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Schulgarten auf dem Lindener Berg

„Mehr Natur in der Stadt“ – Ausstellung in der Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt

Schulgarten auf dem Lindener Berg

Schulgarten auf dem Lindener Berg

„Mehr Natur in der Stadt“, wer wünscht sich das nicht? Wie viel Natur es in Hannover bereits gibt, wo sie erlebt werden kann und welchen Beitrag wir zur Verbesserung der Biodiversität leisten können, zeigt die Ausstellung „Mehr Natur in der Stadt“ des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün. Die Wanderausstellung ist vom 2. Oktober bis zum 29. Dezember 2017 in der Stadt- und Schulbibliothek Badenstedt (Eingang an der Plantagenstraße 22) zu sehen. Die Öffnungszeiten sind montags und donnerstags von 11 bis 19 Uhr und dienstags und freitags von 11 bis 17 Uhr. Am 9. November um 18 Uhr findet eine Führung durch die Ausstellung statt, bei der Nicholas Kaye vom Team hand-greiflich e.V. die Ausstellungsinhalte erläutern wird. Das Angebot ist kostenlos, um Anmeldung bis zum 2. November unter der Telefonnummer (0511) 168-43801 wird gebeten.

Die Ausstellung „Mehr Natur in der Stadt“ umfasst zwölf Ausstellungstafeln, die mit eindrucksvollen Bildern und kurzen Texten die vielfältigen Naturräume und Lebensraumtypen in Hannover vorstellen. Es wird gezeigt, dass Natur nicht nur in den großen Wäldern und Landschaftsräumen am Stadtrand zu finden ist, sondern auch „neben der Haustür“. Die Ausstellung geht aber auch darauf ein, dass Naturvielfalt häufig durch Lebensraumzerschneidung, Flächendruck oder intensive Landwirtschaft bedroht ist. Außerdem wird thematisiert, was die Landeshauptstadt für die Erhaltung und Förderung der Naturräume tut. Darüber hinaus werden Informationen und Anregungen darüber gegeben, welchen Beitrag jede und jeder Einzelne im eigenen Wohn- und Arbeitsumfeld dafür leisten kann, dass die Naturvielfalt erhalten bleibt.

Die Ausstellung „Mehr Natur in der Stadt“ kann von Freizeitheimen, Schulen und Krankenhäusern, aber auch von Firmen im Stadtgebiet Hannover ausgeliehen werden. Interessierte können sich an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün wenden, entweder telefonisch unter (0511) 168-43801 oder im Internet auf hannover.de unter dem Suchbegriff „Mehr Natur in der Stadt“.

Kröpcke

Fairer Brunch am Donnerstag von 11 bis 15 Uhr

Kröpcke

Kröpcke

Donnerstag, 28. September, um 11 Uhr, auf dem Kröpcke

Ein Höhepunkt der derzeit laufenden „Fairen Woche“ ist der „Faire Brunch“ am kommenden Donnerstag (28. September) von 11 bis 15 Uhr auf dem Kröpcke in Hannovers City. Geboten werden kostenlose Snacks und drei Modenschauen, bei der Kleidungsstücke und Accessoires verschiedener Hersteller und Labels gezeigt werden. An den Ständen stellen Vereine und Initiativen ihre Arbeit vor. Außerdem gibt es Informationen, Spiele und Ratenrunden rund um den „Fairen Handel“, zu virtuellem Wasser sowie Tipps für einen nachhaltigen Konsum. Auszubildende der BBS Handel schenken Kaffee in den neuen „Hannoccino“-Bechern aus. Zwischendurch können sich die Gäste von Lukas Mügge „fairzaubern“ lassen. Für musikalische Untermalung spielen Felix Grimpe und Sebastian Bauer. Pfadfinder als „Fairtrade Scouts“ präsentieren sich in einer Jurte.

Veranstalter ist das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit: Allerweltsladen, Berufsbildende Schule Handel der Region Hannover, Contigo Fairtrade Shop, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Greenality, Greenpeace Hannover, JANUN e.V. Region Hannover, Fairtrade Schools, Migranten für Agenda 21, Viva con Agua Hannover, Wildwuchs e.V., Wissenschaftsladen Hannover e.V.

