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Grüne Oase

„Die offene Pforte 2017“: 167 private Gärten laden zum Besuch ein

Grüne Oase

Grüne Oase

Ein besonderer Einblick in privat gestaltete Grünanlagen: 167 Gärten in Stadt und Region Hannover – vom kleinen Innenhof über Kleingärten bis zu kleinen Parks – laden auch 2017 zu einem Besuch ein, um sich an der Vielfalt, Besonderheit und Schönheit der Gärten und an der Begeisterung der in den grünen Oasen lebenden Menschen zu erfreuen. Insgesamt bietet das neue Programm „Die offene Pforte“ wieder eine bunte Mischung von Gärten, die GartenliebhaberInnen Anregung und Inspiration für das Gestalten des eigenen grünen Kleinods bieten oder einfach schön anzuschauen sind.

In der diesjährigen Veranstaltungsreihe öffnen die ersten Gärten am Sonntag, dem 2. April, ihre Pforten. Der Besuch bei Barbara und Peter Rohde von 15 bis 18 Uhr im Müdener Weg 61 in Hannover (Heideviertel) steht unter dem Thema „Reihenhausgarten mit möglichst widerstandsfähigen Gemeinschaften der verschiedensten Pflanzen – vom Moos bis zum Mammutbaum“.

Ebenfalls am 2. April kann von 14 bis 18 Uhr der Garten von Ellen Bielert im Tulpenweg 2 in Burgdorf besucht werden. Zu sehen ist ein 800 Quadratmeter großer Hausgarten mit verschiedenen Gartenräumen und staudenreicher Bepflanzung.

Die letzte Gelegenheit zu einem Gartenbesuch bietet sich Anfang November. Zehn Gärten sind in diesem Jahr neu im Programm, fünf private Refugien sind nach einer Pause wieder mit von der Partie.

Das aktuelle Programmheft ist seit dem 17. März 2017 kostenlos bei den Regionskommunen erhältlich. In Hannover liegt es an folgenden Stellen zur Mitnahme aus: Hannover-Tourismus-Service, Stadtteilbüchereien, Neues Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Programmen ist nur nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover, möglich.

1991 wurde die Idee der offenen Gärten, die damals schon in England verbreitet war, anlässlich der 750-Jahr-Feier der Landeshauptstadt Hannover aufgegriffen und in der Stadt eingeführt. Damals öffneten 26 Gärten ihre Pforten. Seitdem steigt die Zahl der gartenbegeisterten TeilnehmerInnen in Stadt und Umland kontinuierlich.

Waldstation

„Grünes Hannover 2017“: Auf mehr als 150 Führungen in Stadt und Region die Natur erleben

Waldstation

Waldstation

Ab April auf 155 Führungen mit ExpertInnen die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben im Rahmen des Programms „Grünes Hannover“ für 2017 wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet. Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte und beliebte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie in jedem Jahr auch wieder Neues zu entdecken.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird allerdings dringend gebeten, weil die Teilnehmerzahl pro Führung begrenzt ist. Das aktuelle Programmheft „Grünes Hannover“ ist ab dem 15. März kostenlos bei den Umlandkommunen sowie unter folgenden Adressen in der Stadt Hannover erhältlich: Hannover-Tourismus-Service, in den Stadtteilbüchereien, im Neuen Rathaus und direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1. Der Versand von Heften ist grundsätzlich möglich: nach Zusendung eines adressierten und ausreichend frankierten Rückumschlages (DIN Lang, mit 1,45 Euro für eine Broschüre) an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, 30167 Hannover.

