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NAJU-Schwedenfreizeit - Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

NAJU Niedersachsen: Jahresprogramm 2017 mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche

NAJU-Schwedenfreizeit - Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

NAJU-Schwedenfreizeit – Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

Unter dem Motto „Plietsch!“ (norddeutsch für „pfiffig“) hat die NAJU Niedersachsen ihr aktuelles Jahresprogramm 2017 sowie den Jahresbericht von 2016 vorgestellt. Die 2-in-1-Broschüre kann ab sofort kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der NAJU Niedersachsen in Hannover bestellt oder auf der Homepage unter www.NAJU-niedersachsen.de heruntergeladen werden.

Neben spannenden Seminaren und Fortbildungen rund um die Themen Umweltbildung und Naturschutz gibt es bei der NAJU Niedersachsen auch in 2017 wieder zwei große Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Wie in den vergangenen Jahren geht es für die Jugendlichen zwei Wochen im Juli mit dem Kanu durch Schwedens Natur. Die Jüngeren können auch Kanufahren üben, allerdings erstmal „nur“ in einem See in der Ahlhorner Heide im NAJU-Camp in den Sommerferien. Im Mai geht die NAJU unter dem Motto „Watt’n Dreck“ auf Exkursion, um die unterschiedlichen Formen der Verschmutzung unserer Meere zu ergründen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Interessierten auch in diesem Jahr wieder ein reichhaltiges und vielfältiges Programmangebot unterbreiten können“, so Merle Bollen, Landesjugendsprecherin der NAJU Niedersachsen. „Abgesehen von den Freizeiten haben wir auch für Multiplikatoren tolle Angebote. Highlights sind dabei sicher die Wildnis- und Outdoor-Fortbildungen.“

Einen Arbeitsschwerpunkt stellt bei der NAJU Niedersachsen auch die Arbeit in Projekten dar. Diese richten sich ebenfalls an Kinder und Jugendliche oder Multiplikatoren und tragen so klingende Namen wie „Vom Hirschkäfer und anderen wilden Kreaturen“ oder „Laut werden!“. Über aktuelle und vergangene Projekte gibt der ebenfalls im Heft vorhandene Rückblick ausführliche Informationen.

HINTERGRUND NAJU Niedersachsen

Die NAJU ist die eigenständige Jugendorganisation des Naturschutzbundes NABU. Sie ist eine der größten Jugendumweltorganisationen Deutschlands; in Niedersachsen beträgt die Mitgliederzahl derzeit ca. 11.000. Alle Mitglieder sind im Alter bis 27 Jahre. Die NAJU Niedersachsen gliedert sich in ca. 90 Kinder- und Jugendgruppen, die auf Kreis- oder Ortsebene aktiv sind. Hierbei engagiert sich die NAJU für Natur- und Umweltschutz-Programme, die von den Kindern und Jugendlichen erfolgreich durchgeführt werden. Des Weiteren kooperiert die NAJU mit zahlreichen Schulen und anderen Kinder- und Jugendorganisationen. Link zur Homepage www.NAJU-niedersachsen.de

abf Hannover

abf: „Freier Eintritt“ für alle Besucher, die mit dem Fahrrad kommen

Nicht verpassen! Am Sonntag, den 5. Februar heißt es wieder „freier Eintritt“ für alle Besucher, die mit dem Fahrrad zur abf kommen.

Fahrrad-Teststrecke auf der abf (Foto: Henning Scheffen)

Fahrrad-Teststrecke auf der abf (Foto: Henning Scheffen)

Die Natur erkunden, eigene Grenzen ausloten, gesunde frische Luft inhalieren – wie ginge das besser als mit dem Fahrrad. Ganz gleich, ob schwindelerregende Bergtouren oder gemütliches Radeln durch Wald und Flur: Fahrradfahren ist längst eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen geworden. Allein in Hannover werden bereits 20 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt – Tendenz steigend.

