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Das Rasenlabyrinth "Rad" in der Eilenriede

Exkursion: Mit dem Fahrrad durch die Eilenriede

Programm „Mehr Natur in der Stadt“

Das Rasenlabyrinth "Rad" in der Eilenriede

Das Rasenlabyrinth „Rad“ in der Eilenriede

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: „Städte wagen Wildnis“. Im Rahmen dieses neuen Projekts können Interessierte die Eilenriede mit dem Fahrrad erkunden.

Am Dienstag (25. April) findet in der Zeit von 15 bis 17 Uhr die erste Radtour durch abgelegene Orte des Stadtwaldes statt. Denn gar nicht weit entfernt von den beliebten und belebten Spazierwegen in der Eilenriede entwickelt sich schon seit Jahren ungehemmt die Wildnis. Doch was ist hier eigentlich anders als im Rest des Waldes? Auf der Radtour werden diese Unterschiede herausgearbeitet und menschliche Spuren in der Wildnis gesucht. Außerdem soll über die Forstwirtschaft und deren Folgen gesprochen werden.

Die Radtour richtet sich an interessierte Erwachsene und ältere Kinder. Treffpunkt: Stadtbahnhaltestelle Zoo. Das Angebot ist kostenlos. Um telefonische Anmeldung unter (05 11) 1 68 – 4 38 01 wird gebeten. Die Zahl der Plätze ist auf 20 beschränkt.

Für alle, die sich nicht mehr rechtzeitig anmelden konnten, gilt der Hinweis: Im Herbst findet eine zweite Tour statt. Über den Termin wird die Stadt rechtzeitig informieren.

Vortrag zum Thema „Heizen mit Sonnenkraft“

Eine Solarwärmeanlage kann, wenn sie optimal abgestimmt ist, das Heizungssystem effizient unterstützen. Dipl.-Ing. Dirk Hufnagel referiert darüber, wie Kollektoren, Speicher, konventionelle Wärmequellen und Trinkwassertechnik sinnvoll miteinander verbunden werden können. Der Vortrag findet am Donnerstag, 27. April, um 17.30 Uhr im üstra-Kundenzentrum (Vortragsraum im 1. OG), Karmarschstraße 30/32, statt. Der Eintritt ist kostenlos, es gibt Getränke und Snacks.

Die Vortragsreihe „Mach dein Haus fit“ wird gemeinsam vom enercity-Fonds proKlima, der Klimaschutzagentur Region Hannover und der Verbraucherzentrale Niedersachsen organisiert.

Weitere Termine auf www.klimaschutz-hannover.de

Mausohr

NABU: Die Flugkünstler der Nacht erwachen

Fledermäuse sind wieder in der Dämmerung zu sehen

Jetzt ist es wieder soweit. Die ersten warmen Tage und Nächte haben sie aus dem Winterschlaf geweckt – die Fledermäuse. Die Flugkünstler der Nacht ziehen nun von ihren Winter- in die Sommerquartiere. Für ihren Winterschlaf suchen die Tiere vor allem Höhlen, Stollen, Bunker oder Keller auf. Orte also, die eine konstant kühle Temperatur und eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen. Auf dem Zug zwischen Winterquartier und Sommerquartier können sehr weite Strecken zurück gelegt werden, bekannt ist eine Rauhautfledermaus mit einer Zugstrecke von über 1900 Kilometern.

„Viele Menschen wissen inzwischen, dass bei uns einige Fledermausarten an Gebäuden leben. Weit verbreitet ist dabei der Irrglaube, dass es sich hierbei ausschließlich um alte Gebäude handelt. Tatsächlich machen vor allem spaltenbewohnende Fledermäuse, wie die Zwergfledermaus, keinen Unterschied zwischen alten und neuen Gebäuden. Wichtig ist nur, dass sie einen passenden Spalt finden, der ihnen genug Platz lässt und auch die passenden klimatischen Bedingungen für die Jungenaufzucht bietet“, berichtet Ralf Berkhan, NABU-Projektleiter ‚Fledermausbotschafter‘. Im Sommer wollen es Fledermäuse warm und trocken. Solche Bedingungen können ebenso hinter einer Holzverschalung an einem alten Bauernhaus herrschen wie an einem Plattenbau in der Großstadt.