Das Veranstaltungsprogramm „Grünes Hannover“ startet 2017 am Sonnabend, dem 1. April, in Hannover-Linden. Dort ist eine „MixTour“ zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Lindener Berg mit Jonny Peter, Quartier e.V., zu erleben. Start ist um 14 Uhr an der St. Martinskirche, Kirchstraße 19 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Am Sonntag, 2. April, geht es mit Michael Barth vom BUND nach Ricklingen. Auf einer naturkundlichen Führung werden die Frühjahrsblüher unter alten Bäumen im Ricklinger Holz entdeckt und bestimmt. Beginn ist um 14 Uhr am Freizeitheim Linden, Ricklinger Stadtweg 1 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wald-Hochhaus

Wald-Hochhaus

Am Montag, 3. April, haben FrühaufsteherInnen und Fotofans die Möglichkeit, mit Ralf Waselowsky vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün in der Waldstation Eilenriede auf dem 32 Meter hohen Waldhochhaus ganz besondere Fotos von der morgendlichen Eilenriede zu machen. Start ist um 6.30 Uhr in der Waldstation Eilenriede, Kleestraße 81 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ebenfalls am 3. April geht es für Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene mit dem Pedelec zu Orten der alternativen Energie in Hannover. Unter Leitung von Verkehrsclub Deutschland e.V. und Stattreisen Hannover werden zum Beispiel die Wasserkunst besucht, eine Windkraftanlage besichtigt sowie Elektrobusse angeschaut. Los geht es um 14 Uhr am Pedelec-Café, Bismarckstraße 2 (Dauer: rund 1,5 Stunden). Eine Anmeldung über die VHS per E-Mail unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de ist erforderlich. Ein Fahrradhelm ist mitbringen.

Klärwerksführungen, eine Führung durch die Klimaausstellung und ein Vortrag zum Tag des Wassers

Mit drei Aktionen beteiligt sich die Landeshauptstadt Hannover am diesjährigen Tag des Wassers am 22. März. Angeboten werden stündliche Klärwerksführungen, eine Führung durch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ sowie ein Vortrag über „Klimawandel und globale Auswirkungen“.

Klärwerksführungen der Stadtentwässerung

Wie bekommt ein Klärwerk das Schmutzwasser wieder sauber? Was darf in die Toilette geworfen werden und was nicht? Wie funktioniert die hannoversche Kanalisation? – Diese und weitere Fragen beantwortet die Stadtentwässerung Hannover Interessierten am weltweiten Tag des Wassers und bietet einen spannenden Einblick in die wichtige Arbeit eines Klärwerks an: Am kommenden Mittwoch (22. März) finden ab 9 Uhr stündlich Führungen auf dem Betriebsgelände in Herrenhausen statt. Die letzte Führung startet um 18 Uhr. Treffpunkt der je einstündigen Rundgänge ist jeweils im Eingangsbereich des Klärwerks, Dünenweg 20.

Die Teilnahme ist kostenfrei und grundsätzlich ohne Anmeldung möglich. Größere Gruppen wie zum Beispiel Schulklassen werden gebeten, sich vorher telefonisch unter (05 11) 1 68 –  4 74 60 anzumelden. Kinder dürfen nur in Begleitung einer volljährigen Aufsichtsperson mitgehen. Regenfeste Kleidung und festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Das Klärwerk Herrenhausen ist mit den Stadtbahnlinien 4 und 5 über die Haltestelle Bahnhof Leinhausen zu erreichen. Parkmöglichkeiten für Autos stehen auf dem Klärwerksgelände nicht zur Verfügung.

Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün bietet am Tag des Wassers um 16 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Wir alle sind Zeugen – Menschen im Klimawandel“ in der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS), Burgstraße 14, an. Auf 30 bebilderten Tafeln berichten EinwohnerInnen aus Afrika, Südamerika, Asien und Europa über die Folgen des Klimawandels. Im Fokus steht dabei das Wasser. Überfluss oder Mangel – ist der Wasserkreislauf durch Klimaänderungen aus dem Gleichgewicht, sind Hochwasserkatastrophen oder Dürreperioden die Folgen. Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532BRX8 per E-Mail bei der Volkshochschule Hannover unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 47 03 wird gebeten.