Für die Veranstalter der abf ein Grund mehr, die Themenwelt Fahrrad & Outdoor auch 2017 weiterzuentwickeln und auszubauen. Zumal das Fahrrad in diesem Jahr auch stolze 200 Jahre alt wird. Gefeiert wird dieser Geburtstag bei Fahrrad & Outdoor mit der einzigartigen Ausstellung „200 Jahre Fahrrad“. Gezeigt werden über 50 Räder aus zwei Jahrhunderten – aus allen Epochen und in allen Entwicklungsstadien. Auf rund 1000 Quadratmetern sind unter anderem historische Laufmaschinen und Hochräder zu sehen, elegante Damenräder aus den 20er Jahren, belastbare Arbeitsräder aus den 30er Jahren, robuste Halbrenner der Traditionsmarke Panzer aus Hamburg, Bonanza-Räder aus den 70ern, außerdem stylische City-Cruiser, leichtlaufende Pedelecs u.v.m.

Fahrräder zu kaufen gibt es in diesem Jahr auf der abf selbstverständlich auch. Vertreten sind namhafte Unternehmen wie Stadler, Radhaus Schauerte, Bikers Base, Biketec, Pro-Re-Aktiv, Bike2Care und andere. Ganz gleich ob City-Bike oder Rennrad, E-Bike oder Lastenrad, Mountainbike oder BMX – bei Fahrrad & Outdoor findet jeder sein persönliches Wunschrad. Außerdem im Angebot: Zubehör wie Schlösser, Fahrradtaschen, Bekleidung, Ersatzteile, Nahrungsergänzungsmittel und vieles mehr. Das Beste: Auf der großen Teststrecke kann das Wunsch-Fahrrad direkt Probe gefahren werden, und auch die Antriebskraft von E-Bikes können die Besucher aufgrund der großen Fläche hier optimal testen.

Nicht verpassen sollten die Besucher das sportlich-informative Bühnenprogramm auf der Fahrrad & Outdoor-Bühne. Hier stehen Live-Demonstrationen, Vorträge, GPS-Präsentationen und vieles mehr auf dem Programm.

www.abf-hannover.de

Baumfällungen am Rande des Schützenplatzes

An der Robert-Enke-Straße und an der Bruchmeisterallee werden am Rande des Schützenplatzes von Montag bis voraussichtlich Freitag (6. bis 10. Februar) aus Gründen der Verkehrssicherung insgesamt 26 Bäume gefällt. In den Zeiten von 9 bis 15 Uhr kann es dadurch zu kurzzeitigen Straßensperrungen kommen.

Betroffen sind Kanadische Hybridpappeln (Populus x canadensis), die etwa 60 bis 65 Jahre alt und 25 bis 30 Meter hoch sind und einen Stammumfang von 185 bis 345 Zentimetern haben. Eine dauerhafte Standsicherheit der Bäume ist nicht mehr gegeben. Gründe dafür sind unter anderem Hohlräume im Stamm, starker Mistelbefall und Bruchanfälligkeit. Einige Bäume weisen zudem einen starken Schiefstand auf. Die gefällten Bäume werden voraussichtlich Mitte März durch rund 30 junge, circa acht Meter hohe Kaiserlinden (Tilia intermedia „Pallida“) ersetzt.

Energiequartier Oberricklingen: Sanierungsmanagement zeigt Energiesparpotenziale auf

Die Landeshauptstadt Hannover, enercity und das Sanierungsmanagement planen eine Thermografie-Aktion in Oberricklingen. Mithilfe einer Wärmebildkamera können unterschiedliche Temperaturen an Gebäudewänden gemessen werden. Dies hilft bei der Suche nach energetischen Sanierungspotenzialen.

Die Aktion findet am Montag (6. Februar) ab 20 Uhr statt. Interessierte, die ein Wohnhaus in Oberricklingen besitzen, melden sich bitte direkt beim Sanierungsmanagement per E-Mail unter juetting@plan-zwei.com oder telefonisch unter 05 11 – 27 94 95 44.

Unter allen eingehenden E-Mails beziehungsweise Anrufen wird ein Gebäude ausgelost, an dem die Fassade mithilfe einer Wärmebildkamera untersucht wird. Energieberater Norbert Kochannek von enercity wird des Ergebnis erläutern.