Faire Woche 2017

„Faire Woche“ 2017

Unter dem Motto „Wirtschaftliche Perspektiven für die ProduzentInnen im globalen Süden“ steht die diesjährige „Faire Woche“, die vom 15. bis 29. September stattfindet. Das städtische Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro hat mit zahlreichen Vereinen und Gruppen ein buntes Programm für Hannover zusammengestellt. Die „Faire Woche“ ist eine bundesweite, jährlich stattfindende Aktion.

Ein in jedem Jahr wichtiger Bestandteil der „Fairen Woche“ ist das Engagement der BerufsschülerInnen: Vom 25. bis 29. September werben Auszubildende des Einzelhandels der BBS Handel der Region Hannover unter dem Motto „Hannover handelt fair und regional“ für fair gehandelte und regionale Produkte. In Supermärkten und Fachgeschäften in Stadt und Region Hannover verteilen sie Kostproben und informieren die KundInnen.

Höhepunkt des diesjährigen Programms in Hannover ist der „Faire Brunch“ am 28. September (11 bis 15 Uhr) mit einer Modenschau auf dem Kröpcke. Aber auch viele weitere Angebote laden zum Informieren, Probieren oder Mitmachen ein.

Die Landeshauptstadt Hannover fördert seit Jahren den „Fairen Handel“ und die nachhaltige kommunale Beschaffung und nimmt regelmäßig an der „Fairen Woche“ teil. Dies sind auch wichtige Bausteine im Rahmen des Ratsbeschlusses von 2016, die „Globalen Nachhaltigkeitsziele“ der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals – SDGs) auch in Hannover umzusetzen. Die Stadt will mit nachhaltigem Handeln ihren Beitrag dazu leisten, die in den Zielen geforderte Verbesserung der Lebenssituation im globalen Süden und die Sicherstellung nachhaltiger Konsum- und Produktionsmuster zu erreichen.

Das Programm in der Übersicht:

9. September, 16 bis 18 Uhr, TeeGarten Hainholz, Rübenkamp/Hans-Meinecke-Weg:
Eritreische Kaffee-Zeremonie
Im TeeGarten in Hainholz wird Kaffee in einer eritreischen Zeremonie zubereitet. Dazu gibt es Informationen zu gesunder und ökologischer Ernährung sowie zum Thema „Fairer Handel“.
Veranstalter: Migranten für Agenda 21 e.V.

15. bis 29. September, Hildesheimer Str. 12:
Büchertisch Stadtbibliothek
Die Zentralbibliothek bietet in der „Fairen Woche“ einen Büchertisch mit Ratgebern, Krimis, Reportagen und Bildungsmaterialien rund um das Thema „Fairer Handel“ an.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover.
Öffnungszeiten: montags bis freitags 11 bis 19 Uhr, sonnabends 11 bis 16 Uhr.

18. September, 14 bis 18 Uhr, Umweltzentrum Hannover, Hausmannstr. 9-10:
Südperspektiven auf die Entwicklungszusammenarbeit
Berichte und Austausch über Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit mit Geofrey Nsubuga, Direktor der deutsch-ugandischen Partnerorganisation Somero Uganda.
Anmeldung per E-Mail unter: holthoff@ven-nds.de
Veranstalter: Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V. (VEN).

18. bis 24. September, Trammplatz 2:
Das Rathaus isst fair!
Der Gartensaal bietet in dieser Zeit täglich ein Tagesgericht mit fair gehandelten Zutaten an.
Veranstalter: Landeshauptstadt Hannover

23. September, Platzprojekt, Fössestr. 103
Kleidertauschparty
Kleidertauschparty als Zeichen gegen Konsumwahn und Ressourcenverschwendung. Interessierte können gut erhaltene, saubere Kleidung (keine Unterwäsche, kein Schwimmzeug) anbieten. Mitgebracht werden dürfen pro Person maximal fünf Teile Frauenkleidung oder bis zu zehn Teile Männerkleidung. Und dann wird getauscht! In der „Beauty-Ecke“ wird gezeigt, wie man ökologische und mikroplastikfreie Pflegeprodukte selbst herstellen kann.
Veranstalter: Greenpeace Hannover