Vortrag: „Klimawandel und globale Auswirkungen“

Ebenfalls in der VHS, Burgstraße 14, beginnt um 17 Uhr ein etwa einstündiger Vortrag mit dem Titel „Klimawandel und globale Auswirkungen“. Das Thema: Die Konsumkultur nach westlichem Vorbild ist die Hauptursache für den Klimawandel und treibt den Raubbau an den Ressourcen der Erde voran – und dies vor allem zu Lasten der Menschen im Globalen Süden. In dem Vortrag stellt Referentin Silke Lunnebach vom Klima-Bündnis e. V. die Zusammenhänge und Folgen des Klimawandels aus globaler Sicht und Aktivitäten ihres Vereins vor. Zielgruppen sind insbesondere interessierte BürgerInnnen, Umwelt- und Entwicklungsinitiativen, MultiplikatorInnen in Bildungseinrichtungen, Umweltbeauftragte und andere Klimaschutzaktive mit Weitsicht.

Um Anmeldung unter Angabe der Kurs-Nr. 532BRX8 per E-Mail bei der Volkshochschule Hannover unter aktiv.vhs@hannover-stadt.de oder telefonisch unter (05 11) 1 68 – 4 47 03 wird gebeten. Der Vortrag ist Teil der Klima(wandel)wochen, die vom Fachbereich Umwelt und Stadtgrün und dem Fachbereich Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover in Kooperation mit dem Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro veranstaltet werden.

Call a Bike Brandenburger Tor (Bild: Superbass, Call A Bike Brandenburger Tor, CC BY-SA 3.0 )

Stadtverwaltung bereitet Fahrradverleihsystem vor – Konzept wird in diesem Jahr vorgelegt

Beispiel Berlin: Call a Bike am Brandenburger Tor (Bild: Superbass, Call A Bike Brandenburger Tor, CC BY-SA 3.0 )

Beispiel Berlin: Call a Bike am Brandenburger Tor (Bild: Superbass, Call A Bike Brandenburger Tor, CC BY-SA 3.0 )

Die Landeshauptstadt Hannover versteht den Radverkehr als ein System aus einer Reihe von Komponenten. Dies wird auch in dem vom Rat beschlossenen Leitbild Radverkehr deutlich. Zu diesem System gehört auch ein Fahrradverleihsystem. Im Zuge des Schaufensters Elektromobilität wurde dem Rechnung getragen und bereits ein Verleihsystem von elektrisch angetriebenen Pedelecs und Lasten-Pedelecs in der Stadt installiert. Folgen soll umfassendes Fahrradleihsystem, das bereits konzipiert wird.

„Nachdem das Schaufenster nun geschlossen und das Projekt mit einer guten Nachfrage auf zwei weitere Jahre verlängert ist, bereitet die Stadtverwaltung auch bereits ein klassisches Fahrradverleihsystem vor“, sagte Stadtbaurat Uwe Bodemann am (heutigen) Mittwoch mit Blick auf eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion, in der die Einführung eines Fahrradverleihsystems gefordert wird. Den Gremien des Rates werde im Laufe des Jahres ein entsprechender Vorschlag vorgelegt, kündigte Bodemann an.

Die im Rahmen der bisherigen Planungen dazu gewonnenen Erkenntnisse decken sich in Teilen durchaus mit den Aussagen von CDU-Ratsherr Felix Blaschzyk. In der Tat sind für den erfolgreichen Betrieb eines Verleihsystems Partner erforderlich. Das genannte Beispiel der Stadt Mainz zeigt, dass eine Partnerschaft von Kommune und Verkehrsbetrieben der Schlüssel zum Erfolg sein kann.

Daher wurde bereits zu einem frühen Stadium des E-Rad-Projektes im Schaufenster Elektromobilität die Schnittstelle zur Mobilitätskarte implementiert. Weitere öffentliche oder auch private Partner sind – so zeigen die Erfahrungen in anderen Städten – für die Einführung und den Betrieb eines Verleihsystems wichtig. Hier sei nur das Stichwort „Mobilitätsstationen“ genannt. In diesem Zusammenhang hat die Landeshauptstadt bereits Sondierungsgespräche geführt.