Anders ist dies bei solchen Arten, die sich lieber direkt im Dachboden aufhalten. Diese Arten brauchen große und nicht ausgebaute Dachböden, die zugleich möglichst zugluftfrei sind. Solche Dachböden sind an modernen Häusern kaum noch zu finden, weshalb das Große Mausohr oder auch die beiden Langohrfledermaus-Arten (Braunes und Graues Langohr) häufig in Kirchen oder anderen historischen Gebäuden zu finden sind.

Durch die Intensivierung der Landwirtschaft ist die Vielfalt der bäuerlichen Kulturlandschaften verloren gegangen – das beeinflusst auch das Nahrungsangebot für die Fledermaus. „Die negativen Auswirkungen auf das Angebot an Beutetieren wie Nachtfaltern, Fluginsekten oder Käfern sind erheblich. Auch der Einsatz von Pestiziden, sowohl in der Landwirtschaft, aber auch in der Forstwirtschaft und im Privathaushalt macht den Tieren zu schaffen“, so Ralf Berkhan. Die Giftablagerungen erreichen im wenige Gramm schweren Tierkörper entweder tödliche Konzentrationen oder werden über die Muttermilch an die Jungen weiter gereicht. Zudem werden viele Quartiere vom Menschen unbewusst zerstört. Besonders höhlenreiches Altholz wird noch immer aus dem Wald entfernt. Dachböden werden renoviert und mit Holzschutzmitteln behandelt, Hohlräume ausgeschäumt und Fugen versiegelt. „Wichtige Lebensräume unter Dächern oder hinter Fassadenverkleidungen gehen so verloren“, stellt Ralf Berkhan fest.

Es gibt also zahlreiche Ursachen für die Bedrohung der Fledermäuse. Von den 25 in Deutschland vorkommenden Arten sind vier Arten vom Aussterben bedroht. Drei Arten gelten als stark gefährdet und weitere fünf Arten sind als gefährdet eingestuft.

Jeder kann selbst mit geringem Einsatz zum Schutz der Fledermäuse beitragen. Die Bereitstellung eines Fledermauskastens als potentielles Quartier ist hier eine bewährte Methode. Fledermauskästen gibt es für spalten- wie auch höhlenbewohnende Arten. Man kann diese Sie können selbst gebauten oder aus dem Fachhandel bezogen werden beziehen.

Der NABU Niedersachsen hat ein Gesamtpaket, bestehend aus den Broschüren „Fledermausschutz an Gebäuden“ sowie „Fledermäuse – Flugkünstler der Nacht“, für Sie zusammengestellt. Sie erhalten das Paket zum einmaligen Vorteilspreis von acht Briefmarken zu 70 Cent beim NABU Niedersachsen, Stichwort „Fledermausschutz“, Alleestr. 36, 30167 Hannover.

Fahrradroute

Luftreinhalteplan: BUND fordert ein Ende der behördlich geduldeten Gesundheitsschädigung

Monatelang hat Hannovers Stadtverwaltung über einem Luftreinhalteplan gebrütet – was jetzt als Ergebnis vorliegt, ist nach Ansicht des BUND Region Hannover mehr als enttäuschend. Keine Fahrverbote für schmutzige Dieselfahrzeuge, keine Ausweitung von Tempo 30 – Zonen. Dafür setzt die Stadt auf bekannte Vorschläge, die zu wenig Wirkung haben und niemandem weh tun – getreu einer bayerischen Devise: „Es muss was g’schehn, aber es darf nix passieren“. Mehr Werbung für Fahrrad und öffentliche Verkehrsmittel, die Förderung der Elektromobilität und ein verbesserter Verkehrsfluss sollen es richten.

„Das ist gesundheitspolitisch verantwortungslos, denn längst ist klar: Wer die gefährlichen Stickoxide in der Luft in Hannover und der Region endlich unter die seit Jahren EU-weit geltenden Grenzwerte drücken will, kommt um eine schnelle Reduzierung bei Teilen des Pkw-Verkehrs nicht herum“, erklärt BUND-Vorstandsmitglied Gerd Wach. Während beispielsweise in italienischen Städten oder Paris immer wieder flächendeckende Fahrverbote verhängt wurden, wolle sich Hannover um Maßnahmen herumdrücken, die manche Autofahrer zum Nachdenken bringen würden.