28. September, 11 bis 15 Uhr, Kröpcke:
Fairer Brunch
Zum Höhepunkt der „Fairen Woche“ Hannover laden verschiedene Organisationen und Einrichtungen auf den Kröpcke ein. Geboten werden kostenlose Snacks und eine Modenschau.
Veranstalter: Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro in Kooperation mit: Allerweltsladen, Berufsbildende Schule Handel der Region Hannover, Contigo Fairtrade Shop, Fairtrade Scouts der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg in der Pfarrei zu den Heiligen Engeln, Greenality, Greenpeace Hannover, JANUN e.V. Region Hannover, Fairtrade Schools, Migranten für Agenda 21, Viva con Agua Hannover, Wildwuchs e.V., Wissenschaftsladen Hannover e.V.

29. September,18 bis 21 Uhr, Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover, Burgstr. 14:
Fair-vegane Kochweltreise
Mit Zutaten aus Südamerika und regionalen Produkten wird eine komplette vegane Mahlzeit zubereitet.
Anmeldung unter: anmeldung.vhs@hannover-stadt.de
Teilnamekosten: 3,50 Euro zuzüglich Lebensmittelkosten
Veranstalter: Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit Janun e.V. Region Hannover und Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro.

Fahrradroute

Bike Conference Hannover 2017: Die Ergebnisse

Erklärung der Bike Conference Hannover 2017: Zehn Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs

Auf der Bike Conference Hannover 2017 wurde intensiv über Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs diskutiert. Aus diesen Diskussionen, den Ausführungen der Referent*innen, dem abschließenden Konferenzplenum sowie unter Berücksichtigung der die Konferenz vorbereitenden Diskussionen in der AG Rad & Stadt haben sich zehn Maßnahmen herauskristallisiert um den Radverkehr in Hannover zu fördern:

Maßnahme 1: Radwege schnell und komfortabel
Bei Um- und Neubauten werden Radverkehrsanlagen grundsätzlich eben und in rotem Asphalt ausgeführt. Besonders an Kreuzungen ist auf die gute Erkennbarkeit der Radverkehrsanlagen für alle Verkehrsteilnehmer*innen zu achten. Pro Jahr werden mindestens 10 km Schotterwege auf den Hauptrouten des Radverkehrs durch allwettertauglichen Untergrund erneuert.

Maßnahme 2: Kreuzungen sicher und schnell querbar machen
Knotenpunkte sind so zu gestalten, dass Radfahrende diese in einer Ampelphase queren können. Pro Jahr werden die 10 Kreuzungen, die laut Unfallforschung am gefährlichsten sind, sicher umgebaut. Dabei werden insbesondere klare Sichtbeziehungen geschaffen, um Abbiegeunfälle zu verhindern.

Maßnahme 3: Führung des Radverkehrs bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten
Die Anlage von “Schutzstreifen” ist wenn immer möglich zu vermeiden. Bei gemeinsamer Führung von Rad- und Autoverkehr in demselben Verkehrsraum, insbesondere auch bei bereits vorhandenen Schutzstreifen, ist die tatsächliche Geschwindigkeit des Autoverkehrs auf Tempo 30 zu reduzieren. Bei Tempo 50 ist der Radverkehr getrennt zu führen.

Maßnahme 4: Bau eines Radschnellwegnetzes in Stadt und Region
Ein Radschnellwegnetz bildet das Rückgrat des Radverkehrsnetzes in Stadt und Region. Mindestens zwei Durchquerungsrouten in nord-südlichem und west-östlichem Verlauf werden bis 2025 eingerichtet. Knotenpunkte werden an den Anforderungen der über sie geführten Radschnellwege ausgerichtet und die Ausbaustandards werden auch in der Innenstadt eingehalten.

Maßnahme 5: Breite Radverkehrsanlagen an Hauptstraßen
An allen Hauptstraßen werden eigenständige Radverkehrsanlagen eingerichtet. Ihre Breite von mindestens 2 Metern ermöglicht zweispuriges Fahren und die sichere Nutzung mit Lastenrädern. Vorrangig werden umgebaut: Hildesheimer Straße, Marienstraße, Vahrenwalder Straße und der City-Ring.