Öffentliche und private Partner notwendig

Eine wichtige Erkenntnis der Studie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus dem November 2014 mit dem Titel „Innovative Öffentliche Fahrradverleihsysteme“ lautet sinngemäß: Analog zum Öffentlichen Personennahverkehr sind Öffentliche Fahrradverleihsysteme in Städten nach derzeitigem Kenntnisstand ohne öffentliche Co-Finanzierung oder Werbefinanzierung nicht zu betreiben.

Auch hier prüft die Verwaltung derzeit, wie unter Einbeziehung von öffentlichen und privaten Partnern die Einführung und der wirtschaftliche Betrieb eines öffentlichen Fahrradverleihsystems erfolgen kann. Die Kosten für die Erstinstallation sind betreiberabhängig sowie systemabhängig. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind für den Betrieb eines solchen Systems jährlich Zuschüsse in Höhe von etwa eine Mio. Euro aufzubringen.

Lindener Marktplatz

Wochenmarkt in Linden

Lindener Marktplatz

Lindener Marktplatz

Immer dienstags und samstags heißt es in Linden: Treffpunkt Lindener Marktplatz!

Von 8:00 bis 13:00 Uhr gibt es bei den Markthändlern alles, was das Herz begehrt. Rund um den Lindener Markt haben sich viele trendige Läden von Wohnkultur bis zu aktueller Mode angesiedelt. So dass man einen Marktbesuch auch gleich noch mit einem Einkaufbummel verbinden kann. Nette Cafes & Restaurants laden zwischendurch zu eine Rast ein.

Die Geschichte des Lindener Marktes reicht bis 1894 zurück. Die rasant wachsende Stadt Linden brauchte ein neues Zentrum. Dies wurde rund um den Lindener Marktplatz angelegt. Neben dem neuen Lindener Rathaus befand sich hier das kaiserliche Postamt und rund um den Platz wurden Häuser für das Bürgertum in Linden gebaut.

NAJU-Schwedenfreizeit - Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

NAJU Niedersachsen: Jahresprogramm 2017 mit Freizeitangeboten für Kinder und Jugendliche

NAJU-Schwedenfreizeit - Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

NAJU-Schwedenfreizeit – Steg bei Växjo (Bild: NAJU/Christian Volk)

Unter dem Motto „Plietsch!“ (norddeutsch für „pfiffig“) hat die NAJU Niedersachsen ihr aktuelles Jahresprogramm 2017 sowie den Jahresbericht von 2016 vorgestellt. Die 2-in-1-Broschüre kann ab sofort kostenlos in der Landesgeschäftsstelle der NAJU Niedersachsen in Hannover bestellt oder auf der Homepage unter www.NAJU-niedersachsen.de heruntergeladen werden.

Neben spannenden Seminaren und Fortbildungen rund um die Themen Umweltbildung und Naturschutz gibt es bei der NAJU Niedersachsen auch in 2017 wieder zwei große Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Wie in den vergangenen Jahren geht es für die Jugendlichen zwei Wochen im Juli mit dem Kanu durch Schwedens Natur. Die Jüngeren können auch Kanufahren üben, allerdings erstmal „nur“ in einem See in der Ahlhorner Heide im NAJU-Camp in den Sommerferien. Im Mai geht die NAJU unter dem Motto „Watt’n Dreck“ auf Exkursion, um die unterschiedlichen Formen der Verschmutzung unserer Meere zu ergründen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Interessierten auch in diesem Jahr wieder ein reichhaltiges und vielfältiges Programmangebot unterbreiten können“, so Merle Bollen, Landesjugendsprecherin der NAJU Niedersachsen. „Abgesehen von den Freizeiten haben wir auch für Multiplikatoren tolle Angebote. Highlights sind dabei sicher die Wildnis- und Outdoor-Fortbildungen.“

Einen Arbeitsschwerpunkt stellt bei der NAJU Niedersachsen auch die Arbeit in Projekten dar. Diese richten sich ebenfalls an Kinder und Jugendliche oder Multiplikatoren und tragen so klingende Namen wie „Vom Hirschkäfer und anderen wilden Kreaturen“ oder „Laut werden!“. Über aktuelle und vergangene Projekte gibt der ebenfalls im Heft vorhandene Rückblick ausführliche Informationen.