„Obwohl in Stadt und in Region ein gut ausgebautes ÖPNV –System vorhanden und auch das Carsharing-Angebot hervorragend ist, ist es offenbar für viele Menschen trotzdem kein Grund, auf ihre Autofahrten oder sogar ganz auf das private Auto zu verzichten. Deshalb muss die Politik – bei diesen guten Ausgangsbedingungen – den Mut haben, endlich dem Gesundheitsschutz Vorrang einzuräumen!“, fordert der BUND-Vertreter. Die behördliche Duldung der Gesundheitsschäden durch Stickoxide und Feinstäube müsse beendet werden.

Das sei auch im Interesse der Stadt selbst, der im Falle von Klagen nicht nur horrende Strafzahlungen drohen, sondern auch unbequeme Gerichtsentscheide. „Bevor Gerichte hoch belastete Straßen wie die Marienstraße oder die Göttinger Chaussee kurzfristig und vollständig sperren lassen, sollte die Landeshauptstadt deshalb ordnungspolitische Maßnahmen ergreifen, um die Schadstoffbelastung der Luft spürbar zu senken!“ Dazu gehören nach Ansicht des BUND Tempolimits ebenso wie die Forcierung der Blauen Plakette, mit der nur noch Dieselfahrzeuge, die die Euro 6-Abgasnorm erfüllen, in die Stadt fahren dürfen. Bundes- und Landesregierung müssten hierfür zügig die gesetzlichen Vorrausetzungen schaffen.

„Bis es soweit ist, müssen die Autos auf anderen Wegen aus der Stadt gehalten werden, etwa über eine Erhöhung der Parkgebühren in der Innenstadt und über weitere Parkverbote an innenstadtnahen Straßen“, fordert Wach. Derzeit wolle aber wohl niemand die politische Verantwortung für unpopuläre Maßnahmen übernehmen – stattdessen werde ein kaum erträgliches Schwarze-Peter-Spiel zwischen Stadt, Land, Bund und den Gerichten gespielt – auf dem Rücken der Bewohner, die die verdreckte Luft weiterhin einatmen müssen.

www.BUND-Hannover.de

PlatzDa

Stephansplatz in der Südstadt oder „PlatzDa! goes South“ oder 250 € zu verschenken

Wer oder welche Intitiative o. ä. (Anwohner, Radfahrer, Umweltbewegte, Senioren, Schulklasse, Juegendzentrum usw. usf.) möchte sich für die Mobilitätswende und eine lebenswerte Stadt einsetzen? Die #PlatzDa!-Initiative unterstützt Dein oder Euer oder Ihr Engagement unbürokratisch mit einmalig 250 €. Flyer drucken, Internetseite anmelden, Kreide zum Bemalen der Straßen kaufen, Experten für Stadtteiltransformation einladen? Macht, was Ihr/Sie wollt/wollen mit dem Geld, aber macht was für Eure Stadtteil-Mitbewohner und Euren Kiez in der Südstadt, in Döhren, in Buchholz etc. Wir freuen uns über eine Mail an hannovercyclechic@gmx.de. Einen Wunsch haben wir: Ein Gastbeitrag auf dem Blog beschreibt das Engagement, die Aktion oder was auch immer Dir/Euch/Ihnen einfällt.

weiterlesen unter hannovercyclechic.wordpress.com

h1 - Fernsehen aus Hannover

h1: Platz Da! – Initiative für lebenswertere Stadtteile

Die Platz Da! – Initiative möchte öffentliche Plätze zurück erobern. Dazu gehören weniger Autos und mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger. Bei ihren Aktionen bespielt die Initiative öffentliche Plätze und sucht jetzt noch Mitstreiter in anderen Stadtteilen.

ein Beitrag von Lea Grote

www.h-eins.tv

Mehr Infos zur PlatzDa Initiative gibt es unter https://hannovercyclechic.wordpress.com

VHS-Hannover

Filmvorführung: „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) präsentieren in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover noch bis zum 6. April 2017 die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ im Foyer der VHS, Burgstraße 14, in Hannover. Im Begleitprogramm der Ausstellung steht am Donnerstag (30. März) von 17 bis 20 Uhr der Film „Tomorrow – Die Welt ist voller Lösungen“ im Haus der VHS auf dem Programm.