Maßnahme 6: Fahrradstraßen auf Hauptrouten
Auf Hauptradrouten abseits von Hauptverkehrsstraßen werden Fahrradstraßen angelegt. In diesen wird KFZ-Verkehr grundsätzlich nicht mehr oder nur noch für Anlieger*innen zugelassen. Der Radverkehr auf Fahrradstraßen bekommt Vorrang. KFZ-Stellplätze sind ggf. in Parkbuchten abgesetzt vom Radverkehr auf der Fahrbahn unterzubringen.

Maßnahme 7: Einsatz von Lastenrädern steigern
Bis 2025 werden die Hauptrouten des Radverkehrs für die Nutzung von Lastenrädern und Fahrradanhängern fit gemacht. Dabei wird insbesondere dem höheren Platzbedarf in Kurvenbereichen, Durchfahrten und auf Aufstellflächen Rechnung getragen. Die Stadtverwaltung sorgt dafür, dass der Anteil des Radverkehrs am innerstädtischen gewerblichen Verkehr bis 2025 auf mindestens 10% gesteigert wird. Dazu gehört die ganztägige Freigabe der Fußgängerzonen für Lastenräder, die Schrittgeschwindigkeit fahren.

Maßnahme 8: Hochwertiges Fahrradparken im öffentlichen Raum
Für Fahrräder werden in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs 10.000 Abstellmöglichkeiten geschaffen. Bis 2025 entstehen an allen Stadtbahn- und S-Bahnstationen insgesamt 35.000 neue, sichere Abstellmöglichkeiten. Nochmals 35.000 Abstellmöglichkeiten werden in den Wohngebieten geschaffen, nach Möglichkeit überdacht und von Schrotträdern befreit. Bei privaten und öffentlichen Neubauten ist eine ausreichende Anzahl Fahrradstellplätze einzuplanen.

Maßnahme 9: Fahrradverleihsystem für Hannover
Es wird ein stadtweites, preislich attraktives Fahrradverleihsystem mit mindestens 2.000 Rädern aufgebaut. Im Angebot sind auch Lastenräder enthalten.

Maßnahme 10: Verkehrswende in der Verwaltung
Die Fahrten der hannoverschen Stadt- und Regionsverwaltung, insbesondere Botendienste, werden möglichst mit Fahrrädern erledigt. Die Verwaltungen schaffen bis 2020 jeweils einen Pool von unterschiedlichen Fahrrädern – auch Lastenrädern und Pedelecs – an. Damit nehmen die Verwaltungen eine Vorbildfunktion ein.

36. Umweltforum im Schulbiologiezentrum Hannover

Die BesucherInnen des 36. Umweltforums im Botanischen Schulgarten Burg, Burgweg 2, am 3. September 2017 (Sonntag) von 10 bis 17 Uhr erwartet ein Novum:
Neben den klassischen Angeboten des Schulbiologiezentrums Hannover sowie zahlreichen GastausstellerInnen aus dem Natur-, Umwelt- und Bildungsbereich, wird es eine Sonderausstellung „Ernährung“ geben. Mit dabei sind mehr als 20 AkteurInnen wie beispielsweise die Deutsche Gesellschaft für Ernährung – Sektion Niedersachsen, die Landesvereinigung der Milchwirtschaft, die Verbraucherzentrale Niedersachsen, „Veganes Hannover“ und „Iss dich fit!“.

Zusätzlich steht um 14 Uhr eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Zwischen Ethik, Gesundheit und Genuss – was ist ´gute´ Ernährung?“ auf dem Programm. Sowohl Sonderausstellung als auch Podiumsdiskussion leisten einen Beitrag zur Verbraucherinformation. Sie zeigen die Einflüsse des Ernährungs- und Konsumverhaltens auf die eigene Gesundheit sowie auf regionale und globale Strukturen, auf Ökologie, Ökonomie und Gesellschaft.

