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E-Bikes und Pedelecs – Radworkshop in Stöcken

Im Rahmen der Aktionsreihe „Stöcken klimamobil“ bietet das Sanierungsmanagement Stöcken gemeinsam mit dem Stadtteilladen Stöcken sowie dem Quartiersmanagement Stöcken am 17. August (Donnerstag) von 16 bis 18 Uhr in der Grundschule Am Stöckener Bach, Am Stöckener Bach 5, einen Workshop zu Pedelecs und E-Bikes an.

Elektrische Fahrräder gehören längst zum Straßenbild. Der Markt der angebotenen Modelle ist groß und deckt verschiedene Bedürfnisse und Einsatzbereiche ab. Die Akkus werden unauffälliger versteckt, die Reichweiten steigen. Vor dem Kauf eines Elektrorades sollte man sich daher Gedanken über die geplante Verwendung des Rades machen. Je nach Qualität und Preis unterscheidet sich auch das Fahrgefühl.

Im Workshop wird der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec thematisiert. Die TeilnehmerInnen erhalten zudem unter anderem Antworten auf Fragen zur Verkehrssicherheit: Fährt man auf Radweg oder Straße? Gibt es eine Helmpflicht? Ist eine Versicherung notwendig?

Darüber hinaus können verschiedene Pedelecs und E-Lastenräder Probe gefahren werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung unter der Telefonnummer 219052-40 oder per E-Mail an energie@stoecken.info wird gebeten.

Die grüne Lösung für bessere Luft

Die sPD und die heilige „Auto“Kuh

Die grüne Lösung für bessere Luft

Die grüne Lösung für bessere Luft

Mal wieder sollen Prämien für den Autokauf nach Wunsch der sPD das Allheilmittel für die Umwelt sein. Warum muss die Autoindustrie für ihre Betrügereien auch noch mit Steuergeldern belohnt werden? Warum nicht mal konsequent zu Ende denken und Prämien für Fahrräder ausloben oder einfach dafür das man kein neues Auto kauft? Mit diesen ewig gestrigen Forderungen zulasten der Steuerzahler, die bewusst auf ein Auto verzichten, ist heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Außer für die Autolobby!

Pressemitteilung der sPD:

SPD-Ratsfraktion: „Wir brauchen Prämien für Elektroautos.“

Zur Debatte um die Verunreinigung der Luft durch Dieselmotoren in Hannover erklärt Lars Kelich, Sprecher der SPD-Ratsfraktion für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr:

„Der Bund hat die Pflicht zu handeln. Der Mobilitätsfond als Resultat aus dem sogenannten Diesel-Gipfel ist ein Schritt, der nicht zu Ende gedacht worden ist. Wir brauchen eine Offensive für Elektromobilität, nicht zuletzt, um die Stickoxidemissionen in Hannover und anderen Großstädten einzudämmen. Dies scheint mir der wirksamste Weg zu sein, Fahrverbote in den Städten zu verhindern.

Zu dieser Offensive gehört aus unserer Sicht eine echte Prämie für den Kauf von Elektrofahrzeugen. Wirksam ist hierfür nur eine unkomplizierte Subvention an die Kunden in einer Höhe, die den Preisunterschied zwischen gewöhnlichen PKW mit Verbrennungsmotoren und Elektrofahrzeugen kompensiert. Als Vorlage dafür kann das Modell Abwrackprämie aus dem Jahr 2009 dienen, das zwar eine kleinere Summe pro Kauf vorsah, aber als Steuerungsinstrument gut funktioniert hat. Bezahlt werden können diese Prämien zum Teil aus dem neuen Mobilitätsfond, jedoch auch über weitere Mittel des Bundes.