Der Film handelt von den Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und der Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglourious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich und einem französischen Filmpreis, dem César, als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Die Einführung in den Film übernimmt Felix Kostrzewa – Projektleiter des Utopianale Filmfestivals Hannover.

Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532FRX8 per E-Mail bei der VHS unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter 0511 168 – 4 47 03 wird gebeten. Mehr zur Ausstellung und zum Begleitprogramm gibt es im Internet unter www.klimawochen.de.

Grüne Oase

„Die offene Pforte 2017“: 167 private Gärten laden zum Besuch ein

Grüne Oase

Grüne Oase

Ein besonderer Einblick in privat gestaltete Grünanlagen: 167 Gärten in Stadt und Region Hannover – vom kleinen Innenhof über Kleingärten bis zu kleinen Parks – laden auch 2017 zu einem Besuch ein, um sich an der Vielfalt, Besonderheit und Schönheit der Gärten und an der Begeisterung der in den grünen Oasen lebenden Menschen zu erfreuen. Insgesamt bietet das neue Programm „Die offene Pforte“ wieder eine bunte Mischung von Gärten, die GartenliebhaberInnen Anregung und Inspiration für das Gestalten des eigenen grünen Kleinods bieten oder einfach schön anzuschauen sind.

In der diesjährigen Veranstaltungsreihe öffnen die ersten Gärten am Sonntag, dem 2. April, ihre Pforten. Der Besuch bei Barbara und Peter Rohde von 15 bis 18 Uhr im Müdener Weg 61 in Hannover (Heideviertel) steht unter dem Thema „Reihenhausgarten mit möglichst widerstandsfähigen Gemeinschaften der verschiedensten Pflanzen – vom Moos bis zum Mammutbaum“.

Ebenfalls am 2. April kann von 14 bis 18 Uhr der Garten von Ellen Bielert im Tulpenweg 2 in Burgdorf besucht werden. Zu sehen ist ein 800 Quadratmeter großer Hausgarten mit verschiedenen Gartenräumen und staudenreicher Bepflanzung.

Die letzte Gelegenheit zu einem Gartenbesuch bietet sich Anfang November. Zehn Gärten sind in diesem Jahr neu im Programm, fünf private Refugien sind nach einer Pause wieder mit von der Partie.

Das aktuelle Programmheft ist seit dem 17. März 2017 kostenlos bei den Regionskommunen erhältlich. In Hannover liegt es an folgenden Stellen zur Mitnahme aus: Hannover-Tourismus-Service, Stadtteilbüchereien, Neues Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Programmen ist nur nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover, möglich.

1991 wurde die Idee der offenen Gärten, die damals schon in England verbreitet war, anlässlich der 750-Jahr-Feier der Landeshauptstadt Hannover aufgegriffen und in der Stadt eingeführt. Damals öffneten 26 Gärten ihre Pforten. Seitdem steigt die Zahl der gartenbegeisterten TeilnehmerInnen in Stadt und Umland kontinuierlich.

Waldstation

„Grünes Hannover 2017“: Auf mehr als 150 Führungen in Stadt und Region die Natur erleben

Waldstation

Waldstation

Ab April auf 155 Führungen mit ExpertInnen die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2017 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird allerdings dringend gebeten, weil die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab dem 15. März kostenlos bei den Umlandkommunen sowie unter folgenden Adressen in der Stadt Hannover erhältlich: Hannover-Tourismus-Service, in den Stadtteilbüchereien, im Neuen Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover.

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2017 am Sonnabend, dem 1. April, in Hannover-Linden. Dort ist eine „MixTour“ zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Lindener Berg mit Jonny Peter, Quartier e.V., zu erleben. Start ist um 14 Uhr an der St. Martinskirche, Kirchstraße 19 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 2. April, geht es mit Michael Barth vom BUND nach Ricklingen. Auf einer naturkundlichen Führung werden die Frühjahrsblüher unter alten Bäumen im Ricklinger Holz entdeckt und bestimmt. Beginn ist um 14 Uhr am Freizeitheim Linden, Ricklinger Stadtweg 1 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wald-Hochhaus