„Die diesjährige Ausrichtung des Umweltforums ergibt sich aus dem EU-Projekt „BigPicnic“, in dem das Schulbiologiezentrum Partner ist. Inhalt dieses Projekts ist eine der großen gesellschaftlichen Herausforderungen: das komplexe Thema Ernährungssicherheit sowie die Zielsetzung, die Öffentlichkeit stärker in diese Thematik einzubinden“, so Dr. Regine Leo, Leiterin des Schulbiologiezentrums.

Ebenfalls neu: Auf dem Gelände sind Foodtrucks wie Ollis ESSENzielles oder das Lunch-Mobil sowie Eis der Lindener Eismanufaktur Frioli zu finden.

Bereits seit vielen Jahren gehört die Veranstaltung für Natur- und Umweltschutzbegeisterte, Familien und andere Interessierte zu den Highlights in Hannover. Auch in diesem Jahr stehen wieder beliebte Angebote wie zum Beispiel das Klettern an Steilwänden und Bäumen, die Informationen zu heimischen Kulturpflanzen oder zu ökologischem Gemüseanbau, Kinderschminken und Ponyreiten sowie Kinder-Walking-Acts und Trapez-Choreografien auf dem Programm.

Die musikalische Untermalung der Veranstaltung übernehmen neben altbekannten Akteuren wie der New Castle BigBand und den Alphornbläsern, die hannoversche Band Forever And A Day sowie NO LIMIT, die Jugendband der Calenberger Musikschule.

Zahlreiche Mitmachaktionen für Erwachsene und Kinder an fast allen Ständen runden das vielfältige Programm an diesem Tag ab.

Weitere Informationen unter www.schulbiologiezentrum.info.

E-Bikes und Pedelecs – Radworkshop in Stöcken

Im Rahmen der Aktionsreihe „Stöcken klimamobil“ bietet das Sanierungsmanagement Stöcken gemeinsam mit dem Stadtteilladen Stöcken sowie dem Quartiersmanagement Stöcken am 17. August (Donnerstag) von 16 bis 18 Uhr in der Grundschule Am Stöckener Bach, Am Stöckener Bach 5, einen Workshop zu Pedelecs und E-Bikes an.

Elektrische Fahrräder gehören längst zum Straßenbild. Der Markt der angebotenen Modelle ist groß und deckt verschiedene Bedürfnisse und Einsatzbereiche ab. Die Akkus werden unauffälliger versteckt, die Reichweiten steigen. Vor dem Kauf eines Elektrorades sollte man sich daher Gedanken über die geplante Verwendung des Rades machen. Je nach Qualität und Preis unterscheidet sich auch das Fahrgefühl.

Im Workshop wird der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec thematisiert. Die TeilnehmerInnen erhalten zudem unter anderem Antworten auf Fragen zur Verkehrssicherheit: Fährt man auf Radweg oder Straße? Gibt es eine Helmpflicht? Ist eine Versicherung notwendig?

Darüber hinaus können verschiedene Pedelecs und E-Lastenräder Probe gefahren werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 219052-40 oder per E-Mail an energie@stoecken.info wird gebeten.

Die grüne Lösung für bessere Luft

Die sPD und die heilige „Auto“Kuh

Die grüne Lösung für bessere Luft

Die grüne Lösung für bessere Luft

Mal wieder sollen Prämien für den Autokauf nach Wunsch der sPD das Allheilmittel für die Umwelt sein. Warum muss die Autoindustrie für ihre Betrügereien auch noch mit Steuergeldern belohnt werden? Warum nicht mal konsequent zu Ende denken und Prämien für Fahrräder ausloben oder einfach dafür das man kein neues Auto kauft? Mit diesen ewig gestrigen Forderungen zulasten der Steuerzahler, die bewusst auf ein Auto verzichten, ist heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Außer für die Autolobby!

Pressemitteilung der sPD:

SPD-Ratsfraktion: „Wir brauchen Prämien für Elektroautos.“

Zur Debatte um die Verunreinigung der Luft durch Dieselmotoren in Hannover erklärt Lars Kelich, Sprecher der SPD-Ratsfraktion für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr:

„Der Bund hat die Pflicht zu handeln. Der Mobilitätsfond als Resultat aus dem sogenannten Diesel-Gipfel ist ein Schritt, der nicht zu Ende gedacht worden ist. Wir brauchen eine Offensive für Elektromobilität, nicht zuletzt, um die Stickoxidemissionen in Hannover und anderen Großstädten einzudämmen. Dies scheint mir der wirksamste Weg zu sein, Fahrverbote in den Städten zu verhindern.