Von einer solchen Maßnahme würden vor allem die Großstädte profitieren, zumal diese in der Regel eine bessere Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge vorhalten als kleinere Kommunen. Die Ladeinfrastruktur spielt selbstverständlich ebenfalls eine entscheidende Rolle beim Kauf eines Elektrofahrzeugs. Mit ihrer E-Mobilitätsoffensive haben enercity und ProKlima zusammen mit der Landeshauptstadt und anderen Kommunen in der Region einen wichtigen Schritt in diese Richtung begonnen. Auch das City-Logistik-Projekt „USEfUL“ geht in diese Richtung.

Hannover würde von einem solchen Prämienprogramm im Sinne des Einklangs von Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger und der Mobilität durch Autos profitieren. Dieses Programm würde zudem dazu beitragen, dass die Stadtverwaltung bei der Umrüstung des Fuhrparks auf Elektrofahrzeuge deutlich schneller vorankäme.“

Maschsee Nordufer

Fahrradfreundliches Hannover?

Einseitige Straßensperrung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer

Aufgrund von Verkehrsplanungen zum Maschseefest wird die Fahrbahn des Rudolf-von-Bennigsen-Ufers zwischen Altenbekener Damm und Kurt-Schwitters-Platz in der Nacht von Mittwoch (19. Juli) auf Donnerstag (20. Juli) von 19 bis 6 Uhr einseitig gesperrt. Der Abbau erfolgt zur selben Uhrzeit in der Nacht vom 28. (Montag) auf den 29. August (Dienstag).

Weitere Informationen zu den vekehrsrechtlichen Maßnahmen während des Maschseefestes werden in der Pressekonferenz zum diesjährigen Maschseefest der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) am Donnerstag (20. Juli) um 11 Uhr im Courtyard Hannover Maschsee, Arthur-Menge-Ufer 3, bekanntgegeben.

Sowei die Pressemitteilung für die Autofahrer zum Maschseefest.

Das ist die Realität für Fahrradfahrer:

Vom Rudolf-von-Bennigsen-Ufer kommend darf man als Radfahrer jetzt in keine Richtung mehr abbiegen. Der Weg entlang des Sprengelmuseums ist eigentlich fertig aber immer noch für den Radverkehr gesperrt. Als Alternative darf man auf einem viel zu schmalen Radweg auf der falschen Seite in Richtung Friedrichswall fahren.

Auch die Sperrung am Nordufer ist für den Radverkehr eine Zumutung. Dort bleibt nur die Straße als Ausweichfläche.

Fuß- und Radweg im Maschpark

Fuß- und Radweg im Maschpark

Zu allem Überfluss ist auch noch der Fuß- und Radweg hinter dem Rathaus durch den Maschpark für mehr als eine Woche gesperrt weil dort für das Klassikkonzert aufgebaut wird.

Wo soll man denn nun als Radfahrer nach Meinung der Stadtverwaltung von der Südstadt in die Calenberger Neustadt fahren?

Die Presse ist voll von Meldungen rund um das Baustellenchaos für Autofahrer in Hannover. Mit Fahrradfahrern kann man das ruhig machen. Da schreibt niemand drüber.

Zecken
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Zeckengefahr in Hannover

Achtung ZeckenSie sitzen in Gräsern, in Büschen, auf Blättern: Zecken sind auch in der Region Hannover weit verbreitet. Gerade jetzt, wenn das Wetter wieder schöner wird und viele Menschen in den Osterferien durch die Natur streifen, ist die Wahrscheinlichkeit, von den kleinen schwarzen Krabbeltieren gestochen zu werden, besonders hoch. Da Zecken auch Krankheiten wie FSME und Borreliose übertragen können, sollten Spaziergänger, Naturliebhaber oder Hobbygärtner einige wichtige Regeln nach einem Zeckenstich beachten.

Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose

Während FSME vor allem in Süddeutschland vorkommt und in unserer Gegend kein Risiko darstellt, ist Borreliose in ganz Deutschland ein ernsthaftes Erkrankungsproblem – auch in der Region Hannover. Jährlich erkranken rund 60.000 Menschen an Borreliose. Das Tückische an der Krankheit: Man kann sich vor ihr nicht durch eine Impfung schützen und sie verläuft zunächst unerkannt. Nur die Hälfte der Patienten hat den Zeckenstich überhaupt bemerkt, so dass typische Erkrankungszeichen nicht immer mit der Borreliose in Verbindung gebracht werden. Außerdem treten bei Borreliose Symptome vieler anderer Krankheiten auf, wodurch die Diagnose häufig zusätzlich erschwert wird.

Als Anzeichen für eine Infektion gilt eine so genannte ringförmige Röte, die sich ein bis drei Wochen nach dem Zeckenstich bildet. Die Hautrötung kann sich spontan wieder zurückentwickeln, in manchen Fällen folgen ihr aber auch Wochen bis Monate später schmerzhafte Nervenentzündungen oder Gelenkbeschwerden. Nicht oder zu spät mit Antibiotika behandelte Infektionen können chronische Krankheitserscheinungen an Nervensystem, Herz, Gelenken und Haut hervorrufen.

ZeckenNicht jeder Zeckenstich führt automatisch zu einer Infektion. Nur etwa ein Fünftel bis ein Viertel der Zecken tragen die Borrelien in sich. Und von den „Borrelien-Zecken“ wiederum überträgt nur eine von hundert Zecken bei einem Stich die Borreliose auf den Menschen.

Dennoch sollte man nach jedem Zeckenstich die Einstichstelle genau beobachten und die Entwicklung der Haut im besten in einer Art Tagebuch festhalten: Wann und wo wurde ich gestochen? Bilden sich Hautrötungen? Treten grippeähnliche oder andere Beschwerden auf? Schmerzen die Gelenke? Wenn solche Fragen mit „ja“ beantwortet werden, sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Durch eine rechtzeitige Behandlung lässt sich Borreliose gut beherrschen und ausheilen.

Wichtig ist eine entdeckte Zecke unmittelbar aus dem Körper zu entfernen. In Online Apotheken wie der Europa Apotheek gibt es allerlei Hilfsmittel wie spezielle Zecken-Zangen. Mit dieser fasst man die Zecke direkt über der Hautoberfläche löst sie durch langsames, geduldiges Ziehen. Drehen oder Zerquetschen führen nicht zum Erfolg – im Gegenteil: Die Abgabe der Krankheitserreger kann dadurch sogar beschleunigt werden. Auch so genannte Hausmittel wie Öltropfen wirken nachteilig, weil durch Reizungen die Zecke die Erreger nur schneller in die Haut einbringt.

Bleibt der Zeckenkopf in der Haut stecken, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Die Borrelien tragen die Tiere im Darm, und der wird mit dem Zeckenkörper entfernt fast immer entfernt. Die betreffende Stelle kann desinfiziert und sollte wegen einer Entzündung im Auge behalten werden. Eine Blutvergiftung entsteht nicht, auch ist es nicht erforderlich, sich nach einem Zeckenstich vorbeugend mit Antibiotika zu versorgen.

Die lieben Haustiere sollten auch regelmäßig nach Aufenthalten im Freien nach Zecken abgesucht werden. Am wirkungsvollsten schützt man sich vor Infektionen durch sorgfältiges Absuchen des Körpers und der Kleidung nach anhaftenden Zecken. Im besten Fall meidet man einfach ihre typischen Lebensräume. Da Zecken sehr empfindlich gegen Austrocknung sind, leben sie hauptsächlich in dichten Sträuchern, die auch im Hochsommer zwischen ihren Stängeln dicht über dem Erdboden eine hohe Luftfeuchtigkeit bieten. Ein solcher Unterwuchs kommt vor allem in Laub- und Mischwäldern mit Eiche und Buche vor, aber auch in Gärten und Parks. Zusätzlich spielt die Umgebungs- und Bodentemperatur eine Rolle: Bei einer Temperatur unter fünf Grad Celsius stellen Zecken jede Aktivität ein.