HINTERGRUND NAJU Niedersachsen

Die NAJU ist die eigenständige Jugendorganisation des Naturschutzbundes NABU. Sie ist eine der größten Jugendumweltorganisationen Deutschlands; in Niedersachsen beträgt die Mitgliederzahl derzeit ca. 11.000. Alle Mitglieder sind im Alter bis 27 Jahre. Die NAJU Niedersachsen gliedert sich in ca. 90 Kinder- und Jugendgruppen, die auf Kreis- oder Ortsebene aktiv sind. Hierbei engagiert sich die NAJU für Natur- und Umweltschutz-Programme, die von den Kindern und Jugendlichen erfolgreich durchgeführt werden. Des Weiteren kooperiert die NAJU mit zahlreichen Schulen und anderen Kinder- und Jugendorganisationen. Link zur Homepage www.NAJU-niedersachsen.de

abf Hannover

abf: „Freier Eintritt“ für alle Besucher, die mit dem Fahrrad kommen

Nicht verpassen! Am Sonntag, den 5. Februar heißt es wieder „freier Eintritt“ für alle Besucher, die mit dem Fahrrad zur abf kommen.

Fahrrad-Teststrecke auf der abf (Foto: Henning Scheffen)

Fahrrad-Teststrecke auf der abf (Foto: Henning Scheffen)

Die Natur erkunden, eigene Grenzen ausloten, gesunde frische Luft inhalieren – wie ginge das besser als mit dem Fahrrad. Ganz gleich, ob schwindelerregende Bergtouren oder gemütliches Radeln durch Wald und Flur: Fahrradfahren ist längst eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Deutschen geworden. Allein in Hannover werden bereits 20 Prozent aller Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt – Tendenz steigend.

Für die Veranstalter der abf ein Grund mehr, die Themenwelt Fahrrad & Outdoor auch 2017 weiterzuentwickeln und auszubauen. Zumal das Fahrrad in diesem Jahr auch stolze 200 Jahre alt wird. Gefeiert wird dieser Geburtstag bei Fahrrad & Outdoor mit der einzigartigen Ausstellung „200 Jahre Fahrrad“. Gezeigt werden über 50 Räder aus zwei Jahrhunderten – aus allen Epochen und in allen Entwicklungsstadien. Auf rund 1000 Quadratmetern sind unter anderem historische Laufmaschinen und Hochräder zu sehen, elegante Damenräder aus den 20er Jahren, belastbare Arbeitsräder aus den 30er Jahren, robuste Halbrenner der Traditionsmarke Panzer aus Hamburg, Bonanza-Räder aus den 70ern, außerdem stylische City-Cruiser, leichtlaufende Pedelecs u.v.m.

Fahrräder zu kaufen gibt es in diesem Jahr auf der abf selbstverständlich auch. Vertreten sind namhafte Unternehmen wie Stadler, Radhaus Schauerte, Bikers Base, Biketec, Pro-Re-Aktiv, Bike2Care und andere. Ganz gleich ob City-Bike oder Rennrad, E-Bike oder Lastenrad, Mountainbike oder BMX – bei Fahrrad & Outdoor findet jeder sein persönliches Wunschrad. Außerdem im Angebot: Zubehör wie Schlösser, Fahrradtaschen, Bekleidung, Ersatzteile, Nahrungsergänzungsmittel und vieles mehr. Das Beste: Auf der großen Teststrecke kann das Wunsch-Fahrrad direkt Probe gefahren werden, und auch die Antriebskraft von E-Bikes können die Besucher aufgrund der großen Fläche hier optimal testen.

Nicht verpassen sollten die Besucher das sportlich-informative Bühnenprogramm auf der Fahrrad & Outdoor-Bühne. Hier stehen Live-Demonstrationen, Vorträge, GPS-Präsentationen und vieles mehr auf dem Programm.

www.abf-hannover.de

Baumfällungen am Rande des Schützenplatzes

An der Robert-Enke-Straße und an der Bruchmeisterallee werden am Rande des Schützenplatzes von Montag bis voraussichtlich Freitag (6. bis 10. Februar) aus Gründen der Verkehrssicherung insgesamt 26 Bäume gefällt. In den Zeiten von 9 bis 15 Uhr kann es dadurch zu kurzzeitigen Straßensperrungen kommen.