Zu dieser Offensive gehört aus unserer Sicht eine echte Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen. Wirksam ist hierfür nur eine unkomplizierte Subvention an die Kunden in einer Höhe, die den Preisunterschied zwischen gewöhnlichen PKW mit Verbrennungsmotoren und Elektrofahrzeugen kompensiert. Als Vorlage dafür kann das Modell Abwrackprämie aus dem Jahr 2009 dienen, das zwar eine kleinere Summe pro Kauf vorsah, aber als Steuerungsinstrument gut funktioniert hat. Bezahlt werden können diese Prämien zum Teil aus dem neuen Mobilitätsfond, jedoch auch über weitere Mittel des Bundes.

Von einer solchen Maßnahme würden vor allem die Großstädte profitieren, zumal diese in der Regel eine bessere Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorhalten als kleinere Kommunen. Die Ladeinfrastruktur spielt selbstverständlich ebenfalls eine entscheidende Rolle beim Kauf eines Elektrofahrzeugs. Mit ihrer E-Mobilitätsoffensive haben enercity und ProKlima zusammen mit der Landeshauptstadt und anderen Kommunen in der Region einen wichtigen Schritt in diese Richtung begonnen. Auch das City-Logistik-Projekt „USEfUL“ geht in diese Richtung.

Hannover würde von einem solchen Prämienprogramm im Sinne des Einklangs von Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und der Mobilität durch Autos profitieren. Dieses Programm würde zudem dazu beitragen, dass die Stadtverwaltung bei der Umrüstung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge deutlich schneller vorankäme.“

Maschsee Nordufer

Fahrradfreundliches Hannover?

Einseitige Straßensperrung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer

Aufgrund von Verkehrsplanungen zum Maschseefest wird die Fahrbahn des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers zwischen Altenbekener Damm und Kurt-Schwitters-Platz in der Nacht von Mittwoch (19. Juli) auf Donnerstag (20. Juli) von 19 bis 6 Uhr einseitig gesperrt. Der Abbau erfolgt zur selben Uhrzeit in der Nacht vom 28. (Montag) auf den 29. August (Dienstag).

Weitere Informationen zu den vekehrsrechtlichen Maßnahmen während des Maschseefestes werden in der Pressekonferenz zum diesjährigen Maschseefest der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) am Donnerstag (20. Juli) um 11 Uhr im Courtyard Hannover Maschsee, Arthur-Menge-Ufer 3, bekanntgegeben.

Sowei die Pressemitteilung für die Autofahrer zum Maschseefest.

Das ist die Realität für Fahrradfahrer:

Vom Rudolf-von-Bennigsen-Ufer kommend darf man als Radfahrer jetzt in keine Richtung mehr abbiegen. Der Weg entlang des Sprengelmuseums ist eigentlich fertig aber immer noch für den Radverkehr gesperrt. Als Alternative darf man auf einem viel zu schmalen Radweg auf der falschen Seite in Richtung Friedrichswall fahren.

Auch die Sperrung am Nordufer ist für den Radverkehr eine Zumutung. Dort bleibt nur die Straße als Ausweichfläche.

Fuß- und Radweg im Maschpark

Fuß- und Radweg im Maschpark

Zu allem Überfluss ist auch noch der Fuß- und Radweg hinter dem Rathaus durch den Maschpark für mehr als eine Woche gesperrt weil dort für das Klassikkonzert aufgebaut wird.

Wo soll man denn nun als Radfahrer nach Meinung der Stadtverwaltung von der Südstadt in die Calenberger Neustadt fahren?

Die Presse ist voll von Meldungen rund um das Baustellenchaos für Autofahrer in Hannover. Mit Fahrradfahrern kann man das ruhig machen. Da schreibt niemand drüber.