Die Adresse des Gebäudes wird allen Interessierten unmittelbar nach der Auslosung vom Sanierungsmanagement mitgeteilt. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.energiequartier-oberricklingen.de.

FAIR CUP

Umweltminister: Lob für Projekte zur Verringerung der Einweggetränkebecher

FAIR CUPUmweltminister Stefan Wenzel: Für Coffee to go – gegen Pappbecher

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat die Initiativen, die sich für Alternativen für Kaffee-Einwegbecher einsetzen, gelobt. „Ein tolles Beispiel ist das von Schülerinnen und Schülern aus Göttingen entwickelte Mehrwegsystem FAIR CUP“, sagte der Minister am Freitag (heute) in Hannover. „Das Projekt sorgt für absolut wirkungsvollen Umweltschutz. Die Idee des nachhaltigen Mehrwegsystems ist durchdacht, zukunftsorientiert und erfolgversprechend.“

Auch Niedersachsen arbeitet an einer Verringerung der Wegwerfbecher. In Zusammenarbeit mit dem Handel und der Gastronomie werden praxistaugliche und umweltgerechte Lösungen angestrebt. Aktuell prüft und bewertet das Ministerium unterschiedliche Systemvarianten wie Mehrwegbecher, die Wiederbefüllung von Kundenbechern bis hin zu Mehrwegsystemen. Dabei steht die Informations- und Überzeugungsarbeit im Vordergrund. „Wir werben dafür, dass die Information über die negativen ökologischen Auswirkungen das Umdenken beschleunigen“, sagt Wenzel. Aktuell macht ein Banner an der Fassade des Umweltministeriums auf das Problem aufmerksam.

Nach Erhebungen der Deutschen Umwelthilfe kommen in Deutschland jährlich etwa drei Milliarden Einwegbecher auf den Markt. Durch die Kurzlebigkeit dieser Becher nimmt die Umwelt Schaden, denn immer mehr weggeworfene Einwegbecher verschmutzen Straßen, öffentliche Plätze und die Natur. Das Recycling bereitet große Probleme.

BUND

Baumfreundliche Umgestaltung statt Tabula rasa

BUND fordert Erhalt der 12 Robinien am Wedekindplatz

Hannover, den 18.01.2017. „Völlig inakzeptabel“ sind die Pläne der Stadtverwaltung, im Zuge einer Platzneugestaltung alle zwölf Robinien am Wedekindplatz zu fällen, für den BUND Region Hannover. „Das widerspricht allen Zielen und Grundsätzen einer grünen und nachhaltigen Stadtplanung“, kritisiert BUND-Vorstandsmitglied Reiner Luginbühl. Der Wert großer Bäume für das Klima und die Natur in der Stadt und nicht zuletzt für die Menschen im Quartier könne kaum zu hoch eingeschätzt werden, erklärt der Naturschutzexperte. „Vor allem ältere Bäume produzieren große Mengen Sauerstoff, binden Feinstaub, spenden Schatten, kühlen im Sommer und sind Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten.“ Neupflanzungen könnten diese Wohlfahrtswirkungen nur in Bruchteilen ersetzen.

Aus Sicht des Umweltverbandes müssen Umgestaltungspläne deshalb zum Baumbestand passen und nicht umgekehrt. Die Robinien am Wedekindplatz prägten überdies in ganz besonderer Weise das Bild des historischen, an der Grenze von List und Oststadt gelegenen Platzes aus der Gründerzeit, der von vielen Hannoveranern Klein Paris genannt werde und wegen seines besonderen Flairs über die Stadtgrenzen hinaus bekannt sei. „Ausgerechnet hier sollen die charakteristischen Bäume einem unnötigen Radikalumbau zum Opfer fallen“, beklagt Luginbühl und fordert eine behutsame Neuplanung zum Beispiel mit größeren Baumscheiben, die den Baumbestand erhält statt ausschließt. Außerdem fordert der BUND-Vertreter Neupflanzungen: „Zwei vor einigen Jahren gefällte Robinien müssen endlich ersetzt werden, um das Baum-Ensemble am Wedekindplatz wieder zu vervollständigen.“