Betroffen sind Kanadische Hybridpappeln (Populus x canadensis), die etwa 60 bis 65 Jahre alt und 25 bis 30 Meter hoch sind und einen Stammumfang von 185 bis 345 Zentimetern haben. Eine dauerhafte Standsicherheit der Bäume ist nicht mehr gegeben. Gründe dafür sind unter anderem Hohlräume im Stamm, starker Mistelbefall und Bruchanfälligkeit. Einige Bäume weisen zudem einen starken Schiefstand auf. Die gefällten Bäume werden voraussichtlich Mitte März durch rund 30 junge, circa acht Meter hohe Kaiserlinden (Tilia intermedia „Pallida“) ersetzt.

Energiequartier Oberricklingen: Sanierungsmanagement zeigt Energiesparpotenziale auf

Die Landeshauptstadt Hannover, enercity und das Sanierungsmanagement planen eine Thermografie-Aktion in Oberricklingen. Mithilfe einer Wärmebildkamera können unterschiedliche Temperaturen an Gebäudewänden gemessen werden. Dies hilft bei der Suche nach energetischen Sanierungspotenzialen.

Die Aktion findet am Montag (6. Februar) ab 20 Uhr statt. Interessierte, die ein Wohnhaus in Oberricklingen besitzen, melden sich bitte direkt beim Sanierungsmanagement per E-Mail unter juetting@plan-zwei.com oder telefonisch unter 05 11 – 27 94 95 44.

Unter allen eingehenden E-Mails beziehungsweise Anrufen wird ein Gebäude ausgelost, an dem die Fassade mithilfe einer Wärmebildkamera untersucht wird. Energieberater Norbert Kochannek von enercity wird des Ergebnis erläutern.

Die Adresse des Gebäudes wird allen Interessierten unmittelbar nach der Auslosung vom Sanierungsmanagement mitgeteilt. Weitere Informationen finden Sie auch auf www.energiequartier-oberricklingen.de.

FAIR CUP

Umweltminister: Lob für Projekte zur Verringerung der Einweggetränkebecher

FAIR CUPUmweltminister Stefan Wenzel: Für Coffee to go – gegen Pappbecher

Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz Stefan Wenzel hat die Initiativen, die sich für Alternativen für Kaffee-Einwegbecher einsetzen, gelobt. „Ein tolles Beispiel ist das von Schülerinnen und Schülern aus Göttingen entwickelte Mehrwegsystem FAIR CUP“, sagte der Minister am Freitag (heute) in Hannover. „Das Projekt sorgt für absolut wirkungsvollen Umweltschutz. Die Idee des nachhaltigen Mehrwegsystems ist durchdacht, zukunftsorientiert und erfolgversprechend.“

Auch Niedersachsen arbeitet an einer Verringerung der Wegwerfbecher. In Zusammenarbeit mit dem Handel und der Gastronomie werden praxistaugliche und umweltgerechte Lösungen angestrebt. Aktuell prüft und bewertet das Ministerium unterschiedliche Systemvarianten wie Mehrwegbecher, die Wiederbefüllung von Kundenbechern bis hin zu Mehrwegsystemen. Dabei steht die Informations- und Überzeugungsarbeit im Vordergrund. „Wir werben dafür, dass die Information über die negativen ökologischen Auswirkungen das Umdenken beschleunigen“, sagt Wenzel. Aktuell macht ein Banner an der Fassade des Umweltministeriums auf das Problem aufmerksam.

Nach Erhebungen der Deutschen Umwelthilfe kommen in Deutschland jährlich etwa drei Milliarden Einwegbecher auf den Markt. Durch die Kurzlebigkeit dieser Becher nimmt die Umwelt Schaden, denn immer mehr weggeworfene Einwegbecher verschmutzen Straßen, öffentliche Plätze und die Natur. Das Recycling bereitet große Probleme.

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