Zecken
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Zeckengefahr in Hannover

Achtung ZeckenSie sitzen in Gräsern, in Büschen, auf Blättern: Zecken sind auch in der Region Hannover weit verbreitet. Gerade jetzt, wenn das Wetter wieder schöner wird und viele Menschen in den Osterferien durch die Natur streifen, ist die Wahrscheinlichkeit, von den kleinen schwarzen Krabbeltieren gestochen zu werden, besonders hoch. Da Zecken auch Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen können, sollten Spaziergänger, Naturliebhaber oder Hobbygärtner einige wichtige Regeln nach einem Zeckenstich beachten.

Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose

Während FSME vor allem in Süddeutschland vorkommt und in unserer Gegend kein Risiko darstellt, ist Borreliose in ganz Deutschland ein ernsthaftes Erkrankungsproblem – auch in der Region Hannover. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose. Das Tückische an der Krankheit: Man kann sich vor ihr nicht durch eine Impfung schützen und sie verläuft zunächst unerkannt. Nur die Hälfte der Patienten hat den Zeckenstich überhaupt bemerkt, so dass typische Erkrankungszeichen nicht immer mit der Borreliose in Verbindung gebracht werden. Außerdem treten bei Borreliose Symptome vieler anderer Krankheiten auf, wodurch die Diagnose häufig zusätzlich erschwert wird.

Als Anzeichen für eine Infektion gilt eine so genannte ringförmige Röte, die sich ein bis drei Wochen nach dem Zeckenstich bildet. Die Hautrötung kann sich spontan wieder zurückentwickeln, in manchen Fällen folgen ihr aber auch Wochen bis Monate später schmerzhafte Nervenentzündungen oder Gelenkbeschwerden. Nicht oder zu spät mit Antibiotika behandelte Infektionen können chronische Krankheitserscheinungen an Nervensystem, Herz, Gelenken und Haut hervorrufen.

ZeckenNicht jeder Zeckenstich führt automatisch zu einer Infektion. Nur etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Zecken tragen die Borrelien in sich. Und von den „Borrelien-Zecken“ wiederum überträgt nur eine von hundert Zecken bei einem Stich die Borreliose auf den Menschen.

Dennoch sollte man nach jedem Zeckenstich die Einstichstelle genau beobachten und die Entwicklung der Haut im besten in einer Art Tagebuch festhalten: Wann und wo wurde ich gestochen? Bilden sich Hautrötungen? Treten grippeähnliche oder andere Beschwerden auf? Schmerzen die Gelenke? Wenn solche Fragen mit „ja“ beantwortet werden, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Durch eine rechtzeitige Behandlung lässt sich Borreliose gut beherrschen und ausheilen.

Wichtig ist eine entdeckte Zecke unmittelbar aus dem Körper zu entfernen. In Online Apotheken wie der Europa Apotheek gibt es allerlei Hilfsmittel wie spezielle Zecken-Zangen. Mit dieser fasst man die Zecke direkt über der Hautoberfläche löst sie durch langsames, geduldiges Ziehen. Drehen oder Zerquetschen führen nicht zum Erfolg – im Gegenteil: Die Abgabe der Krankheitserreger kann dadurch sogar beschleunigt werden. Auch so genannte Hausmittel wie Öltropfen wirken nachteilig, weil durch Reizungen die Zecke die Erreger nur schneller in die Haut einbringt.

Bleibt der Zeckenkopf in der Haut stecken, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die Borrelien tragen die Tiere im Darm, und der wird mit dem Zeckenkörper entfernt fast immer entfernt. Die betreffende Stelle kann desinfiziert und sollte wegen einer Entzündung im Auge behalten werden. Eine Blutvergiftung entsteht nicht, auch ist es nicht erforderlich, sich nach einem Zeckenstich vorbeugend mit Antibiotika zu versorgen.

Die lieben Haustiere sollten auch regelmäßig nach Aufenthalten im Freien nach Zecken abgesucht werden. Am wirkungsvollsten schützt man sich vor Infektionen durch sorgfältiges Absuchen des Körpers und der Kleidung nach anhaftenden Zecken. Im besten Fall meidet man einfach ihre typischen Lebensräume. Da Zecken sehr empfindlich gegen Austrocknung sind, leben sie hauptsächlich in dichten Sträuchern, die auch im Hochsommer zwischen ihren Stängeln dicht über dem Erdboden eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten. Ein solcher Unterwuchs kommt vor allem in Laub- und Mischwäldern mit Eiche und Buche vor, aber auch in Gärten und Parks. Zusätzlich spielt die Umgebungs- und Bodentemperatur eine Rolle: Bei einer Temperatur unter fünf Grad Celsius stellen Zecken jede Aktivität ein.