Die Verwaltung begründe ihre geplante Fällaktion zwar vor allem mit dem schlechten Gesundheitszustand der Robinien, an dieser Behauptung hegen die BUND-Vertreter allerdings Zweifel. „Die Bäume sind definitiv keine überalterten Methusalems“, erklärt Luginbühl. Die Robinien seien 1984 gepflanzt worden und nun im besten Robinienalter. Regelrecht grotesk sei die weitere Begründung, wonach die Bäume neuen Leitungen weichen müssten, denn die Planung der Leitungen müsse sich nach dem Baumbestand richten und nicht umgekehrt. Eine Neupflanzung von Magnolien, wie es der Entwurf des beteiligten Planungsbüros lad+ vorsehe, könne den ökologischen und ästhetischen Wert der großen Robinien nicht annähernd ersetzen, ist der BUND überzeugt. Bis dieser kleinwüchsige und sehr langsam wachsende Baum die Wirkung der jetzigen Robinien erziele, würden wohl Jahrzehnte ins Land gehen. „Wer meint, dass wir mehr Magnolien im öffentlichen Raum brauchen, findet dafür sicher noch genug baumlose Flächen in Hannovers Innenstadt!“, regt Luginbühl an. Dafür müsse man nicht einen intakten Baum-Altbestand opfern. „Erst pflanzen, dann pflegen und erst sägen, wenn es gar nicht mehr zu vermeiden ist – mehr Demut für das generationenübergreifende, langsame Baumwachstum täte den Grünplanern gut.“

Plätze, Parks und Co

Plätze, Parks und Co – Freiräume in der Stadt

Plätze, Parks und CoTendenzen im Umgang mit dem öffenlichen Raum in Hannover

30.01.2017 | 18:00 – 21:00 Uhr
Pavillon am Raschplatz (barrierefrei)

Diskurs über die öffentlichen Räume in und mit der Stadtöffentlichkeit Hannovers.
Wie werden Freiräume in Zukunft genutzt? Welche Bedeutung haben sie und welche Trends und Herausforderungen haben einen Einfluss auf die Entwicklung des öffentlichen Raumes?
Wie können Nutzungskonflikt und Konkurrenz um öffentliche Räume gehändelt werden? Wie können Lösungen gefunden werden, die von einer breiten Öffentlichkeit mitgetragen werden?
Vortrag, Diskussion und Workshop mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Veranstaltungen mit örtlicher Vertiefung des Themas zum Köbelinger Markt und dem Waterlooplatz sind in Planung.

Eine Veranstaltung des Bürgerbüro Stadtentwicklung Hannover e.V.
www.bbs-hannover.de

Universum Kleingarten

Ein gemeinsames Projekt des Kleingartenvereins Vereinigte Steintormasch e.V. mit dem BUND Region Hannover zur Stärkung der Kleingärten

Mit Beginn des Jahres startet ein einzigartiges Projekt als Kooperation zwischen dem Bund für Umwelt- und Naturschutz e.V. (BUND) der Region Hannover und dem Kleingartenverein Vereinigte Steintormasch e.V. Unter dem Motto „Universum Kleingarten“ steht die Ökologisierung der Kleingärten und die Rückbesinnung auf ihre ursprüngliche Konzeption mit der Drittelung der Fläche im Mittelpunkt: Ein Drittel soll wieder für den Anbau von Obst und Gemüse für den Eigenbedarf genutzt werden, die anderen für Erholung und als Ziergarten. Das Projekt wird von der Niedersächsischen BINGO Umweltstiftung gefördert. Der Begriff „Universum“ steht für die ganzheitliche Sicht des „Biotops“ Kleingarten, der Sehnsucht der Städter nach Grün und Erholung direkt am Wohnort und dem Ziel, ohne Gift und Chemie gesund im Garten zu gärtnern und zu leben.

