 große Ausstellung, die von der Deutschen KlimaStiftung in Bremerhaven entwickelt wurde, regt die Besucherinnen und Besucher zum Handeln und Aktivwerden an. Sie sensibilisiert auf spielerische Weise und zeigt: Jeder Einzelne kann in seinem Alltag einen Beitrag zum Klimaschutz leisten! Begleitet wird die Ausstellung von einem Familiennachmittag (13.01.), einem Poetry Slam (26.01.) sowie einer filmischen Abenteuerreise durch die Klimazonen der Erde (27.01.). Kooperationspartner in Hannover sind die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen, die Klimaschutzagentur Region Hannover und die Volkshochschule Hannover.

Der Eintritt – auch für die begleitenden Veranstaltungen – ist frei. Öffnungszeiten: Mo.-Fr. von 8 bis 20 Uhr, Sa. von 10 bis 17 Uhr und So. von 10 bis 15 Uhr. Für Schulen gibt es zur Vor- und Nachbereitung zusätzliches Infomaterial sowie Klimakoffer zum Ausleihen. Sie können sich per E-Mail zu einem Ausstellungsbesuch anmelden: ausstellung.vhs@hannover-stadt.de.

www.klimaschutz-hannover.de

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