Zecken

Zecken sind Gliederfüßler und gehören zur Klasse der Spinnentiere, wie man an den acht Beinen der geschlechtsreifen ausgewachsenen Exemplare erkennen kann. Zecken verfügen über zwei Mundwerkzeuge, mit denen sie in die Haut der Wirte eindringen. Auch wenn man umgangssprachlich oft von Zeckenbissen spricht, handelt es sich korrekterweise eher um einen Stich.

Über die Mundwerkzeuge wird neben einem Gerinnungshemmer, der den Blutfluss zur Saugstelle stärken soll, ein klebriger Stoff verspritzt, durch den die Zecke auch bei Bewegungen des Wirts nicht abfällt. Durch eine Art lokales Betäubungsmittel kann das Opfer den Einstich oft über einen längeren Zeitraum nicht bemerken. Um sich vor dem Immunsystem des Wirtes zu schützen, kommt beim Stich außerdem noch ein entzündungshemmender Stoff zum Einsatz.

Mehr Infos zum Thema Zeckenstiche finden Sie hier: www.zeckenstich.net

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Lüftje Lage

Lüftje Lage

Lüftje LageGesunde Atemluft ist ein hohes Gut. Die HannovAir Connection – ein breites Bündnis aus Betroffenen, engagierten Hannoveranern und Verbänden – hat sich gegründet, um dieses Gut zu schützen.

Wie in vielen deutschen Städten werden auch in Hannover die gesetzlich vorgeschriebenen Stickoxid-Werte regelmäßig überschritten.

Luftschadstoffe stellen eine massive Gesundheitsgefahr für die Menschen dar und führen zu Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Problemen sowie der Beeinträchtigung der Lungenfunktion, insbesondere bei Kindern.

Die Hauptquelle der Stickstoffdioxidbelastung in den Städten ist der Straßenverkehr. HannovAir Connection möchte darauf hinwirken, dass die Stadt Hannover endlich wirksame Maßnahmen zum Schutz gegen die gesundheitsgefährdende Luftverschmutzung einleitet. Saubere Mobilität ist möglich!

HannovAir Connection fordert deshalb:

  • Saubere Luft: Die Stadt Hannover muss die Luftschadstoffe effektiv reduzieren. Vor allem Stickoxide stellen eine unsichtbare, dauerhafte Belastung für alle Stadtbewohner dar. Gesundheitsschutz muss oberste Priorität der Stadtpolitik werden.
  • Transparenz: HannovAir Connection fordert Aufklärung über die Gesundheitsgefahren durch Luftschadstoffe. Informationen zu den Überschreitungen der Grenzwerte und den daraus resultierenden Gesundheitsgefahren sollen regelmäßig, umfassend und leicht zugänglich bereitgestellt werden.
  • Verkehrswende: HannovAir Connection verlangt die zügige Einleitung der Verkehrswende. Statt Symptombekämpfung zu betreiben, muss die Stadt endlich ein Konzept für eine echte Verkehrswende vorlegen.

Kundgebung am 10. Juni um 12 Uhr

Für den 10. Juni um 12 Uhr lädt die HannovAir Connection zu einer Kundgebung auf den Opernplatz. Die Präsentation der Forderungen wird durch spannende Impulsreferate ergänzt.

Professor Dr. Med. Hans Schweisfurth wird über die Zusammenhänge zwischen Luftverschmutzung und Lungen- und Atemwegserkrankungen aufklären. Im Anschluss berichtet Christian Grundmann von Green City e.V. in München über das erfolgreiche Münchener Bürgerbegehren für eine Verkehrswende und den derzeitigen Stand der Umsetzung.

Die HannovAIR Connection

Neben bürgerschaftlich engagierten Hannoveranern wird die Initiative maßgeblich von den Verbänden ADFC, BUND, Greenpeace, PlatzDa!, VCD, und dem Wissenschaftsladen Hannover getragen. Zusammen bilden sie die HannovAIR Connection.

Saubere Atemluft ist das gemeinsame Ziel!