Wald-Hochhaus

Am Montag, 3. April, haben FrühaufsteherInnen und Fotofans die Möglichkeit, mit Ralf Waselowsky vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in der Waldstation Eilenriede auf dem 32 Meter hohen Waldhochhaus ganz besondere Fotos von der morgendlichen Eilenriede zu machen. Start ist um 6.30 Uhr in der Waldstation Eilenriede, Kleestraße 81 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ebenfalls am 3. April geht es für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene mit dem Pedelec zu Orten der alternativen Energie in Hannover. Unter Leitung von Verkehrsclub Deutschland e.V. und Stattreisen Hannover werden zum Beispiel die Wasserkunst besucht, eine Windkraftanlage besichtigt sowie Elektrobusse angeschaut. Los geht es um 14 Uhr am Pedelec-Café, Bismarckstraße 2 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung über die VHS per E-Mail unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de ist erforderlich. Ein Fahrradhelm ist mitbringen.

Klärwerksführungen, eine Führung durch die Klimaausstellung und ein Vortrag zum Tag des Wassers

Mit drei Aktionen beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover am diesjährigen Tag des Wassers am 22. März. Angeboten werden stündliche Klärwerksführungen, eine Führung durch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ sowie ein Vortrag über „Klimawandel und globale Auswirkungen“.

Klärwerksführungen der Stadtentwässerung

Wie bekommt ein Klärwerk das Schmutzwasser wieder sauber? Was darf in die Toilette geworfen werden und was nicht? Wie funktioniert die hannoversche Kanalisation? – Diese und weitere Fragen beantwortet die Stadtentwässerung Hannover Interessierten am weltweiten Tag des Wassers und bietet einen spannenden Einblick in die wichtige Arbeit eines Klärwerks an: Am kommenden Mittwoch (22. März) finden ab 9 Uhr stündlich Führungen auf dem Betriebsgelände in Herrenhausen statt. Die letzte Führung startet um 18 Uhr. Treffpunkt der je einstündigen Rundgänge ist jeweils im Eingangsbereich des Klärwerks, Dünenweg 20.

Die Teilnahme ist kostenfrei und grundsätzlich ohne Anmeldung möglich. Größere Gruppen wie zum Beispiel Schulklassen werden gebeten, sich vorher telefonisch unter (05 11) 1 68 –  4 74 60 anzumelden. Kinder dürfen nur in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson mitgehen. Regenfeste Kleidung und festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Das Klärwerk Herrenhausen ist mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 über die Haltestelle Bahnhof Leinhausen zu erreichen. Parkmöglichkeiten für Autos stehen auf dem Klärwerksgelände nicht zur Verfügung.

Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bietet am Tag des Wassers um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS), Burgstraße 14, an. Auf 30 bebilderten Tafeln berichten EinwohnerInnen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa über die Folgen des Klimawandels. Im Fokus steht dabei das Wasser. Überfluss oder Mangel – ist der Wasserkreislauf durch Klimaänderungen aus dem Gleichgewicht, sind Hochwasserkatastrophen oder Dürreperioden die Folgen. Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532BRX8 per E-Mail bei der Volkshochschule Hannover unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 47 03 wird gebeten.

Vortrag: „Klimawandel und globale Auswirkungen“

Ebenfalls in der VHS, Burgstraße 14, beginnt um 17 Uhr ein etwa einstündiger Vortrag mit dem Titel „Klimawandel und globale Auswirkungen“. Das Thema: Die Konsumkultur nach westlichem Vorbild ist die Hauptursache für den Klimawandel und treibt den Raubbau an den Ressourcen der Erde voran – und dies vor allem zu Lasten der Menschen im Globalen Süden. In dem Vortrag stellt Referentin Silke Lunnebach vom Klima-Bündnis e. V. die Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels aus globaler Sicht und Aktivitäten ihres Vereins vor. Zielgruppen sind insbesondere interessierte BürgerInnnen, Umwelt- und Entwicklungsinitiativen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und andere Klimaschutzaktive mit Weitsicht.

Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532BRX8 per E-Mail bei der Volkshochschule Hannover unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 47 03 wird gebeten. Der Vortrag ist Teil der Klima(wandel)wochen, die vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem Fachbereich Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro veranstaltet werden.

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