Zecken

Zecken sind Gliederfüßler und gehören zur Klasse der Spinnentiere, wie man an den acht Beinen der geschlechtsreifen ausgewachsenen Exemplare erkennen kann. Zecken verfügen über zwei Mundwerkzeuge, mit denen sie in die Haut der Wirte eindringen. Auch wenn man umgangssprachlich oft von Zeckenbissen spricht, handelt es sich korrekterweise eher um einen Stich.

Über die Mundwerkzeuge wird neben einem Gerinnungshemmer, der den Blutfluss zur Saugstelle stärken soll, ein klebriger Stoff verspritzt, durch den die Zecke auch bei Bewegungen des Wirts nicht abfällt. Durch eine Art lokales Betäubungsmittel kann das Opfer den Einstich oft über einen längeren Zeitraum nicht bemerken. Um sich vor dem Immunsystem des Wirtes zu schützen, kommt beim Stich außerdem noch ein entzündungshemmender Stoff zum Einsatz.

Mehr Infos zum Thema Zeckenstiche finden Sie hier: www.zeckenstich.net

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Lüftje Lage

Lüftje Lage

Lüftje LageGesunde Atemluft ist ein hohes Gut. Die HannovAir Connection – ein breites Bündnis aus Betroffenen, engagierten Hannoveranern und Verbänden – hat sich gegründet, um dieses Gut zu schützen.

Wie in vielen deutschen Städten werden auch in Hannover die gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Werte regelmäßig überschritten.

Luftschadstoffe stellen eine massive Gesundheitsgefahr für die Menschen dar und führen zu Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen sowie der Beeinträchtigung der Lungenfunktion, insbesondere bei Kindern.

Die Hauptquelle der Stickstoffdioxidbelastung in den Städten ist der Straßenverkehr. HannovAir Connection möchte darauf hinwirken, dass die Stadt Hannover endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz gegen die gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung einleitet. Saubere Mobilität ist möglich!

HannovAir Connection fordert deshalb:

  • Saubere Luft: Die Stadt Hannover muss die Luftschadstoffe effektiv reduzieren. Vor allem Stickoxide stellen eine unsichtbare, dauerhafte Belastung für alle Stadtbewohner dar. Gesundheitsschutz muss oberste Priorität der Stadtpolitik werden.
  • Transparenz: HannovAir Connection fordert Aufklärung über die Gesundheitsgefahren durch Luftschadstoffe. Informationen zu den Überschreitungen der Grenzwerte und den daraus resultierenden Gesundheitsgefahren sollen regelmäßig, umfassend und leicht zugänglich bereitgestellt werden.
  • Verkehrswende: HannovAir Connection verlangt die zügige Einleitung der Verkehrswende. Statt Symptombekämpfung zu betreiben, muss die Stadt endlich ein Konzept für eine echte Verkehrswende vorlegen.

Kundgebung am 10. Juni um 12 Uhr

Für den 10. Juni um 12 Uhr lädt die HannovAir Connection zu einer Kundgebung auf den Opernplatz. Die Präsentation der Forderungen wird durch spannende Impulsreferate ergänzt.

Professor Dr. Med. Hans Schweisfurth wird über die Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und Lungen- und Atemwegserkrankungen aufklären. Im Anschluss berichtet Christian Grundmann von Green City e.V. in München über das erfolgreiche Münchener Bürgerbegehren für eine Verkehrswende und den derzeitigen Stand der Umsetzung.

Die HannovAIR Connection

Neben bürgerschaftlich engagierten Hannoveranern wird die Initiative maßgeblich von den Verbänden ADFC, BUND, Greenpeace, PlatzDa!, VCD, und dem Wissenschaftsladen Hannover getragen. Zusammen bilden sie die HannovAIR Connection.

Saubere Atemluft ist das gemeinsame Ziel!