Die Selbstversorgung mit Gartenerzeugnissen ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr in den Hintergrund gerückt zugunsten eines Gartens, der vorrangig der Erholung dient mit möglichst pflegeleichten, oft exotischen Gehölzen, viel Technik und wenig Handarbeit. Das entspricht jedoch nicht mehr dem Charakter der ursprünglichen Gartenbewegung und auch nicht dem Bundeskleingartengesetz und den Vereinssatzungen. Dem wollen die Projektpartner anhand ausgesuchter Schwerpunkte entgegenwirken:
So soll es wieder Freude machen, für sich selbst Gemüse anzubauen, der Sortenvielfalt mit allen Sinnen nachzuspüren und das eigene Obst zu verwerten.
Der organische Kreislauf im Kleingarten soll durch gezielte Kompostierung gefördert werden.
Statt sich mit Chemie gegen Schädlinge hochzurüsten, sollen Verfahren der Biologischen Pflanzenstärkung und Schädlingskontrolle vermittelt werden.
Damit das neue und zugleich alte Wissen gut über den Gartenzaun vermittelt wird, werden Fachberaterinnen und Fachberatern sowie interessierten Vorstands- und Vereinsmitgliedern geschult.

Für die Umsetzung sollen 30 Gärtnerinnen und Gärtner gewonnen werden, die in ihren Gärten Gemüseanbau, Kompostierung und Pflanzenstärkung beispielhaft umsetzen. Sie werden von der Vorbereitung der Beete über die Aussaat, Bepflanzung bis hin zur Ernte bzw. der Aussaat von Zwischenfrüchten oder Folgekulturen nach der Ernte durch den BUND begleitet. Das Saatgut und die Pflanzen werden ebenfalls vom BUND zur Verfügung gestellt.

Der Vorstand des Vereins Steintormasch, der fünf Kolonien beheimatet mit insgesamt 812 Kleingärten, ist sehr erfreut über das gemeinsame Vorhaben: „Die teilnehmenden Gärtnerinnen und Gärtner werden mit ihrem Wissen Botschafter für andere in der Kolonie sein und können dazu beitragen, weitere Kleingartenfreunde für Selbstversorgung, mehr biologische Vielfalt, Bodenschutz und den gemeinschaftlichen Austausch über den Gartenzaun zu gewinnen.“

Mach Dein Haus fit

Vortragsreihe “Mach Dein Haus fit”

Vortragsreihe startet mit Infos zu Sanierungsfahrplan

Die Vortragsreihe “Mach Dein Haus fit” findet auch 2017 wieder monatlich im Service-Point Klimaschutz im Kundenzentrum der üstra in Hannovers City statt: Los geht es am Donnerstag, 19. Januar.2017, mit dem Thema “Sanierungsfahrplan: Von der Planung bis zur Qualitätssicherung”. Referent Dipl.-Ing. Florian Lörincz von der Verbraucherzentrale Niedersachsen erläutert, welche Schritte notwendig sind, wenn man energetisch modernisieren möchte. Wie findet man die richtigen Planer und Handwerker für die Umsetzung? Welche Fördermittel gibt es? Der Vortrag beginnt um 17.30 Uhr, der Eintritt ist kostenlos, es gibt Getränke und Snacks.

Die Vortragsreihe wird gemeinsam vom enercity-Fonds proKlima, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der Verbraucherzentrale Niedersachsen organisiert.

Weitere Termine 2017, jeweils donnerstags um 17.30 Uhr:

16.02.2017 – Gebäudedämmung – so gelingt’s!
16.03.2017 – Sicher ist sicher – Rechtliches am Bau
27.04.2017 – Heizen mit Sonnenkraft – Solarwärmeanlagen und Speicher
18.05.2017 – Handwerker beauftragen – Angebote verstehen und vergleichen
15.06.2017 – Wohngesundheit: Wohngifte & Schimmel, nein danke!
17.08.2017 – Mein Haus, mein Kraftwerk – Energie selbst erzeugen und nutzen
21.09.2017 – Wo lauern Stromfresser im Haus?
19.10.2017 – Ihre Heizung kann viel mehr – Anlagenoptimierung
16.11.2017 – In Zukunft barrierefrei wohnen

Termine auch auf www.klimaschutz-hannover.de

Siebenschläfer der jetzt den Winter bei voller Verpflegung im "5-Sterne-Ressourt" im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde verbringt. (Bild: Bärbel Rogoschik)

NABU: Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum

Siebenschläfer der jetzt den Winter bei voller Verpflegung im "5-Sterne-Ressourt" im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde verbringt. (Bild: Bärbel Rogoschik)

Siebenschläfer der jetzt den Winter bei voller Verpflegung im „5-Sterne-Ressourt“ im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde verbringt. (Bild: Bärbel Rogoschik)

Patenschaft als sinnstiftendes Geschenk

Ob Schildkröten, Hamster, Schlangen oder Zierfische – glückliche Kinderaugen unter dem Weihnachtsbaum sind oft leider nur von kurzer Dauer. Schon bald nach dem Erwerb werden viele lebendige Geschenke zur Belastung für den Familienfrieden. Spätestens vor dem nächsten Sommerurlaub finden sich unzählige Tiere auf der Straße, im nächsten Tümpel oder im Gebüsch wieder, landen im Tierasyl oder sogar im Müll. Während „klassische Haustiere“ wie Hunde und Katzen mit etwas Glück ins nächste Tierheim gelangen, werden zahlreiche exotische Wildtiere zunehmend in die freie Natur „entsorgt“.

Diese freigelassenen Exoten stellen für die heimische Natur kein geringes Problem dar. Während die meisten tropischen und subtropischen Arten bei uns kaum die kalten Wintertage überstehen, kommen einige Arten aus Übersee mit unserem Klima klar. Freigesetzte Aquarienfische, Amphibien wie die aus Amerika stammenden Ochsenfrösche und Reptilien, beispielsweise exotische Schmuckschildkröten, sind keine Seltenheit mehr in Deutschlands freier Natur.

Einmal etabliert können manche Exoten zur ökologischen Belastung für die heimische Tierwelt werden und angestammte Arten durch Konkurrenz verdrängen oder durch mitgebrachte Krankheiten dezimieren. „Eingeschleppte Tiere aus fernen Regionen können durch solche Auswirkungen in unserer heimischen Natur-Bescherungen ganz anderer Art anrichten“, erklärt Bärbel Rogoschik, Leiterin NABU-Artenschutzzentrum Leiferde.

Sie sind noch auf der Suche nach einer sinnvollen Geschenkidee? Anstatt lebender Geschenke unterm Weihnachtsbaum, können NABU-Geschenk-Patenschaften einen sinnvollen Beitrag leisten, den heimischen Tierarten beizustehen. So unterstützen Sie die Rettung eines Weißstorches, Uhus, Mäusebussards oder einer Schleiereule im NABU-Artenschutzzentrum Leiferde. Das NABU-Artenschutzzentrum nimmt im Jahr knapp 2.000 artengeschützte Wildtiere auf, die krank, verletzt oder hilflos sind, aus nicht artgerechter Haltung stammen oder auf Grund fehlender Papiere beschlagnahmt wurden. Wer exotischen oder heimischen Wildtieren helfen möchte, kann dies gerade zu Weihnachten mit der Übernahme einer Patenschaft tun. Ob Eule, Feldhamster, Igel, Schildkröte, Schlange oder Storch, jedes Tier benötigt eine aufwändige Betreuung, die mit einer Patenschaft unterstützt werden kann.

Eine Tierpatenschaft kann ganz einfach online unter https://niedersachsen.nabu.de/ oder direkt über https://niedersachsen.nabu.de/spenden-und-mitmachen/spenden/12915.html beantragt werden. Sie können selbst festlegen, welchem Tier Sie mit Ihrer Patenschaft unter die Arme greifen möchten. Darüber hinaus können Sie sowohl den Betrag wie auch die Dauer der Patenschaft selbst bestimmen. Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie gerne das NABU-Artenschutzzentrum kontaktieren, Hauptstr. 20 in 38542 Leiferde oder Telefon vormittags: 05373-6677.

Weiterführende Informationen erhalten Sie online unter www.nabuzentrum-leiferde.de

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